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Thema: Was war denn das?

  1. #1

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    Was war denn das?

    Als ich heute Mittag vom Hunde-Spaziergang zurück kam, lag einer meiner Sundheimer-Hähne (7 Monate alt) mitten auf der Wiese, auf der Seite, Kopf hing runter.
    Er war runderherum voll Laub und Dreck und die anderen Hühner pickten an ihm rum.

    Ich war sicher, dass er tot ist.

    Ich bin ins Gehege um zu untersuchen, ob er vielleicht Spuren von einem Raubvogel-Angriff hat, da hob er den Kopf und guckte mich an.

    Ich konnte keinerlei Verletzungen finden, also stellte ich ihn vorsichtig ab. Sofort fiel er wieder um. Er konnte eines seiner Beine offensichtlich nicht belasten. Ich vermutete, dass er es sich gebrochen hat und rätselte, wie er das angestellt haben könnte.

    Ich hab ihn dann erstmal in einen extra Stall gesetzt, wo er sofort wieder umfiel und dort auf der Seite lag.

    Als ich Nachmittags guckte, stand er wieder.

    Abends hab ich ihn zu den anderen Hühnern gelassen, er hat gefressen und ist dann ganz normal mit in den Stall marschiert.


    Hat jemand sowas schon mal erlebt?

    Was kann das denn gewesen sein?

  2. #2
    Avatar von Nicolina
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    Ins Blaue geraten:
    Kann er irgendwo gegen gerannt sein?
    Liebe Grüße – Nic und die bunte Truppe.

  3. #3
    Moderator Avatar von sil
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    Hir gab es mal einen Fuchsbesuch, mitten am Tag. Die Hühner waren unterm Balkon zugange, und zufällig war ich grade auf dem Balkon, als ich von unten ein komisches Geräusch hörte. Beim runterschauen sah ich einen Fuchs, der mit einem Hahn im Fang über die Wiese davonlief. Ich rief ihn an, das schreckte die Hunde auf, und als die bellend den Balkon stürmten, lies der Fuchs den Hahn fallen und machte, daß er weg kam. Ich machte mich auf um den Hahn einzusammeln, er lag etwa 50 Meter vom Haus weg mitten in der Wiese, so wie der Fuchs ihn fallen gelassen hatte, pudelnass, weil es regnete, und ich dachte, er sei tot. Als ich ihn aufhob, blinzelte er mit den Augen, er konnte weder stehen noch den Kopf heben, aber während ich noch überlegte, wie ich ihn am Besten erlöse, kam plötzlich wieder Leben in ihn. Eine halbe Stunde später war er wie immer. Verletzungen konnte ich keine feststellen, lediglich ein paar Schwanzfedern gingen ihm ab. Ich denke, er hatte einfach einen Schock.
    Vielleicht hatte dein Hahn ein ähnliches Erlebnis? Ein Angriff, vielleicht von einem Hund (ich versuche mir eine Erklärung für Laub und Dreck zusammenzubasteln und dafür, daß der Hahn nicht mitgenommen wurde ...) und als du ihn gefunden hast, stand er noch unter Schock?
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  4. #4
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Du hast geschrieben, dass der Hahn rundherum voll Laub und Dreck war. Das hört sich eher nach „bespielt“ an, also vermute ich eher Hund oder Katze.
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

  5. #5

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    Also Schock könnte sein. Ich frag mich nur, was ihn so geschockt haben könnte.

    Hunde kommen nicht durch/über den Zaun, Katzen schon. Aber die Nachbarskatzen sind oft im Hühnergehege, das sind die Hühner gewohnt und der Hahn ist ein ganz schöner Brummer, der ist größer als die Katzen...

    Wir haben viele Baume und Büsche im Gehege, daher ist alles voll Laub. Ich denke, das Laub, das an ihm klebte, kam daher, dass er versucht hat aufzustehen und immer wieder seitlich umgekippt ist.

    Raubvögel haben wir hier viele aber bisher ist noch nichts passiert (wahrscheinlich weil die Hühner meist unter den Bäumen und Büschen sind)
    Der Hahn lag aber im Freien, als ich ihn gefunden habe.

    Vielleicht war ein Raubvogel da.

    Aber müsste er dann nicht Verletzungen haben?

  6. #6
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Wenn der Raubvogel „nur“ auf ihm gelandet ist und danach gestört wurde, sind keine äusserlichen Verletzungen erkennbar. Die Greife bohren ihre spitzen und langen Krallen in die Beute, was auch das Umkippen erklären könnte, wenn ein Nerv getroffen wurde. Die Einstichstellen siehst Du nur, wenn Du akribisch unter jeder Feder nachschaust.
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

  7. #7
    Avatar von Widdy
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    Für mich auch relativ klar ein Schock aufgrund Fremdeinwirkung.

    Auf Huhnsfedern klebt doch eigentlich Laub nur, wenn die Federn entsprechend verschleimt (Speichel) sind, ansonsten fällt ja auch nasses Laub wieder ab.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

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