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Thema: Vogelgrippe 2018 was kommt auf uns zu

  1. #131
    Avatar von Huhnihunde
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    Zum NWZ Artikel:
    Gut, dass die TSK im "Verdichtungsgebiet" (kann das mal "verschlankt" werden?) der Tiermassenhaltungen mit deutlichen Abschlägen reagiert, wenn einfachste Hygienestandarts nicht eingehalten werden. Hier reagiert die Tierseuchenkasse wie jede Versicherung, die erstmal ihre Zahlungspflicht überprüft. Schlimm nur, dass dann das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
    Die Veterinäre scheinen zu erkennen, dass es noch erhebliche Defizite in dem einen oder anderen Betrieb gibt, derweil sich das FLI in vornehmer Zurückhaltung übt...
    Warum es immer noch keine Vorschrift ist für jeden dieser Betriebe einen Hygienebeauftragten zu benennen, der die Einhaltung aller Hygienerichtlinien überwacht und dokumentiert, verstehe ich nicht.

    Immerhin legt die EU Gurkenkrümmungsgrade und Größe von Treckersitzen fest. Bzgl. der anzuwendenden Hygienemaßnahmen in Massentierhaltungen oder bei dem Auftreten einer Vogelgrippe scheint jedes (Noch-)EU-Land sein eigenes Süppchen zu kochen.


    Zu den Meldungen aus NL:
    NL ist wohl klar, dass das Virus nicht durch die Luft in den Stall kommt (meiner Meinung nach wird es eher durch die Ventilation nach außen getragen) sondern u.a. durch kontaminierte Schuhe eingetragen werden kann und das in Gebieten mit vielen Wasservögeln die Wahrscheinlichkeit eines endemischen Vorkommens des Virus höher ist und das man dann "Risikobasiert" aufstallen sollte....

    In England
    ist Aufstallen trotz verschiedenster AI Ausbrüche kein Thema. Natürlich darf das Geflügel raus. Lediglich das Um- und Übernetzen des Auslaufs, sowie das für Wildvögel nicht erreichbare Füttern und Tränken, sowie allgemeine Hygieneregeln (Bekämpfung Mäuse/Ratten, Schuhwechsel, etc.) sind vorgeschrieben.
    In England gehört neben dem Gardening, die Geflügelhaltung zu einem weit verbreiteten, beliebten Hobby. Selbst Schulen oder Kindergärten haben neben eigenen Gartenprojekten oft eine Schuleigene, kleine Hühnerhaltung.
    Es sind auch keine Keulungen der von AI betroffenen Schwäne von Windsor vorgesehen. Man ist hier der Ansicht, dass sich die Seuche in einem Wildvogelbestand "totläuft". Nur wenn ein Vogelgrippeausbruch eine Geflügelhaltung betrifft, deren Tiere/Produkte für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, würde eine Keulung angeordnet.

    Nachdem in Irland
    H5N6 bei dem tot aufgefundenen Seeadler bestätigt wurde, gilt auch hier Übernetzungspflicht und Abschottung vor Wildvögeln:

    https://www.irishtimes.com/news/envi...rary-1.3386811

    Derweil bestätigt Saudi-Arabien
    erneut H5N8 in seinem 24 Stunden Bulletin:

    http://alriyadhdaily.com/article/873...44a0ff07cc3f23
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  2. #132

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    Zitat Zitat von Warnehof Beitrag anzeigen
    Die Niederlande beschäftigen sich zur Zeit sehr intensiv mit den Übertragungswegen der AI.
    Teilweise große Ratlosigkeit, teilweise, das Altbekannte. Aber Auslauf bleibt der größte Risikofaktor, so die eine Überschrift:
    https://www.nieuweoogst.nu/nieuws/20...ico-vogelgriep
    http://www.boerderij.nl/Pluimveehoud...ijven-246099E/
    Im EFSA-Bericht zur AI September bis November 2017 steht (doi:10.2903/j.efsa.2017.5141): in Italien 50 Fälle HPAI A H5N8 bei kommerziellen Haltungen, 13 bei privaten. Die 13 Kleinhaltungen hatten Auslauf, aber nur eine von 50 Großhaltungen.

