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Thema: Hahn greift an die 1000000000000

  1. #31
    Avatar von PPP
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    So wie Rocco es beschreibt, habe ich es mit den Junhähnen hier auch gemacht. 8 Brüder. 3 waren lieb...der Rest war aggressiv. Einen der lieben hab ich sogar von Anfang an beschmust und bekuschelt (weil er ja soooo süß war und ich sowieso dachte, der kommt in den Topf - es war mir also egal, ob er sich negativ entwickeln würde - was nicht so war).

    Ich habe wirklich nicht viel Ahnung. Aber mein Gefühl sagt mir, dass man ein Hahn kein Hund ist. Da kann man die Agression (sofern es eine ist) nich abtrainieren. Die dicken Eier sind da (die das Steuern). Die kann ich dem Hahn nicht abttrainieren. Ich kann den Hahn sicher anders halten als bisher...oder so halten wie Rocco es mit seinen Hähnen tut (aber wer will und macht das schon?).

    Als "Normalsterblicher" mit "normaler" Hühnerhaltung im Garten, mit Besuch (evtl. sogar mit Kindern)….und dann so einen Testosterongeschwängerten Rüpel? Muss man das haben? Mitnichten! Und gefährlich ist es auch....


    Hau den weg und hole dir einen neuen....so mein spartanischer Ratschlag. Auf eine Glucke, die jetzt brütet würde ich auch nix geben. Die Eier wären vom Aggro befruchtet - von dem würd ich auch nicht einen Sohn haben wollen. Das Verhalten vererbt sich leider oft.


    @rocco...bitte verstehe mich nicht falsch. Du hast wirklich viel Erfahrung. Aber das was du tust, ist für andere nicht umsetzbar. Und selbst das was du tust funktioniert auch nur bei dir und deiner "Konstellation". Nicht umsonst hast du dir schon "agressive" Hähne geholt, diese "umerzogen" und dann doch behalten, weil sie ja nur bei dir "nett" sind.


    Umerziehen kann man das nicht nennen. Meiner Meinung nach ist das nicht möglich. Für Hähne gibt es leiner keine "Cesar Milan-Lösung" (Gott bewahre -ich find den Sch…. - war nur ein Gleichnis).
    Alles gut,....das Nati

    Ich verpasse alle Tage meines Lebens, wenn ich heute nur an morgen denke!
    (Clara Louise)

  2. #32

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    Solche Extrem-Hähne hatten wir auch öfter. Da hilft nur Sibirien.

    Unser jetziger geht nur auf uns los, wenn wir die Distanz von ca. einem halben Meter unterschreiten oder uns den Hennen zu sehr nähern. Bis jetzt noch.

    Ich habe ihn immer im Auge und im Augenblick ist es noch gut zu händeln. Wird es schlimmer, kommt er weg. Er bewacht seine Hennen, hat aber auch seine Antipathien gegenüber gewissen Damen, aber er macht den Küken nichts und passt gut auf. Noch hat er Schonfrist. Ich halte ihn mit Leckerlis bei Laune, wenn ich im Stall werkle und Garten.

  3. #33
    Avatar von Okina75
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    Rocco hat recht mit seinen dringlichen Ratschlägen. Was ist aber an Maßnahmen zu erwarten, wenn einer das im Grunde total niedlich findet. In meinen Augen das ganz klassische "Keine Ahnung, was bestimmte Zeichen bedeuten", dass einem vor allem in diesen "lustigen Video- Kompilationen mit allerlei "funny animals" auf YouTube, und in aller Regel aus den USA, begegnet. Ist alles Disney und niedlich, und wenn 's dann schief geht, 'ne unberechenbare Bestie...

    Da lacht man sich dann auch gerne mal den Hintern über kleine Köter ab, die Verhaltensweisen zeigen, bei denen jeder große aber SOFORT nur noch mit Maulkorb etc. zuwege sein dürfte. Wie viele kleine Hunde in diesen Videos, wo zB Frau ihr Kind anfassen will und der Köter stellt sich breitbeinig fletschend, aggressiver Mimik (Lefzen und Ohren vorne, Bürste, Schwanz stocksteif aufgestellt knapp wedelnd) und knurr- kläffend darüber. Und dann wird das fünf-, sechsmal gemacht und sich der Arsch abgelacht über das lustige Hündchen. Anstatt die Töle im Nackenfell zu greifen, runter auf den Boden und sich mal kläffend und knurrend breitbeinig über SIE zu stellen, um da mal so ein bisschen die Dominanzverhältnisse zu erläutern...
    Wenn sowas zB ein Schäferhund machen würde, dann wäre aber echt die Kuh los, und der Hund 'ne gemeingefährliche Bestie- was ja von der Potenz her auch richtig ist. Aber bei so einem kleinen ist das nur "totally funny" und "cute"...

    Wenn man das so niedlich findet, liegt da eine ziemliche Fehleinschätzung des Tieres vor, und dann muss man wohl selber schlau werden .

