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Thema: Habichtangriff: Erfahrungen gesucht

  1. #21

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    Schafe und Ziegen helfen manchmal beim Fuchs ! Da er auch Gefahr für ihre Lämmer bedeutet attakieren Schafe z.B. oftmals vehement einen nahenden Fuchs !
    Im Moment finde ich hier Rupfungen von Kolkraben und auch Falken, dass macht mir etwas Angst wer das wohl ist ??

  2. #22

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    Hallo
    Habicht , Uhu und auch große Bussarde schlagen andere Greifvögel.

  3. #23

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    Ich befürchte, dass wir nen Habicht hier haben, der sich hier niedergelassen hat...wir hatten die Hphner jetzt die letzte Zeit nur in einem kleinen Gehege mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten laufen lassen. Da war alles gut. Vor zwei Tagen haben wir uns dann in Sicherheit gewogen und wieder auf gemacht.
    Heute kam ich nachmittags zu den Hühnern und sie saßen im Stall und unterm Stall. Da wusste ich gleich, da muss wieder was gewesen sein. Halle Hühner durchgezählt. Eins fehlt. Unsere Lieblings Zwergcochinhenne.
    Am Waldrand habe ich einzelne Federn gefunden, gleiche Stelle wie beim letzten Angriff. Ein paar Meter in den Wald rein dann ein riesen Federhaufen. Ich konnte zuerst kein Huhn und auch kein Blut finden. Aber dann sah ich es. Ein komplett abgenagtes Skelett unser Henne. Kopf und Füße unversehrt. Am Rest kein bisschen Haut oder Fleisch mehr. Nur noch Gerippe.
    Es war furchtbar...
    Ich bin völlig fertig...
    Weiß gar nicht, was wir jetzt machen sollen...

  4. #24
    Avatar von Widdy
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    Zitat Zitat von hirsch Beitrag anzeigen
    Da unser Auslauf direkt am Wald liegt, gingen uns vor den Hühnern, dort immer die vielen Raben auf den Geist. Jetzt hat sich unser Verhalten diesbezüglich, schlagartig geändert. Die Raben sind nämlich für die Hühner, eine der besten Lebensversicherungen.
    Sie attackieren sofort jeden Greifvogel der nur in die Nähe kommt. Das ist der Grund, warum ich auch so gut wie keine Greifvögel sehe, zu 100% verlassen tue ich mich allerdings nicht darauf.
    Das sehe ich genauso, Rainer, unsere besten Freunde aus der Luft sind die Raben/Krähen (und eigentlich auch die Bussarde).
    Wenn sie da sind, vertreiben sie so ziemlich alles, dann ist Ruhe von oben.

    Mit Vogelscheuche müsste ich hier gar nicht anfangen.
    Beispiel: Habicht muss direkt über mir auf einem Baum abgewartet haben, bis ich unten durch war, und er sass Null-Komma-Nichts ein paar Meter hinter mir auf einem kreischenden Hühnchen.
    Konnte ihn zum Glück sofort vertreiben (weil ich ja noch ganz in der Nähe war) und Hühnchen hat es überlebt.
    Wir sind auch mit Wald umgeben.

    Aber wenn man direkt mit lauter Habichtangriffen betroffen ist, kann man sich die Raben, Krähen etc. nicht so einfach herbestellen.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  5. #25

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    Lässt sich der Habicht so viel Zeit alles komplett "abzunagen"?
    1.6 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt(aus 2017 und 2018 )
    32 Große Wyandotten in schwarz-goldgesäumt und spalterbig aus blau-goldgesäumt(Schlupftag 18.05.2019)
    suche Hahn weiß-goldgesäumt-kein splash, nicht von blau-goldgesäumten Elterntieren

  6. #26
    Avatar von Widdy
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    Wenn genügend Zeit da ist, schon.

    Vor vielen Jahren hat ein Habicht uns ein Huhn geholt und weit oben auf der Weide hingelegt. Es war Winter aber nur ein leichter Flaum von Schnee.
    Wir haben sie ihm dort gelassen. Er ist ein paar Tage lang immer wieder vorbeigekommen und hat dort gefressen.
    Bis einfach ausser ein paar Knochen nichts mehr da war.
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  7. #27
    Mad Scientist Avatar von Batakie
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    Zitat Zitat von Poldi91 Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, dass wir nen Habicht hier haben, der sich hier niedergelassen hat...wir hatten die Hphner jetzt die letzte Zeit nur in einem kleinen Gehege mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten laufen lassen. Da war alles gut. Vor zwei Tagen haben wir uns dann in Sicherheit gewogen und wieder auf gemacht.
    Heute kam ich nachmittags zu den Hühnern und sie saßen im Stall und unterm Stall. Da wusste ich gleich, da muss wieder was gewesen sein. Halle Hühner durchgezählt. Eins fehlt. Unsere Lieblings Zwergcochinhenne.
    Am Waldrand habe ich einzelne Federn gefunden, gleiche Stelle wie beim letzten Angriff. Ein paar Meter in den Wald rein dann ein riesen Federhaufen. Ich konnte zuerst kein Huhn und auch kein Blut finden. Aber dann sah ich es. Ein komplett abgenagtes Skelett unser Henne. Kopf und Füße unversehrt. Am Rest kein bisschen Haut oder Fleisch mehr. Nur noch Gerippe.
    Es war furchtbar...
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    Hallo Poldi91,