    Freilandhaltung scheint also für Großhaltungen nicht unbedingt der Risikofaktor Nr. 1 zu sein.

    Rein theoretisch ist der dahintersteckende Gedanke ja nachvollziehbar. Aber das erhöhte HPAI-Risiko von Freilandhaltungen scheint durch andere Risiko-Faktoren bei geschlossenen Intensivhaltungen noch deutlich überlagert zu werden.

    Einerseits vermutlich durch die schlechten Haltungsbedingungen (Tierdichte, Stallhygiene), andererseits sind die Tiere in Intensivhaltungen durch den unzureichenden Antigenkontakt immunologisch sicherlich deutlich weniger kompetent (wobei die Genetik der Hochleistungs-Linien wahrscheinlich auch eine Rolle spielt) als ein unter tiergerechten Bedingungen ausgewachsenes Rassetier.
    Dass bedeutet nicht, dass letztere nicht anfällig für HPAI sind, aber zumindest bei niedrigen Virendosen (aerogene Verbreitung?) kommt es möglicherweise nicht so häufig zur Infektion.

    In dem Bericht wird auch realisiert, dass Sekundärinfektionen, die bei den 50 kommerziellen Haltungen immerhin die Hälfte der Fälle ausmachten, ernst genommen werden sollten. Vielleicht kommt das bei den offiziellen Stellen hierzulande ja mal auch irgendwann an ...
    Geändert von b5irin (10.02.2018 um 17:19 Uhr)

  3. #133
    Avatar von Huhnihunde
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    Saudi-Arabien:
    Das 24 Stunden Bulletin meldet heute einen neuen Ausbruch H5N8 in Riyadh. Es wurden mehr als 3000 Vögel getötet.

    http://www.spa.gov.sa/viewfullstory....newsid=1719337
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  4. #134
    Avatar von Floyd
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    Herzlichen Dank an alle, die uns hier unermüdlich mit Infos versorgen.

    Im letzten Jahr war ich hier im Hüfo intensiv mit der Vogelgrippe beschäftigt, und hatte sehr viel Pressemitteilungen gelesen.
    Immer wieder tauchten in der kalten Jahreszeit Infos auf, dass mit der zunehmenden Wärme, z.B. im Frühling, die Viren verschwinden würden.
    Mich wundert es nur, dass in den warmen Gegenden, wie letztens in Indien, und jetzt in Riad, angeblich Vogelgrippeausbrüche stattfinden.

    Gibt es da Erklärungen, haben die Forscher neue Erkenntisse gewonnen, oder habe ich da was falsch verstanden?
    LG Brigitte

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. A.Einstein

  5. #135

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    Zitat Zitat von Floyd Beitrag anzeigen
    Herzlichen Dank an alle, die uns hier unermüdlich mit Infos versorgen.

    Im letzten Jahr war ich hier im Hüfo intensiv mit der Vogelgrippe beschäftigt, und hatte sehr viel Pressemitteilungen gelesen.
    Immer wieder tauchten in der kalten Jahreszeit Infos auf, dass mit der zunehmenden Wärme, z.B. im Frühling, die Viren verschwinden würden.
    Mich wundert es nur, dass in den warmen Gegenden, wie letztens in Indien, und jetzt in Riad, angeblich Vogelgrippeausbrüche stattfinden.

    Gibt es da Erklärungen, haben die Forscher neue Erkenntisse gewonnen, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Ich weiß nicht, wie es in Arabien aussieht, aber Haltungen (sowohl Klein-, als auch Groß-) in Indien oder Südostasien sind in Sachen Hygiene "etwas" anders als die hierzulande. Das dort insbesondere im Mist Viren trotz generell höherer Temperaturen ganz gut überdauern können, ist durchaus vorstellbar.
    In Italien gab es ja auch im Sommer noch Fälle, die häufig als Austräge/Verschleppungen aus kommerziellen Haltungen eingestuft wurden.

