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Thema: Was tun mit dem Blut?

  1. #21
    Avatar von Mara1
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    23.11.2012
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    Ungarn
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    6.997
    @Nun Huhn

    Es gibt hier viele die nicht schlachten, sondern mit einem kranken/verletzten Huhn zum Tierarzt gehen und wenn nötig einschläfern lassen. Einige holen sich zum Schlachten Hilfe oder bringen die Tiere zu einem Lohnschlachter, so etwas gibt es auch (hier leider nicht, aber in Deutschland). Selber schlachten muß man nicht zwangsläufig können, wenn man Hühner hat. Nur wie schon erwähnt, wenn man ein Huhn krank/verletzt ist ist es ein Vorteil, wenn man es selber kann. Bei einem Geflügelzuchtverein sind auch Leute, die das können. Da kann man fragen, ob das jemand macht oder einem zeigt wie es geht.

    Was an Blut aus einem Huhn kommt ist wirklich nicht viel. Es gerinnt aber sehr schnell, deshalb auf keinen Fall in den Ausguß, sonst ist der anschließend dicht. Wenn es geronnen ist, ist es ziemlich fest. Wenn man sonst keine Verwendung dafür findet würde ich es über die Mülltonne entsorgen.

    Wenn du nur einen Hahn hast mußt du den nicht schlachten, außer er wird krank. Das kann dir mit einer Henne genauso passieren. Das Problem, daß du Hähne schlachten mußt, weil es zu viele sind, hast du nur, wenn du Küken ausbrüten läßt. Und das ist deine Entscheidung. Bevor aus einem befruchteten Ei ein Küken wird muß die Henne erst mal 3 Wochen lang brüten, und wenn du die Eier täglich einsammelst gibt es keine Küken, egal ob die Eier befruchtet sind oder nicht.

  2. #22

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    Themenstarter
    Ihr seid alle samt großartig!!!! Herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten!!!!! Viele Anregungen und eigene Geschichten!!!! Toll!!!!!!
    Dieses Forum ist einfach richtig klasse!!!! DANKE!!

  3. #23
    Avatar von sternenstaub
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    Bei uns war es so, dass wir am Anfang einen Lohnschlachter hatten, der den unangenehmen Job für uns übernahm. Wir haben uns schlicht drum herum gedrückt.
    Gekauftes Geflügel kam schon lange vor den ersten Hühnern nicht mehr auf den Tisch (habe vor ganz vielen Jahren eine mittelgroße Geflügelschlachterei besichtigt - damit ging Geflügel irgendwann gar nicht mehr.) aber ganz auf Geflügelfleisch wollten wir langfristig auch nicht wirklich verzichten. Somit eben eigene Hühner, kaum dass wir den Platz hatten und eben schlachten lassen.
    Bis sich die Nachbarn über unseren Vielkräher beschwert haben und er dem nachbarschaftlichen Frieden geopfert werden musste. Das war unser erstes Schlachten. Anfangs hat es mein Mann gemacht, aber er kann das nicht gut, die Gefiederten tun ihm leid, damit betäubt er nicht ausreichend.
    Das konnte ich mir nicht mit ansehen, deshalb bin nun ich diejenige, die schlachtet. Mir tun sie leid, wenn sie unnötig Leiden müssen, weil der Schlag nicht sitzt.

    "Leicht" ist das Schlachten nur bei Hähnchen, die angriffslustig sind. Bei allen anderen brauche ich eine Woche um mich mental aufs Schlachten vorzubereiten. Andererseits schmeckt Huhn nun mal gut, vor allem das selber gezogene, das im Optimalfall bis zu seinem Ende keinen oder wenig Streß hatte. Denn beim selber Schlachten entfällt der ganze Transportstress, das neu orientieren in unbekannter Situation, die unbekannte Geräusche ...
    Und wenn die Huhns es gewohnt sind, angefasst und getragen zu werden, dann ist nichtmal das Hochheben für den Betäubungsschlag stressig. Lästig ja, aber es macht eben keine Angst, weil sie das schon als ungefährlich kennen.

    Das Blut wird bei uns im Restmüll entsorgt, zusammen mit den Federn und dem Darm.

    Du kannst Dich ja erstmal ganz langsam heran tasten. Hahn + Hennen, weil es mit Hahn einfach schöner ist. Die Mädels sind ruhiger.
    Und wenn Du keine Küken willst, nimmst Du eben täglich die Eier weg. Selbst wenn eine brütet, ohne Eier schlüpft halt auch nix. Lederhandschuhe sind fürs Eier-der-Glucke-klauen hilfreich, die können nämlich schmerzhaft zuhacken. Und wenn Du das Schlachten doch kennen lernen willst, kannst Du entweder jemanden suchen, der schlachtet und dort mitmachen, oder eben eine kleine Anzahl Küken ausbrüten lassen und es unter Anleitung selber versuchen.

    Kurz: Lass es auf Dich zukommen. Nicht jede Entscheidung muss schon am Anfang getroffen werden.
    Gruß sternenstaub

    Das Los des Anfängers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

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