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Thema: Herden Management, Reduzierung der Truppe

  1. #1

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    Herden Management, Reduzierung der Truppe

    ich muss jetzt meine Truppe irgendwie reduzieren, weiß aber nicht, welche Hennen in die Suppe sollen.

    Ziel ist eigentlich 1-2 Familien mit Eiern zu versorgen. Die Hähne die anfallen als Brathähnchen zu verwerten (daher kommen nur Rassen ab mindestens Araucana in Frage) und die Hennen als Suppenhennen.

    Weiteres Ziel: Wegen Futterverbrauch und Stalldreck möglichst nicht zu viele Hühner zu haben.

    Zur Zeit hab ich:

    5 reinrassige Araucanerinnen von 2015, total zahm schöne Eier, würd ich ungern schlachten, weil ich die Eier von denen gerne als Bruteier für die nächste Brut nehmen will. Und noch schlimmer sie haben namen bei den kindern weil sie so zahm sind. Sie legen auch noch Eier. 2 von denen gehen aber nicht aus dem STall raus. Sitzen lieber auf der Kotstange rum, wenn ich sie raustrag in die Wiese laufen sie dann nach 1 Stunde sofort zurück. Sehen aber ok aus, nicht krank. das hatten die schon seit der Geburt, dass die sehr gerne drinnen gehockt sind (ok der Stall ist schön, sie haben licht, das Kotbrett ist auch schön mit Hobelspänen usw. wo sie dann gerne rumspielen wenn die grad frisch sind).

    4 Hybridhühner. Eins davon von 2015, legt nicht mehr. 2 davon von 2017. legen jeden Tag ein Ei, im braunen Ei immer große eklige Bluteinschlüsse. Weißes Ei ok, doch hat das Huhn, seit es Grünfutter kriegt dauernd durchfall und einen schlecht aussehenden unapettitlichen Hintern.
    letztes Hybridhuhn; von 2017: legt superschöne größe schokodunkle Punkte - Eier gute Schale, sehr groß (Brathähnchengeeignet) aber biestig und auch öfter verschissen seit es dauernd Weidehaltung hat. Hier könnte ich schnell mit den Eieren von ihm meine Legeleistung wieder hochfahren, wenn ich merke, ich hab doch zu wenig Eier oder plötzlich mehr Leute eier kaufen wollen.

    dann 2 relativ hübsch aussehende Hybrid Seidenhahnmixe von 2017. Legen derzeit Eier in Araucana Größe.
    dann 3 Seidenhahn / Araucana Mixe. legen relativ kleine Eier.
    diese Seidenmixe sind aber als Brathähnchen viel zu klein. Weiterzüchten will ich hier nicht.

    Zur Zeit hab ich noch: 14 Orloff Küken vom Februar. Ca. die Hälfte Weibchen. Die wollte ich auf jeden Fall behalten. Werden sicher schon vor dem Winter anfangen zu legen.
    Hier wollte ich ggf. einen oder 2 Hähne behalten. (und den dann mit den reinrassigen Araucana's oder dem einen Hybridhuhn mit den ordentlichen Eiern verkreuzen - ich hab immer ganz gern wo Frischblut drinnen, daher die Verkreuzungen).
    Geändert von Bettina99 (17.04.2018 um 10:06 Uhr)

  2. #2
    Avatar von Wurli
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    Ich würde wohl eher nur die Orloff und Araucana behalten
    Mehr aus Wachtelhausen, dem Land der Riesin und Giftzwerge https://manus-wachtelei.blogspot.co.at/
    Einige Küken & Angora-Kaninchen suchen ne neue Bleibe

