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Thema: Aggressive Hähne: gibt es auch Gute?!

  1. #21

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    Zitat Zitat von sil Beitrag anzeigen
    Manche haben nie einen agressiven Hahn, manche haben nur agressivee Hähne.
    Sicher spielt auch die Veranlagung und der individuelle Charakter eine Rolle, aber mir drängt sich der Verdacht auf, daß eben auch sehr viel vom Halter abhängt. Entweder es wird auf eine Art mit den Hühnern umgegangen, die ein bestimmtes Verhalten provoziert, und/oder es werden unbewußt Signale gesendet, die den Hahn herausfordern.
    Daß ein Hahn nur grade weil ihm fade ist, einen Menschen angreift, kann ich mir ehrlich nicht so recht vorstellen. Er braucht einen guten Grund, um sich mit einem körperlich deutlich überlegenen überhaupt erst mal so heranzutrauen, daß er auf direkte Konfrontation geht.
    Mit jedem "erfolgreichen" Angriff sinkt natürlich auch die Hemmschwelle des Hahnes, er wird unverzüglicher, nachdrücklicher und auch weniger selektiert, also nicht nur bestimmte Menschen (oder bestimmte nicht), angreifen.
    Der Hahn, der gestern geschlachtet wurde, hat ja vor Wochen bei meinem Schwiegervater angefangen, danach war mein Mann dran. Wie genau sie reagiert haben, habe ich nie gesehen. Mein Mann sagte einmal, er habe ihn weg getreten, weil er nicht wusste, wie mit dem nicht ganz kleinen Hahn umgehen. Kann so etwas ein Schlüsselerlebnis sein, dass er dann alle Menschen als Feind sieht? Vermutlich...

    Und der Hahn, der heute hinter meiner Tochter her war, für den hätte ich bis vorhin meine Hand ins Feuer gelegt, der macht nichts. Und dann hat meine Tochter Futter ausgestreut, der Hahn auf sie zu, sie weg gelaufen (war wohl nicht das Beste) und her hinter ihr her...

    Da die Hühner hier frei laufen und einem quasi überall hin folgen können, was die Hennen auch gerne mal machen, weil sie so neugierig sind, ist es ganz schwierig mit aggressiven Hähnen. Es wäre anders, wenn sie in einem eingezäunten Bereich wären. Dann hätte ich da auch weniger Sorgen mit.

  2. #22

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    Ich sehe es auch eher wie sil und Pudding kann ich nicht zustimmen, wenn es bei ihr so klappt, ok, aber es geht auch anders. Hier kann auch mein mittlerweile 5 Jahre altes Enkelkind durch den Auslauf stapfen und der geht auf jeden Fall öfter um die Huhns drumrum, zur Zeit hat er nämlich noch Respekt vor den recht großen Tieren. Ich sag zwar schon immer er soll einfach langsam weitergehen, die Hühner würden schon weg gehen, aber gerade die Hennen stehen einem ja schonmal gern auf und zwischen den Füßen.
    1.4 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt (2017), 3 Orpington-Hennen (Schlupftag 29.06.2018 )
    18.05.2019 Schlupftag: 32 kleine große Wyandotten in schwarz-goldgesäumt und spalterbig aus blau-goldgesäumt

