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Thema: Woran erkenne ich Hybriden?

  1. #181
    Moderator Avatar von sil
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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen

    Sorry - bitte zeige Hühner wo die Kämme kopiert sind!
    Ich habe leider kein Foto, habe aberseit Jahren immer wieder Hühner aus einer Elterntierhaltung. Hennen wie Hähne leben dort während der Zeit, in der sie zur Nachwuchsproduktion genutzt werden, in Einzelkäfigen. Damit die Hähne in diese Käfige passen und sich nicht ständig den Kamm an den oberen Gittern blutig scheuern, werden die Kämme kupiert. das hat mir nicht nur eine in einer Tierarztpraxis arbeitende enge Freundin des Betriebsleiters bestätigt, ich habe auch über die Jahre, in denen ich von dort Hennen geholt habe, auch regelmäßig Hähne mitgenommen, und alle hatten kupierte Kämme.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  2. #182

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    Hallo Zusammen,
    falls die Frage schon gestellt/beantwortet wurde, bitte entschuldigt:
    Wie unterscheidet man reinrassige Sussex von Sussex-Hybriden rein äußerlich?
    Ich werde da nicht so ganz schlau. Könnte jemand die Fotos gegenüberstellen?
    Vielen lieben Dank.
    Caro

  3. #183

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    Ich meine die weiß schwarz columbia Sollte ich vielleicht noch schreiben...

  4. #184
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von CaroLin1 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,
    falls die Frage schon gestellt/beantwortet wurde, bitte entschuldigt:
    Wie unterscheidet man reinrassige Sussex von Sussex-Hybriden rein äußerlich?
    Ich werde da nicht so ganz schlau. Könnte jemand die Fotos gegenüberstellen?
    Vielen lieben Dank.
    Caro
    Mal so ganz einfach gesagt, da gibt es keinen äußerlichen Unterschied

    Eine Sussex-Hybriden die alle Forderungen des Geflügelstandard erfüllt kann genauso viele Preise bekommen wie ein Rassehuhn. Der einzige Unterschied ist Vererbung der einzelnen Tiere und ggf. die Stückzahl der Eier
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  5. #185
    Moderator Avatar von Kleinfastenrather
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    Falsch Hein, sehr falsch sogar.

    Sussex Hybriden haben häufig gelbe Läufe, sind viel kleiner als Rassetiere, weniger vuluminös, haben einen größeren Kamm, teils Sperberung im Halsgefieder, die Halszeichnung nicht sehr schön und sie haben keinen Kragenschluss (schwarze Federn berühren sich vorne am Hals).

    Dabei kommen dann noch die anderen "Hybriden-Merkmale": Händler mit verschiedensten Sorten, allgemeine Blässe des Huhnes, werden als "legereif" verkauft, teils kupierter Schnabel u.a.

    LG Thorben
    Geändert von Kleinfastenrather (19.08.2019 um 23:04 Uhr) Grund: Rechtschreibung
    Nein! - Doch! - Ohh!

  6. #186
    Moderator Avatar von sil
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    Ohne Gewähr:
    Nach den Informationen, die jemand mal hier ins Forum gestellt hat, scheinen die Sussex der Geflügelindustrie keine Hybriden (= Kreuzungstiere aus verschiedenenrassigen Inzuchtlinien) zu sein, sondern eine wohl reine, aber hauptsächlich auf Leistung durchgezüchtete Sussexlinie.
    Der (deutsche?) Standard spielt da eher keine Rolle.

    Abgesehen davon gelten für die "Industriesussex" dieselben "Herrstellungsstandards" wie für alle Hühner, in der kommerziellen Hühnerzucht.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  7. #187

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    Vielen lieben Dank für alle Antworten!

    @Kleinfastenrather:
    Der Geflügelhändler in der Nähe hat viele verschiedene Rassen, zu jeder Jahreszeit und die Legeleistung ist für ein Sussex Huhn mit 280 Eiern im ersten Legejahr angegeben. Das hatte mich stutzig gemacht, er wurde mir aber von mehreren Seiten empfohlen, auch von Mitgliedern des ansässigen Kleintierzuchtvereins. Ich war jetzt einfach verunsichert, vor allem, da er auch Legehybriden anbietet.

    Danke @sil für die Antwort, das erklärt vielleicht auch, warum die Namen komplett indentisch sind?
    Eigentlich geht es mir auch nur darum, dass es den Tieren auch in der Aufzucht gut geht, sie genügend Platz und Auslauf haben und gesund sind. Ich weiß nicht, ob das in diesem Fall gegeben ist oder nicht. Ich möchte auch nichts unterstellen, aber ich glaube ich würde mich bei einem „kleineren“ Züchter jetzt wohler fühlen.

