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Thema: Ist meine Henne krank, oder ist das normal??

  1. #11
    Hühnerbaron Avatar von Nemissimo
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    Zitat Zitat von wolfswinkel7 Beitrag anzeigen
    Oh mein Gott, Nemissimo, das tut mit sehr Leid für Dich!
    Das ging ja wirklich sehr schnell mit deiner Henne, hoffe du bekommst schnell von der Klinik eine Info, was die Krankheit betrifft, und man kann evtl noch vorbeugend für die anderen Mädels was tun, wenn mal wieder was auftreten sollte!

    Wäre schön, wenn du uns darüber auf dem Laufenden halten würdest!
    Danke schön. Wenn etwas herauskommt, melde ich mich gern (evtl. in einem anderen Thread, weil es hier ja etwas off topic ist). Kleine Anekdote am Rande: Die im September eingeschläferte Henne ist auch noch eingefroren in der Geflügelklinik. Ich hatte sie als Studienobjekt dort zur Verfügung gestellt, und als ich die nächste Kranke mit ähnlichen Symptoem angekündigt hatte, sollte sie seziert werden. Das ging aber nicht, weil zwischenzeitlich 150 Hähnchen geliefert worden waren, die nun auf meiner Henne liegen und die warm eingefroren wurden und jetzt dementsprechend kompakt gelagert sind - d.h. man hätte sie zwar herausräumen können, um an die untenliegende Henne zu gelangen, aber dann hätte man hätte die 150 Hähnchen nicht wieder hinbekommen (oder tagelang puzzeln müssen).
    --
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  2. #12

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    Hallo Nemissimo.
    nochmal Danke für deine Bilder! Sehr schöne Hühner hast du da, man kann auch sehr schön erkennen wie die Färbung der Kämme sein soll!
    Seid Sonntag schalte ich morgens um sieben, bevor ich in den Kuhstall geh, das Licht bei den Hühnchen an, seitdem hat sich der Kamm röter gefärbt. Mal abwarten...

    Es wäre sehr schön, wenn du da deinen eigenen Thread mit deiner Henne machen würdest!
    Denke es wäre für jeden interessant!

    Schade das die erste Henne nicht schon früher untersucht wurde, sonst hätte man ja schon agieren können!

    Hätten die Studenten Tetrris drauf, dann hätten sie ja die Hähnchen wieder zurückpacken können!
    Sollte mich mal bewerben!

    Ich hoffe für Dich, das Dir solche traurigen Schicksale in Zukunft erspart bleiben!

  3. #13
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Zu den teuren Mariendistelsamen: Warum säht ihr sie nicht aus? Obwohl sie aus dem Mittelmeerraum kommt, wächst sie auch bei uns. https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Mariendistel.html

    Sie braucht ein bisschen Platz, kann schon groß werden. Ich finde sie wunderschön.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!

  4. #14
    Hühnerbaron Avatar von Nemissimo
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    Zitat Zitat von wolfswinkel7 Beitrag anzeigen
    Es wäre sehr schön, wenn du da deinen eigenen Thread mit deiner Henne machen würdest!
    Denke es wäre für jeden interessant!

    Schade das die erste Henne nicht schon früher untersucht wurde, sonst hätte man ja schon agieren können!
    Ich berichte doch mal an dieser Stelle über die Ergebnisse:

    - Bei der Sektion wurde festgestellt, dass die unverdauten Körner, die ich im Kot entdeckt hatte, in allen Teilen des Magen-Darm-Trakts zu finden waren, außerdem Schädigung der Magenschleimhaut im Drüsen- und Muskelmagen (Blutungen auf der Keratinschicht). Eierstock und Legedarm waren inaktiv. Parasitäre Belastung konnte ausgeschlossen werden. - Letztendliche Todesursache war Verhungern (die Henne konnte die Nahrung, die sie regelmäßig aufnahm, einfach nicht mehr verstoffwechseln.

    - Bei der weiteren Untersuchung konnten Fowl-Adenoviren ausgeschlossen werden. Die bakteriologische Untersuchung ergab hochgradigen e.coli-Befall in Herz, Leber, Milz und Follikelgewebe. Dies könne systemische Coliseptikämie oder lokale Follikulitis auslösen.

    Die Bewertung sowohl des Einzelfalls als auch den Zusammenhang mit dem Verlust vor einigen Wochen (ähnlicher Verlauf, aber ohne die unverdauten Körner) ist mir noch unklar. Bei der Henne, die August/September so stark abgemagert war, wurden ebenfalls hochgradig e.coli im Kot nachgewiesen. Die Antibiotikabehandlung hatte aber keinen Erfolg, und die Henne wurde eingeschläfert, da sie kaum noch fraß und trank und immer schwächer wurde.

