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Thema: Proteinreiches Futter = Hahnenüberschuss ????

  1. #1

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    Proteinreiches Futter = Hahnenüberschuss ????

    Damit das Thema von HühnerRookie nicht weiter gestört wird, eröffne ich eigenen Thread.
    Ich halte vorwiegend Marans und Zsh.
    Zur Bruteisammelzeit habe ich die letzten Jahre immer etwas eiweißlastiger über Elterntierpeletts gefüttert.
    Und jedes Jahr deutlichen Hahnenüberschuss. Nicht paar Hähne mehr sondern eigentlich immer 3/4 Hähne und 1/4 Hennen .
    Egal welche Rasse . Stammwechsel ect. hilft alles nichts.
    Die einzigen bei denen es meistens besser ist, sind die Küken aus zugekauften BE.
    Habe mich mit vielen Haltern und Züchtern dbzgl. unterhalten und das einzige was meist der Unterschied ist , ist die Eiweißhöhe im Futter.
    Nicht dass ich mir von einer Änderung jetzt nur Hennen erwarte...keinesfalls, aber am Ende des Jahres ein in etwa ausgewogenes Verhältnis von Hahn und Henne.
    Oder mal ein" Hennen oder Hahnenjahr", alles akzeptabel ,nur dieser anhaltende Überschuss an Hähnchen treibt mich zur Brutaufgabe.
    Bitte jetzt kein Spruch wie ...gutes Brathähnchen.. denn ich esse meine Tiere nicht .
    Wäre dankbar wenn ihr eure Erfahrungen berichten würdet.
    LG

  2. #2
    Aussteigerin Avatar von Heidi63
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    Also ich füttere ja fast immer sehr proteinreich, auch während des sammeln von BE.
    Kann ich hier eigentlich nicht bestätigen.
    Ich füttere die sG /Seiditruppe genau wie meine Javas.
    Bei den Sg/Seidi habe ich totalen Hähneüberschuss während es bei den Java 3,18 waren.
    Gruß Heidi
    Ausstellungszucht: Javanesisches Zwerghuhn und Zwergseidi weiß.Und dann gibts da noch meine bunte Showgirl-Seidi Truppe.

  3. #3

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    Zitat Zitat von Heidi63 Beitrag anzeigen
    Also ich füttere ja fast immer sehr proteinreich, auch während des sammeln von BE.
    Kann ich hier eigentlich nicht bestätigen.
    Ich füttere die sG /Seiditruppe genau wie meine Javas.
    Bei den Sg/Seidi habe ich totalen Hähneüberschuss während es bei den Java 3,18 waren.
    Mich würden Berichte über einen längeren Zeitraum ,oder mehreren Bruten interessieren.

  4. #4
    Avatar von Mara1
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    Wie hoch ist der Proteinanteil in deinem Elterntierfutter? Wäre natürlich toll, wenn man so einfach die Quote beeinflussen könnte.

    Ich denke, wenn man die Hähnequote so einfach reduzieren könnte hätten Lo.. und co. das sicher schon heraus bekommen und man würde die Elterntiere entsprechend füttern. Dann müßte man ein paar Millionen Hähnchenküken weniger schreddern und bräuchte viel weniger Eier ausbrüten. Bei dem Aufwand, den die betreiben, um das "optimale Huhn" zu bauen, wurden bestimmt auch schon viele Futtervarianten durchprobiert.

  5. #5

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    Das ist mir schon klar, Hähne werden und sollen auch nicht vermieden werden.
    Mir geht es nur darum ob das evtl. dazu beiträgt , dass so viele entstehen.
    Mein Futter hat 19% Rohprotein.

  6. #6
    Avatar von sternenstaub
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    hier ist der schönste Adventskalender :-)
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    Mal weiter gedacht:
    Da müsste der Rohproteingehalt Wirkung auf die Zellreifung bei der Henne im Eierstock entfalten. Klassisch teilen sich die Zellen ja in ein weibliche Gene tragendes und ein männliche Gene tragendes Exemplar. Ergo, wenn der hohe Rohproteingehalt eine Wirkung entfalten soll, muss er einen Nachteil für die weiblich-tragenden Zellen darstellen. Aber worin soll der begründet sein?

