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Thema: Dr. Oetker verwendet Qualfleisch

  1. #11
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Hühnerhuhn Beitrag anzeigen
    Wer erwartet bei Fertigprodukten was anderes

    LG Hühnerhuhn
    Wir Alle!!

    Zutaten z. B. bestes Bio - Einzeltier - Haltungs - Fleisch mit einem Verwöhnprogramm erzüchtet
    Zutaten - natürlich auch beste Qualität usw. usw. usw.

    Aber die Fertigprodukte müssen mehr als billig sein - am Besten, man bekommt beim Kauf noch Geld dazu!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  2. #12
    Avatar von Galla
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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Vollkommen richtig!

    Aber das ist bekanntlicher Weise nicht nur beim Fleisch so!

    Protestieren, Petitionen unterschreiben, einen riesen Aufstand machen und und und.............und dann in den Supermarkt rennen und die Billigst-Sonderangebote kaufen! Denn das jährliche neue Handy für nen Tausender ist ja wichtig!! Oder den Grill für nen Tausender kaufen und die Wurst da drauf darf nicht mehr als 9ct. das Stück kosten


    Wobei ich Dir sagen kann, es ist nicht alleine der Verbraucher.

    Was die Einkäufer großer Discounter mit Zulieferern machen, hat es auch in sich. Da wird um den halben Cent gestritten.

    Und die Discounter machen das garantiert nicht, weil der Kunde an der Theke mault. Da geht es um den Profit der
    Märkte. Da leidet dann natürlich das Tierwohl und auch die Zulieferer - hier explizit die Arbeiter.



    Zu Deinem Einsatz in Legehennenbetriebe: Die Argumentation klingt einleuchtend - bei zuviel Licht strebt das Hühnervolk an's Licht und erstickt in der Stampede. Also weniger Licht, weniger Ausfall.

    Dreht man die Münze aber mal um, kann man auch argumentieren: Wie abartig ist es, soviel Tiere auf wenige Quadratmeter zu packen, dass beim ersten Sonnenstrahl eine Massenpanik ausbricht?

  3. #13
    Avatar von eierdieb65
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    Die streiten nicht um halbe Cent.

    Schon Schuhbeck hat zu D-Mark Zeiten seine Gerichte auf das Zehntel eines Pfennigs berechnet. (Bei den verwendeten Produkten)
    Und das war nur ein "Wirtshaus".

    Wie viele Stellen nach dem Komma gibt es da wohl für einen Konzern?

    lg
    Willi
    Leben ist tödlich, hören sie sofort damit auf.

  4. #14
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Galla Beitrag anzeigen
    .........
    Dreht man die Münze aber mal um, kann man auch argumentieren: Wie abartig ist es, soviel Tiere auf wenige Quadratmeter zu packen, dass beim ersten Sonnenstrahl eine Massenpanik ausbricht?
    Man muss überhaupt nicht so viele Tiere im Stall haben!

    Ich kannte mal einen Züchter, der hatte ca. 40-50 Tiere in einem großen Stall und selbst der hatte die "Fensterprobleme". Das Problem wurde bei ihm lange nicht erkannt. Das Problem war, das er nur ein Fenster in Richtung Süden hatte und 2-3 Fenster in Richtung Norden. Und wenn es jetzt recht dunkel war und dann die Sonne mal kurz durch blickte, denn strömten alle Tiere in Richtung Süden und...........

    Ok, das Problem war nicht so groß wie im Massentierstall - nur er hat einige Tiere dadurch verloren
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

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  5. #15
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Galla Beitrag anzeigen
    Wobei ich Dir sagen kann, es ist nicht alleine der Verbraucher.

    Was die Einkäufer großer Discounter mit Zulieferern machen, hat es auch in sich. Da wird um den halben Cent gestritten.

    Und die Discounter machen das garantiert nicht, weil der Kunde an der Theke mault. Da geht es um den Profit der
    Märkte. Da leidet dann natürlich das Tierwohl und auch die Zulieferer - hier explizit die Arbeiter.
    Da hast Du sicherlich recht!

