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Thema: Meine ersten Bibbeli

  1. #1

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    Meine ersten Bibbeli

    Hallöchen

    Ich bin nicht wirklich neu hier, sondern lese schon seit 3 Jahren heimlich mit, seit mich das Hühnerfieber gepackt hat. Ich hab dank des Forums eine ganze Menge gelernt und mittlerweile einen schönen kleinen Haufen Hennen die hoffentlich bald wieder einen Hahn bekommen.

    Mit meinen Hähnen hatte ich leider bisher nicht viel Glück. Der erste war eine Handaufzucht und super zahm. Aber irgendwann hat er angefangen Hennen zu morden Wir konnten zum Glück einspringen bevor schlimmeres passierte aber so konnte er nicht bleiben.
    Der zweite Hahn war aggressiv gegen Menschen und vor allem Kinder. Da ich oft mit Kindern bei den Hühnern unterwegs bin (arbeite im Kindergarten) war das natürlich ein No-Go. Aktuell sind wir also Männerlos.

    Im April bekam meine kleine Sundheimer Herde Zuwachs von zwei Cemani-Seidenhuhnmixdamen. Da ich nicht züchte und es mir vor allem um die schöne Färbung ging hab ich gleich zugeschlagen bei den schönen Damen. Und wie es das Glück so will hat bei beiden gleichzeitig vor 6 Wochen das Mama-Gefühl eingesetzt.
    Somit konnte ich zum ersten Mal das Glück der Naturbrut erleben

    Lady Bathory, die forschere, saß zuerst und hat 8 Eier von mir bekommen. Drunter waren eine Mischung aus meinen eigenen Eiern (Sundheimerhenne mit dort noch Bielefelder Kennhuhnhahn), sowie Vorwerk und Marans. Und wie sich später herausstellte einem reingeschlüpften Legehybridei.
    Aus ihren Eiern schlüpften sage und schreibe 6 gesunde bildschöne Küken (2 Mixe, 1 Marans, 2 Vorwerk/Vorwerk-Mix? Und eine weiße Legehybride). Die beiden letzten Eier waren entwickelt aber wohl kurz vor Schlupf abgestorben. Sie führt die Küken wie ein Profi. Mittlerweile sind die kleinen 2 1/2 Wochen alt und genießen ihren ersten Wiesen-Freigang.

    Lady Godiva, meine zarte, hatte 9 Eier unter sich. Bereits in der ersten Woche hat sie eins zertreten und eins aus dem Nest geworfen. Sie saß generell etwas unruhiger als ihre Schwester. An einem Tag hab ich entdeckt, dass sie nur auf der Hälfte des Nestes saß. Keine Ahnung wie lange schon. Sie hatte unter sich eine Eiermischung aus Vorwerk, Marans, Grünleger-Marans-Mix und Altsteirer-Mix. Ich vermute, dass die Eier eine ganze Weile nicht bebrütet wurden, denn es schlüpfte nur ein einziges Küken der Altsteirer-Mixe. Das war natürlich sehr traurig, erst recht für das Einzelkind-Küken.
    Als sie das Nest allerdings verlassen hatte sah ich, dass zwei Marans-Eier angepickt waren und darin piepte es richtig kräftig.
    Da sie aber nicht mehr aufs Nest ging hab ich kurzerhand die Eier entnommen, in ein feuchtes Klima mit Wärmelampe gelegt und so schnell ich konnte einen Bruja organisiert.
    Das Ergebnis: Die beiden angepickten Maranseier sind mit 2 Tagen Verspätung gesund und von alleine geschlüpft und das Goldkind hat nun doch noch Geschwister. Godiva hat die kleinen Zwillinge gut angenommen und rücksichtsvoll geführt obwohl sie kleiner und schwächer waren.

    Mit 9 Küken aus 17 Eiern bin ich für meine allererste Naturbrut sehr zufrieden. Die Küken entwickeln sich bombig und ich bin so stolz auf meine guten Glucken. Ich lerne eine Menge mit dieser ersten Brut und habe nun entschieden (da ich den Bruja eh da habe) mich noch an einer Kunstbrut zu versuchen. Dazu schreibe ich dann aber was im entsprechenden Forumsbereich Jetzt aber natürlich auch noch Fotos meiner beiden Damen mit ihren Prachtnachkommen als Entschädigung für das viele Geplapper.

    Und die Hoffnung auf einen schönen Vorwerkhahn für meine Truppe ist groß!
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  2. #2

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    Hallo, und auch wenn du nicht wirklich neu bist, Herzlich Willkommen!
    Süße Kükis hast du da!! Erzähl ruhig mal, wie es weitergeht!

