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Thema: Zuchtfutter- Was ist wichtig?

  1. #1
    Avatar von Santana
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    Zuchtfutter- Was ist wichtig?

    Hallo,

    fürs nächste Jahr möchte ich mich frühzeitig informieren auf welches Futter man bei/vor der Bruteigewinnung umstellen soll.

    Momentan füttere ich Vomigo von Deuka.
    Es ist ein Alleinfutter mit 16,5% Eiweiß.
    Trotzdem gibt es zusätzlich noch ein Körnerfutter dazu. Körner/Pellets 1/2.

    Z.B. bei Mifuma gibt es ein Zuchtfutter welches auch 16,5% Eiweiß enthält.

    Es soll ja nicht zu eiweißreich gefüttert werden.

    Worauf kommt es denn jetzt an?
    Kann ich so weiterfüttern wie bisher?
    Viele Grüße, Santana

  2. #2

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    Mir kam der Gedanke letztens auch: Stichwort Elterntierfutter oder Zuchtfutter.
    Grundsätzlich denke ich, kann es nicht so viel anders sein als ein gutes Hennenfutter damit die ihre Eier legen können, sonst ist es so schon nix mit Eiern.
    Bei etlichen Elterntierfuttersorten habe ich gelesen, das die ab Legebeginn gefüttert werden können, dauerhaft, oder eben mind. 6 bis 8 Wochen vor Beginn des BE sammeln.
    Für mich sieht es so aus, das man jetzt hingehen und die Futtersorten miteinander ins kleinste vergleichen müsste um evtl. Unterschiede bei den Inhaltsstoffen feststellen zu können. Unter Umständen stellt sich dann ja auch heraus, das ein Elterntierfutter nur ein gutes Alleinfutter ist und somit eher Geldschneiderei.
    Für so einen Vergleich hab ich derzeit leider keine Zeit und BE werden dieses Jahr auch nicht mehr benötigt. Aber interessant wär es schon...
    Geändert von Dorintia (08.08.2019 um 12:29 Uhr)
    1.4 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt (2017), 3 Orpington-Hennen (Schlupftag 29.06.2018 )
    18.05.2019 Schlupftag: 32 kleine große Wyandotten in schwarz-goldgesäumt und spalterbig aus blau-goldgesäumt

  3. #3
    Avatar von Santana
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    Ja, es ist wirklich schwierig, verschiedenes Futter zu vergleichen.
    Ist bei Pferdemineralfutter noch schlimmer.

    Ich dachte, dass es hauptsächlich auf den Eiweißgehalt ankommt, damit die Küken im Ei vor dem Schlupf nicht ertrinken.

  4. #4

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    Elterntierfutter enthält i. d. Regel mehr Vit E für Fruchtbarkeit.

  5. #5

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    Guter Hinweis, danke.
    Aber das wäre dann wichtig für die Befruchtungsrate.
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  6. #6
    Avatar von Santana
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    Stimmt. Bei meinem sind es 20mg, bei dem von Mifuma 80mg.

  7. #7

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    Mein Alleinfutter hat 25mg auf ein kg Futter.
    Ich füge Vitamin E bspw. durch einen Schuss gutes Öl ins eingeweichte Futter hinzu.
    Hatte mir gedacht das hilft in der Mauser, scheint ja nicht so verkehrt.
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  8. #8

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    Habe es lange von Mifuma gefüttert.
    Für die Mauser ist Metheonin hilfreicher, weil da ja Schwefel benötigt wird

  9. #9

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    In der Richtung bekommen sie auch was, keine Sorge,
    wegen Gefiederwechsel bei Jung und Alt.
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  10. #10

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    Hallo und Servus,

    es gibt natürlich eine ganze Reihe Unterschiede zwischen einem guten Brutei- und Elterntierfutter und einem normalen Ergänzungsfutter.
    Trypthophan, Cystin, Methionin und noch vieles mehr spielen eng in ihren Verhältnissen zueinander und haben eine große Auswirkung auf die zukünftige Fruchtbarkeit sowie die Entwicklung der Embryonen.
    Aber auch die verschiedensten Aminosäuren und Fettsäuren im richtigen Verhältnis zueinander.
    Nur was man schon über das Futter versucht in das Ei zu bringen kann dann auch dort seine Wirkung erzielen.
    Zum Eiweißgehalt........ die oben erwähnten 16,5% Rohprotein sind meiner Erfahrung nach grundsätzlich deutlich zu wenig für Hühner die in der Legephase sind.
    Vor allem wenn es noch durch Körnerfutter, das meist nicht mehr als 12% Rohprotein beinhaltet, quasi verdünnt wird.
    Hühner brauchen schon um etwa 18-19% Rohprotein um bedarfsgerecht ernährt zu werden während sie legen. Sonst gerät es schnell zum Raubbau am Körper der Hennen.
    Ich persönlich habe Jahre mit mifuma gearbeitet. Bin aber vor drei Jahren auf Alfana umgestiegen.
    Dies hat deutlich possitive Auswirkungen bei mir bewirkt.
    Es kommt nicht nur auf die Rohproteinangaben und die angegebenen Inhaltsstoffe allein an.
    Sondern vielmehr auf die verdaulichen Werte. Also wieviel z.B. von der Rohproteinangabe im Futter kann das Tier tatsächlich verwerten. Und da kommt es zum Einen auf die Ausgangszutaten die der Hersteller verwendet an aber auch im besonderen auf die Verarbeitung dieser um die Nährstoffe den Tieren zu Verfügung stellen zu können.
    Und hier arbeitet Alfana offensichtlich anders.
    Der Futterbedarf - vor allem auch in der Aufzucht - ist deutlich geringer.
    Ich habe bei etwa 180 Küken jährlich keinerlei Probleme weder mit dem Schlupf noch mit der Vitalität der Küken.
    Die Fruchtbarkeit ist absolut top - auch im Auslandsversand.
    Ich fütter das ganze Jahr meinen Zuchttieren und den Junghennen ab dem Beginn der Legereife das Elterntier von Alfana. Etwa ab Mitte Dezember fütter ich das Zuchtgold gegrützt zu gleichen Teilen mit dem Elterntier gemischt.
    Ein für mich allerdings in Bezug auf die Fruchtbarkeit der Stämme ernormer Anteil hat das Keimfutter das ich wöchentlich etwa 3-4 mal füttere. Dies stelle ich aus dem 12 Korn Premium von mifuma her - hat nur etwa 15% Mais. Alfanas 12 Korn hat etwa 35-40 % Mais - mir zuviel.
    Das sind einfach meine Erfahrungen.

    Liebe Grüße

    Volker
    2.0 Dalmatiner, Stamm I: Zwergorpington gsg 1.8 Stamm II: Zwergorpington gsg 1.7: Stamm III Zwergorpington gsg 1.8 sowie 2019 0.0.164

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