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Thema: Wie Verein vom Impfrhythmus überzeugen?

  1. #51
    Avatar von frederik
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    zfranky:
    ich dachte ja, dass der BDRG genau so etwas mit seinem wissenschaftlichen Gefügelhof bzw. in Zusammenarbeit mit einem der Impfstoffhersteller tut! Zumindest stand es so im Newsletter des BDRG vom 25.08.2018: "Einer der großen Impfstoffhersteller fertigt auf Anregung des BDRG seit mehreren Wochen zusätzlich Studien an, die den vierteljährlichen Schutz belegen." Nur, was ist daraus geworden? Absolute Funkstille!
    Ich habe ehrlich schon überlegt den Titer meiner Tiere durch den TA (bzw. ein geeignetes Labor) bestimmen zu lassen (und das regelmäßig zu wiederholen). Ich muss mir mal durchlesen wie und wo ich das realisiert bekomme.

  2. #52
    Avatar von Freehill
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    ... ja selbst vierteljährlich ist ja Unsinn - man sollte über Blutproben mal schauen wie lange der Schutz ausreicht. Wahrscheinlich länger als ein Jahr ...

  3. #53
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von frederik Beitrag anzeigen
    zfranky:
    ich dachte ja, dass der BDRG genau so etwas mit seinem wissenschaftlichen Gefügelhof bzw. in Zusammenarbeit mit einem der Impfstoffhersteller tut! Zumindest stand es so im Newsletter des BDRG vom 25.08.2018: "Einer der großen Impfstoffhersteller fertigt auf Anregung des BDRG seit mehreren Wochen zusätzlich Studien an, die den vierteljährlichen Schutz belegen." Nur, was ist daraus geworden? Absolute Funkstille!
    Ich habe ehrlich schon überlegt den Titer meiner Tiere durch den TA (bzw. ein geeignetes Labor) bestimmen zu lassen (und das regelmäßig zu wiederholen). Ich muss mir mal durchlesen wie und wo ich das realisiert bekomme.
    Ja Titer bestimmen hab ich auch schon überlegt, auch wenn meine Tiere dann (trotz nur alle 3 Monate Impfen) den Impfschutz hätten, könnte ich meine Tiere trotzdem nicht Ausstellen.

    Ich frag mich sowieso wieso nur wir hier in Rheinland-Pfalz so übertreiben müssen und warum das jetzt auf einmal so kam. Ich schätze da hat sich jemand die Packungsbeilage durchgelesen und da dann speziell noch mal nachgefragt.

    Ich habe ja auch schon einen Brief an unsere Amtveterinärin, Frau Höfken und Frau Klöckner geschrieben.
    Von unserem Vetamt habe ich keine Eindeutige Antwort bekommen nur die Kopie des Textes welche man überall liest.
    Vom Büro von Frau Höfken habe ich folgende Antwort erhalten:

    ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 17.02.2019 in obiger Angelegenheit. Frau Ministerin Höfken hat mich gebeten Ihnen zu antworten. Sie schildern umfassend die
    aus Ihrer Sicht bestehende Notwendigkeit, erneut einen 3-Monatsrhythmus für die
    Impfung gegen Newcastle-Disease zu etablieren. Die Fristen der Wiederholungsimpfungen sind jedoch in den Zulassungen der Impfstoffe festgelegt und daher einzuhalten.
    Der Landesverband der Rassegeflügelzüchter Rheinland-Pfalz e.V. steht hierzu seit
    geraumer Zeit in engen Kontakt mit dem Land und die Thematik ist seit Jahren im Fokus der Behörden. Sollten sich Änderungen ergeben, werden wir umgehend mit dem
    Landesverband Kontakt aufnehmen. Es liegt in Ihrem wie in unserem Interesse gesunde, geimpfte Tierbestände zu erhalten. Jedoch bitte ich Sie um Verständnis, dass
    wir nur im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten agieren können.
    Und vom Büro von Frau Klöckner kam keine Antwort.

  4. #54
    Avatar von frederik
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    Oh, natürlich kannst Du dann ausstellen!!! Wenn Du nachweist, dass Deine Tiere einen bestehenden Impfschutz haben, kann Dir weder der LV noch das Vet Amt etwas anhaben. Die entsprechende Verordnung sagt nur, dass der Impfschutz gewährleistet sein muss, nirgendwo in der Verordnung steht etwas von sechs Wochen. Aber natürlich wäre das ein ziemlicher Aufwand (und Stress) und dann kann man auch einfach alle sechs Wochen impfen...

