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Thema: Huhn blutet immer wieder - Kannibalismus?

  1. #41

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    Danke für die Tipps und den Link ( auch, wenn ich ihn schon kannte, hilft er vielleicht auch jemand anderem). Ich hoffe, das Hoochi sich erholt, sie wirkt grad ganz schön mitgenommen. Doof, das ich wegmuss übers Wochenende, aber da müssen nun alle Beteiligten durch. Die hühnerversorgenden Nachbarn sind gebrieft... ich bekomme auch immer Info, wie es läuft, und mein Freund schaut auch noch nach den Hühnern. Hmmmpf.

  2. #42

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    Holzteer hat bei meinen heranwachsenden Küken gar nicht viel gebracht, die haben sich das relativ schnell selber wieder abgeputzt. Und ich hab nach dem draufschmieren bei den wenigen stark betroffenen gerochen als hätt ich tagelang am Grill gestanden.
    1.6 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt(aus 2017 und 2018 )
    32 Große Wyandotten in schwarz-goldgesäumt und spalterbig aus blau-goldgesäumt(Schlupftag 18.05.2019)
    suche Hahn weiß-goldgesäumt-kein splash, nicht von blau-goldgesäumten Elterntieren

  3. #43

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    Hab leider schlechte Nachrichten von Zuhause ( besonders blöd, wenn man selbst nicht da ist...) - Hoochi hat heute wohl wieder am Po geblutet. Ich weiss noch nicht, wie schlimm es war. Kann sie sich beim Putzen die Wunde doch selbst aufgerissen haben? Sie ist jetzt auf jeden Fall auch separiert, ich habe eine grossen Käfig, da ist sie jetzt drin. Wunde wurde versorgt. Ich werde sie jetzt zunächst separiert lassen und auch die Araucanerin bleibt allein, auch, wenn sie heute definitiv unschuldig ist. Entweder verheilt die Wunde, oder es fängt wieder an, zu bluten, dann muss ich wohl nochmal zum Tierarzt, wenn der aus dem Urlaub zurückkommt. Falls jemand noch eine andere Idee hat, gern her damit...

  4. #44
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Frau von Bödefeld Beitrag anzeigen
    ........ Falls jemand noch eine andere Idee hat, gern her damit...
    Beitrag 39 = Holzteer - hilft super
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  5. #45

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    Hallo!
    Als ich heute morgen nach Hause kam, sass Hoochi recht munter in ihrem Käfig im Stall und alles war gut. Vier Stunden später fand ich zwei nicht unbeträchtliche hellrote Blutpfützen im Kafig und ein immer noch bluttropfendes Huhn. Kurzerhand beim TA angerufen, den ich eigentlich schon im Urlaub wähnte (hatte mit einer Bandansage gerechnet, die über die Dauer des Urlaubs informiert und ggfls. Vertretung), der war heute Vormittag noch da und so hab ich dann Hoochi geschnappt und bin hingefahren. Er hat sich dann nochmal gründlich die betreffende Stelle angesehen und einige Federn gerupft, damit man besser untersuchen kann. Wo letze Woche zumindest eine kleine, aber deutliche Wunde war, war heute so gut wie nichts zu sehen, das die grossen Blutmengen erklärt - nur eine ganz mini kleine Stelle sah noch nach möglicher Ursache aus! Ich hatte mit einem richtig grossen Loch im Huhn gerechnet, einem Geschwür oder sonst was. Das das Blut direkt aus der Kloake kommt, hat er ausgeschlossen, die sieht völlig gesund und intakt aus. Verrückt. Ich weiss ja, das verletzungen bei Hühneern recht schnell heilen, aber SO schnell? Habe nun weisse Zugsalbe mitbekommen, von Holzteer hat er mir abgeraten(zu viel Sauerei ), aber in der Salbe sind ja ähnliche Wirkstoffe drin. Zusätzlich werden alle Hühner entwurmt, auch wenn der Kot aller Hühner unauffällig ist und auch sonst keine Symptome auf Wurmbefall hindeuten. Er vermutet, das Hoochi an der betroffenen Stelle starken Juckreiz hat und sich dabei das Mini-Loch wieder selbst aufgerissen hat.Sie bleibt weiterhin separiert, bekommt jeden Tag den nackigen Popo gesalbt und die Araucanerin ist sozusagen auf Bewährung - unklar ist, wie die initiale Wunde ans Huhn kam, ich hoffe, es war doch nur die eine Henne, die nicht mehr da ist und es gibt bald Freispruch für die Araucanerin - ich rechne nun jeden Tag mit ihrem ersten Ei und würde mich so freuen, wenn sie bleiben kann. Am liebste würde ich Hoochi so einen Plastikkragen anziehen, wie ihn Hunde bekommen, wenn sie sich irgendwo NICHT lecken sollen...