  3. #23
    Moderator Avatar von sil
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    Ich hatte schon soviele Hähne hier, und bis auf einen, der aus einem Einzelkäfig aus der Hybridzucht kam und einfach irgendwie "komisch" war, hat nie einer Menschen angegangen.
    Ich sehe es wie zfranky, Vertrauen und Respekt zwischen Tier und Mensch müssen auf Gegenseitigkeit gegründet sein.
    Ob ein einziges falsches Verhalten einen Hahn von "nett" zu "Stinkstiefel" umschalten läßt, könnte vielleicht sein, es erscheint mir aber eher unwahrscheinlich. Viel eher glaube ich, daß sich der Mensch über eine lange Zeit als angreifbar darstellt und in irgendeiner Art und Weise den Hahn ständig herausfordert. Ein Tier kann nur in sehr engen Grenzen sein angeborenes Verhalten modifizieren, es agiert und reagiert in einem verhältnismäßig engen Rahmen. Die Regeln, die in einer Hühnergruppe gelten, können von einem Hahn nicht willkührlich festgelegt werden, er kommt mit dem Instint, sie einzuhalten, auf diese Welt.
    Klar ist, daß ein Huhn einen Menschen nicht als Huhn einsortiert, aber Menschen verhalten sich oft sehr distanzlos, arglos und auch respektlos, werden vielleicht deswegen als Bedrohung wahrgenommen und ein guter Hahn sorgt für Sicherheit.
    Erste Warnungen des Hahnes werden von Menschenseite nicht wahrgenommen, bzw nicht deeskalierend beantwortet, Der Hahn wird vehementer und irgendwann hat er halt die Nase voll. Wenn er den Menschen durch einen Angriff in die Flucht schlägt, hat er ja Erfolg. Es ist also eine Art Lernprozess.

    Übrigens lasse ich, trotzdem ich von meinen Hähnen keinen Angriff erwarte, Kinder niemals alleine zu den Hühnern. Die dürfen gerne Körner streuen und sich auch freuen, daß die Hennen sich die Körner direkt von der Hand holen, aber ich sehe auch die Hähne, die bei solchen Gelegenheiten sehr wachsam und aufmerksam die Peripherie sichern, während sie, wenn ich alleine da herumhantiere, absolut gelassen mit meiner Gegenwart umgehen.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  4. #24
    Avatar von Saatkrähe
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    Sil - mal wieder sehr einleuchtend alles... Ich habe nun schon so lange Hühner. Aber irgendwie habe ich die Hähne nie ausreichend studiert/studieren können, umständehalber; aber auch, weil ich es nicht besser wußte. Auch hatte ich meist Glück mit den wenigen Hähnen die ich bisher hatte. Lediglich Zwei im Laufe der zwanzig Jahre waren quer. Und da kann ich nicht ausschließen, daß ich mich unbewußt fehlverhalten hatte. Ich war zu lieb einerseits und zu rigoros in manchen Situationen andererseits. Was heißt 'nicht ausschließen' - es war eindeutig mein Fehlverhalten, wie ich jetzt weiß

    Jetzt mit meinen beiden Junghähnen bin ich sehr aufmerksam, dank Eurer und besonders Deiner u. Lisa's Beiträgen in letzter Zeit. Da ich ja nun selbst auf lange Hühner- und Hähnezeiten zurückblicken kann, wird mir in aktuellen Situationen langsam klar, was in der Vergangenheit bei besagten zwei Hähnen falsch gelaufen war, von meiner Seite aus. Früher habe ich zwar auch die Hähne beachtet - oft aber auch unbewußt ignoriert und mich sehr den Hennen gewidmet. Manchem Hahn geht das gegen den Strich, wenn Mensch sich zu sehr als Hahn benimmt und ihn immer außen vor läßt. Es waren aber auch schwierige Jahre... und ich mit zu wenig Instinkt dabei.

    Als ich mich vor ca. acht Jahren begann mit dem Problem auseinander zu setzen, konnte ich mit den Beiträgen dazu nicht wirklich etwas anfangen. Sich durchsetzen - zeigen wo der Hammer hängt (hätte ich keine Probleme mit) - einem Hahn nie aus dem Weg gehen, etc., etc., leuchtete mir nie wirklich ein. Denn ist es erstmal ein Problem, wird der Hahn der letzte sein der aufgibt Ich war einfach nie auf die Idee gekommen, daß ich tatsächlich unwissend falsche Signale aussende, mich fehlverhalte, ich ohne gewisse Situationen, im einfachen alltäglichen So-Sein, etwas falsch machen könnte. Das ist mir nun klar und ich arbeite daran. Mein bunter Junghahn ist nämlich ein ganz ganz aufmerksamer. Und jetzt kann ich auch spüren, daß ich bei ihm nichts falsch machen darf - und erkenne, daß er der nächste Quer-Kandidat wäre, wenn ich nicht auf mich aufpasse Danke nochmals
    LG, Saatkrähe

