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Thema: Bin echt ratlos

  1. #61
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zumindest konnten wir ja schon einmal die unbegründete Angst vor 3stelligen Kosten für eine Kotprobe nehmen.

    Aber wir sind hier eben keine Außenstelle einer Geflügelpathologie, die mal einfach so Diagnosen erstellt.

    Und ganz ehrlich, mir persönlich stößt es sehr sauer auf, dass man 10 Tiere sterben läßt, ohne einmal eine Kotprobe abzugeben. Papapete ist seit 2016 hier im Forum und hat, wie er selber sagt, hier schon ausführlich in den Krankheitsrubriken gelesen.
    Da sollte das Thema Kotprobe doch einmal untergekommen sein.
    **Es gibt keine Schlummertaste an einem Huhn, das Frühstück will...**

    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,20 New Hampshire dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  2. #62

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    Zitat Zitat von Galla Beitrag anzeigen
    Papapete: Die genannten Symptome sind zu unspezifisch, um eine Diagnose (selbst nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) zu stellen und damit fällt auch ein Wirkstoff-Tipp weg.

    Die Symptome: - blauer Kamm: Kann Herz, kann Sepsis, kann Hitze sein.

    - Henne fiel tot um: Tja.....

    - wässriger Kot: kann hitzebedingt sein, kann futterbedingt sein, kann pathologisch
    von Parasiten, Bakterien, Viren alles sein.

    - senfgelber Kot: futterbedingt, leberbedingt, Würmer, bakteriell, virologisch.....

    - Apathie


    Merkst Du was? Das ist alles zu unspezifisch.
    Ja... bei einer einzelnen Henne. Aber nicht bei einer nach der anderen. Und auch nicht wiederkehrend nach Oregano/Knoblauch Gabe

  3. #63

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    hallo papete
    ich habe die Erfahrung gemacht, daß viele Symptome für viele Krankheiten passen...meistens setzt sich noch eine 2. oder 3. obendrauf die das Krankheitsbild wieder verändern.
    Wenn Du nicht obduzieren lassen willst dann versuch wenigstens eine Blutuntersuchung und Kotprobe machen zu lassen.
    Und auch aus eigener Erfahrung , es bringt wirklich nichts anhand der Symptome ein AB ein zusetzten auch wenn es dafür geeignet scheint.
    Lass ein Antibiogramm erstellen nach Befund nur so kannst Du sicher sein dass es auch wirkt.
    Vielleicht haben Deine Tiere mehrere Baustellen und es gibt ein Medikament dass auf alles sensibel reagiert sonst gibst Du zu viele verschiedene Sachen .
    Jedes Medikament hat auch seine Nebenwirkungen, beim Huhn finde stärker als z. B bei uns Menschen.
    Ich bezweifle nicht , dass Du deinen Tieren helfen willst aber Du kannst ihnen auch sehr schaden mit Deiner gutgemeinten Hilfe.
    Kann verstehen ,dass Du nicht zusehen willst wie die Tiere sterben aber ohne Hilfe wird das nichts werden.. Wollte ich auch nicht, nur es hat wirklich nichts gebracht.
    LG
    Geändert von nero2010 (10.08.2018 um 23:18 Uhr)

  4. #64
    Avatar von Galla
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    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Ja... bei einer einzelnen Henne. Aber nicht bei einer nach der anderen. Und auch nicht wiederkehrend nach Oregano/Knoblauch Gabe
    Oregano und Knoblauch in allen Ehren - aber das sind prophylaktische Mittel, keine Behandlung.

    Die Besserung kann durch die zusätzliche Vitamingabe der Pflanzen kommen. Oder Zufall sein. Oder Wunschdenken.

    Die Symptome kommen bei Wurmbefall, bei e.coli, bei Kokzidien, bei Mangelernährung, bei Legenot, bei Entzündung, bei.....etc. vor.


    Es bringt nichts, wenn ich sage, alle Tiere mit blauem Kamm haben einen mangelnde Sauerstoffsättigung und die ohne blauen Kamm nicht.

    Ich reiß' mich hier wirklich zusammen und will "nett" sein.