    Dennoch, würde der Kunde mehr auf Qualität und Tierwohl achten und dafür auch zahlen so wird auch der Erzeuger mehr Geld dafür bekommen - auch von den profitgierigen Märkten. oder glaubst Du, wenn das Schnitzel statt 99ct vielleicht mal 2,50€ kostet, das dann die "Gierigen" 1,51€ einstecken?

    Wenn ja, auch dann ist es der Kunde, der das mit macht und kauft!

    Darum sage ich ja auch immer - kauft beim kleinen Einzelkaufmann vor Ort und fragt nach, wo das Zeugs her kommt. Und schon kann man auch beim Erzeuger Auskunft bekommen. Sicherlich nicht den genauen Gewinn oder den genauen Preis. nur ich habe da schon sehr oft gute Antworten bekommen.

    Nur das Problem ist, ich habe nicht alles vor der Haustür und nicht alles in einem Laden! Ich muss mich schon etwas bewegen!!

    Meine private Gemüseversorgung - da muss ich schon mal 20 km fahren und 7 km dann bin ich beim Obst- und Gemüseladen. Fleisch = 15 km usw. usw. - nur bis zum nächsten Billigdiscouter, da muss ich auch 10km fahren - allerdings bekomme ich dort alles. Ok - dort bekomme ich auch Heute schon viele Produkte aus der näheren Umgebung.

    Unser E....-Markt hat z. B. Kartoffel und Gemüse aus der Umgebung. Ebenso ist dort auch ein kl. Metzger aus der Umgebung im Laden, Brot und Kuchen bekomme ich dort vom ansässigen Bäcker, Milchprodukte aus einer Molkerei ganz aus der Nähe usw. usw.

    Ok, ich zahle dafür natürlich auch etwas mehr.
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

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    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  6. #16
    genannt Heini Avatar von hein
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    Ich möchte noch ein Beispiel bringen.

    Bei uns in der Nähe gibt es einen riesigen Betrieb der Getränke herstellt und kein Supermarkt traut sich, diese Getränke von der Firma nicht anzubieten.

    Bietet der Supermarkt diese Getränkefirma nicht an, so muss er mit heftigen Einbussen im Getränkeverkauf rechnen. So einfach ist es auch die großen Billigmärkte zu beeinflussen ( ok nicht Aldi und co.).

    Und so sollte es bei allen Qualitätswaren sein!

    Auch ein gutes Beispiel - in den letzten Jahren wurde viel Vegetarisch verlangt und schon haben ALLE Märkte immer mehr vegetarische Produkte. Auch nur, weil der Kunde sich durchgesetzt hat und nicht die Bosse der Industrie
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  7. #17
    (geschmacklos) Avatar von Kamillentee
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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Habt ihr überhaupt schon mal einen Mastbetrieb von Innen gesehen?

    Wenn nein, denn solltet ihr es schleunigst mal nach holen! Denn ich habe gerade am WE wieder bei einem zertifizierten Legehennenbetrieb geholfen und alle Außenfenster abgedunkelt (Fenster und Fenstergrößen sind genau vorgeschrieben). Selbst 20 Lux Tageslicht sind in einem größeren Stall zu viel. Denn habe ich eine größere einseitige Lichtquelle (sprich Außenfenster) im Stall so strömt die Masse auch IMMER zu der Lichtquelle und es werden jedes dabei mal zig Tiere erstickt und erdrückt. Ist das richtig? Wollt ihr das?

    Selbst wenn sehr viele Fenster im Stall sind so geschied das immer immer wieder. Auch wenn diese Tiere einen Auslauf haben sollten - es zieht der Herdentrieb immer wieder zu einer Lichtquelle und schon sind wieder einige Tiere erstickt. Es MUSS im Stall überall das gleiche Licht sein und das muss von der Decke kommen und dort an der Decke auch gleichmäßig verteilt sein.

