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Thema: Durchschnittliches Sterbealter von Rassehühnern

  1. #11
    Avatar von Luci
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    In den letzten beiden Jahren wenn ich ab Legereife zähle: ein plötzlicher Tod im Alter von 8 Jahren und ein Opfer eines Greifvogels mit etwa 0,75 Jahren.
    Also im Schnitt 4,37. Allerdings bei der kleinen Zahl wenig aussagekräftig.

  2. #12
    Avatar von Luci
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    Aktueller Schnitt liegt bei den derzeit hier lebenden Tieren bei 4,44 Jahren (knapp 2- 9 Jahre).

  3. #13

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    Stimmt, an die Kükensterblichkeit hatte ich natürlich nicht gedacht. Ich würde die nicht mit rechnen, da das ja auch wieder z.B. bei Kunstbrut von den Einstellungen des Brüters abhängig sein könnte etc und es auch bei der Naturbrut zu viele Faktoren gibt von denen das Überleben abhängig ist. Und die Tiere, die der Fuchs geholt hat, fallen auch raus.

    Also müsste man nur folgende Tiere mit einbeziehen:
    - nach erreichen der Legereife gestorben
    - Tod nicht durch Schlachtung eingetroffen
    - nicht durch andere Tiere/Fallen/Unfälle etc. gestorben

    Wobei sich mit da die Frage stellt, ob man Tiere die durch Krankheit gestorben sind, nun wirklich mitzählt oder nicht. Einerseits kann ja auch das Alter/jahrelange Legetätigkeit etc. schuld daran sein, dass sie krankheitsanfälliger sind andererseits gibt es ja auch Krankheiten die Altersunabhängig einen ganzes Bestand auslöschen können und dadurch auch keine Aussage über die "natürliche" Sterblichkeitsrate geben können.

    Doch komplizierter als gedacht. Bekomm aber dadurch gerade richtig Lust eine Statistik aufzustellen. 😁

  4. #14
    Tomatenflüsterin Avatar von Muri
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    Im Grunde eine interessante Frage, dann noch in Kombination mit der Haltungsform.
    Ich sehe das bei meinen Kanarien die werden im Duchschnitt 6-7 Jahre, erleben in der Zeit die Jahreszeiten, viele Flugkilometer und auch den Schrecken bei einem Raubtierangriff (auch wenn ihnen nichts passieren kann). Der Zimmerkanarienvogel wird meist über 10. Kurzes Halb OT.

    Meine Hühnerchen sind zwischen 4 Monate und 5 Jahre, da muß ich mal überlegen wie ich das jetzt rechne.

    Zitat Zitat von Frischluft Beitrag anzeigen

    Wobei sich mit da die Frage stellt, ob man Tiere die durch Krankheit gestorben sind, nun wirklich mitzählt oder nicht.
    Aber gesund gestorben sind bei mir noch keine
    Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. #15

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    Streng genommen müsste man dann neben der Haltungsform (und allgemein die Unterbringung: Auslaufgröße, Lichteinfall, Stallisolierung...), aber auch die med. Versorgung/das Futter und evtl die geographische Lage (mit Wetter/Witterung/Vorkommen giftiger Pflanzen etc) mit einbeziehen.
    Da es z.B. interessant wäre, ob Hühner, die das ganze Jahr (oder im Winter) durchgängig im Stall sind (mit Wärmelampe, guter Isolierung, dickerer Einstreu etc.) im Durchschnitt länger leben, als die Hühner, die im Winter durch den Schnee stapfen. Oder ob die Freilauf-Hühner dadurch eher abgehärtet sind und daher weniger anfällig.
    Oder ob die Hühner in Gebieten mit vielen Giftigen Pflanzen im Durchschnitt früher sterben, da einfach die Chance höher ist, dass sie "falschen" zu sich nehmen usw.

    So komme ich nicht weiter, zu viele unbekannte Faktoren. Ich mach mich mal auf die Suche, ob es Bücher, Versuchsreihen oder so etwas dazu gibt.

  6. #16
    Avatar von Bohus-Dal
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    Also ich mach´s mal so:

    Plymouth Rock Zwerg 8 (Alter)
    Sebright 7 (Legenot)
    Araucana 6 (Eileiter)
    Schwarzhahn 5 (erlöst)
    Hedemora 5 (tumoröse Veränderungen)
    Zwergwyandotte 4 (?)
    Sebright 4 (Tumore)
    Isbar 4 (Eileiter)
    Schwarzhuhn 3 (Eileiter)
    Marans 3 ("Alter")
    Bartzwerg 3 (erlöst)
    Dals-Pärlhahn 2 (?)
    Zwergwyandotte 1 (?!)

    Todesursache in Klammern. Das sind im Durchschnitt nur 4,2 Jahre!! Bzw. ein bißchen mehr, da ich abgerundet habe, obwohl sie z.B. 4½ statt 4 geworden sind. Relativ viele Todesfälle treten ja im Herbst auf, habe ich das Gefühl.

    Die noch lebenden werden jetzt 9, 7, 6, 6, 6 und 5 Jahre alt.

    Die beiden erlösten hatten undefinierbare Eiterzustände.
    Nur drei sind einfach so an hohem Alter o.ä. gestorben, außer der Plymouth Rock Zwerg auch eine Zwergwyandotte mit 4 und die Marans mit 3, das ist zwar kein Alter, aber vor allem die Marans machte einen uralten, verbrauchten Eindruck. Die andere Zwergwyandotte ist mit einem Jahr einfach so gestorben, schon komisch, daraus eine Statistik zu basteln, ich weiß nicht, ob das so viel aussagt. Es ist auch blöd, verschiedene Rassen und Linien zu vergleichen, Seidis sollen ja z.B. nicht so alt werden, und manche Linien sind nicht so robust, obwohl andere Hühner der gleichen Rasse viel älter werden können.

    Ich habe ja hauptsächlich Mixe, die habe ich jetzt rausgelassen, da Du ja nur nach Rassehühnern gefragt hast. Die älteste wurde 12.

    Meine Hühner sind bei jedem Wetter draußen, ich impfe nicht und mache nur Naturbrut. Wobei einige Rassehühner früher dazugekauft waren und z.T. auch geimpft waren.
    Grünlegemixe 1,11; Dals-Pärlhöna 0,3; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Hedemora 0,1; Marans 0,1; Warzenente 1,2; Katze 2,0

  7. #17

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    Zitat Zitat von Frischluft Beitrag anzeigen
    Wobei sich mit da die Frage stellt, ob man Tiere die durch Krankheit gestorben sind, nun wirklich mitzählt oder nicht.
    Natürlich... Tod ist Tod. Und dann müsste man eigentlich auch den Greifvogel oder Fuchs mit rein rechnen, denn auch daran kann ein Huhn sterben.

    Zitat Zitat von Frischluft Beitrag anzeigen
    Streng genommen müsste man dann neben der Haltungsform (und allgemein die Unterbringung: Auslaufgröße, Lichteinfall, Stallisolierung...), aber auch die med. Versorgung/das Futter und evtl die geographische Lage (mit Wetter/Witterung/Vorkommen giftiger Pflanzen etc) mit einbeziehen.
    Dann würdest das aber etwas übertreiben...?!
    Selbst dann würde es noch schwierig werden, denn auch wenn du zwei gleiche Hühner hast und beide gleich gehalten werden, so kann es doch immer noch sein das eines davon früher stirbt.

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