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  5. #25
    Avatar von Saatkrähe
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    Also von solchen Ratschlägen halte ich persönlich recht wenig. Ich gehe natürlich um meine Hähne herum, wenn es die Situation erlaubt. Warum sollte ich ihn stören? Der liegt ganz entspannt und schaut sich den Garten an und ich soll ihn aufscheuchen, weil ich mich weigere 10 cm neben ihm entlang zu laufen? Das ist für mich auch eine Form von Vertrauen. Er kann sich sicher sein, dass ich ihn respektiere und nicht ohne Not aufscheuche. Wie würdest du dich denn fühlen, wenn täglich einer dich mutwillig vom Platz vertreibt? Würdest du so jemanden mögen?
    Und nein, ich versuche nicht ein Huhn oder einen Hahn im Verhalten zu imitieren. Ich bin ein Mensch. Das merkt jedes noch so blöde Huhn binnen 1 sec. Ein Huhn/Hahn lernt sehr schnell, Menschen zu lesen. Besser als manche sich selber. Deswegen merken sie ja auch schnell eine auf Menschenart gezeigte Unsicherheit.
    Man muss für Tiere berechenbar sein im positiven Sinne und verläßlich in seinen Aktionen und Reaktionen.
    So gehe ich mit allen Tieren um, die wir haben. Und es klappt immer.
    So sehe ich das ebenfalls alles. Und so habe ich es immer gemacht. Nur meine mir verdeckten Fehler muß ich noch abstellen. Z.B. unter Zeitdruck die Hühner ein wenig 'scheuchen'. Sieht für den Menschen harmlos aus. Kann für Hühner eine Bedrohung sein.
    LG, Saatkrähe

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  6. #26

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    Lieben Dank dür eure Beiträge.

    Wir werden uns vorerst keinen weiteren Hahn zulegen, da wir ja anscheinend unbewusst ihnen falsch gegenüber treten. Ich hatte mich wie gesagt schon zum Thema Hahn eingelesen, auch hier im Forum, und war der Meinung, wir machen das richtig.

    Ursprünglich wollten wir gar keine Hähne haben, wegen der Kinder. Aber da wir bedingt durch die Kunstbrut Hähne hatten, haben wir gedacht, ach wir schauen mal, wie es klappt. Es war aber von Anfang an klar, dass ein Hahn gehen muss, sobald er sich uns gegenüber aggressiv verhält.
    Das nun wirklich alle Hähne früher oder später hinter uns her sind, ist natürlich nicht toll.

    Da die Hühner wie gesagt frei bei uns laufen, habe ich keine ruhige Minute, wenn die Kinder draußen sind.

    Der Angriff auf meine Tochter gestern erfolgte in meinem Beisein, ich stand ein paar Meter daneben. Alleine gehen die Kinder nicht zwischen die Hühner, das wissen sie, dass das nicht ungefährlich ist.

    Von daher werden wir bei den Hennen bleiben.
    Unsere Zwegcochin Dame sitzt gerade auf ein paar Zwerg Seidi Eiern. Ich werde mich noch mal gründlich mit dem Thema Umgang mit Hahn befassen, damit da die ersten Wochen nix schief geht, falls Hähne dabei sind. Diese werden dann aber wohl abgegeben werden.

    Wie hätten wir denn in folgender Situation reagieren müssen: die ersten Angriffe der Orpi Hähne haben immer Schwiegervater und mein Mann abbekommen, scheinbar haben die Hähne sie als Bedrohung angesehen. Vermutlich haben die Hähne diese ersten Angriffe ja gleich als Erfolg verbucht, es ging ja weiter. Lange haben sie mich verschont, das kam erst viel später.
    Der Beitrag von Kimberly aus Januar liest sich ähnlich...