    Ich habe mir die beiden erstellten Antibiogramme angesehen, da gibt es ein paar Übereinstimmungen und ein paar Abweichungen im Resistenzprofil - das weiß ich aber nicht zu deuten. Und muß wohl, auch wenn die Untersuchungen damit abgeschlossen sind, nochmal nachfragen, ob ich jetzt weitere Untersuchung der anderen Tiere veranlassen und ggf. einmal die ganze Truppe (jetzt noch mit Antibiotikum behandeln lassen sollte, bevor eine nächste Henne sich anmerken läßt, daß sie krank ist.
    --
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  5. #15
    Hühnerbaron Avatar von Nemissimo
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    Zitat Zitat von wolfswinkel7 Beitrag anzeigen
    Seid Sonntag schalte ich morgens um sieben, bevor ich in den Kuhstall geh, das Licht bei den Hühnchen an, seitdem hat sich der Kamm röter gefärbt. Mal abwarten...
    Das klingt doch schon mal gut. Ich weiß nicht, ob das auf das Licht zurückzuführen ist oder einfach ein weiterer Entwicklungsschub eingesetzt hat - gut durchblutetes Gesicht ist jedenfalls besser als blaß oder gelblich (gelblich kann Zeichen für Milz oder Leberproblem sein).
    --
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  6. #16
    Avatar von melachi
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    @Nemissimo

    Hast du dir das mal angeschaut? https://tiergesundheit.bayer.de/kran...oli-infektion/

    schaut mir nicht so aus, als wäre eine vorbeugende AB-Behandlung das Mittel der Wahl, da die krankheitserregenden Keime immer wieder über Staub oder Futter/Wasser aufgenommen werden können. Ich würde die dort empfohlenen Vorbeugungsmaßnahmen ergreifen, also Staub verringern, auf sauberes Wasser/Futter achten (z.B. auch, das sie nicht aus Pfützen oder ähnlichem trinken können bei dem nassen Wetter), und vor allem das Immunsystem stärken und Probiotika füttern.

  7. #17
    Hühnerbaron Avatar von Nemissimo
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    Zitat Zitat von melachi Beitrag anzeigen
    Hast du dir das mal angeschaut? https://tiergesundheit.bayer.de/kran...oli-infektion/

    schaut mir nicht so aus, als wäre eine vorbeugende AB-Behandlung das Mittel der Wahl, da die krankheitserregenden Keime immer wieder über Staub oder Futter/Wasser aufgenommen werden können. Ich würde die dort empfohlenen Vorbeugungsmaßnahmen ergreifen, also Staub verringern, auf sauberes Wasser/Futter achten (z.B. auch, das sie nicht aus Pfützen oder ähnlichem trinken können bei dem nassen Wetter), und vor allem das Immunsystem stärken und Probiotika füttern.
    Vielen Dank für die Hinweise, Melachi. Soweit war ich noch nicht - habe den Untersuchungsbefund erst heute nach der Arbeit im Postfach gefunden.

    Um vorbeugende Antibiotika-Behandlung ging es mir nicht (das kann sicher auf Dauer nicht funktionieren), sondern darum, ob ich abklären muß, ob ich noch weitere Tiere habe, die betroffen sind, ohne daß ich es schon gemerkt habe. Bei der jetzt gestorbenen Henne waren es zuerst die unverdauten Körner im Kot, die mich haben aufmerksam werden lassen, und etwas später das Verhalten, das auf Störung des Allgemeinbefindens hinwies (mit eingezogenem Kopf abseits stehen). Da war es aber wohl schon viel zu weit fortgeschritten.

    Futtergefäße könnte ich sorgfältiger reinigen, da war ich tatsächlich zuletzt etwas nachlässig. Die Tränke wird regelmäßig gereinigt, aber die Hühner trinken wirklich gern aus Pfützen, bei Regen vollgelaufenen Eimern, Gießkannen etc. - das ist eher schwierig wirksam zu vermeiden. Der Stall ist sehr trocken und staubig, darüber habe ich mich meist gefreut (außer beim Auswechseln der Einstreu), weil ich sonst eher Probleme mit zu hoher Luftfeuchtigkeit befürchtet hätte. Einstreu könnte ich auch häufiger austauschen, war zuletzt etwa zweimal im Jahr, weil es ein Schlafstall ist und die Hühner wenig Kot in der Einstreu absetzen und ich einzelne Klumpen regelmäßig rausnehme, wenn ich sie sehe.

    Am meisten verspreche ich mir dann von Stärkung des Immunsystems und Probiotika, in die Richtung werde ich mal weiterrecherchieren.
    --
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