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Thema: Vogelgrippe 2018 was kommt auf uns zu

  1. #431

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    In Südkorea gibt es mittlerweile HPAI Nachweise in Fäzes von Wildvögeln. Bisher ist nur H5 bekannt. http://afludiary.blogspot.com/2018/1...pai-h5-in.html
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  2. #432

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    China meldete einen Ausbruch von H5N6 HPAI in einer Haltung mit 529 Tieren. 340 waren bereits verstörben, weitere 5.000 Tiere in der Umgebung wurden ebenfalls gekeult.
    http://www.oie.int/wahis_2/temp/repo...025_173345.pdf
    http://news.trust.org//item/20181024104623-nwk1m/

    Die USA haben einen ersten Fall von LPAI H5N2 in einem Putenbetrieb mit 40.000 Tieren im festgestellt. Es wurden keine Todesfälle gemeldet, die Farm steht unter Qurantäne. Der Befund wurde bei Überwachungsuntersuchungen festgestellt. Kandiyohi County wird als Top-Puten Produzent bezeichnet. Ein kurzer Blick in maps zeigt eine Unmenge von großen und kleinen Seen in der Umgegend. Diese Kombi kennen wir ja auch aus Niedersachsen.
    http://www.oie.int/wahis_2/temp/repo...023_175657.pdf
    https://eu.desmoinesregister.com/sto...lu/1739786002/
    Was würde bei solchen verstärkten Untersuchungen in deutschen Industriehaltungen gefunden werden?

    Newcastle Disease bei Göteborg in Schweden. Eine Legehennenhaltung mit 5.000 Tieren wurde positiv auf ND getestet, nachdem sich ein Rückgang in der Legeleistung bemerkbar machte.
    http://www.oie.int/wahis_2/temp/repo...025_134709.pdf
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  3. #433
    Avatar von Huhnihunde
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    Bulgarien:
    Neben den bereits bekannten Vogelgrippeausbrüchen im Süden Bulgariens, wurden heute wieder neue Ausbrüche aus dem Süden gemeldet. Betroffen sind zwei Entenfarmen:
    https://www.reuters.com/article/us-b...N31XL?rpc=401&
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  4. #434

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    In den USA gibt es jetzt einen zweiten LPAI Fall bei Puten. Dieses Mal ist man bei Routineuntersuchungen in Stearns County fündig geworden. Es wurde H5N2 LPAI festgestellt bei 13 wöchigen Putenhennen. Ebenso wie im ersten Fall, werden die Tiere unter Qurantäne gestellt, sobald kein positiver AI Nachweis mehr erfolgt können die Tiere vermarktet werden.
    https://www.fox21online.com/2018/11/...-turkey-flock/

    Aus Bulgarien wurde am 31.10. ein weiterer Fall in einer Legehennenhaltung gemeldet. 39.000 Legehennen sind in der Nähe von Plovdiv gekeult wurden.
    https://www.novinite.com/articles/19...rm+Near+Plodiv

    Aus dem Süden Indiens wird eine erhöhte Mortalität vom Kormoranen im Kasavanahalli See in Bengalore gemeldet. 50 – 60 Tieren sollen in den letzten 3 Tagen gestorben sein. Eine gezielte Vergiftung durch einen Fischer wird mittlerweile ausgeschlossen. Es könnte sich neben AI auch um Cyanobakterien handeln.
    https://timesofindia.indiatimes.com/...w/66489435.cms

    In mehreren Medien wird gerade ein Lama durchs Dorf getrieben. Die Lamas sollen nämlich einen sehr speziellen, weil sehr kleinen Antikörper, gegen Influenza Viren besitzen, welche bei 59 von 60 bekannten Virenstämmen andocken und deren Reproduktion verhindern kann. Nun muß man allerdings noch herausfinden, ob diese Antikörper auch im menschlichen Körper funktionieren.
    https://www.zmescience.com/medicine/...vaccine-94233/
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  5. #435