    Aber auch das von Nati gesagte ist richtig. Den Zopf müsste JEDER mit dem Hahn von neuem ausflechten, weil Mensch nun mal nicht gleich Mensch ist, ebenso wie Hahn nicht gleich Hahn ist. Zeigt daher zwar, dass es zweifelsohne geht, aber welche Familie kann und will das Stück für Stück durchmachen... Von der Fähigkeit dazu ganz zu schweigen.
    Ich komme auch mit Gänsen auf das allerbeste klar. Inzwischen hat mir zwar schon mal ein Ganter am Arm gehangen, war aber meine Schuld. Mein ganzes Leben vorher, wo mir nie eine Gans ans Leder ging, könnte ich auch demgemäß zusammenfassen, dass man 'ne geistige Connection mit denen herstellen muss, quasi in der Seele selber Gans sein muss, um die volle und fast selbstverständliche Akzeptanz zu erreichen, die ich mit Gänsen habe. Ich kann mich auch immer wieder nur wundern, was die Leute für Probleme mit ihren Gänsen haben, weil ich das so gar nicht nachvollziehen kann.
    Meine Tipps werden aber kaum einem helfen, weil deren Einstellung nicht ohne weiteres mit meiner gleichzusetzen, geschweige denn herzustellen ist. Ich würde bei Gänsen genau so reagieren wie Rocco bei Hähnen, aber leider lässt sich das nicht so verallgemeinern, weil die Tiere halt auch zu den Leuten passen müssen.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  4. #34

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    Ich danke euch allen fuer eure beitraege und werde dem dicken (und natuerlich auch uns) nochmal ne Runde Rocco schule unterziehen...
    @Okina...wegen des Hahns nicht verstheens und um ihn nicht gleich schlachten zu muessen, habe ich ja diese frage gestellt.
    Mir iss bewusst das ich nicht genug ueber die Rassenspeziefischen eigeneheiten weiss...deshalb habe ich ja auch um hilfe gebeten. Mag die "wegwerf" gesellschaft nicht...und wuerd gern den dicken behalten wenn man das zusammenleben fuer beide Parteien besser gestalten kann...
    Mir war auch nicht bewusste wie das anpirschen zu deuten war/ist....
    Mal sehen obwir das hinbekommen...und ja...werde die Stiefel mal allein reinsteleln und gucken was er macht...
    Und die Sporen entschaerfen...haha, bin immernoch fasziniert das er es DURCH DAS Gummi und noch immer in meine Haut geschafft hat
    Gruesse ausd em sonnigen New Jersey
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  5. #35
    Avatar von Haitu
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    Zitat Zitat von Rocco Beitrag anzeigen
    ...
    Meine Meinung ist folgende: Obwohl Hühner seit ewigen Zeiten Haustiere sind, wissen wir zu wenig über ihr Verhalten. Wenn ein Tier nicht gleich so funktioniert, wie wir es erwarten, wird es häufig geschlachtet und die Ursachen bleiben im Dunklen. Häufig macht der Halter Fehler und erkennt sie nicht, weil er die Verhaltensweisen der Tiere nicht kennt....
    So sehe ich das auch.

    Hühner sind standorttreu (solange die Lebensgrundlagen erfüllt sind, wechseln sie das Revier nicht und suchen für die Nachtruhe immer den selben "Schlafbaum" auf).
    Das machte die Haltung der Hühner für den Menschen stehts einfach und nahezu unproblematisch.
    Man brauchte eigentlich nur noch die Eier einsammeln.
    Zu wissen, wie Hühner sich sonst noch so verhalten brachte keinen zusätzlichen Nutzen und war darum auch nicht von Belang.
    Bei der Zucht ging es mehr um Gesundheit und Menge der Eier.
    Darum zeigen unsere heutigen Hühner fast noch die ganze Bandbreite des Verhaltens ihrer wilden Vorfahren; Ganz anders wie bei Hund, Katze, Pferd oder auch Schaf, Schwein und Kuh, diese wurden, damit sie gut zu "händeln" sind, neben ihrer Nutzungseigenschaft, in Richtung "Pflegeleicht" angepasst.
    Selbst die Verhaltensforscher interessieren sich erst seit kurzem für das Verhalten des Huhns.
    Das liegt meiner Meinung nach daran; Alle anderen "Felder" sind so "abgegrast", dass man in diesen kaum neue Themen aufmachen kann.
    Mit dem Thema Hühnerverhalten kann man halt keine große Reputation erwarten; Schön zu wissen, bringt aber keinen wirtschaftlichen Nutzen.
    Gruß aus der Vulkaneifel

  6. #36

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    Soooo...

    Eine woche Verhaltensaenderung bei den Haltern...und soweit keine angriffe mehr...
    Rocco's Anleitung is echt was wert...auch wenn es unmoeglich ist den Hahn zuerst zu fuettern, da die Damen einem bis dahin schon den finger abgebissen haben um and das Leckerlie zu kommen haha
    Er iss noch sehr aufgeregt wenn wir kommen aber ich brauch mich nicht mehr umdrehen...schon ein riesen gewinn...
    Wir scheinen also echt was falsch gemacht zu haben...
    Danke an alle soweit!!
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  7. #37
    Avatar von Susanne
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    Von mir noch ein kleiner Tipp, wie man einen Hahn an sich wirklich weniger hormongesteuert hinbekommt: Einmal täglich ein Tablette Mönchspfeffer von Ratiopharm- nach spätestens drei Wochen ist der Hahn viel ruhiger und greift dann ggf. auch nicht mehr an.

  8. #38

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    Und wie geb ich ihm die ohne das er mich danach wieder hasst? grins...
    Denek nicht das er da so scharf drauf iss das er mir die aus der Hand frisst oder?
    Wie verabreichst du die?
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  9. #39

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    Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu !!!!! Darkyputz, ich drücke alles was man drücken kann und darf und hoffe es klappt mit deinem Hähnchen.
    Lass mal hören wie's klappt - Toi, Toi, TOOIII

  10. #40
    Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Darkyputz Beitrag anzeigen
    Und wie geb ich ihm die ohne das er mich danach wieder hasst? grins...
    Denek nicht das er da so scharf drauf iss das er mir die aus der Hand frisst oder?
    Wie verabreichst du die?
    Wir geben es unserem am Abend, wenn er schon auf der Stange sitzt.

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