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Thema: Transport 500 Hühner verdurstet

  1. #71
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Ja Ana, aber es ging in seinem post ja auch um die Klage von RdH und dass sie keinen Erfolg haben wird.

    damit dürfte eine Klage keine Chance haben, weil ich bei der heutigen Auffassungs-, bzw. Auslegungslage der Gesetze davon ausgehe, dass dem "Copyright" und eventuellen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen da mehr Gewicht zugeschrieben wurde, als bei einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und dessen Folgen.
    Wieso sollte eine Klage wegen Verletzung des Tierschutzgesetzes keine Chance wegen des "Copyrights" haben - in der Klage geht es doch gar nicht darum, dass die Tiere nicht herausgegeben/enteignet wurden. Es geht darum, dass sie weitertransportiert wurden und bei diesem Transport durch die Überschreitung der Zeit schon wieder gegen das Gesetz verstoßen wurde. Da hat die Behörde mal wieder geschlafen und diesen Transport nicht nochmal kontrolliert, die Ausstallung überwacht o.ä. - sonst hätte das doch nicht schon wieder passieren können.

    Auch wegen des ersten Transports wurde ja Strafanzeige gestellt, damit es eben nicht bei ein paar "peanuts" wegen einer Ordnungswidrigkeit bleibt.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!

  2. #72

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    Nun meistens ist es jedich so, dass Verwaltungsanzeigen deutlich teurer sind als Strafanzeigen...

  3. #73

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    Es gibt einen aktuellen Newsletter (Die Bilder dazu hab ich von der FB-Seite von RDH mitgenommen)


    Liebe Freunde von Rettet das Huhn e.V.!

    Heute senden wir euch ein Update über die vier überlebenden Hennen des grausamen Schlachttiertransports, der Ende Juli 2019 trotz Transportverbots bei sengender Hitze auf dem Weg von Frankreich nach Polen in Hessen auf der A5 von einer mutigen Ausnahme-Amtsveterinärin gestoppt und auf ihre Anweisung hin entladen wurde.
    500 der geladenen 4700 Tiere waren zu dem Zeitpunkt bereits einen furchtbaren Hitzetod gestorben.


    Rettet das Huhn e.V. versuchte in den folgenden Tagen vergeblich, bei dem Besitzer der Tiere sowie bei den zuständigen deutschen Behörden eine Übernahme der überlebenden Tiere zu erreichen, um einen Weitertransport und ihre letztendliche Schlachtung zu verhindern.
    In der Nacht des 1.Augusts mussten wir schließlich zusehen, wie die 4200 Tiere erneut verladen und auf einen weiteren stundenlangen Transport nach Polen geschickt wurden. Sie starben vermutlich am 2.August in einem polnischen Schlachthof. Zu dem Zeitpunkt hatten wir bereits Hunderte von Zusagen tierlieber Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, die einige der Tiere bei sich aufnehmen wollten.

    Vier Tiere konnten wir damals retten!
    Vier Hennen entkamen den Händen der Fänger und wir konnten sie sichern.

    Ella, Alice, Hella und Ilka leben seitdem ein glückliches Leben bei unseren Vermittlerinnen Saskia und Michelle.







    Alle vier haben sich von allen Strapazen erholt und unser hühnerkundiger Tierarzt hat uns ihre gute Gesundheit und ihre Lebensfähigkeit in einer privaten Haltung mit Freilauf bestätigt. Sie kennen nun die Sonne, Erde und Gras und haben sich gut in die Herde der anderen Hennen integriert. Sie leben, laufen, genießen, sind gesund und neugierig, lebensfroh und munter.

    Vier Tiere, die leben dürfen.
    Ihren 4200 Tiergeschwister wurde dieses Leben verwehrt, obwohl es möglich gewesen wäre.

