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Thema: Vogelmilbe nimmt Überhand

  1. #21
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Cecilia Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wir plagen uns,aber eher wohl die Hühner,mit den Milben.
    Aufflammen,aufsprühen,Kieselgur......Wir sind am Ende.
    Die Hühner haben Federverlust auf der Brust.....Ich bin traurig,dass nichts mehr hilft.
    Wer kann helfen?
    Danke
    Cecilia
    Vielleicht haben deine Hühner die nordische Vogelmilbe, da kannst du dich in der Umgebung tot behandeln, das hilft nicht.
    Wenn es so schlimm ist hilft Exzolt ins Trinkwasser (für Hühner zugelassen ) oder ein Tropfen Ivomec in den Nacken (nicht zugelassen, aber sehr effektiv).
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 1,15,19 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  2. #22
    Avatar von Dyshof-Jo
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    Ich fahre aktuell eine Versuchsreihe um zu sehen ob es noch bessere Mineralien als Gur gibt. Wenn was dabei rauskommt melde ich mich sowieso.
    Liebe Grüsse, Jo

  3. #23

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    Meine Beobachtung:
    Hier im Forum ist eine gaaanz starke bio-pur Fraktion, ihre Tipps zur Milbenbekämpfung sind aber ausschliesslich für
    Enthusiasten, die sehr viel Zeit mit ihren Hühnern verbringen können. Ihre Versprechungen, dass die Bio-Methoden generell helfen, erfüllen sich jedoch nicht.

    Bei den meisten Hühnerhaltern fehlt es an Zeit und Ausdauer dafür und die Anwendung von biologisch "sauberen" Methoden endet bei kranken und toten Hühnern - ist das dann im Sinne der Bio-Fraktion die bessere Lösung gewesen ?

    Ich behandle meine Hühner mit spot-on, notiere das Datum und die folgenden 4 Wochen werden Bruteier gesammelt oder die Eier verfüttert. Dafür sind dann die versteckten "Milbennester" hinüber, ohne dass ich den Stall auseinandernehmen musste. Übrigens: Milben-Eier reichen. In Legepausen (Mauser) sollte man auch an spot-ons denken, und 4 Wochen vor Legebeginn ebenfalls, dann kann sich erst gar keine Milbenpopultation aufbauen.

    Und ich habe mehrer Gehege, sodass ich trotzdem immer gute Eier habe (tournusmässig behandeln).
    Marans goldhalsig und silberhalsig

  4. #24
    Moderator Avatar von zfranky
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    Was für ein Spot on nimmst du denn @Arnika?
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

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  5. #25
    Avatar von Widdy
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    Zitat Zitat von Arnika Beitrag anzeigen
    Meine Beobachtung:
    Hier im Forum ist eine gaaanz starke bio-pur Fraktion, ihre Tipps zur Milbenbekämpfung sind aber ausschliesslich für
    Enthusiasten, die sehr viel Zeit mit ihren Hühnern verbringen können. Ihre Versprechungen, dass die Bio-Methoden generell helfen, erfüllen sich jedoch nicht.

    Bei den meisten Hühnerhaltern fehlt es an Zeit und Ausdauer dafür und die Anwendung von biologisch "sauberen" Methoden endet bei kranken und toten Hühnern - ist das dann im Sinne der Bio-Fraktion die bessere Lösung gewesen ?
    Da muss ich Dir widersprechen.

    Und ich könnt' mich selbst in den Hintern treten, dass ich nicht sofort auf diese "biologisch saubere" Methode umgestiegen bin, ich habe ja täglich über eine Stunde - und manchmal auch mehr - damit verbracht, diese Milbenviechern den Garaus zu machen, vergeblich.

    Heute brauche ich vllt alle Monate mal eine halbe Stunde, mit der Nachbesserung und den Rest der Zeit kann ich mich gelassen und giftfrei zurücklehnen; und muss nichts behandeln.
    Täglich den Stall sauber zu machen, frisches Futter und Wasser darin bereitzustellen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Diese Zeit nehme ich mir gerne, das habe ich mir schon vor dem Zulegen von Hühnern/Tieren überlegt.
    Für mich ist's ein bisschen "Kopf-Yoga", bei dieser Arbeit kommen meist die besten Ideen und Lösungen.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  6. #26
    Avatar von Danielachen
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    Zitat Zitat von Arnika Beitrag anzeigen
    Meine Beobachtung:
    Hier im Forum ist eine gaaanz starke bio-pur Fraktion, ihre Tipps zur Milbenbekämpfung sind aber ausschliesslich für
    Enthusiasten, die sehr viel Zeit mit ihren Hühnern verbringen können. Ihre Versprechungen, dass die Bio-Methoden generell helfen, erfüllen sich jedoch nicht.

    Bei den meisten Hühnerhaltern fehlt es an Zeit und Ausdauer dafür und die Anwendung von biologisch "sauberen" Methoden endet bei kranken und toten Hühnern - ist das dann im Sinne der Bio-Fraktion die bessere Lösung gewesen ?

    Ich behandle meine Hühner mit spot-on, notiere das Datum und die folgenden 4 Wochen werden Bruteier gesammelt oder die Eier verfüttert. Dafür sind dann die versteckten "Milbennester" hinüber, ohne dass ich den Stall auseinandernehmen musste. Übrigens: Milben-Eier reichen. In Legepausen (Mauser) sollte man auch an spot-ons denken, und 4 Wochen vor Legebeginn ebenfalls, dann kann sich erst gar keine Milbenpopultation aufbauen.

