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Thema: Entglucken - probiert dass mal

  1. #11
    Avatar von PPP
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    Ok...das ein Eispack Schäden verursachen kann könnte ich einsehen (sofern sich die Henne nicht entziehen kann). Aber Wasser um die Füsse laufen lassen, hat (zumindest bei keiner meiner Glucken) noch zu Panik geführt. Aber so ist sicherlich jedes Huhn anders...

    Nasse Füsse ist Stress für Sekunden (wenn überhaupt Stress...es ist eher Abkühlung. Die Methode aber auch nur wenn es warm ist. Im Winter gluckigen würde ich das auch nicht antun). Im Käfig ist Stress für Tage. So empfinde ich das.
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  2. #12

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    Man könnte die Eiswürfel auch in einen Waschlappen stecken. Dann ist es zwar kalt und unangenehm aber nicht so eisig, dass Erfrierungen entstehen können.

    Jede Art von Entglucken ist doch Stress, das Einsperren ohne Nest und Eier ja genauso.

  3. #13

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    Ich denke auch das es eine Glaubensfrage ist ob langer oder kurzer Stress. Ich würde meine Hormony auch niemals auf nackter Eis setzen. Aber ich denke ein in ein Handtuch eingewickelten Eisakku welcher eine lange, gleichmäßige, milde Kühle abstrahlt könnte eine gute Alternative sein.

  4. #14
    Moderator Avatar von SalomeM
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    Es soll jedenfalls vermieden werden, dass totale Anfänger nach dem Eingangspost ihre Tiere in Wassertonnen stopfen oder ins Gefrierfach legen (übertrieben ausgedrückt). Sowas sollte immer mit bedacht werden.
    Es gibt zwei Worte im Leben, die Dir viele Türen öffnen werden: ziehen und drücken.

  5. #15

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    Zitat Zitat von SalomeM Beitrag anzeigen
    Es soll jedenfalls vermieden werden, dass totale Anfänger nach dem Eingangspost ihre Tiere in Wassertonnen stopfen oder ins Gefrierfach legen (übertrieben ausgedrückt). Sowas sollte immer mit bedacht werden.
    Richtig liebe Anfänger. Hühner gehören nur nackig und ohne Kopf ins Gefrierfach xD

    Aber stimmt du hast recht. Der Käfig ist wohl Anfänger freundlicher und der Eingangspost könnte schnell zu überdosierten Ergebnissen führen.

  6. #16
    Avatar von melachi
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    Zitat Zitat von elk Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wir hatten mal eine Glucke und ich habe ein paar eiswuerfel in einen Gefrierbeutel getan und Ihr untergeschoben....da ist sie dann ganz schnell aufgestanden!

    Gruesse
    naja, du hättest die Eier auch gegen einen Fußball austauschen können, da wäre sie genauso schnell aufgestanden Oder der Henne das Nest verschließen, oder es ganz entfernen. Ob die Henne dadurch entgluckt wird, ist Glücksache. Oft genug setzen sie sich einfach neben das Nest oder in ein anderes Nest und glucken weiter.

    Was die Eiswürfelgeschichte betrifft: natürlich bleibt die Henne darauf nicht sitzen, sie ist ja nicht blöd oder lebensmüde. Dort wo die Eier beim Bebrüten direkten Hautkontakt zur Glucke haben, hat die brütende Henne ein speziell für diesen Zweck vogesehenes fein verästeltes Adernetz, das ständig mit warmem Blut versorgt wird. Das wird besonders aktiv, wenn die Henne nach dem Fressen und Trinken wieder zum Nest zurückkehrt und die Eier rasch wieder aufgewärmt werden müssen. Legt man ihr Eis drunter, dann aktiviert man also einen Prozeß, der zur besonders raschen Auskühlung bis in den Kernbereich des Körpers führen kann, incl. der Gefahr von Organschäden. Das ist nicht nur gemein, sondern eben auch tierschutzwidrig, da man wissentlich Gesundheitsschäden in Kauf nimmt, besonders dann, wenn die Henne sich der Tortur nicht entziehen kann.