    Viele Grüße,
    Liluma
    1,0 Schwed. Schwarzhuhn-Isbar-Mix
    0,1 Orloff;0,1 Asil
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  3. #3
    mit Hühnerwahnsinn Avatar von Gackelei
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    Hi,

    na dann bin ich ja gespannt, wie es mit deinem ersten Nachwuchs so weiter geht!

    Als kleiner Tipp, die zutraulicheren Küken sind gerne die Hähne.
    Ich bin bisher gut damit gefahren, diese nicht zu arg zu zähmen, sondern so, dass sie herkommen, gerade noch aus der Hand fressen und sonst Abstand wahren - von denen ist noch keiner aggressiv geworden!

    Dann sollte es auch bei dir mit einem netten Hahn klappen!

  4. #4
    Tomatenflüsterin Avatar von Muri
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    Auch von mir erstmal einen herzlichen Glückwunsch zu so süßen Küken. Schön als erstes von einer so erfolgreichen Geschichte zu lesen und auch gleich mit Bildern "gefüttert" zu werden.
    Ich bin bespannt wie es weiter geht. Führen den die beiden Hennen nun gemeinsam den Kükenkindergarten oder hältst Du sie getrennt?
    Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. #5

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    Vielen Dank für die liebe Begrüßung

    @Gackelei
    Danke für den Tipp. Ich befürchte auch, dass das beim ersten Hahn das Problem war. Zu Menschen war er ganz zahm und lieb aber eine Henne hat er mir förmlich skalpiert (und das nicht beim Treten, sondern so richtig aggressiv). Beim zweiten Hahn weiß ich nicht wie er aufgezogen wurde aber ich vermute auch mit viel anfassen da die Familie Kinder hatte.
    Ich lass meine aktuellen Kükis ganz in Ruhe und fasse sie nur an, wenn ich sie umsetze. Und auch dann nur spät abends. Hoffentlich wird das was mit dem Hahn.

    @Muri
    Danke Ja Fotos sind immer toll. Ich schau sie mir auch so gerne an, wenn ich durch das Forum stöbere.
    Ich hab die beiden aktuell noch getrennt. Bathorys Küken sind deutlich größer und Godiva ist ein ziemliches Aggrobündel seit sie Mutter ist. Da hab ich mich nicht getraut. Zumal ich mehr als genug Platz habe sie getrennt zu halten. Sind aber alle in Sichtweite der anderen Hühner.

    Eine Frage habe ich noch. Wir haben zum Glück keine großen Vögel hier, aber einen kleinen Turmfalken der auf unsrer Wiese jagt. Kann der den Küken gefährlich werden? Ab wann kann ich die ohne 'Kopfschutz' rennen lassen ohne dass er '10 kleine Jägermeister' mit ihnen spielt?

  6. #6

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    @Nelena:. Ich zitiere dich kurz auszugsweise: "Ich lass meine aktuellen Kükis ganz in Ruhe und fasse sie nur an, wenn ich sie umsetze".

    Dadurch werden sie auch nicht zutraulicher. Es kommt darauf an, wie man die Küken anfasst. Wenn du die von oben "greifst" dann empfinden die das schon wie es das Wort schon sagt als "Greif". Immer etwas Futter dabei, die Hand ganz nach unten, den Handrücken bis auf den Boden und das Küken mit den Fingerspitzen unter der Brust streicheln. Wirst sehen, die hüpfen dir nachher auf die Hand, den Unterarm, klettern an dir hoch bis auf die Schulter und das eine oder andere sogar bis auf den Kopf. Nicht selten, dass die Küken dich beim Abhocken sogar schon anfliegen. Was auch manchmal vorkommt, dass sie in ihrer Überfreude sogar die Hunde, die ich immer dabei habe, anfliegen und sich auf sie setzen.
    Geändert von maethy (03.08.2019 um 12:57 Uhr)

  7. #7
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Hallo Nelena,

    mit Glucke kannst Du die Küken ohne Bedenken draußen rumlaufen lassen. Die Glucke beschützt sie.

    Wir haben hier oft "Falkenbesuch" aber noch nie ist eines der Naturbrutküken vom Falken angegriffen worden. Normalerweise passen die Glucken (und auch die anderen Hühner) da gut auf. Beim ersten Warnruf sind die Kleinen unter Mama oder im dichten Gestrüpp verschwunden.
    Die Frau Werwolf sagt: "With me ist not good cherry eating."

  8. #8

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    @maethy
    Ich sagte ja, dass ich sie nicht zutraulich will weil ich eben mit den zutraulichen Hähnen so Probleme hatte Bei den Kunstbrutküken ist das dann was andres weil ich da nur die Hennen behalten werde.

    @Lisa R.
    Vielen Dank für die Info! Hab den Zaun heute aufgestellt und setze sie morgen um. Wird dringend Zeit, die Bibbelis wachsen ja echt wie Unkraut!

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