    Und ich habe mehrer Gehege, sodass ich trotzdem immer gute Eier habe (tournusmässig behandeln).
    Vielleicht haben hier viele ja auch einfach wirklich gute Erfahrungen damit gemacht? Du kannst ja auch einfach sagen, daß Du es so nicht hinbekommen hast?
    Also ich habe einen wirklich schrecklichen Stall hier übernommen, doppelte Wände mit großen Ritzen, ich will gar nicht wissen, was da drin verbaut ist, eigentlich unmöglich, und drum herum Holzschuppen, niemals endgültig zu reinigen.
    Wir hatten dann massiven Befall, ok, die Raubmilben haben bei uns nichts gebracht, aber 1x Abflammen und reinigen, und dann mit Microgur streichen. Seitdem keine Probleme, im Sommer streiche ich im Schnitt 2x, manchmal 3x wenn es sehr heiß ist, und dafür brauche ich jeweils ca. 3 Stunden (für 3 Stallgebäude, mit einem breiten Malerpinsel). Ich finde das ehrlich gesagt effizienter als Deine Methode, aber jeder, wie er will. Für eine gewisse Grundhygiene und tolle Staubbäder zu sorgen, sollte ja eine Selbstverständlichkeit sein....Mir ist jedenfalls noch kein Huhn an Milben gestorben.

  7. #27

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    Stronghold (Sebamectin) und Ivermectin haben bisher am besten geholfen.
    Gegen Fipronil sind sie schon resistent (die Flöhe der Katzen auch).

    Bei leichtem Befall kann man auch lediglich den Stall aussprühen mit Mitteln, die mikroverkapselt sind und dadurch über eine längere Zeit wirken, z.B.: eine Kombi aus Cypermethrin und Tetramethrin + entweder noch D-Phenotrine oder TP18 (was immer das sein mag).
    Als ich mich ganz früher und unerfahren, wie ich war, an den Tierarzt gewandt hatte, bekam ich einen Fogger mit Permethrine und Pyriproxyfen: 16 € für den Schornstein, die Milben hat's nicht beeindruckt.

    Auch ein grosses Elend: Alle Halbjahr wird wieder irgendeine Zulassung zurückgenommen und in der Folge davon wird das Produkt unter dem alten Namen verkauft, aber mit anderen Inhaltsstoffen, wobei die Wirkung erfahrungsgemäss jedesmal fragwürdiger wird, der Preis aber zum Ausgleich dafür immer höher.
    Marans goldhalsig und silberhalsig

  8. #28
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Arnika Beitrag anzeigen
    Gegen Fipronil sind sie schon resistent (die Flöhe der Katzen auch).
    ...
    Bei leichtem Befall kann man auch lediglich den Stall aussprühen mit Mitteln, die mikroverkapselt sind und dadurch über eine längere Zeit wirken, z.B.: eine Kombi aus Cypermethrin und Tetramethrin + entweder noch D-Phenotrine oder TP18 (was immer das sein mag).
    Als ich mich ganz früher und unerfahren, wie ich war, an den Tierarzt gewandt hatte, bekam ich einen Fogger mit Permethrine und Pyriproxyfen: 16 € für den Schornstein, die Milben hat's nicht beeindruckt.
    .
    Fipronyl ist hochtoxisch für Hühner! Das sollte man überhaupt nicht verwenden.
    Gegen synthetische Pyrethroide gleich welcher Couleur sind die meisten Milbenstämme resistent, kann man sich also sparen ( von der Umweltbelastung ganz abgesehen).
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

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  9. #29
    Avatar von Crazynaddl
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    Bei der Anwendung von Ivermectin ist es sehr wichtig die Anwendung nach einer Woche zu wiederholen. ( wenn’s die nordirische Vogelmilbe ist)
    Nach einer Woche schlüpfen die nächsten Milben auf den Hühnern und die Wirkung ist dann schon zu schwach. Beste Ergebnisse brachte bei z.b. 2kg Huhn 0,2 ml zu nehmen.
    LG Nadja
    2,9 schwedische Blumenhühner, 0,1 Marans, 0,3 Mixe, 0,2 Orpington, 0,2 lavender Araucana, 0,1 deutsches Lachshuhn, 0,1 Mechelner, 0,1 Vorwerk, 0,1 New Hampshire

  10. #30
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Arnika Beitrag anzeigen
    Bei den meisten Hühnerhaltern fehlt es an Zeit und Ausdauer dafür und die Anwendung von biologisch "sauberen" Methoden endet bei kranken und toten Hühnern - ist das dann im Sinne der Bio-Fraktion die bessere Lösung gewesen ?
    Das hast Du glaube ich falsch verstanden. Früher habe ich manuell und mit Klebeband etc. rumgemacht, das war zeitintensiv! Seit ich nach langem Suchen dann doch Kieselgur bekommen habe, ist alles viel einfacher. Ich habe zwar viel Zeit, aber ich bin faul, deswegen paßt mir das gut. Ich sprühe Mikrogur vielleicht alle 1-2 Jahre, dauert eine halbe Stunde oder so, danach ist Ruhe. Ich behandele weder die einzelnen Hühner noch das Staubbad, nur die Einstreu sollte gleichzeitig gewechselt werden. Bei anfänglichem schlimmen Befall kann man das ja bei Bedarf gerne öfter wiederholen, aber wenn man erstmal den Dreh raushat und es gar nicht mehr zu Massenvermehrungen kommt, kann ich mir eine einfachere Methode gar nicht vorstellen. Tote Hühner wegen Milben gab es hier nie.
    Grünlegemixe 1,10; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Hedemora 0,1; Marans 0,1; Warzenente 1,2,1; Katze 2,0

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