    Die zweite Ad-hoc-Erklärung wäre, dass es dort mittlerweile vielleicht Subtypen gibt, die temperaturresistenter sind.

  6. #136
    Avatar von Vamperl
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    Zitat Zitat von b5irin Beitrag anzeigen
    Die zweite Ad-hoc-Erklärung wäre, dass es dort mittlerweile vielleicht Subtypen gibt, die temperaturresistenter sind.
    Das ist zu befürchten, denn es ist ja nicht so, dass Viren grundsätzlich nie in Wärme überdauern. Davor habe ich echt Schiss. (@b5irin: hast du "The Viral Storm" von N. Wolfe gelesen? ==> populistisch, aber nicht uninteressant)
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  7. #137
    Avatar von Huhnihunde
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    Zitat Zitat von Floyd Beitrag anzeigen
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    Im letzten Jahr war ich hier im Hüfo intensiv mit der Vogelgrippe beschäftigt, und hatte sehr viel Pressemitteilungen gelesen.
    Immer wieder tauchten in der kalten Jahreszeit Infos auf, dass mit der zunehmenden Wärme, z.B. im Frühling, die Viren verschwinden würden.
    Mich wundert es nur, dass in den warmen Gegenden, wie letztens in Indien, und jetzt in Riad, angeblich Vogelgrippeausbrüche stattfinden.

    Gibt es da Erklärungen, haben die Forscher neue Erkenntisse gewonnen, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Diese Untersuchung aus dem Jahr 2004 von Lohmann beleuchtet die Tenezität von AI-Viren ein wenig näher:
    http://lohmann-information.de/conten...4_artikel4.pdf

    Die Stabilität eines Virus in der Umwelt hängt von den Faktoren Temperatur, Feuchte, pH-Wert sowie Struktur und Zusammensetzung des umgebenden Milieus ab. Ein umhülltes Virus wie AIV reagiert dabei etwas labiler, da die Proteinhülle empfindlicher auf veränderte Umgebungsvarianten reagiert. Dabei nimmt die Infektiosität in logarithmischer Weise ab.

    Das AIV benötigt bei 56 Grad Celsius (ab dieser Temperatur beginnt Eiweiß zu denaturieren) etwa 3 Stunden, bei 60 Grad Celsius ca. 30 Minuten um vollständig abgetötet zu werden.
    Gleichzeitig gibt die Studie an, dass das Virus in Flüssigmist mit 55 Grad Celsius noch etwa eine Stunde, bei 20 Grad Celsius noch etwa 2 Wochen, bei 5 Grad Celsius noch 9 Wochen nachweisbar ist.

    Das Virus benötigt ein eher alkalisches Milieu, die "natürliche" Fleischreifung bei totem Geflügel erreicht jedoch keinen so sauren pH-Wert, dass das Virus abstirbt. Deshalb soll Geflügel vor dem Verzehr auch vollständig durchgegart werden und das in Indien z.T. praktizierte Vergraben von infiziertem Geflügel ist absolut kontraproduktiv, da sich das Virus dann auch noch im Sicker-/Grundwasser verteilt.

    Ein umgebendes Milieu mit viel Sauerstoff und UV-Strahlung schadet dem Virus, die Anwesenheit von Proteinen oder die Emulgation in Fetten oder Fett-Proteingemischen erhält die Infektiosität.
    Oberflächen die Porös und Saugfähig sind bieten hier noch besonders gute Umgebungsstrukturen für das Virus.
    Zuwegungen und Außenarbeitsbereiche von den Ställen aus Beton, Asphalt, Sand...?

    Zwischen einzelnen hier untersuchten Virustypen (H7N1,H5N2,H5N9) wurden dabei kaum Unterschiede festgestellt.

    Interessant ist allerdings die Anhaftung und Nachweisbarkeit des infektiösen Virus an den Federn unterschiedlicher Spezies. Hier wird besonders darauf hingewiesen, dass es bei Entsorgung/Keulung immer zu einem unkontrollierbaren/unbeabsichtigtem Federaustrag in die Umgebung kommt.
    Die kontaminierten Federn wurden dabei bei Zimmertemperatur untersucht. Die Verweildauer des Virus Betrug dabei auf Pekingentenfedern ca. 72 Stunden, bei Hühner-, Bussard- und Taubenfedern ca. 48 Stunden.

