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Thema: Wachtelstall planen

  1. #21
    Avatar von mm66
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    Ich habe mir die Links von Wurli zu Gemüte geführt, da steht wieder, viiiiiiel Licht bitte! Sogar mit eventueller UV Lampe und Dimmer nicht nur zum Eierlegen. Und 3 Wachteln auf 6 m², oha! Dann werde ich das definitiv nicht hinkriegen.
    Bei noch einem großen Stall streikt mein Mann.

    Überhaupt ist der Stall irgendwie mein Hauptproblem. Da ich nicht weiß, ob ich auch bei den Wachteln bleiben werde, wollte ich jetzt nicht noch ein weiteres Gebäude auf das Grundstück setzen.
    Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, einen kleinen Wachtelstall an eine Hauswand unter einen Dachvorsprung auf einem Buffetunterteil aufzusetzen. Erstens zur guten Handhabung beim Saubermachen in guter Standhöhe, zweitens weil frau die Wachteln ja nicht nur beim Saubermachen sehen will.
    Was habe ich von Wachteln, die ich nicht beobachten kann? Eier legen mir meine Hühner schon genug, dafür brauche ich keine Wachteln.
    In einem der Links wird von Etagenställen geschrieben mit 35 cm Höhe. Ehrlich, da kann ich keine Wachteln beobachten! Da guckt man vorne auf die Vorderfront aus Draht und sieht nur einen minimalen Bereich dahinter. Der Rest wird dann vom Dach verdeckt. Nee, so hatte ich mir das auch nicht vorgestellt. Mit 50 cm sehe ich zumindest ein klein bisschen mehr.

    Wenn meine Idee der Hauswand machbar wäre, schließt sich die nächste Frage an. Welche Himmelsrichtung? Ich habe Nordost, Südost, Südwest und Nordwest zur Verfügung. Südwest und Südost schließe ich wegen der Wärme/Hitze im Sommer wohl eher aus? Gerade auf der Südostseite hätte ich einen kleinen Freisitz, wo das Buffet hinpassen könnte(Der Raucherbalkon vom Räubertreffen mit Bierzeltgarnitur). Für mich ideal, für die Wachteln auch?
    Weizenfarbige Araucana

  2. #22
    Avatar von Wurli
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    Mit "zu viel" Licht hat man relativ schnell seeehr unschöne Verletzungen oder gar tote Wachteln wenn man Pech hat - besonders wenn es Richtung Frühling geht.

    Finde etwas Morgensonne optimal. (Nordost?)

    50 cm finde ich auch optimal.
    So kann man sie beobachten, gut Misten und bringt noch Futter und Wasserbehälter, ev Zweige & Korkröhre... gut unter
    Mehr aus Wachtelhausen, dem Land der Riesin und Giftzwerge https://manu-s-wachtelei.blogspot.co.at/ und https://hansberg-angora.blogspot.com

  3. #23
    Avatar von mm66
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    Zitat Zitat von Wurli Beitrag anzeigen
    ...Finde etwas Morgensonne optimal. (Nordost?)
    Das wäre sowieso meine "Hühnerseite" vom Haus. Da wären auch 2m Länge vor dem Kellerabgang noch bequem drin. Das ginge.

    50 cm finde ich auch optimal.
    So kann man sie beobachten, gut Misten und bringt noch Futter und Wasserbehälter, ev Zweige & Korkröhre... gut unter
    Danke, dann lag ich doch nicht sooo verkehrt in meinen Überlegungen und Wunschträumen.
    Weizenfarbige Araucana

  4. #24
    Avatar von Blindenhuhn
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    Schau mal, so sah unser erstes Wachtelställchen aus:

    Man kann es auch gut für Hühner (Quarantäne o.ä.) verwenden.
    Ich empfand es für unsere 4 Tierchen ausreichend groß?! (ca. 60 cm tief, etwas über 200 cm lang und 50 cm hoch)
    Wir haben nur den Fehler gemacht, naturfarbenes/silbriges Volierengitter zu verwenden. Das hat beim Beobachten sehr gespiegelt. Viel besser ist jetzt das schwarze oder grüne Gitter.
    Aufgestellt hatten wir es im Nord-Westen. Direkte Sonne kam da nie hin.
    Jetzt sind unsere Wachteln im alten Hühnerstall, in einer abgetrennten Ecke, mit Durchgang nach draußen in eine Mini-Voliere, untergebracht. Im nachhinein betrachtet war für MICH das Ställchen die bessere Lösung. Sämtliche Reinigungsarbeiten muss ich jetzt in gebückter Haltung verrichten und das gefällt meinem Rücken nicht besonders.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Sulmtaler, 0,1 Zwerg, 0,2 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 3,3 Mix-Küken, 2,0 Laufenten, 0,2 Legewachteln, 0,1 Dackeline

  5. #25
    Avatar von Wurli
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    Ich sag mal um so länger um so besser!
    Und entweder 50 cm oder 2 Meter wegen ev Verletzungen beim Auffliegen.


    Was ich auch noch machen würde: entweder nur helle oder dunkle

    Goldsprenkel, Gelb & Zimter sind eher gemütlich - verträglicher

    Wildfarben, blau und Tenebrosus bzw deren Schecken eher etwas blemblem wenn man nicht auf Charakter selektiert hat.
    Bei letzteren hatte ich was Verträglichkeit, Ängstlichkeit,... die meisten Probleme - das waren auch die die eher schlechter gelegt haben.
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  6. #26
    Avatar von mm66
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    Bärbel, genau so etwas hatte ich mir vorgestellt! Nicht nur von den Außenmaßen, sondern auch von der Arbeitshöhe.