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    Zitat Zitat von Warnehof Beitrag anzeigen
    Auch bei der beliebten These zur Entstehung der (HP)AI in den Ställen müßte nach dem Austrag in die Umwelt entsprechendes gefunden werden. Wer da mal aktiv werden möchte, fragt doch mal schriftlich (FLI, BMEL, Landesbehörden) nach, wieviele Fäzesproben in Deutschland eigentlich präventiv im Monitoring bzw. in Sperrbezirken genommen wurden/werden. Wir wissen ja z.B. von süßem See und von Süderoog, dass genau dieses im Akutfall nicht geschehen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, das entsprechende Proben (positiv wie negativ) einen Erkenntnisgewinn über die Ausbreitungsstrategie von AI erbringen könnten.
    Sorry, warum sprichst Du da noch von These? In Kanada fand sich 2004 die niedrig- und die hochpathogene Virus-Variante im gleichen Betrieb, 2014 oder 2015 (da müsste ich jetzt nochmal kramen) in Deutschland die niedrig- und die hochpathogene Variante in zwei Betrieben in 500 m Entfernung. Laut einer aktuellen Studie (ich glaube, auf die habe ich hier auch schon hingewiesen) fand LPAI > HPAI in 37 von 39 Fällen seit 1959 in kommerziellen Haltungen statt.
    Mit These ist da nichts mehr, über dieses Stadium sind wir hinaus. Die Konversion von LPAI zu HPAI findet in Geflügelintensivhaltungen statt. Das ist Fakt und selbst das FLI wird das (wenn man es auf die Publikationen verweist und wenn es eine direkte Antwort geben muß, um die es sich natürlich gerne drückt) bestätigen.

    Mit den Ausbreitungswegen ist es ähnlich, auch hier gibt es seit 2016/17 genügend Erkenntnis (in der Reihenfolge der Relevanz):

    a) die Geflügelwirtschaft mit Transporten von allem möglichen (sehr deutlich wurde das in Frankreich)
    b) Aerogene Verbreitung, die Betriebe stehen ja praktischerweise gleich nebeneinander
    c) Wildvögel (in Gebieten, in denen sich eben viele finden und HPAI aufgetreten ist, meist irgendwelche Seenlandschaften)
    d) Auch von Kleinhaltung zu Kleinhaltung ist möglich, aber eher in Osteuropa, wo alle Hühner eines Dorfes noch zusammen auf Futtersuche gehen können

    Auch da wird das FLI (wenn auch zähneknirschend, die Verbreitung über Wind haben sie noch nicht realisiert, aber auch diesbezüglich sind die Fakten und Studien eindeutig) mitgehen.

    Ebenso dass meist Großhaltungen betroffen sind, was sie auch nicht gerne hören, aber schwerlich leugnen können, sie schreiben es ja selbst.

    Der einzige Punkt, der zukünftig wichtig wird, ist ob die staatlichen Maßnahmen/Anordnungen diese Kenntnis entsprechend berücksichtigen. Generelle, großflächige Aufstallungsanordnungen stehen in klarem Widerspruch zur wissenschaftlichen Kenntnis bezüglich Verbreitung (und Entstehung) von HPAI. Für ein „Dach überm Kopf“ mehr als 500 m von einem See entfernt, der Heerscharen von Gänsen und Enten als Rastplatz dient, gibt es jedenfalls keine Rechtfertigung. Und das Verursacherprinzip könnte man bei der Seuchenbekämpfung zukünftig ja auch berücksichtigen.

    Was die „neuen“ Biosicherheitsmaßnahmen taugen, wird uns das FLI bald sagen. Wenn im Tiergesundheitsbericht 2018 die Fallzahlen von LP H9N2 in Putenhaltungen deutlich zurückgehen, sind sie wirksam. Sonst nicht. Was ein niedrigpathogenes AIV in seiner Verbreitung nicht beeinflussen kann, kann es in der notwendigen Effektivität auch nicht bei einem hochpathogenen.

    Wenn es nur um wissenschaftliches Interesse geht, gibt es sicher noch einige bisher unentdeckte Aspekte von HPAI, um die man sich kümmern kann. Wenn es aber darum geht, zukünftig einen sachgerechten Umgang der Behörden damit einzufordern (bzw. eine tiergerechte, nicht-kommerzielle Haltung von Geflügel weiterhin ermöglichen), sind für diesen Zweck mittlerweile genügend belastbare Argumente/wissenschaftliche Studien aus renommierten Quellen (OIE, EFSA, FAO) vorhanden. Das Problem HPAI als solches ist in der Intensivgeflügelhaltung entstanden und wird durch sie am Leben erhalten, das ist keine These (mehr).

    Im Frühjahr gab es eine Konferenz zu AI in England. Falls jemand mal über eine Seite mit den Vorträgen gestolpert ist, das würde mich interessieren.

    Grüße
    b5irin

  6. #436
    Moderator Avatar von ***altsteirer***
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    Toller Beitrag, Danke!

    Liebe Grüße, Markus
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    "Gelegentlich stolpern die Menschen über die Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen."