    Wenn Du keinen Tierarzt findest, kauf' ein Stuhlprobenröhrchen in der Apotheke (Cent-Betrag), nimm eine Sammelprobe und schick sie zum CVUA. Die Preise für die Untersuchungen sind online im Leistungskatalog einsehbar.


    Oder noch viel besser: Ruf' dort an. Schildere die Symptome und Deine Vermutung.
    Die Fachleute dort beraten Dich dann, welche Untersuchung sie für einschlägig halten und empfehlen.
    Geändert von Galla (10.08.2018 um 23:28 Uhr)

  5. #65
    Avatar von Nicolina
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    Zumindest konnten wir ja schon einmal die unbegründete Angst vor 3stelligen Kosten für eine Kotprobe nehmen.
    Was Galla bereits nach unter einer Stunde klärte - dafür hätte es keinen halben Tag gebraucht.
    Liebe Grüße – Nic und die bunte Truppe.

  6. #66
    Avatar von Galla
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    Zitat Zitat von Nicolina Beitrag anzeigen
    Was Galla bereits nach unter einer Stunde klärte - dafür hätte es keinen halben Tag gebraucht.
    Was soll ich sagen? Manchmal geht es hier spannender zu als im "Tatort"......einem mehrstündigem Tatort.

  7. #67
    Avatar von 2Rosen
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    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht so dass ich einfach 10 Hühner verrecken ließ und mich jetzt melde weil ich Angst um den Restbestand habe.
    Ich habe versucht mich vom ersten Tier an zu erkundigen woran es liegt.
    Dann gab es immer Phasen (Oregano Knoblauch Gabe) der Besserung und ich dachte es ist überstanden. Dann kam es wieder und ich wandte mich an euch... nur um Prügel zu bekommen.
    Jetzt mal Butter beie Fische.
    Das Geplänkel kann sich ja keiner anlesen.
    Wenn Du als langjähriger und erfahrener Hühnerhalter (evtl. noch dazu im Verein) Woche für Woche eine Tier verlierst, Knoblauch und sonstewelche Kräuter-Therapien hin oder her, wirst Du Dir doch nicht erst jetzt gedacht haben dass da irgendwas im Argen liegt.
    Wenn Du tatsächlich Vereinsmitglieder darüber informiert und Erkundigungen eingeholt hast, haben diese auch nicht besonders vorbildlich gehandelt...
    Hättest Du Dir wirklich vom ersten Tier an Erkundigungen eingeholt (oder doch nur versucht?) müsstest Du spätestens bei Opfer zwei und drei gedacht haben dass was ernstes im Bestand ist.
    Das ganze dauert doch nun anscheinend schon Monate.
    Für mich völlig unverständlich.
    Ein halbwegs verantwortungsvoller und erfahrener Hühnerhalter WEISS das da was nicht stimmt und unternimmt was.
    Nun zu zetern eine Beprobung der Opfer würde zu lange dauern ist lächerlich.
    Resistenten gibt´s offensichtlich auch gegen gut gemeinte Empfehlungen.

  8. #68
    Avatar von sternenstaub
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    Von mir nur noch soviel dazu:
    Das Huhn ist ein Nutztier. Der Nutztiertarif ist wesentlich günstiger als der Heimtiertarif. Ergo: ein Huhn untersuchen und behandeln zu lassen kostet in der Regel beim Tierarzt deutlich weniger, wie die gleiche Behandlung bei Hund oder Katze. Schau halt mal in die Gebührenordnung der Tierärzte, da steht das alles drin. Findest Du über G**gle.

    Ansonsten: Manchmal muss man halt in den sauren Apfel beißen und eine etwas teurere Abklärung/Sektion machen lassen, um zu wissen, wo der Bestand steht. Die Chance die Todesursache zu finden, ist nicht so gering, wie Du meinst.
    Gruß sternenstaub
    unser Zoo : 2.11.13 Seramas - R.I.P Fine und Lora, 0.2.18 Zwerg-Lachs,, 1.14 bunter Hühnerhaufen Katze Zita, Hund Turka -und Benny in unseren Herzen

  9. #69
    Avatar von SetsukoAi
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    Ich muss meinen Vorrednern allen recht geben, die Tipps die gemacht wurden sind alle zu befürworten.