  3. #3
    Moderator Avatar von sil
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    Lass uns mal rechnen:
    Angenommen, du hast 10 Hennen, von denen jede durchschnittlich und niedrig gerechnet 100 Eier im Jahr legt, dann hast Du übers Jahr 1000 Eier, das sind, wiederum der Durchschnitt gerechnet, +/-20 Eier pro Woche. Reichen Die für Euren eigenen Verbrauch? Den Verkauf lass ich jetzt mal außen vor, das wären dann die Eier, die die Hennen mehr legen als die zugrundegelegten 100 pro Henne, bzw wären diese mehr gelegten Eier Bruteier für die nächste Generation.
    Zu bedenken ist natürlich, daß die gelegten Eier nicht gleichmäßig übers Jahr anfallen, sondern daß zu gewissen Zeiten sehr viele zur Verfügung stehen und zu anderen Zeiten Flaute herrscht.
    Je rigoroser Du deine Hennen nach Eierleistung (Beispielsweise 200 statt 100 Eier im Jahr) und Schlachtgewicht der Nachkommen auswählst und je strikter Du die Schlupfzeiten organisierst, desto weniger Hennen brauchst Du um übers Jahr mit Eiern und Nachwuchs versorgt zu sein.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  4. #4
    Avatar von Pudding
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    würde die Araucanerinnen und die Orloffs behalten sowie die Seidimixe da diese sehr gute Winterleger sein sollen (zumindest meine)!
    Wer mit mir reden will, der darf nicht bloß seine eigene Meinung hören wollen.

    von Wilhelm Raabe

  5. #5

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    Themenstarter
    im durchschnitt reichen 20 eier pro Woche. mehr habe ich früher nie eingekauft. es wär jetzt kein beinbruch wenn ich mal auch eier kaufen müsste. oder ich friere bei viel eiern dann die Pfannkuchen ein. schon fertige Pfannkuchen sind gschmacklich ok. oder die spätzle oder ich mach nudeln.

    schlimmer finde ich es, wenn ich wie jetzt auf ca. 80 eiern hocke und total stress kriege, weil das auch eifnach zu viel ist um aus allen nudeln zu machen auf einen schlag, weil cih ja auch noch andere Sachen machen muss...

  6. #6

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    Darf ich eine ehrliche Antwort geben?

    Fünf Hühner reichen. Ich selbst habe 5 Bresse, und die legen soviel Eier, daß ich zumindest im 1. Legejahr 3 Familien versorgen kann. Und wenn man auch mit der Nachzucht etwas aufpasst und relativ früh brüten kann (Brutmaschiene/ seperater Stall), hat man auch im Winter über Eier. Wenn man dann noch mit Lichtprogramm arbeitet wird es sogar noch besser.

    Meine Tiere haben auch Namen, die dienen nur der Unterscheidung, und den geben sie sich selber. Mein Sohn ist zwar erst 1/4 Jahr alt, aber er wird lernen müssen, das diese Tiere einen Zweck haben, und das Fleisch nicht auf Bäumen wie das Obst wächst.

    juno
    1,5 Bresse Gauloises weiß.
    Seit 2017 Seidenhunfarbmixe zur seelischen Erbauung

  7. #7
    Moderator Avatar von sil
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    Es ist ganz schön schwer, einen Mittelweg zu finden zwischen Vernunft und Herz ...
    Ich tät es so machen:
    Angefangen mit den bereits vorhandenen erwachsenen Hennen (sind, wenn ich richtig mitgezählt habe, 14), würde ich so nach und nach die herausnehmen, die nicht mehr legen oder dir aus anderen Gründen nicht so wirklich taugen, also die, die zu kleine Nachzucht bringen, die mit den Bluteinschlüssen im Ei z.B.
    Die Hennen, die zuviel sind, müssen ja nicht zwangsläufig geschlachtet werden, vielleicht findet sich auch anderweitig ein Zuhause, damit könnten dann vielleicht (ich denke an die Araucanas) auch die Kinder leben?
    Die Februarküken sollten eigentlich im September schon angefangen haben zu legen, da würde ich dann drei, vier Hennen behalten, die dich im besten Fall über Winter mit Eiern versorgen, und den Restbestand Althennen nochmal reduzieren, so daß du über Winter erst mal so +/- 10 Hennen hast.
    Wenn sich dann im Frühjahr herausstellt, daß es immer noch zuviele Eier auf einmal sind, kann man ja nochmal reduzieren. Ich denke, über die Jahre wird sich schon ein Gleichgewicht zwischen minimaler und maximaler Hühnerzahl einpendeln, bei dem auch die Kinder noch mitentscheiden können und dürfen.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  8. #8
    Avatar von Luci
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    Die Seidimixe bekommst du sicher gut verkauft und einen Teil der Orloffs auch.
    Zusätzlich würde ich noch dem Durchfall einiger Hennen nachgehen. Meine haben das ganze Jahr viel Grünfutter (Wiese) und davon nie Durchfall.
    Das Verhalten der Araucana, die lieber im Stall sitzen als raus zu gehen finde ich sehr auffällig.

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