  7. #437
    Avatar von Huhnihunde
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    Was wir schon immer geahnt haben: Die Vogelgrippe wurde aus politischen Gründen verbreitet und ist eine "Biowaffe" des kalten Krieges. Gut, dass dieses Kompott - Komplett- Bekloppt- frühzeitig aufgedeckt wurde:

    https://themoscowtimes.com/news/puti...-defence-63442
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  8. #438

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    [Satiere on] Die Zugvögel arbeiten jetzt mit neuen Mitteln um ihre terroristischen Ziele (Welche eigentlich?) zu erreichen. [Satiere off]
    Vor 5 Tagen wurde gemeldet, dass ein Putenstall in Heinrichswalde abgebrannt ist. Tiere und Mitarbeiter sind nicht zu Schaden gekommen. Der Stall stand zum Zeitpunkt des Brandes leer. Es handelt sich dabei um die Stallanlage, welche 2014 mit H5N8 HPAI kontaminiert wurde.
    Thread dazu ist hier:
    https://www.huehner-info.de/forum/sh...die-diskutiert
    https://www.svz.de/regionales/newsti...d21586367.html
    Heute meldet der NDR, dass vermutlich Brandstiftung Schuld am Brand von mittlerweile zwei leerstehenden Stallgebäuden.sein könnte.
    https://www.ndr.de/nachrichten/meckl...swalde106.html
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  9. #439

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    @B5irin
    Genaugenommen sind die uns aktuell interessierenden HPAI Stämme in China, und dort zumeist durch die Verquickung von unhygienischen Haltungsbedingungen in bäuerlichen Klein- und MIttelbetrieben, weiten Transporten, der Vermarktung auf den Wet-markets und der Impfkampagne Anfang der 2000´er gegen H5N1 HPAI, entstanden.
    Eine These ist solange eine These, wie sie nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Da hilft dann auch kein Wunschdenken weiter. Aber diese Sinnlosdebatte, mit der Möglichkeit für Dich, Deine THESEN in die Welt zu posten, hatten wir ja schon.
    Der Kern meines Posts war übrigens nicht das Wort "These", sondern das "aktiv werden". Ich hoffe nur, dass Du mindestens ebenso viel Energie in die "aktive" Diskussion mit Behörden und Wissenschaft investierst, wie Du sie aufbringst, hier im Forum die gleichen Glaubenssätze immer und immer wieder zu wiederholen.
    @all
    Und damit noch einmal der Aufruf an die große schweigende Leseschaft. Auch wenn es im Augenblick (noch) sehr ruhig ist in Deutschland, schreibt an Eure lokalen oder regionalen Behörden. Nur wenn dort bekannt ist, dass auch Hobbyhalter aufmerksam verfolgen, was in Sachen AI geschieht, wird sich etwas ändern.
    Sinnlose Positionskämpfe in unserer kleinen glücklichen Forumswelt können zwar bisweilen amüsant sein und die Zeit vertreiben, aber sie werden nichts in der wirklichen Welt bewegen. Was auch immer ihr glaubt, wo die Wahrheit liegt, äußert sie gegenüber der Außenwelt. Hier im HüFo, weiß wohl mittlerweile jeder Leser, welcher der Protagonisten, welche These vertritt. Da ist ohne neue wissenschaftliche Fakten keine Bewegung zu erwarten, daher sollte die Energie in sinnvollere Bahnen gelenkt werden. Nutzt die ruhige Zeit, da haben Behörden auch noch Zeit, sich mit unseren Anliegen zu beschäftigen.
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  10. #440
    Avatar von Okina75
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    Vor 5 Tagen wurde gemeldet, dass ein Putenstall in Heinrichswalde abgebrannt ist.
    Ich hatte schon ganz andere Ideen zu der merkwürdigen Häufung brennender Geflügelställe in letzter Zeit: Der Vogelgrippe- Trick zieht nicht mehr, darum muss die vorweihnachtliche (ist doch komisch, dass es wieder die Zeit ist) Marktverknappung anders her ^^...

    Selbst ich gebe natürlich zu, dass der Gedanke gänzlich verwegen ist, weil Feuer ja doch eine Runde allgemeingefährlicher ist als so eine Vogelseuche, aber meine Güte: Kann man 's einem kritischen Geist bei all dem erlebten Nepp verdenken, dass er sich angewöhnt, die kürzeste Linie von A nach B zu ziehen ?!?
    Geändert von Okina75 (13.11.2018 um 14:56 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

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