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Thema: Zuchtfutter- Was ist wichtig?

  1. #31
    Celia
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    Ooooohhhch neeeeee!!!!
    Ich habe doch nicht gesagt, dass ich sie hungern lasse! Ich will auch an dem gehaltvollen Futter nichts ändern, sondern nicht immer zur freien Verfügung hinstellen, eben rationieren wie gesagt.
    Geh doch nicht gleich davon aus, dass andere doof sind

  2. #32

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    Ich finde aber gerade das gehaltvolle Futter für die Eier wichtig und nicht Gemüse und Salat, die nehmen nur Platz im Kropf weg.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,16 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

  3. #33
    Avatar von Irmgard2018
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    Was mich mal interessieren würde: wenn ein Huhn in freier Natur lebt, bekommt es zur Legezeit doch auch kein anderes Futter als den Rest des Jahres. Muß sich aber durchaus erfolgreich vermehren können, ansonsten ausgestorben. Was ist in der Natur anders als in unserer Haltung?
    Weiß das Huhn, was es kurz vor der Legesaison essen soll? Oder liegt es daran, was überhaupt in freier Natur zur entsprechenden Jahreszeit zur Verfügung steht, legen Sie deswegen dann, wenn die passenden Nahrungsmittel vorhanden sind? Denn in der Natur gibt es ja keinen Wissenschaftler, der sagt, dieses Huhn braucht jetzt rum zu viel Milligramm von einem Rohstoff oder so....

    Natürlich versucht man, in der Haltung beim Menschen möglichst optimal zu füttern, aber hier stellt sich mir die Frage, wie wissenschaftlich man da vorgehen muß. Ich sehe das wie beim BARF beim Hund: weder beim Hund noch bei meiner eigenen Ernährung stelle ich irgendwelche Nahrungspläne auf. Ich versuche, vielseitig zu ernähren, Abwechslung reinzubringen, sodaß das Tier alles kriegt, was es braucht. Deswegen habe ich aber keinen Plan, wie es manche beim BARFen machen: heute 3 Gramm Calcium und 7 mg Leber, 14 Gramm Muskelfleisch (ist jetzt nur ein Beispiel, Mengen völlig aus der Luft gegriffen, nur um deutlich zu machen wie akkurat abgemessen wird), und dazu müssen dann drei Tröpfchen Leinöl und 5 Tröpfchen Hanföl gegeben werden. Oder so. Ich ernähre mich schließlich auch nicht perfekt, jeden Tag, insgesamt versuche ich, abwechslungsreich zu essen, genügend Vitamine aufzunehmen durch Grünzeugs etc. Aber es kommt, oh Schande, durchaus vor, daß ich einen Tag lang unterwegs mich nur von MC & Co. ernähre. Trotzdem überlebe ich ganz gut, und habe es erfolgreich geschafft, auch ein Kind großzuziehen
    Selbstverständlich ist Wissen über die richtige Ernährung wichtig, damit man sich möglichst annähert, oder kein Billigfutter ohne ausreichend Proteine erwischt. Aber wenn man ein gutes Futter hat, erschließt es sich mir nicht, warum man dann in der Fütterung zur Brutzeit irgendetwas ändern muß. Wenn ich ein gutes Futter füttere, sollte doch auch das mit der Befruchtung und dem Schlupf klappen?

    Vielleicht ist es auch nur eine Frage der Philosophie oder der Wichtigkeit die man irgendwelchen Prozenten zumißt? Kann jemand aus der Erfahrung sprechen, ob das tatsächlich so wesentlich andere Werte sind, wenn man das Futter vor der Brutei-Entnahme-Phase anpaßt? Dann aussagefähig, denke ich, ist nur ein Vergleich, der beim selben halte mit denselben Hühnern gemacht wurde, einmal mit normalfutter, und einmal mit Spezialfutter vor der Brutei- Entnahme. Das würde mich wirklich interessieren, bisher habe ich ja erst einmal Küken aus gekauften Bruteiern erbrütet, und möchte natürlich, wenn ich züchte, gute Bedingungen für das Gelingen schaffen, andererseits sage ich mir immer, wenn ich Hundefutter Regale betrachte, in denen Doggen Futter, Chihuahua Futter, Schäferhund Futter etc. stehen sehe, ob es denn in freier Natur auch Doggen-Mäuse und Schäferhund-Mäuse gibt, Chihuahua-Mäuse, Weimaraner-Rehe und Terrier-Rehe..... Oder ob sowas mit 7000 Futtersorten für eine Tierart nicht einfach eine gute Geschäftsidee ist......

    Sorry für den Haufen Schreibfehler, ich sitze am Handy und das war die Sprachaufnahme, ich bin schuldlos....*gg
    Geändert von Irmgard2018 (15.11.2021 um 07:56 Uhr)
    LG, Sylvia
    mit 2,0 DJT, 0,1 ZwPudel, 0,0 Kater mehr ;-(, 1,1 Sittich, 1,4,1 ZwAraucana, 0,2 ZwReichshuhn gsc, 0,1 ZwWelsumer, 0,1 ZwRhodeländer und 5,4 ZwBreda

  4. #34
    Avatar von Neuzüchterin
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    Ist es bei Vögeln nicht so,daß die je nach Nahrungasangebot mehr oder weniger Eier legen?
    Auch Frauen mit Kinderwunsch ernähren sich mitunter gesünder und in Schwangerschaft wird auf Ungesundes verzichtet wie Alkohol.Ich glaube ohne Wunsch auf Nachkommen ist es nicht so schlimm sich nicht optimal zu ernähren.Dann wird ma halt dick oder krank.Auch solche können sich vermehren,ist aber nicht optimal.

