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Thema: Rupfen per Hand?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Avatar von Freehill
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    Rupfen per Hand?

    Hallihallo,

    noch ist es nicht so weit, aber im Sommer werde ich auch mit dem Schlachten anfangen müssen und dass sollte ordentlich geplant sein.

    Ich habe eine Frage zum Rupfen: ist es bei wenigen Hühnern praktikabel dies per Hand zu machen? Wenn ja - Tricks und Kniffe dazu?

    Oder sollte man sich auch schon bei wenigen Tieren so eine "Rupfrolle" für die Bohrmaschine kaufen?

    Wie handhabt Ihr das?

    Liebe Grüße - Andi

  2. #2

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    Für uns hat das händische Rupfen noch völlig gereicht, selbst bei so Flauschehühnern wie den Orpingtons.
    Kommt natürlich schon bissl drauf an wieviel Hühner du tatsächlich schlachten willst und wieviele auf einmal.
    Für uns praktikabel ist ein großer Topf (ich hab einen wirklich großen ), auf einem Gas-Hockerkocher und das die "Brühtemp." nicht so super hoch ist. Ich meine bei uns lag die irgendwo um die 65 Grad bis knapp 70.
    Es gibt auch Anleitungen mit 90 Grad und dann darf aber nur 3 sec. gebrüht werden. Ich schwenke lieber länger und gründlicher...
    1.17 Gr. Wyandotten, 3 Rot- und 3 Grünleger

  3. #3

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    Als ich hier anfing, habe ich das so gemacht, wie es mir hier gezeigt wurde.... so, wie man es eben immer gemacht hatte.

    Alles draußen:
    Klappstuhl hingestellt, großen Wassertopf auf Hocker, Eimer für Federn daneben, Schürze umgebunden, hingesetzt, Huhn in das heiße Wasser getunkt, immer in Bewegung, dann auf den Schoß genommen und Federn in Büscheln abgenommen - als "rupfen" konnte ich das nicht bezeichnen, ging eigentlich ganz leicht. Bis auf den Kleinkram nachher...

    Später hab ich ein Video gesehen, in dem es anders gemacht wurde und da hab ich mir was abgeguckt.

    Topf mit heißem Wasser auf einen Tisch, Eimer f. Federn daneben. Das Huhn nach dem Brühen ungefähr in Bauchhöhe oder höher frei aufgehängt und los gehts.

    Gefällt mir viel besser, man kann beide Hände benutzen und das Huhn und sich selbst frei bewegen.


    Und.... WIR machen das immer, wenn es nicht ganz so warm draußen ist, da hält sich das mit den Brummern in Grenzen. Es soll ja auch nichts schlecht werden.
    LG
    Maria

    Do, wat de wüsst, de Lüüt snakt doch

  4. #4
    Avatar von Freehill
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    Bis zu wie viel Hühnern ist das Eurer Meinung per Hand praktikabel?

    Wie lange braucht man pro Huhn?

  5. #5

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    Auf den Schoß mache ich das auch nicht, wir bauen immer eine Arbeitsplatte auf, diverse Eimer mit und ohne Wasser, GN- Einsatz, mein Mann schärft seine Messer...

    Wie viele an einem Schlachttag? Das höchste was wir auf einmal geschlachtet haben war 4 Tiere, da war noch Luft nach oben, hatte nicht das Gefühl so ein Dingens für die Bohrmaschine zu brauchen, an einem Sonn- oder Feiertag sollte man dann auch nicht schlachten und den Hof voller Federn möcht ich auch nicht.
    Das zuletzt notgeschlachtete Huhn haben wir gar nicht gerupft, nur Haut zusammen mit Federn abgezogen, wurde trotzdem ein prima Suppenhuhn.
    1.17 Gr. Wyandotten, 3 Rot- und 3 Grünleger

  6. #6
    Avatar von _0tto_
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    Ich kann Dir keine Tipps geben, sondern brauche eigentlich selber welche.
    Bis ein Huhn fertig zerlegt und für die Tiefkühltruhe eingetütet ist, brauche ich pro Tier ca. 1 Stunde.
    Das eigentliche tot machen und rupfen ist da noch das geringste, aber das Ausnehmen ist für mich ein Problem.
    Ich weiß nicht wie andere das machen, aber mir gelingt das nicht einfach so.
    Es dauert alles viel zu lange.
    Es ist schon vorgekommen, dass ich 10 Tiere hintereinander schlachten musste. Das mache ich dann auch nicht mehr alleine und dauert für mich trotzdem einen ganzen Tag.
    Ich hasse Hühnerschlachten, aber es geht nicht anders. Ich habe leider keine Schlachterei in meiner Nähe, sonst würde ich die Tiere dort hinbringen.
    Ich habe schon Videos vom Hühnerschlachten gesehen, das ging alles ratzfatz.
    Warum das bei mir nicht funktioniert, weiß ich nicht.