    Natürlich irritiert es zunächst, dass es besonders in warmen Ländern zu Ausbrüchen kommt. Sicher ist der Hygienestandard in einigen Ländern nicht sehr hoch und dürfte die Verbreitung des Virus sichern.
    Gleichzeitig darf man davon ausgehen, dass z.B. in Saudi-Arabien in den gewerblichen Haltungen vergleichbare Hygienestandarts wie in Deutschland die Regel sind.

    In Saudi-Arabien werden z.Zt. Tagestemperaturen von etwa 27 Grad Celsius gemessen, die Nachtemperaturen liegen bei über 20 Grad Celsius. Um die Temperaturen in den Geflügelställen auf ein möglichst "produktives" Maß für die Eier und Fleischproduktion zu bekommen und die Letalität des Geflügels durch Hitze zu senken, ist es daher üblich die Ställe zu Klimatisieren.
    Allein Klimaanlagen bilden schon, unabhängig von dem verwendeten Kühlmittel (CO2 oder ölhaltige Emulsionen zur Schonung der Kupferrohre), eine gute Unterschlupfmöglichkeit für Bakterien, Viren und Pilzen. Hier ist eine regelmäßige Wartung und Desinfektion, Wechsel der Filtermedien dringend notwendig. Gleichzeitig trocknet klimatisierte Luft die Schleimhäute aus, so dass eine höhere Anfälligkeit für die Besiedelung mit Keimen besteht.


    Nun zu den Meldungen.
    Saudi-Arabien
    meldet heute keinen weiteren Ausbruch. In den letzten 24 Stunden wurden mehr als 8000 Stück Geflügel getötet.

    Iran:
    Im Irak wurden bis jetzt mehr als 40% der gesamten Geflügelbestände getötet (25 Millionen). Dies führt zu Versorgungsengpässen bei Eiern/Geflügelfleisch. Die Türkei liefert seit geraumer Zeit Eier.

    https://www.dailysabah.com/economy/2...bird-flu-panic
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  8. #138

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    Zitat Zitat von Vamperl Beitrag anzeigen
    Das ist zu befürchten, denn es ist ja nicht so, dass Viren grundsätzlich nie in Wärme überdauern. Davor habe ich echt Schiss. (@b5irin: hast du "The Viral Storm" von N. Wolfe gelesen? ==> populistisch, aber nicht uninteressant)
    @Vamperl: Das Buch kenne ich nicht, aber auch wenn keine dramatischen Szenarien eintreten werden, sollte man AI zumindest ernst nehmen.

    Die US-Behörden, die auf Partikularinteressen eher weniger Rücksicht nehmen, betrachten die auch aus der deutschen Geflügelwirtschaft gut bekannten Subtypen H7N7 und H9N2 jedenfalls mit Aufmerksamkeit:
    https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/24/3/17-1852_article

  9. #139
    Avatar von Floyd
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    b5irin, vielen Dank für deine Antwort.

    Herzlichen Dank, Huhnihunde, für die ausführliche und sehr interressante Erklärung.

    Ich wundere mich nur, dass das kompetente Forschungsinstitut in den mittlerweile 11 Jahren noch keine Forschungsergebnisse über die Überlebensmöglichkeiten der H*N*Viren, unter verschiedenen Umweltbedingungen, dokumentiert hat.
    LG Brigitte

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  10. #140
    Avatar von Nicolina
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    Findet jemand den Zeitungsartikel, der vor ein paar Tagen bei fb kursierte und in dem es um die Hinterfragung der eingesetzten Gelder beim FLI ging?

    edit gefunden:
    Ist aber so leider schlecht lesbar
    Geändert von Nicolina (12.02.2018 um 22:35 Uhr)
    Liebe Grüße – Nic und die bunte Truppe.

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