  5. #35

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    Die "Leistung" unserer Hühner kann man nicht mit Hühnern in freier Natur vergleichen.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,16 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

  6. #36

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    Zitat Zitat von Irmgard2018 Beitrag anzeigen

    Vielleicht ist es auch nur eine Frage der Philosophie oder der Wichtigkeit die man irgendwelchen Prozenten zumißt?
    Damit hast du dir die Antwort auf deine interessante Frage wohl schon selbst gegeben!

    Die Ernährung (und auch die Medizinthemen) nehmen hier im Forum ja einen erstaunlich breiten Raum ein. Würde sich aus deiner Fragestellung eine Diskussion entwickeln, dann würden alle Ansichten zwischen den Extremen auftauchen. Diese wären einerseits durch diejenigen beschrieben, die sich wundern, dass die Menschheit die Hühner ohne wissenschaftliche Grundlage über die Jahrtausende gebracht hat und die versuchen, die Ernährung ständig im Promillebereich zu optimieren, und denen, die ein paar Körner hinwerfen und sich die Hühner ansonsten selbst überlassen.

    Mein Ansatz ist der: sofern meine Bruteier gut befruchtet sind und entsprechend schlüpfen, habe ich nicht viel verkehrt gemacht, auch nicht in der Fütterung. Das gilt natürlich auch für alle anderen Parameter, wie z. B. Legetätigkeit, Gesundheit, Agilität, Lebensdauer, Truppenharmonie usw.
    Geändert von Krawatte (21.11.2021 um 10:08 Uhr)

  7. #37

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    Gute Argumentation,
    glaube auch nicht, dass sich wesentlich etwas ändert, wenn im mg-Bereich nicht alles 1:1 wie Lehrmeinung abläuft. Natürlich wollen wir den Tieren nur das Beste zukommen lassen und sie optimal halten. Aber wie oben schon beschrieben, als Mensch esse ich auch mal dies mal das und es geht auch.

    Beispiel Hofkatzen: Fressen Mäuse, bekommen ein Stück Leberwurstbrot und was so vom Tisch übrig bleibt. Leben genauso lang wie die "Luxuskatze" mit Royal Canin für 3€/100g mit allen wichtigen Ernährungsphysiologischen Zusatzstoffen und bringen sogar über mehr als 10 Jahre mehrfach pro Jahr gesunde Junge zur Welt... Wenn da mal nicht vieles einfach Lobbyarbeit der Futtermittelhersteller ist

    Gute Ernährung in allen Ehren, aber als die meisten Rassen herausgezüchtet wurden, gab es auch nicht viel Auswahl im Futter bzw wurden die genauso ernährt wie jedes Haus- und Hofhuhn auch. Schien ja dennoch zu klappen...

    Vieles ist wohl wirklich Einstellungssache, aber eine Wissenschaft draus zu machen, sprengt da schnell den Rahmen und ob es wirklich dann besser für die Hühner ist, kann auch keiner wirklich belegen.

    MfG
    Andreas
    Geändert von Ausloggen89 (28.11.2021 um 08:50 Uhr)

  8. #38
    Avatar von Mara1
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    Meine allerersten Bruteier habe ich von einem unserer Nachbarn geschenkt bekommen. Das waren die fittesten Küken, die man sich nur vorstellen kann. Ich bin mir ganz sicher, daß der überhaupt keinen großen Aufwand in Sachen Fütterung betreibt, die Hühner bekommen ein paar Körner und Essensreste und das war´s. Die Hühner haben auch keinen großen Auslauf mit viel Auswahl. Er päppelt aber auch nicht an kränklichen Küken oder Hühnern herum. Wer nicht mehr fit ist landet im Topf.

    Meine Vermutung ist deshalb, daß da ganz viel an den Genen liegt und wir vielleicht sogar oft des guten zu viel tun. Bitte nicht mißverstehen, ich finde gutes Futter schon auch besser, gerade für Zuchttiere. Aber es spielt vielleicht keine so große Rolle, wie wir das gerne hätten, oder wie uns die Futterhersteller einreden. Wenn man alles durchpäppelt, wenn auch noch so kränklich, und das dann zur Weiterzucht zuläßt, kann man es auch mit dem weltbesten Futter nicht ausgleichen. (nur meine Meinung, beweisen kann ich es nicht).

    Bei Wildvögeln ergibt sich das "Zuchtfutter" von ganz allein, bedingt durch die Jahreszeiten und das unterschiedliche Futterangebot. Kein Wildvogel hier wäre so bescheuert, im Winter zu brüten, auch nicht wenn sie sich an einer Futterstelle durchfressen können.

  9. #39

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    Mara, dein Bauer da betreibt aber auch Selektion, da überleben eben nur die fitten.
    Und allgemein die Aussage "früher" finde ich nicht immer passend. Da hat es auf dem Hof nämlich oft niemanden interessiert ob ein Huhn verreckt, wenn es nicht auf das einzelne ankam weil genug rumliefen und auch Windeier werden wohl selten aufgefallen sein.
    Nein, ich füttere kein spez. Zuchtfutter und habe gesunde, fitte Küken. Aber "erforschte" Futterzusammensetzungen allgemein so abzustempeln finde ich auch nicht richtig.

    Und den letzten Satz von Mara finde ich auch ganz wichtig,
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,16 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

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