    Hm, Du wirst von offizieller Seite keine andere Antwort bekommen als das nur "im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten" geantwortet werden kann. Keine Behörde wird geltendes Recht missachten. Es ist etwas anderes, wenn ein Bundesland sich entscheidet nicht so genau hinzuschauen und das bisherige, gut funktionierende Prozedere weiterlaufen zu lassen.
    Gerade aus diesem Grund erwarte ich vom BDRG, dass er im Rahmen der Lobbyarbeit etwas tut, um diesen Irrsinn für private Halter aus der Verordnung zu bekommen. Ich finde es schade, dass hier derartig intransparent gehandelt wird und die Ortsvereine damit alleine gelassen werden.

    Meinst Du die Bundesministerin Julia Klöckner? Auf der Facebook Seite des SV Orpington hat euer LV Vorsitzender ein Bild von ihr gepostet mit dem Zusatz, er hätte sie auf die Problematik angesprochen und sie würde sich um die Belange der Züchter einsetzen...

  5. #55
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von frederik Beitrag anzeigen
    Meinst Du die Bundesministerin Julia Klöckner? Auf der Facebook Seite des SV Orpington hat euer LV Vorsitzender ein Bild von ihr gepostet mit dem Zusatz, er hätte sie auf die Problematik angesprochen und sie würde sich um die Belange der Züchter einsetzen...
    Genau die meine ich, dann müssen wir mal abwarten. Denn alle 6 wochen Impfen ist nicht nur für die Geflügelhaltern, sondern besonders für die Tiere, unzumutbar.

  6. #56

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    Wie verhält es sich dann mit der Nadelimpfung Gilt die dann noch 1 Jahr

  7. #57
    Avatar von frederik
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    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen
    Wie verhält es sich dann mit der Nadelimpfung Gilt die dann noch 1 Jahr
    Es geht hier ja um die Impfung mittels Lebendimpfstoff über das Trinkwasser, hier geben die Hersteller nur einen Impfschutz von sechs Wochen an, daher die Diskussion.
    Für die Impfung per Injektion (bei korrekt durchgeführter vorheriger Booster Impfung über das Trinkwasser) wird ein Schutz "über die gesamte Legeperiode" vom Hersteller benannt (zB bei den Nobilis Produkten). Hier ändert sich am Rhythmus also nix, wenn man nach Hersteller Angaben impft.

  8. #58

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    Ok. Danke

  9. #59
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen
    Wie verhält es sich dann mit der Nadelimpfung Gilt die dann noch 1 Jahr
    Ja die gilt ein Jahr.

    Problem:

    - Tierarzt finden der zu einem Bezahlbaren Preis auch alle Tiere (ca. 200) impft, denn das darf man nicht selbst
    - In der Impflösung ist, so habe ich gehört, Öl enthalten damit es eine kleine Entzündung an der Einstichstelle gibt. Finde ich jetzt nicht so prickelnd.

  10. #60
    Rassegeflügelzüchter Avatar von Günter Droste
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    Zitat Zitat von frederik Beitrag anzeigen
    zfranky:
    ich dachte ja, dass der BDRG genau so etwas mit seinem wissenschaftlichen Gefügelhof bzw. in Zusammenarbeit mit einem der Impfstoffhersteller tut! Zumindest stand es so im Newsletter des BDRG vom 25.08.2018: "Einer der großen Impfstoffhersteller fertigt auf Anregung des BDRG seit mehreren Wochen zusätzlich Studien an, die den vierteljährlichen Schutz belegen." Nur, was ist daraus geworden? Absolute Funkstille!
    Ich habe ehrlich schon überlegt den Titer meiner Tiere durch den TA (bzw. ein geeignetes Labor) bestimmen zu lassen (und das regelmäßig zu wiederholen). Ich muss mir mal durchlesen wie und wo ich das realisiert bekomme.
    Genau das passiert auch im Moment. In Zusammenarbeit mit der Uni Giessen.
    Das braucht aber seine Zeit.
    Da müssen Blutproben gezogen und ausgewertet werden und und ...

    Wir werden uns noch etwas gedulden müssen. Leider.

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