  6. #46
    Avatar von LadyDzuranya
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    Und warum ziehst du ihr dann keinen an?

  7. #47

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    Gibts sowas echt? Kann mir garnicht vorstellen, wie und wo das am langen Hühnerhals festgemacht werden soll.

    Allerdings ist das Huhn auch so schon ein bissi tapsig, ich seh grad vor mir, wie Hunde z. Bsp. mit so einem Ding überall gegenrennen und nirgends mehr durchpassen - ich glaube, die würde ihr Futter nicht mehr finden...

    Wäre die Stelle nicht direkt unterhalb der Kloake, hätte ich einen Verband drum gemacht. Aber bisher - toitoitoi - blutet nix. Vielleicht haben die Federn ja auch gekitzelt oder gepiekt, und sie ist deshalb drangegangen. Madame hat eine frische Lage Salbe drauf bekommen und erduldet ihren Käfigaufenthalt. Heute Abend darf sie ein wenig in die Voliere, da kann sie Staubbaden und hätte theoretisch Platz für was auch immer, aber sie ist eh ein sehr ruhiges Huhn, wird warscheinlich auch da bloss rumhocken. Die Araucanerin ist widerum froh, nicht mehr allein zu sein. Ich hoffe, nächste Woche kann ich alle wieder vereinen, es ist ja kaum was zu sehen von der Miniwunde. Ob der nackige Po zum picken einlädt? Hab schon überlegt, mit Viehmarkierungsspray aus Rosa Blau zu machen...

  8. #48

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    kleines Update: dritter Tag ohne Blut, Hoochi darf zeitweise unter intensiver Aufsicht zu den anderen, das verläuft alles friedlich und alle verhalten sich normal.

  9. #49

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    Hallo, ich möchte euch noch den Ausgang der Geschichte erzählen... Nachdem Hoochi 5 Tage am Stück nicht geblutet ht, habe ich die Abtrennung entfernt und sie wieder zu den anderen gelassen. Sie wirkte ein wenig "eingerostet", ich dachte, das hat mit dem eingeschränkten Platzangebot während der Separierung zu tun. Hat aber mit den anderen zusammen gefressen und geruht, und wann immer sie mal woanders hingelaufen ist, hab ich mich gefreut und gedacht, das nun alles gut wird. Spätnachmittags fiel mir auf, das sie schon eine Weile am selben Fleck sass und immer mehr vornüber kippte. Hab sie dann allein in den Stall gebracht, wo sie immer schwächer wurde und auch irgendwie "krampfte". Da war mir klar, das es kein Happy End geben würde... hab noch eine Bekannte angerufen, die sich grad auf den Weg machen wollte, um das arme Ding zu erlösen (ich werde das wohl auch endlich mal lernen müssen, es ist nicht schön mitanzusehen, wenn sich ein Tier so quält), dann war es aber auch schon so vorbei... Ich war echt geschockt, tagelang war sie verhältnismäßig munter gewesen, und an dem Tag, wo ich es für sicher hielt, sie wieder zu den anderen zu lassen, läuft erst alles super und nimmt dann so eine unerwartete Wende...

    Die Araucanerin verhält sich den anderen (habe noch zwei Junghennen dazugeholt) gegenüber komplett normal und hat vor zwei Wochen ihr erstes Ei gelegt. Die "Alt"henne mausert und legt ab und an ein Windei, von den zwei Junghenne hat nun auch noch eine mit dem Legen angefangen. Alles läuft sehr entspannt mit den vieren. Trotzdem fehlt mir mein Lieblingshuhn, das von Anfang an immer wieder Sonderbehandlungen brauchte. Irgendwann möchte ich gern wieder ein Seidenhuhn haben, aber nun lasse ich erstmal alles, wie es ist...

  10. #50
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ach, das tut mir sehr leid! Dabei hat es schon so gut ausgesehen! Aber jetzt ist sie auf der ewigen Blümchenwiese und es geht ihr super-gut.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Sulmtaler, 0,1 Zwerg, 0,2 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 3,3 Mix-Küken, 0,3,1 Plymouth rock gestreift, 2,0 Laufenten, 0,2 Legewachteln, 0,1 Dackeline

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