    Gut, dass du das mit der Gitterfarbe erwähnst, daran habe ich noch nicht gedacht. (Ist doch logisch, Delia! )

    @ Wurli
    Über den Farbschlag habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht, habe immer die Wildfarbenen vor meinen geistigen Augen, wenn ich an Wachteln denke.
    (Bei Wildfarbenen kann man das Geschlecht an der Färbung des Federkleides erkennen? Ich brauche ja nur Hennen, für einen Hahn wäre der Stall wahrscheinlich zu klein, der bräuchte mehr Platz und mehr Hennen, die dann auch mehr Platz bräuchten ...)
    Geändert von mm66 (16.01.2018 um 09:14 Uhr)
    Weizenfarbige Araucana

  7. #27
    Avatar von Wurli
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    Tjaaaaa da fängt das Problem an!
    Leider halten viele "ihre bunte Gruppe" und versorgen übers I-net die Leute mit Bruteiern...

    Auf Zeichnung, Charakter, Verträglichkeit, Legeleistung... wird da eher nicht geachtet.
    Dementsprechend findet man immer häufiger Tiere bei denen man selbst bei Wildfarbenen nur noch raten kann was das ist.
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  8. #28
    Moderator Avatar von sil
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    Ich geb auch noch meinen Senf dazu:
    Wir haben Wacchteln mal eine Weile in einer offenen Voliere gehalten, also mit viel Sonne, Licht, Luft und Naturboden.
    Zwichen 10 und 14 Wachteln auf etwa 2,5 qm. Oben und an drei Seiten eine Plane, die dritte Seite Gitter. Die Wachteln haben einen sehr gechillten Eindruck gemacht, haben gelegt wie die Weltmeister (täglich ein Ei je Wachtel, manchmal mehr). Es gab mehrere Häuschen, Durchschlupfe und immer wieder frische Tannenzweige zum Verstecken, und das haben sie alles sehr, sehr gerne genutzt. Auf Dauer war es aber extrem unpraktisch, täglich alles auf links zu drehen, um die Eier zu finden, das Sauber halten war ein immenser Aufwand , das Gras hat natürlich auch nicht lange überlebt.
    Im Winter zogen die Wachteln dann um in eine umgewidmete Kaninchenbox, Zwei Abteile, gesamt ca 1 auf 2 Meter Grundfläche. Die stand in einer Scheune, hatte nur indirektes Licht durch ein Fenster, und weil mir das zu duster schien, gabs noch eine Rotlichtlampe. Darunter standen auch Futter und Wasser.
    Drei Häuschen und zwei Durchschlupfe hatten darin Platz und wurden weiterhin gerne genutzt. Wichtig war den Wachteln aber, dass die Häuschen jeweils zwei Eingänge hatten. Auf Zweige etc habe ich verzichtet, Eingestreut wurde Kleintierstreu.
    Das Sauberhalten wurde zum Kinderspiel, das Eiersuchen ebenso. Die Legeleistung lies erst zum Frühjahr hin etwas nach. Das Verhalten war nach wie vor unauffällig.
    Deswegen blieben sie auch den folgenden Sommer in diesen Hasenboxen, freuten sich über regelmäßig frisches Gras oder eine Schale Erde aus dem Garten und legten nochmal einen Sommer richtig gut. Wir haben die Wachtelhaltung inzwischen ausgesetzt, weil es insgesamt einfach zu viel wurde.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  9. #29
    Avatar von mm66
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    @ Wurli
    Also müsste ich mir für den Anfang gesexte holen.
    Ich wohne ja in der Nähe vom Vogelsberg und da ist Kai Peppler sozusagen in meiner Nähe. Die werden als Profis ja wohl sexen können. (Und hoffentlich auch reine Wildfarbene haben. Oder sind die Wildfarbenen so "uffgerescht", deiner Meinung nach, dass ich mir lieber Zimter holen sollte?)
    Weizenfarbige Araucana

  10. #30

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    Zitat Zitat von Blindenhuhn Beitrag anzeigen
    ..... Sämtliche Reinigungsarbeiten muss ich jetzt in gebückter Haltung verrichten und das gefällt meinem Rücken nicht besonders.
    Das war für mich auch mit ein Grund die Stalllösung zu wählen. Ich halte die ja wegen den Eiern.
    Meine Ställe sind auch 2m lang, 45cm hoch, aber nur 70 cm tief. So komme ich mit meinen
    kurzen Armen auch gut in die hinterste Ecke zum Sammeln.
    Hatte ja mal für 3-4 Wochen 10 ausgewachsene drin. Ging auch, aber wäre mir auf Dauer zu viel,
    wegen der Kackerei. 5 sind für mich OK.
    Und wegen dem Licht, da habe ich auch viel hin und her gelesen. Aber mich überzeugten dann noch eher
    die Aussagen, die eher Probleme mit zu viel Licht hatten. So gesehen ist die Südausrichtung, auch wegen
    der Sommerwärme, mMn die schlechteste Option.
    Eggla und Egglalina.

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