    Früher habe ich auch Kaninchen gehalten und geschlachtet, das ging alles viel viel besser.
    Gruß aus der Kalkeifel

  7. #7

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    Hmmm, ich hab nie die Zeit gestoppt und wir machen uns da auch keinen Stress. Mein Mann ist Koch und deshalb überlasse ich ihm das ausnehmen, ich würd wahrscheinlich dreimal so lange brauchen, er kann halt mit seinen Messern gut umgehen und kennt auch das Knochengerüst des Huhns, bei den Innereien muss er auch immer erstmal gucken.
    Ich finde jetzt ehrlich gesagt einen Tag für 10 geschlachtete, gerupfte und ausgenommene Hühner nicht lange.
    1.17 Gr. Wyandotten, 3 Rot- und 3 Grünleger

  8. #8
    Moderator Avatar von zfranky
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    Ich habe beim letzten mal um 19.00 das Schlachten begonnen. 16 Hähne. Ich war um 2.00 fertig. Alle Hähne geschlachtet, gerupft, ausgenommen und vaccuumiert...alles per Hand..und alleine.. das ist meine Sache...

    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..
    Aktuell 3,35 New Hampshire, 3,7 Gänse, dazu Pferd, Hund, 3 Katzen und Bienen ...

  9. #9
    Avatar von mm66
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    Zitat Zitat von Haitu Beitrag anzeigen
    ...
    Das eigentliche tot machen und rupfen ist da noch das geringste, aber das Ausnehmen ist für mich ein Problem.
    Ich weiß nicht wie andere das machen, aber mir gelingt das nicht einfach so.
    Es dauert alles viel zu lange ...
    Wenn es "nur" ein Suppenhuhn werden soll, so öffne ich den Brustkorb. Am Brustbein entlang bis über das Gabelbein geöffnet und leicht auseinander gedrückt.
    Dann liegen alle Organe frei und man kann schnell und sauber die Organe entfernen.
    Mach ich übrigens auch, wenn es halbe Hähnchen werden sollen.

  10. #10
    Avatar von Mara1
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    @Freehill

    wieviele Hühner mußt du denn ungefähr schlachten, und wieviele auf einmal?

    Wir haben so eine Rolle für die Bohrmaschine. Haben sie auch schon benutzt, aber nicht allzu oft. Inzwischen rupfen wir wieder von Hand - wenn wir uns denn mal zum Schlachten durchringen können.

    Fängt schon damit an, daß man sich für die Rolle und die Bohrmaschine eine sehr stabile Halterung bauen muß, weil das Ding sonst fürchterlich wackelt und vibriert. Ok, Halterung gebaut. Dann fliegen die Federn überall herum, und nasse Federn kleben überall. Man kann eine Wanne so hinstellen, daß das meiste in der Wanne landet, aber ein Teil fliegt trotzdem durch die Gegend. Dann reißt auch die Haut sehr leicht, gerade wenn man jüngere Tiere rupft. Das passiert mir bei handgerupften kaum. Alle Federn erwischt man mit der Rolle nicht wirklich. Gerade die, die etwas fest sitzen, am Bürzel oder an den Flügeln, oder die feinen Federn unter den Flügeln und so, da muß man trotzdem nacharbeiten per Hand. Und das, was man mit der Maschine gut rupfen kann, z.B. Rücken und Bauch, das hat man auch per Hand wirklich schnell gerupft bei einem Huhn.

    Mein Fazit: Ist ein nettes Spielzeug, aber besonders viel schneller geht es damit nicht, und es macht viel mehr Dreck. Wenn man pro Huhn 5-10 Minuten einspart (wenn überhaupt) und hinterher dann umso länger putzt hilft das auch nicht wirklich viel.

    Das Rupfen per Hand geht recht schnell. Man sollte nur nicht gerade schlachten, wenn sie am Mausern sind, denn diese nachschiebenden Federkiele kriegt man schlecht raus. Mit der Rolle erwischt man die übrigens garnicht.

    Wichtig ist mir beim Rupfen, daß ich auf einem Tisch rupfen kann in vernünftiger Arbeitshöhe. Daneben habe ich auch immer eine Schüssel mit lauwarmem Wasser stehen, wo ich immer mal schnell die Finger eintauchen und von den Federn befreien kann, denn die feineren Federn kleben sehr an den Fingern.

    Der schlimmere und auch aufwendigere Teil der Arbeit ist auch für mich das Ausnehmen. Wenn ich das Huhn nicht im Ganzen brauche mache ich es so wie von mm66 beschrieben. Ich öffne den Brustkorb und klappe das Huhn quasi auseinander, dann ist das Ausnehmen viel einfacher. Bei Zwerghühnern sowieso, weil da kommt man ja kaum rein zum Ausnehmen. Und weil wir die meisten Hühner sowieso zerlegen und nicht im ganzen einfrieren ist das für mich die einfachste Variante.

    Grüße
    Mara

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