  7. #27
    Avatar von sternenstaub
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    Poldi,

    das ist blöd, dass ihr gleich zu Beginn solche Erfahrungen machen musstet. Aggressive Hähne können einem das Hobby ganz schön vermiesen. Und zum Schutze der Kinder habt ihr auch richtig reagiert, in dem ihr die Kandidaten zum Essen eingeladen habt.
    Andererseits, es gibt sie diese tollen Hähne, die einfach ihren Job machen und Menschen gegenüber tolerant sind. Mein Floh ist so einer und auch Junghahn Hugo - beide Serama.

    Ich gehe ebenfalls um Hühner/Hähne herum, wenn mir das möglich ist. Warum soll ich sie ohne Not beiseite scheuchen/schieben/schicken, nur weil ich da lang will? Geduld, Respekt und Vertrauen sind ganz wichtig. Von diesen Erziehungstipps bei Hähnen, wie sie teilweise propagiert werden, halte ich persönlich gar nix. Im Gegenteil, manche davon sind geeignet, das Problem noch zu verschlimmern.
    Ich betüddel auch meine Hähnchen von klein an. Wer aggressiv wird, wird das mit und ohne Intensivbetreuung. Aber wer das Potential nicht hat, lernt gleich, mich mit was Schönem zu verbinden (Leckerchen gehen immer). Sie werden auch von klein auf alle ans Anfassen gewöhnt.
    Hektik (flatternde Hände/Arme, Rennen, Geschrei) mögen Hühner/Hähne übrigens gar nicht. Das wird schnell als Gefahr eingestuft, besonders von Hähnen, die ja ihre Mädels schützen wollen. Hühner/Hähne wollen es meiner Erfahrung nach eher gemütlich, langsam, berechenbar. Je ruhiger man mit ihnen umgeht, desto weniger Probleme hat man mit ihnen.

    Was ich im Laufe der Zeit auch gelernt habe: Ein Angriff kommt normalerweise nicht plötzlich. Immer gibt es Vorwarnungen, aber die können leicht übersehen werden. Ich habe aktuell auch einen Zwerg-Lachs-Junghahn (Theo), der Aggressionspotential hat und zum Beobachten ideal ist. Er zeigt das typische Drohverhalten (Scheinpicken, Breitseite zeigen, Fixieren, Umkreisen) sehr deutlich, aber das erkennt man nur, wenn man weiß, worauf man schauen muss.
    Allerdings, wenn man stehen bleibt oder sich hin hockt, dann schleicht er zwar um einen herum, zieht dann aber wieder ab und kommt auch nicht mehr. Ich weiche weder aus, noch ignoriere ich das.

    Und scheinbar zeigt es sich auch früh, ob das ein Kandidat wird, der zu Aggression neigt. Wenn hier einer aggressiv wurde, war der als Küken schon nervös und ängstlich (und m.E. sind das auch nicht die hellsten Kerzen auf der Torte). Zwerg-Lachs Theo war auch so ein ängstliches Küken (wurde dann später besser, davon hab ich mich täuschen lassen).
    Da würde mich mal interessieren: Hat jemand Ähnliches beobachtet?
    Gruß sternenstaub
    unser Zoo : Seramas - R.I.P Fine und Lora, Zwerg-Lachse und ein bunter Hühnerhaufen - R.I.P Mechthild, meine Schlaueste, Katze Zita, Hund Turka - und Benny in unseren Herzen

  8. #28
    Avatar von melachi
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    aus Sicht der Hähne bin ich einfach nur ein Ausstattungsmerkmal in ihrem Revier, und ich bemühe mich, den Wert dieses Reviers durch Erschließen von Futterquellen und Herdenschutzhund-Funktion aufzuwerten. Da wären sie schön blöd, mich vertreiben zu wollen, auch wenn ich gelegentlich mal unangenehm werde, z.B. bei Gesundheitsckecks. Schwierig wirds, wenn man ängstlich ist und sich wegen des Hahns Sorgen macht. Das versaut einem die Körpersprache, die nötig ist, um eine gute Basis mit den Hähnen zu haben.

