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Thema: Vogelgrippe 2018 was kommt auf uns zu

  1. #421
    Avatar von Okina75
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    Weiß einer, ob es gerade ein Überangebot an britischem Rindfleisch gibt?
    Mag etwas OT anmuten, aber in Schottland haben sie 'nen BSE- Fall, den ersten seit 10 Jahren, und wissen nicht, woher es kommt. Der Bestand wurde nicht etwa gekeult, wie früher üblich, sondern unter Beobachtung gestellt.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  2. #422

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    @okina75
    Ich meine im letzten Jahr Artikel zu Kreutzfeld-Jakobs gelesen zu haben, dass man dort zum einen aufgrund der Inkubationszeit in den nächsten Jahren mit vermehrten Fällen (beim Menschen) rechnet und das man unterschwellig befürchtet, das BSE sich verändert hat und neu auftauchen könnte. Außerdem war da noch etwas mit EU und Verbot der Tiermehlfütterung bzw. dem Fortfall des Verbotes. Das jetzt aber wirklich nur auas der Hüfte
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    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  3. #423
    Avatar von Miss Boogle
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    Zumindest sind tatsächlich diverse Regale in Discountern voll mit Irischem Weide Beef und Co...

  4. #424

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    Süd Korea:
    Es gibt wieder AI positive Fäzes Proben in Südkorea. Die bisher untersuchten Fäzes Proben haben sich bisher noch als LPAI erwiesen. Genauer H5N2 LPAI. Daneben gibt es weitere noch nicht näher bestimmte H5 positive Proben.
    http://afludiary.blogspot.com/2018/1...mental-ai.html
    Das entspricht dem Verlauf aus dem letzten Jahr, also soweit nicht überraschend.

    Überraschend ist für mich etwas anderes. Ich habe dieses Jahr öfter von Amtsveterinären und anderen Behördenvertretern vernommen, dass es in Deutschland praktisch keine Funde von positiven Fäzesproben gab (unter anderem wurden solche in Garrel 2016/17 genommen). Warum findet man in Korea was und warum nicht in Deutschland?

    Auch bei der beliebten These zur Entstehung der (HP)AI in den Ställen müßte nach dem Austrag in die Umwelt entsprechendes gefunden werden. Wer da mal aktiv werden möchte, fragt doch mal schriftlich (FLI, BMEL, Landesbehörden) nach, wieviele Fäzesproben in Deutschland eigentlich präventiv im Monitoring bzw. in Sperrbezirken genommen wurden/werden. Wir wissen ja z.B. von süßem See und von Süderoog, dass genau dieses im Akutfall nicht geschehen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, das entsprechende Proben (positiv wie negativ) einen Erkenntnisgewinn über die Ausbreitungsstrategie von AI erbringen könnten.
    Geändert von Warnehof (19.10.2018 um 11:46 Uhr)
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  5. #425
    Avatar von Huhnihunde
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    Südkorea fährt aufgrund seiner speziellen Insellage ( und der politischen Situation) offensichtlich ein anderes Programm als anderen betroffenen Gebiete/Kontinente. Über das ganze Staatsgebiet Südkoreas werden Proben gesammelt, vornehmlich aber dort wo sich Geflügelfarmen befinden. Mittlerweile wurden in drei verschiedenen Gebieten Wildvogelkotproben(?!) positiv auf H5N2 getestet. Dort wurden sofort Beobachtungsgebiete im Radius von 10 km mit den auch uns bekannten Restriktionen errichtet.
    http://www.koreaherald.com/view.php?ud=20181018000554

    In Vietnam geht es derweil mit H5N6 bei Enten weiter...
    https://vietnamnews.vn/society/46812...46TGr2xmxSh.97

    Und zu Süderoog, hier ist wohl irgendwie alles falsch gelaufen was nur möglich war!
    Das war für mich extrem schrecklichst! Naive Archehofbetreiber die ins offene Messer laufen..... Verantwortlich für die "Endlösung" war letztinstandlich der z.Zt. gehypte Minister Harbeck... Süderoog: Insellage, isoliert, ... bessere Bedingungen für Ursachenforschung gibt es nicht! (Sorry für OT aber das treibt uns die Galle hoch)
    Geändert von Huhnihunde (19.10.2018 um 18:30 Uhr) Grund: Rechtschreibzeugsxxxx
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  6. #426
    Avatar von Findelhuhn
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    Ein Artikel über die afrikanische Schweinepest - aber interessante Anmerkungen zu Seuchenbekämpfung, Keulungen etc.

