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Thema: "Lohtöchter"

  1. #11

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    Hallo Rohana, thx für deine netten Zeilen!
    Bist du nicht auch im Selbstvers.org-Forum aktiv? Wenn ja, kenne ich dich besser als du denkst, da ich deine Beiträge regelmäßig mitkriege. Ich schreibe dort nix aktiv; vor paar Jahren schon mehr und da hab' ich auch einen längeren Faden über's Pilze züchten verzapft.
    Und du hast aktuell Küken "in Arbeit"? Lohtöchter unter einer Glucke oder im Brüter? Das dürfte bei den kommenden Kältewoche ziemlich schwierige werden, oder?

    Pilzmäßig bin ich auch irgendwie infiziert (zum Glück kein Fuß- oder anderer Menschenpilz - ich meine die zum Essen). Damals ging's um Austern u. Shitake. Aktuell klone ich den Kräuterseitling, weil der am besten schmeckt.
    Der kostet auch im Laden am meisten...
    Ist so ein typisches Projekt für mich wie die Lohmanntöchter:
    Ich kauf' mir einen Kräuterseitling, klone den unter sterilen Bedingungen, impfe ein entsprechendes Substrat (speziell für den Kräuterseitling: Pferdefutter, Pferdeeinstreu, Getreide ...) mit dem Flüssigmyzel und kann dann - wenn nix schimmlig wird - eigene Kräuterseitlinge in vielleicht 8 Wochen ernten.
    Sicher kommt das letztlich deutlich teuerer, als die Schwammerl im Laden zu kaufen. Wird eine Passion draus, rechnet sich's evtl. sogar nach vielleicht 10 Jahren
    Ist aber vom Prinzip her das Gleiche wie die Sache mit dem Hühnervirus: Etwas vom Ursprung her zu machen ...

    Da kann ich nicht aus meiner Haut und meine oft, dass das jedem Menschen was bringen müsste.

    Das ist so anders als ein eintöniger Job und der dröge Alltag - man hängt sich da auch Arbeit im Sinne von überwachen, umsorgen ... an den Hals; die Oberpfälzer sagen da auch "hudern" dazu - eben das, was eine Glucke an Fürsorge für ihre Küken bringt.
    Grade im SV-Forum treiben sich ähnlich gestrickte Menschen rum. Allerdings unterliegen die meist massiven materiellen und zeitlichen Zwängen. Selbstversorgung ist eben irre viel Arbeit.

    Das relativiert mein obiges Geschreibsel...
    Geändert von parson (20.01.2019 um 14:11 Uhr)

  2. #12
    Avatar von Dylan
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    Ich fand dein Geschreibsel auch nett
    Und deinen Brutwunsch mehr als nachvollziehbar. Meine Freundin hat sehr viele ausrangierte Lohfrauen, die dürfen bei ihr nochmal das normale Hühnerleben kennen lernen. Diese Freundin hat zwei Hähne von mir übernommen, zwei bildschöne Kerlchen, die mich echt zum Schlachten gereut hätten. Tja, so wie es aussieht, gibts dann bei mir dieses Jahr auch ein paar Mix - Lohfrauen.
    Ich freu mich jetzt schon auf die ganze Brüterei und die entzückenden Küken.

  3. #13
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Hallo Werner,

    ich gackere und gluckse auch mit meinen Huhns. Die seltsamen Blicke mancher Nachbarn kann ich gut ignorieren. Hab ja meinen Ruf im Ort schon weg ...

    Ich habe immer ein paar Hybriden mitlaufen - weil ich sie so sehr mag. Und auch wenn hier von manchen immer die Doofheit betont wird.
    Ich finde nicht, dass die doof sind. Wenn es etwas zu entdecken, auszukundschaften und erobern gibt, dann sind die Hybriden die ersten, die es ausbaldowern.

    Schön, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben läßt.

    Die besten Erfahrungen mit Nachzuchten hab ich gemacht, wenn ich einen Rassehahn mit den Hybriden verpaart habe. Mache ich schon seit Jahren mit meinem Sundheimer. Ergibt wunderschöne Hennen, die sehr gut aber nicht übermässig legen.
    Geändert von Lisa R. (20.01.2019 um 15:29 Uhr)
    Die Frau Werwolf sagt: "With me ist not good cherry eating."

  4. #14

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    Zitat Zitat von parson Beitrag anzeigen
    Hallo Rohana, thx für deine netten Zeilen!
    Bist du nicht auch im Selbstvers.org-Forum aktiv? Wenn ja, kenne ich dich besser als du denkst, da ich deine Beiträge regelmäßig mitkriege. Ich schreibe dort nix aktiv; vor paar Jahren schon mehr und da hab' ich auch einen längeren Faden über's Pilze züchten verzapft. [..]
    Ja, dieselbige ich glaub du bist auch gar nicht weit weg von uns, in Regensburg!

    Die Lohtöchter (vom Bielefelder Hahn) werden aktuell von einer Glucke geführt, hab sie nicht bei mir daheim sondern ein Züchterkollege hat sie "mitlaufen", zusammen mit Zwergitalienern in schwarz und New Hampshire oder sowas. Und da der Mann sehr umtriebig ist und nie nicht Zeit hat, hab ich meine kleinen Wusel noch nichtmal live gesehen, sind jetzt 2 Wochen alt ... aber ich bin mir sicher es geht ihnen gut, schliesslich hat der Ahnung. Und die Glucke gleich zweimal.
    Die Lohfrauen sind übrigns auch die die als erste das Loch im Zaun finden. Hab da vor Weihnachten mal ein Gedicht zu geschrieben, weil ich regelmässig alle paar Stunden rausmusste um das entsprungene Huhn wieder einzusammeln, denn raus finden sie, aber wieder rein nicht - und rennen dann vorm Zaun laut gakelnd hin und her

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