    Das Argument der Behörden gegen eine Übernahme und Vermittlung der 4200 Tiere durch uns, war, dass es sich um Elterntiere von Masthybriden handelt und diese aufgrund ihres Gewichts (aufgrund der monströsen Überzüchtung durch Menschenhand!) nicht lebensfähig wären.
    In einem Schreiben des Regierungspräsidiums Gießen antwortete man uns:
    "...Da es sich um sogenannte Mastelterntiere handelt, können sie nicht ohne weiteres in eine herkömmliche Haltung integriert werden. Die Abgabe an tierliebe Personen oder Organisationen kommt also nur infrage, wenn dadurch nicht ein neues Tierschutzproblem ausgelöst wird. Man muss also zunächst einmal fachlich abwägen, was das Beste für die Hühner ist. Dazu werden die Tiere fachtierärztlich begutachtet, bevor über ihren weiteren Verbleib entschieden wird. …”
    Diese Mail erreichte uns am 1.August um 15.15 Uhr. Bereits gegen 17 Uhr desselben Tages stand schon ein polnischer Schlachttransporter am Stall bereit und drei Stunden später wurde mit der Verladung der Tiere begonnen.
    Sie begründeten ihre Ablehnung der Rettung dieser Tiere tatsächlich durch das Tierschutzgesetz !! In jedem Masttierstall dürfen täglich Millionen dieser Tiere unter unsäglichen Bedingungen aufwachsen und „leben“ – damit die Menschen aus ihnen Profit schlagen und sie essen können! In jedem Elterntierbetrieb dürfen diese Tiere 12 Monate oder länger auf engstem Raum in Bodenhaltung unter Missachtung ihrer natürlichen, angeborenen Bedürfnisse gehalten werden ! Ohne Sonne, Erde, Luft, Platz, Rangordnung, Sicherheit, individuelle tierärztliche Behandlung im Krankheitsfall…! Dort dürfen sie behördlich genehmigt „leben“! Dort kommt keine Behörde mit dem Tierschutzgesetz!!
    Aber in dem Moment, in dem wir ihnen ein wirkliches Leben, ein Leben unter Bedingungen, die ein Huhn zum Leben und glücklich sein braucht, schenken wollen, werden diese Tiere für nicht lebensfähig und ein Weiterleben unter guten, hühnergerechten Bedingungen für Tierqual erklärt!

    Im Gedenken an diese 4200 Hühner, die wir nicht retten konnten, stellvertretend für alle Tiere, die in jeder Sekunde unseres Lebens dem grausamen Tierausbeutungs-System des Menschen zum Opfer fallen, möchten wir euch nun zumindest an der Freude über das Leben von Ella, Alice, Hella und Ilka teilhaben lassen.
    Ihre Rettung ist ein großes Glück.


    Ella, Alice, Hella und Ilka beweisen mit ihrem Leben den behördlichen Irrtum und die Falschheit des gesamten Systems!

    Hier findet Ihr unseren Bericht zu den Geschehnissen rund um den Hitzetransport Ende Juli 2019.

    Euer Team von Rettet das Huhn e.V.


    Rettet das Huhn e.V.
    Postfach 100827
    38408 Wolfsburg





    Liebe Grüße

    Schnatterinchen

  4. #74
    Avatar von ptrludwig
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    Zitat Zitat von Freehill Beitrag anzeigen
    Die Verbrecher, welche unser Land reGIERen werden alle von den Lobbyisten mit Geld überschüttet. Deshalb entscheiden sie alles gegen die Bürger, also Verbraucher und gegen das Tierwohl.

    Beispiele? Kücken schreddern, Tiertransporte, Massentierhaltung, Dieselskandal, Glyphosat, ...
    Ich verbitte mir unsere gewählten Volksvertreter als Verbrecher zu bezeichnen. Da wo du her kommst haben 40 Jahre Verbrecher regiert. Für diese Aussage hättest du bei denen einige Jahre hinter Gittern verbracht.
    Wenn Dir jemand sagt: Das geht nicht! Denke immer daran: Das sind seine Grenzen, nicht Deine.

  5. #75
    Avatar von Gockerhuhn
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    Schnatterinchen, vielen Dank für das Update von RdH

    Über die Argumentation der Behörden kann man wirklich nur den Kopf schütteln aber ich freue mich für die 4 Geretteten...

    LG Gockerhuhn

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