Zitat Zitat von Lisa R. Beitrag anzeigen
Die Ttung zum Zwecke der Lebensmittelgewinnung ist im Sinne des Gesetzes ein vernnftiger Grund. Alles andere nicht.
Wenn Du die einwchigen Kken also schlachtest, rupfst, ausnimmst und aufit- dann ist das nicht gegen das Gesetz. Das gilt auch fr die znkigen Junghhnchen.

Ttest Du die Kken nach einer Woche weil Du sie aussortierst wegen ihres Geschlechts oder z.B. ihrer Farbe und Du wirfst sie hinterher weg, dann ist das gegen das Gesetz = strafbar!!!

Es ist im Sinne des Gesetzes kein vernnftiger Grund, Tiere zu tten nur z.B. weil ich als Hobbyzchter Ausstellungen besuchen mchte und auf eine bestimmte Farbe zchte. Oder Junghhne zu tten ohne sie zu essen nur weil ich zu wenig Platz habe und zuviele Tiere - das ist ganz allein meine Verantwortung und das htte ich mir vorher berlegen mssen.
Hallo Lisa.

Vorweg: ETHISCH! bin ich vollumfnglich bei Dir.

Aber RECHTLICH! liegst Du da leicht daneben. Wo genau steht rechtsverbindlich der "vernnftige Grund" nher definiert? Wo genau gibt es eine Liste, was "vernnftig" ist und was nicht? Wer genau besitzt eine Ausnahmegenehmigung zum Kkentten und wer hat diese ausgestellt? Und aus welchem Rechtsgrund? Warum ist das Kkentten - Zitat:"gegen das Gesetz = strafbar!!!"?

Nochmal: Ich bin mit der aktuellen gesetzlichen Regelung, wie wohl die meisten hier, auch nicht einverstanden. Ich habe sie ja auch nicht gemacht - aber sehr wohl gelesen und verstanden...

Eine nderung wird hier auch nicht machbar sein. Denn die heute industrialisierte Landwirtschaft hat, auch mit der Hhnerfleisch- und Eierproduktion, 82 Millionen Menschen in Deutschland wettbewerbsfhig zu ernhren. Ob diese Produktion ethisch vertretbar ist oder nicht, ist dort eher untergeordnet.

An anderer Stelle wurde mir hier mal verbal "der Vogel gezeigt" weil wir unsere Eier fr 40 Cent/Stck anbieten. Zu teuer! Die wirst Du nie los, war die mehrheitliche Meinung. Also wird doch auch in unseren Reihen gerne "verramscht".
Unsere Eier werden wir zu diesem Preis los. Unsere Junghhne leben selbstverstndlich bis zur Schlachtreife im Bestand. Aber das ist ein Nischenprodukt und nicht massentauglich!