  7. #427
    Moderator Avatar von ***altsteirer***
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    Für mich, und weite Teile der Jägerschaft, nichts Neues. Der Bauernverband nutzt die Hysterie um die ASP, um seinen Zielen neues Gewicht, politische Stärke und gesellschaftliche Akzeptanz zu verleihen.
    Dass von vielen Vertretern des Bauernverbands Wildtiere nur als Schadensfaktor ihrer Wirtschaftsfläche empfunden werden ist kein Geheimnis.
    Da sind die möglichen wirtschaftlichen Einbußen beim Export deutschen Schweinefleischs natürlich ein willkommener Aufhänger um "richtig Dampf" zu machen.

    So wie AI seit Ewigkeiten etwas völlig normales bei Vögeln ist, so wird die ASP, wie heute schon die klassische Schweinepest oder Aujeszky, irgendwann endemisch in den Wildschweinbeständen werden.

    Es gibt heute schon bekannte Fälle, in denen lediglich 30 % der Sauen in einem ASP positivem Hausschweinbestand kinische Symptome zeigten. Gekeult wird halt, wem kommt's bekannt vor, alles was da im Stall steht...

    Man muss einfach verstehen, dass wirtschaftliche Interessen oberste Priorität genießen.

    Zum Thema Jagd im Allgemeinen muss ich allerdings anmerken, dass Jagd zwar erstmal die Reproduktion befeuern kann, richtig durchgeführt aber dennoch mehr Populationszuwachs abschöpft, als sie verursacht.
    Unbejagte Populationen entwickeln sich bis zur biologisch tragbaren Dichte des Habitats, und da wäre eine ordnungsgemäße Landwirtschaft unmöglich.

    Liebe Grüße, Markus
    Geändert von ***altsteirer*** (22.10.2018 um 05:23 Uhr) Grund: Formulierung
    3.29 Altsteirer, 0.1 Marans

    "Gelegentlich stolpern die Menschen über die Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen."

  8. #428

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    Auch wenn ich eine Menge zum Thema ASP und Verzögerung (nicht Verhinderung) des Eintrags nach Deutschland zu sagen hätte, bleibe ich hier ruhig stimme Altsteirer aber vollumfänglich zu.

    Nun aber zum Thema. Und da habe ich wieder einen kleinen Aufreger für Euch.
    Wir hatten schon (letztes Jahr?) einmal zum Thema Entwicklung eines AI resistenten Huhnes ausgetauscht. Nun gibt es mal wieder ein neues Papier dazu. Unser Rettungsweg ist die Gentechnik, sagen die beteiligten Forscher. Als Feigenblatt wird zwar auch die selektive Zucht angeführt, aber nun mal ehrlich, was geht wohl schneller und ist billiger. Danke für Euere Zustimmung. Also man sieht (ich habe den Artikel nur überflogen) hier zwei Ansätze. Entweder man baut die Tiergenetik so um, das AI nicht mehr andocken kann oder man baut die Genetik so um dass das Tier Antikörper bildet und AI aktiv bekämpft. Was man dabei (aus Versehen) noch umbaut in der Genetik, werden wir dann vermutlich in 20 Jahren merken, wenn es zu spät ist. Das Thema wird uns spätestens in einigen Jahren einholen, wenn die Industrie das dann fertigentwickelte Non-AI Huhn in die Produktion pressen will. Natürlich wird dieses Tier dann patentgeschützt sein und die Lohmänner dieser Welt werden sich eine noch goldenere Nase verdienen.
    https://www.mdpi.com/1999-4915/10/10/561/htm
    Bitte macht keine Grundsatzdebatte daraus, aber verbreitet die Info. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen.
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  9. #429
    Avatar von Okina75
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    Und was machen sie dann, wenn die Märkte mal wieder übersättigt oder ein wichtiges Abnehmerland mal wieder sanktioniert wird? Sich eine neue Seuche ausdenken- alá einmal der Azubine auf Riems eine Augenbinde umgebunden, dreimal im Kreis gedreht und auf gut Glück in den Schrank greifen lassen, und das, was sie erwischt, wird 's dann?
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  10. #430

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    Ach, meinst du neue Seuchen muss man unbedingt ausdenken? Die kommen schon von ganz allein.

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