    Allerdings sind meine Hähne alle bei mir in Naturbrut groß geworden, und nie war ein aggressiver dabei. Das gibt mir die innere Sicherheit, das schon von Küken an alles passt für die Hähne, und ich unbesorgt sein kann. Ich kann verstehen, wie fatal es ist, wenn man wiederholt schlechte Erfahrungen macht und das Vertrauen verliert. Zumal, wenn man noch Kinder dabei hat und nicht nur auf sich selber achten muß. Da wird es schwer, wieder ein entspanntes Verhältnis zu Hähnen zu bekommen.

    Ich sehe es auch sehr kritisch, Hähnen auf ihrem Niveau zu begegnen. Bestimmte Verhaltensweisen der Hähne sind Reizauslöser, die eine Sequenz von Aggressionsverhalten auslösen. Sie gegenüber dem Hahn anzuwenden sollte nur der, der wirklich viel Erfahrung hat und sich der Kosequenzen bewußt ist. Hähne sind zwar deutlich kleiner als wir, trotzdem nehmen sie ihren Job sehr ernst. Das sollten wir genauso respektieren, wie den Stier auf der Wiese. Da geht ja auch niemand geradewegs mit wedelnden Armen drauf zu und versucht ihn abzudrängen, auch wenn einem irgendwer erzählt das man das so macht mit Stieren

  9. #29
    Avatar von zickenhuhn
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    Dein Kind hat Körner gestreut.Warum ist sie dann weggelaufen?Hat der Hahn direkt angegriffen? Hatte sie noch Körner oder der Behälter in der Hand? Ich würde jetzt mal nicht direkt die Flinte in das Korn schmeißen.Für mich sieht das erst mal so aus,das der Hahn irgendwas falsch interpretiert hat.Entweder weil er mehr körner wollte oder er vielleicht seine Hennen in Gefahr sah.Würde erstmal Kind nicht alleine dazu lassen und mal sehen wie er sich verhält.Man sollte vielleicht erst mal schauen ob irgend eine Handlung falsch läuft.Auch wenn man sich ,gerade wenn man Kinder hat,unsicher ist (will ja niemand das das Kind in Gefahr kommt),jedoch muß man auch bedenken.Der Hahn soll ja seine Hennen beschützen.Evtl.Hühner so einzäunen,das Kinder und Tiere getrennt voneinander sind.Mein Althahn hat mich auch öfters angegriffen,jedoch immer dann wenn er seine Hennen in Gefahr sah.(wenn ich mir eine griff).Ich finde dann ist ein Hahn nicht aggresiv,sondern macht seinen Job.Und ein guter Hahn,kann noch so brav sein,aber Job ist Job.Übrigens,als meine Junghühner Hahnlos waren,hat eine Henne diesen Job übernommen (auch wenn sie nicht gekräht hat) und den anschließend wieder einem Hahn überlassen.

  10. #30
    Moderator Avatar von sil
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    Ganz ehrlich weiß ich nicht, was z.B. ich "mache" wenn ich bei meinen Hühnern bin. Warum "meine" Hähne, egal ob aus Kunst- oder Naturbrut, durchwegs die Anwesenheit von Menschen zwischen ihrem Harem akzeptieren. also weiß ich auch nicht, was andere "machen", um Hähne bis zum körperlichen Angriff zu provozieren.
    Vielleicht ist entscheidend, welche Körpersignale unbewußt ausgesendet werden. Wahrscheinlich sind es Kleinigkeiten im Umgang und im Auftreten, die entweder ein entspanntes Miteinander oder ein gespanntes Gegeneinander zum Ergebnis haben.
    So wie Hunde und Pferde zum Beispiel eine innere Angst des Menschen wahrnehmen und darauf antworten, könnten das sicherlich auch Hühner. Genaues Beobachten und Einschätzen ihrer Umwelt und deren Mitbewohner ist sicherlich in jedem Tier, ob Jäger oder potentielle Beute, angelegt.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

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