    Ich kann Dir leider nicht mit praktischen Erfahrungen helfen. Ich habe hier schon Rohproteinwerte zwischen 16,5% und 18% gehabt (aktuell bei 17,5%) und meine Ladys produzieren mehrheitlich mehr Mädels wie Buben. Das es mal ausgeglichen ist, ist eher die Ausnahme. Aber ich würde das jetzt nicht auf den Rohproteingehalt im Futter abstellen. Zumal es ja eigentlich auf die essentiellen Aminosäuren (Methionin, Cystin, Lysin) ankommt und da bekommen meine Mädels etwas mehr ab, als in den Empfehlungen steht. Aber das wäre ja bei einem hohen Rohproteingehalt genauso der Fall, wäre also auch keine Erklärung für Dein Bubenphänomen.
    Gruß sternenstaub

    Das Los des Anfängers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  7. #7
    Aussteigerin Avatar von Heidi63
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    Ich füttere 21 % Proteingehalt auch während der Brutei Sammlung.Es ist immer wieder unterschiedlich ,mal mehr Hähne als Hennen,mal umgekehrt.Also für mich spielt der Proteingehalt da keine Rolle.
    Gruß Heidi
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  8. #8
    Avatar von Okina75
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    Ich habe im alten Thema schon geantwortet- das ist eine verlockende Idee, die man leicht beeinflussen könnte. Ist aber leider ein Irrtum!

    Hähne, oder generell Männchen von Tierarten, bei denen Frauenwahl herrscht, werden nun mal IMMER mehr oder zumindest in Gleichzahl geboren, damit der für die Evolution wichtige Wettbewerb zwischen den einzelnen Männchen gegeben ist. Die Ladys haben ihre speziellen Vorlieben, und es kann immer nur einer die Chickas um sich scharen, die sich den Vater ihres Nachwuchses auch sehr penibel aussuchen, wenn man sie lässt.
    Dafür MÜSSEN viele zur Hand sein, außerdem auch darum, weil rumimponierende und wetteifernde Kerle die Augen überall anders, nur nicht im Gebüsch haben, wo zumeist die Fressfeinde lauern. Die viel eher Männchen erwischen, wenn und weil sie abgelenkt sind, oder weil die größer, schwerer und oftmals auch schwerer beladen sind als die Mädels (sei es durch Geweihe, Schmuckfedern oder Hörner), und daher fluchtbehindert(er) sind als die mit keinem überflüssigen Ballast beladenen Mädels der Schöpfung.
    Die dafür während der Brut/ Tragzeit anfälliger sind und gezehntet werden, was wiederum den Männeranteil erhöht...

    Damit muss man leider leben, auch wenn man das Geschlachte satt hat- ist nun mal so. Oder man zieht eben einfach nicht mehr nach- und mal ehrlich: Unendlich Hennen kann auch keiner gebrauchen...
    Ich war dies Jahr mit 22 Hennen (seit paar Wochen nur noch 20) schon nahe dran, ehrlich keine Eier mehr sehen zu können, daher verstehe ich dieses ständige Gegiere nach "Henne, Henne, Henne!" ehrlich nicht wirklich.
    Eier sind weiß Gott nicht der Weisheit letzter Schluss, auch wenn man dafür nix töten muss, wenn man die essen will. Man kann nicht alle Hennen bis zum natürlichen Tod laufen lassen, schon gar nicht, wenn da jedes Jahr 80 % Hennen fallen sollten.
    Die fressen und kacken auch (viel mehr als Hähne, wage ich zu orakeln), brauchen auch Platz etc., und die Ressourcen sind nicht endlos gegeben. Mit Hähnen hat man viel weniger Trubel.
    Ein/ zwei Althähne (bzw. einer pro Stamm), und das ganze Jungvolk nach 4- 8 Monaten in die Truhe- Ruhe! Man hat schönes Fleisch, auch von einzelnen doofen Althennen, Eier, und perfekt- genau das, wofür man eigentlich Hühner hat ...
    Geändert von Okina75 (12.07.2019 um 13:56 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  9. #9

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    Ich habe mir schon mal Gedanken gemacht, ob eventuell ein lethaler Gendefekt auf dem männlichen Chromosom Z eine Ursache für Hahnenüberschuss sein könnte:
    Die weiblichen Embryonen mit nur einem Z-Chromosom wären davon mehr betroffen, da sie einen Defekt nicht ausgleichen können und würden im Ei bei der Entwicklung absterben.
    Die männlichen dagegen mit zwei Z Chromosomen könnten den Defekt eher ausgleichen. Das wäre vergleichbar dem Problem mit den Blutern beim Menschen, nur halt wäre das andere Geschlecht bei den Hühnern betroffen.

    Ist nur so eine Theorie, hat dazu schonmal jemand etwas gehört oder gelesen ?
    Marans goldhalsig und silberhalsig

  10. #10

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    Zitat Zitat von Heidi63 Beitrag anzeigen
    Ich füttere 21 % Proteingehalt auch während der Brutei Sammlung.Es ist immer wieder unterschiedlich ,mal mehr Hähne als Hennen,mal umgekehrt.Also für mich spielt der Proteingehalt da keine Rolle.
    Wenn das hier so wäre , bräuchte es das Thema nicht.
    Leider geht es immer nur in eine Richtung.

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