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Thema: Dringend! Küken ist wackelig, kippt um ( Küken mit dickem Auge)

  1. #1
    Avatar von rhabarber
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    Dringend! Küken ist wackelig, kippt um ( Küken mit dickem Auge)

    Ich brauche ganz dringend Hilfe, da ich nicht weiß, wie ich es richtig machen soll.

    Mein kleiner Friedel, das Küken mit dem dicken Auge, ist in seiner Entwicklung stark zurück geblieben. Er ist nur eine "halbe Portion". Ich vermute, eine Folge der Infektion. Das eine Auge ist trüb, er kann also nur auf einem Auge sehen. Sonst war er immer guter Dinge und munter.
    Letztes Wochenende fiel mir erstmals auf, dass er wackelig war, er hatte Probleme rückwärts zu gehen, kippte dann auf den "Popo". Da er nur mit einem Auge sehen kann, dachte ich mir, dass es am Futter liegen könnte. Also, dass er zu wenig fraß , weil er die Öffnung im Futterautomaten nicht fand. Er bekam also eine Futterrinne hingestellt. Es wurde erstmal auch etwas besser. .

    Als ich heute kam, musste ich feststellen, dass er jetzt auch noch humpelt. Er schafft es nicht mehr allein in den Stall, ich musste ihn reinheben. Er hat eine kleine Leiter, um auf die Stange zu kommen, durch die Einäugigkeit fehlt ihm das Orientierungsvermögen, aber auf die Stange habe ich ihn nicht gesetzt. Ich habe Sorge, dass er sich nicht halten kann und runterfällt..

    Was soll ich machen? Hat es einen Sinn mit meinem kleinen Friedel zum Tierarzt zu fahren oder soll ich dem Ganzen ein Ende bereiten? Ist es vielleicht nur Quälerei, ihn weiter kämpfen zu lassen?
    0,2 Zwerg-Wyandotten; 0,2 Zwerg-Barnevelder; 3,2 Zwerg- Lachshühner; 1,2 Rauhaarteckel; 1,0 Beagle

  2. #2
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Hilf mir kurz, da ich die Haltung nicht aktuell verfolgt habe: er lief bisher ganz normal mit den anderen? Wie groß sind Stall und Auslauf?
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

  3. #3
    Avatar von rhabarber
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    Er lief ganz normal mit dern anderen, lag mit den anderen Küken im Staubbad, wurde nicht gemobbt oder so und schien gut mit seiner Einäugigkeit zurecht zu kommen. Er pickt auch ganz normal nach Körnern o. ä.
    Sie haben einen Auslauf von rund 100 qm und einen Schlafstall von knapp 2 qm.
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  4. #4
    Aussteigerin Avatar von Heidi63
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    Die Frage ist nicht das es ganz normal nach Körner pickt, sondern ob es auch die Körner trifft.
    Gruß Heidi
    Ausstellungszucht: Javanesisches Zwerghuhn und Zwergseidi weiß.Und dann gibts da noch meine bunte Showgirl-Seidi Truppe.

  5. #5
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Friedel wird von Anfang an von Mutter Natur etwas benachteiligt worden sein. Ob die Infektion zur langsameren Entwicklung geführt hat, oder ob er mickrig war und sich deswegen als erster eine Infektion zugezogen hat, führt unterm Strich zum gleichen Ergebnis. Er ist viel kleiner und hat zusätzlich eine Sehschwäche. Generell ist bei solchen Küken die Gefahr groß, dass sie es nicht bis zum Erwachsenenalter schaffen. Friedel verbraucht viel Energie, um mit seinen Geschwistern mithalten zu können. Ich setze solche Küken mit 2 Gesellschaftsküken separat in einen viel kleineren Bereich mit Zugang zu Wärme. Manche holen dadurch in der Entwicklung auf und leben später ganz normal. Manche schaffen es leider trotzdem nicht. Ob Friedel sich berappt, ist fraglich. Einen Versuch aber allemal wert. Er braucht Ruhe, Wärme und Päppelfutter.
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

  6. #6
    Avatar von rhabarber
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    Zitat Zitat von Heidi63 Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nicht das es ganz normal nach Körner pickt, sondern ob es auch die Körner trifft.
    Was ich mitbekomme, trifft er auch. Vielleicht bekommt er weniger, weil er nicht so schnell wie die anderen ist. Natürlich findet er es schöner, bei mir zu sitzen und sie direkt aus der Hand zu picken.
    0,2 Zwerg-Wyandotten; 0,2 Zwerg-Barnevelder; 3,2 Zwerg- Lachshühner; 1,2 Rauhaarteckel; 1,0 Beagle

  7. #7
    Avatar von rhabarber
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    Also hältst du es für sinnvoll zum Tierarzt zu fahren und dort checken zu lassen, ob es nur eine Verzögerung ist und päppeln reicht oder vielleicht doch was anderes der Grund ist.
    Ich mache mir nur Gedanken mit den Gesellschaftsküken. Die anderen sind jetzt 8 Wochen alt, er ist 13 Wochen. Da ich nur Naturbrutküken habe, bin ich nicht sicher, ob ich die kleinen von den anderen trennen möchte.
    0,2 Zwerg-Wyandotten; 0,2 Zwerg-Barnevelder; 3,2 Zwerg- Lachshühner; 1,2 Rauhaarteckel; 1,0 Beagle

  8. #8
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Ich persönlich würde nicht zum Tierarzt fahren. Er würde höchstwahrscheinlich Antibiotikum bekommen, was ihn nur noch zusätzlich schwächt, plus Stress der Fahrt und Behandlung. Entscheiden musst Du dies aber selber.
    Was die Gesellschaftsküken angeht, so agiere ich in solchen Fällen frei nach dem Motto von Brigitte Weninger „einer für alle - alle für einen!“. Zwei müssen also zur Gesellschaft herhalten. Es ist ja nicht für ewig, sie werden es überleben. Die evtl. spätere Wiedereingliederung für das Sorgenkind alleine wäre ungleich schwerer, von der Trostlosigkeit einer Einzelhaltung ganz zu schweigen. Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich drücke Dir und dem Knirps beide Daumen.
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

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