    Ich werde mich jetzt nach einem anderen Anbieter umschauen, vielleicht wird es doch eine andere Rasse.
    Es eilt ja nichts.

  8. #188
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von CaroLin1 Beitrag anzeigen
    ............. Ich möchte auch nichts unterstellen, aber ich glaube ich würde mich bei einem „kleineren“ Züchter jetzt wohler fühlen.

    Ich werde mich jetzt nach einem anderen Anbieter umschauen, vielleicht wird es doch eine andere Rasse.
    Es eilt ja nichts.
    Dann nimm aber auch einen Züchter, den Du kennst und wo Du genau weisst, wie er seine Hühner hält.

    Ich kannte einen Züchter, da haben die Hühner NIE Tageslicht gesehen - sie wurden auf einem fast dunklen Dachboden gehalten.

    Also, auch da ist Vorsicht geboten - weil ich auch einen Geflügelhändler kenne, wo die Küken bzw. die Hennen/Hühner einen gr. Auslauf haben

    Und man muss bedenken, diese "Hybriden" sind keine Fabrikhühner!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

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    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  9. #189

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    Gruß Werner

  10. #190
    Moderator Avatar von sil
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    Zitat Zitat von CaroLin1 Beitrag anzeigen

    Eigentlich geht es mir auch nur darum, dass es den Tieren auch in der Aufzucht gut geht, sie genügend Platz und Auslauf haben und gesund sind. Ich weiß nicht, ob das in diesem Fall gegeben ist oder nicht. Ich möchte auch nichts unterstellen, aber ich glaube ich würde mich bei einem „kleineren“ Züchter jetzt wohler fühlen.
    Wie jetzt genau die Aufzuchtbedingungen bei diesem Züchter sind, kann man nur direkt vor Ort sehen und beurteilen. Es ist ja durchaus möglich, daß er Eintagsküken bei einer großen Brüterei kauft oder gar selber die Möglichkeit hat, Bruteier der (Ich nenn sie einfach mal so) "Industriehühner" - das beinhaltet für mich auch die "bunten" Hybriden und eben auch die gewerblich angebotenen Sussex - zu kommen.
    Möglicherweise wachsen seine Hühner dann tatsächlich mit Auslauf auf?

    Wovon man bei allen diesen von der Geflügelindustrie gehaltenen und weitergegebenen Tieren nach meinem Wissensstand ausgehen muß ist, daß eben jede Elterngeneration zum Zwecke des Bruteisammelns fast immer in Einzelkäfigen gehalten wird (man will ja genau wissen, von welcher Henne welche Nachzucht stammt). auch die Hähne leben in Einzelkäfigen, ihnen wird Sperma abgemolken, die Hennen werden damit künstlich befruchtet. Nach Ende der Bruteisammelphase werden diese Hennen und Hähne nicht mehr gebraucht und auch kaum jemals weitervermittelt. Ebenso wird ein bestimmter Prozentsatz der Hennen jeder Generation für eine Art Leistungstest in Einzelkäfigen aufgestallt. Diese Tests gehen, meines Wissens, über 100 Tage, es wird bewertet, wieviele Eier eine Henne in dieser Zeit legt, außerdem Form, Gewicht, Farbe und Schalenqualität und wahrscheinlich noch diverses anderes beurteilt. Nach Ablauf dieser Zeit werden auch diese Hennen nicht mehr gebraucht und gehen zum Schlachten. Elternlinien, die die Ansprüche, die gestellt werden, nicht erfüllen, werden eliminiert, sprich: die betroffenen Tiere kommen in die Suppe oder ins Hundefutter.
    Um möglichst objektive, von Außenfaktoren unbeeinflußte Ergebnisse zu bekommen, leben diese Tiere unter künstlichem Licht in temperierten Räumen.

    Wir reden übrigens nicht von ein paar Dutzend oder ein paar Hundert Hühnern, ein "kleiner" Bruteilieferant hält auch schon mal ein paar Tausend Hennen im Keller oder auf dem Dachboden.

    Außerdem kann man bei praktisch allen "Industriehühnern" davon ausgehen, daß für jede Henne, die in den Verkauf kommt, ein Hahnenküken gleich nach dem Schlupf aussortiert und getötet wurde, weil es sich für die Aufzüchter schlicht nicht rechnet, Aufzucht- und Futterkosten in Hähne zu investieren.
    Geändert von sil (20.08.2019 um 11:54 Uhr)
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

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