    Du hast 10 Rassehühner verloren, gehen wir mal von mind. 15 Euro pro Rassehuhn aus dann hast du einen Verlust von 150 Euro. So viel kostet keine Tierkörperuntersuchung. Und da du selber schreibst das die Hühner viel Auslauf haben (jedoch ohne Gras), gehe ich davon aus das du auf jeden Fall mehr hast als 20 oder 30 Hühner (andernfalls wäre der Auslauf ja noch grün oder doch zu klein). Entsprechend hast du einen Tierbestand im Wert von ca. 350 - 400 Euro. Somit kann ich dich beruhigen das die kosten einer Sektion bei weitem nicht so viel kostet wie dein Restbestand:

    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Ja und das ganze kostet dann soviel wie mein ganzer Restbestand.

    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen

    Und hat jeder von Euch, der schon mal krankheitsbedingte Ausfälle hatte gleich obduzieren lassen ?
    Wenn mehrere Tiere Auffällig (oder gar gestorben) sind, auf jeden Fall. Ich habe das schon öfter machen lassen mit mehreren Ergebnissen. Es waren bei meinen nicht nur Kokzidien oder SKK bei den Puten, sondern auch Pasteurellen, E-Coli Bakterien (hat mal 30 Zwerg-Seidenhühner dahin gerafft das war echt übel) und Schimmelpilze durch das Einstreu. Alles über die letzten Jahre, und ohne Pathologischen Befund hätte ich nie gewusst was es ist. Dann gibt es noch ein Antibiogramm dazu und dann weis man welches AB helfen kann.

    @papapete:

    Nur weil du, Anhand der Symtome, vermutest das es SKK sein könnte, heißt es nicht das dies auch der Fall ist. Und wenn dann doch Histomoniasis (SKK) Diagnostiziert wird, dann kannst du hier noch mal nachfragen was du machen sollst. Und nicht einfach, auf gut Glück, irgendein Medikament verabreichen. Damit kannst du den Tieren mehr schaden als nutzen. Wenn du z.B. mit Baycox gegen Kokzidien behandelst, weil du meinst sie hätten welche, die Tiere jedoch an E-Coli erkrankt sind, dann sterben deine Tiere wegen der Baycox gabe weil das Medikament den Darm zusätzlich angreift. Entwurmst du deine Tiere obwohl sie nicht verwurmt sind, aber geschwächt, dann können sie auch daran sterben. Gibst du Vitamin B obwohl sie Kokzidiose haben, dann werden auch mehr Tiere sterben... und so kann man das weiter aufzählen.

    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Großes gehege aber mit kaum noch Grün. Zu fressen gibt es Körnermix und ab und zu Essensreste.
    Körnermix und Essensreste ist aber eine sehr schlechte Fütterung. Zu wenig Proteine und Insekten werden sie auch nicht genug finden. Ob die Vitaminversorgung ausreichend ist wage ich noch zu bezweifeln.

    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Genügend Krabbelgetier für das Eiweis und als Fleischesser haben wir immer genug eiweisreste für die Hühner übrig
    Fleischreste? Hoffe ja wohl nicht Gewürzt, wenn ja kann da auch schon der Fehler liegen.



    Wenn ein Patologisch gesicherter Befunde da ist, dann kann man auch einen Tipp geben welches Medikament wirken könnte:
    Zitat Zitat von papapete Beitrag anzeigen
    Welcher der Wirkstoffe (Ronidazol, Metronidazol, Dimetridazol oder Carnidazol) würde bei beiden Krankheiten (SKK und Kokzidiose) wirken?
    Ich hatte schon mal SKK bei meinen Puten, daher weiß ich was dagegen hilft. Jedoch weigere ich mich einen Tipp zu geben solange keine Eindeutige Diagnose fest steht.


    Also: Untersuchen lassen, Befund mitteilen -> Dann wird geholfen
    Geändert von SetsukoAi (11.08.2018 um 14:19 Uhr)

  10. #70

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    Wobei ich ja immer denke der TA sollte die angezeigten Medikamente benennen.
    1.8 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt (Schlupftag 18.03.2017), 0.1 Brahma gelb-schwarz-columbia (aus 2017), 6 Orpington-Küken vom 29.06. + 4 kleine gelbe Flauschbälle von 21.07.

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