    ...
    Boah, ich könnte ...
    Was für eine Argumentation, um den armen Hühnern das bisschen Tageslicht noch wegzunehmen.
    Und du hast sogar dabei geholfen!
    Weder Besatzdichte, fehlender Auslauf, noch sonst irgendwas ist schuld. Nein, das Tageslicht ... davon sterben Tiere.

    Eine Frage, gab es denn DORT (ich nehme an bei Wiesenhof) überhaupt einen Auslauf? Oder vermutest du nur, daß dies nichts nützen würde?
    Futter macht Freunde.

  8. #18
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Genau Kamillentee, das Problem könnte gelöst werden: Einfach die Hühner raus lassen.

    Ich habe große Fenster im Stall, da knubbeln sich meine Hühner nie. Die gehen nur zum Legen und Schlafen in den Stall. Sind sie an regnerischen Tagen doch mal drin, hat keines das Bedürfnis zum Fenster zu rennen.

    Aber mit hein über so ein Thema zu diskutieren bring nach meiner Erfahrung wenig. Da kommen immer die gleichen Stereotype.
    Die Frau Werwolf sagt: "With me ist not good cherry eating."

  9. #19
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Kamillentee Beitrag anzeigen
    Boah, ich könnte ...
    Was für eine Argumentation, um den armen Hühnern das bisschen Tageslicht noch wegzunehmen.
    Und du hast sogar dabei geholfen!
    Weder Besatzdichte, fehlender Auslauf, noch sonst irgendwas ist schuld. Nein, das Tageslicht ... davon sterben Tiere.

    Eine Frage, gab es denn DORT (ich nehme an bei Wiesenhof) überhaupt einen Auslauf? Oder vermutest du nur, daß dies nichts nützen würde?
    1. Wiesenhof hat damit überhaupt nichts zu tun, denn der Besitzer vermarktet seine Eier selber.

    2. Die Hühner haben ALLE freien Auslauf - dennoch passiert diese Panik!

    3. Wenn die Hühner im Stall zum Tageslicht flüchten, denn kann wohl nichts anderes Schuld haben. Der letzte Fall war an einem dunklen regnerischen Tag und alle Hühner waren im Stall und dann kam auf einmal Sonnenschein und keine Henne lief in Richtung Auslauf sondern alle in Richtung Fenster. Wäre der Auslauf jetzt in der sonnigen Richtung würde auch da die Panik.......... Auch mehrere Ausläufe bringen da nichts.

    Übrigens, die Ausläufe wurde gerade aus diesem Grund auch schon in Richtung Norden verlegt!

    Und gerade um diese ARMEN Hühnchen zu helfen haben wir das gemacht. Jetzt hat der Stall eine gleichmässige Ausleuchtung und im Stall herrscht friedliche Ruhe und der Auslauf in Richtung Norden wird ruhig und friedlich genutzt. Dazu kommt noch, das das Tageslicht im Stall für die Tiere kaum etwas bringt weil sie tagsüber in der Regel Draussen sind und nur bei schlechtem Wetter überwiegend im Stall. Aber sonst hast Du sicherlich recht, weder Besatzdichte, fehlender Auslauf, noch sonst irgendwas ist schuld.

    Übrigens, da der Betrieb auch bei der Aktion Tierwohl mitgemacht hat, stehen die Hühner jetzt unter ständiger Kontrolle (durch das Landesamt für Verbraucherschutz) was die Haltung, den Platz und die Beschäftigung angeht.
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

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  10. #20
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Lisa R. Beitrag anzeigen
    Genau Kamillentee, das Problem könnte gelöst werden: Einfach die Hühner raus lassen.

    Ich habe große Fenster im Stall, da knubbeln sich meine Hühner nie. Die gehen nur zum Legen und Schlafen in den Stall. Sind sie an regnerischen Tagen doch mal drin, hat keines das Bedürfnis zum Fenster zu rennen.

    Aber mit hein über so ein Thema zu diskutieren bring nach meiner Erfahrung wenig. Da kommen immer die gleichen Stereotype.
    Wie viele Hühner hast Du denn?
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
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