    Beim Füße kühlen ist die Sachlage ganz anders. Hühner haben in ihren Beinen einen Wärmetauscher, der genau das Auskühlen des Körpers verhindert. Es ist also völlig sinnlos zu hoffen, das man eine Henne durch Füße kühlen entglucken könnte . Die Idee, die hinter dem Wasser an den Füßen steckt ist, das man verhindert, das sich die Henne setzen kann. Dazu wird der Boden unter der Henne über längere Zeit geflutet. Auch das ist übrigens tierschutzwidrig, wenn sich die Henne dem nicht entziehen kann.
    Geändert von melachi (18.07.2019 um 14:46 Uhr)

  7. #17
    Avatar von PPP
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    Ist denn jetzt das "sich nicht setzen können" was tierschutzwidrig ist? Denn in so einem Entgluckungskäfig (Welpengitter Box z bsp) setzten die sich hier auch nie. V egal ob unten nass oder nicht... Hier wird immer geraten, es der Henne ungemütlich zu machen, damit sie sich nicht setzt.

    Nasse Füße hat hier jedes Mal geholfen... Nicht dauerhaft fluten Stunden nur Wasser um die Füße rum (Der Inhalt einer Gießkanne)... Ob jetzt irgendwo steht, dass das nix bringt, oder nicht. Hier hat es bisher immer funktioniert.
    Geändert von PPP (18.07.2019 um 15:18 Uhr)
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  8. #18

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    Ich habe es auch mal versucht und einen, in ein Handtuch gewickelten Kühlakku, ins Nest gelegt. Es hat leider nichts genützt sie hat weiter gegluckt. Ob es, wenn es denn funktioniert hätte, schlimmer ist als ein paar Tage im Entgluckungsstall? Ich weiß es nicht, dem Kühlakku kann sie sich ja entziehen und woanders hingehen/hinsetzten, im Entglückungsstall ist sie eingesperrt.

  9. #19
    Avatar von PPP
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    Man kann das Huhn natürlich auch mal leer sitzen lassen. Allerdings gibt es Hennen, die nie selbst aufstehen. Und es gibt Hühnerhalter, die nicht den ganzen Tag zu Hause sind, um die Tiere vom Nest zu heben. Und selbst wenn, Glucken sie Tage später nochmal und bauen dadurch total ab.

    Lieber Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Natürlich ohne dass Tier zu verletzten oder gesundheitlich zu gefährden (letzteres würde bei den Sitzen lassen eher zutreffen).
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  10. #20
    Avatar von melachi
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    Nati, ich entglucke meine Hennen in einem kleinen, hellen Stall mit vergitterten Fronten, festem Boden und Sitzstangen, kein Sichtkontakt zum Hauptstall oder Nestern. Es gibt nur einen dünnen Bodenbelag aus Erde, nichts, was an Einstreu oder Nest erinnert, und Futter und Wasser. Zur Abendfütterung lass ich sie raus, sie können beliebig noch ein paar Stunden grasen/staubbaden, was auch immer. Gehen sie ins Nest, dann kommen sie zurück in den kleinen Stall, bis zum nächsten Abend. Nach zwei bis drei Tagen ist jede entgluckt. Vier Tage ist äußerst selten. Es braucht weder Wasser, noch Gitterboden dazu. Dieser kleine Stall hat zu Beginn meiner Hühnerhaltung für die damals kleine Truppe als Schlafstall gedient, jetzt sind dort manchmal führende Glucken untergebracht, und er dient zum Entglucken.

    Für mich ist bei solchen Fragen immer entscheidend: wie würde die Behandlung auf mich selber wirken: man steckt mich in ein Zimmer, wo ich jede Körperlage, die ich möchte, einnehmen kann, oder man steckt mich in ein Zimmer, wo ich gezwungen bin, ständig im Wasser zu stehn, oder nur einen Gitterboden zu haben, und alle Nase lang kommt einer und weicht mir die Füße mit kaltem Wasser ein. Beim Menschen gibts da eine feine Linie zwischen Beschränkung der Freiheit und Folter.

    Letzteres ist einfach überflüssig, auch wenn es noch so wirksam ist. Die Hühner sollen in ihrer Umgebung keine Schlüsselreize haben, die sie im Gluckenmodus erfahren und sie immer wieder reinbringen. Nichts, was nach Nest oder Eiern aussieht, kein Laub, kein Stroh oder Heu, keine Sägespäne, keine dunklen oder geschützten Ecken, keine anderen Hennen, die glucken dürfen, nichts davon in Sichtweite. Dafür 'nen Hahn, der regelmäßig vorbeikommt und sie lockt.

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