    das klingt nun so, als wenn euer Habicht erstens dort ein Revier bezogen hat und zweitens auch genau weiss, wie und wo er ein Huhn am besten erlegen kann. Da hilft eigentlich nur, die Hühner in dem Gehege drin zu lassen.

    Ich halte Kampfhühner, die warnen tatsächlich sehr gut und verschwinden auch dann schnell im Dickicht, wenn der Habicht kommt. Aber der Habicht wartet dann mitunter, bis sie sich wieder zeigen auf einem Baum und schlägt dann doch zu. Letztes Jahr ist nur ein Huhn dem Habicht zum Opfer gefallen( 6 Hühner sind von anderen Raubtieren getötet worden). Ich sperre die Hühner meistens in den Stall für ein paar Tage, wenn sowas passiert. Damit sich das Raubtier nicht gar zusehr drauf einschießt, hier alles abzuräumen...ansonsten lebe ich damit das es immer wieder passieren kann. Meine Hühner brüten viel, da werden Verluste schnell ausgeglichen.

  8. #28
    Avatar von Darwin
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    Bei mir holt der Habicht jedes Jahr ziemlich genau ein Huhn; der Fuchs eins bis zwei. Nach einem solchen Vorfall wissen Hühner und Hund jedoch Bescheid und die Beutegreifer haben kaum noch eine Chance. Eingesperrt werden die Hühner nie; das ginge auch gar nicht mit dem kleinen Stall und den Hähnen...
    Never attribute to malice that which could easily be explained by stupidity (Hanlon's Law)

  9. #29
    Avatar von platanen
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    Zitat Zitat von Poldi91 Beitrag anzeigen
    Heute kam ich nachmittags zu den Hühnern und sie saßen im Stall und unterm Stall. Da wusste ich gleich, da muss wieder was gewesen sein. Halle Hühner durchgezählt. Eins fehlt. Unsere Lieblings Zwergcochinhenne.
    Das tut mir sehr leid für Euch!
    Kann Euch gut nachfühlen. Wir hatten auch große Probleme mit einem alten Habichtweibchen. Ein riesen Vieh. Sie kam täglich wieder. Hat zwei Hennen getötet, mehrere schwer verletzt. Sie hat sich weder von den Hunden stören lassen, noch von unserer Nähe.

    Einmal hat sie 2m vor der offenen Terassentür zugeschlagen. Die Hühner saßen eigentlich recht versteckt unter einem großem Busch. Wir waren keine 4m entfernt. An Dreistigkeit nicht zu übertreffen.

    Ruhe haben wir erst, seitdem wir übernetzt haben. Erst provisorisch, dann eine große Voliere gebaut. Jetzt lasse ich die Hühner nur noch stundenweise unter Aufsicht raus. Und auch dabei habe ich meist ein ungutes Gefühl. Aber ganz ohne Freilauf - das tut mir dann doch leid.

    Ich hoffe, Ihr findet eine gute Lösung. Ständig in Angst um seine Hühnchen zu leben, ist ja kein Zustand.

    VG, Anja
    0,1 Bielefelder Kennhühner, 1,8 Zwergbielefelder, 0,1 Zwergwelsumer, 0,1 Seidenhuhn-Mix, 0,1 Zwergseidenhühner, 0,2 Mixe aus Zwergbielefeldern und großem Bielefelder, 0,2 Kurzhaardackel, 0,1 Pferde

  10. #30
    Avatar von eierdieb65
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    4m entfernt. und was geschah dann, um die "Dreistigkeit" zu beenden?
    Gekreische und Gehüpfe, in sicherem Abstand?
    Wer Raubtiere vertreiben will, muss sich wie ein großes Raubtier verhalten. (leise, geduckt, dennoch groß)
    Der Habicht muss das Gefühl haben, es gerade noch mal so, überlebt zu haben.

    Willi
    Geändert von eierdieb65 (29.10.2019 um 15:26 Uhr)
    Leben ist tödlich, hören sie sofort damit auf.

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