Der Wildpark in Tambach liegt im Landkreis Coburg.
Dürfte dann nicht unter Haßberge erscheinen...
Liebe Grüße
Micha
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Gestern erhielt ich jetzt auch die Antwort von meinem Schreiben am 13.01. an Herrn Söder. Nach der Weiterleitung ins "Forstamt" und von da ins LGL habe ich nach 5,5 Wochen in Worten: achtunddreißig Tagen, folgende Antwort bekommen. Und die obwohl ich AUSDRÜCKLICH darum gebeten habe "keine Leierkastenantworten des FLI!!!":
Ihr Schreiben vom 13.01.2017, welches uns das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zuständigkeitshalber übermittelt hat, danken wir Ihnen. Sie kritisieren darin die in Bayern angeordnete Stallpflicht und ebenso die Forschungsarbeit des Friedrich-Löffler-Instituts.
Laut Friedrich -Löffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ist aufgrund geographischer, zeitlicher und detaillierter molekularbiologischer Analysen die Verbreitung des aktuell zirkulierenden H5N8-Virus durch Zugvögel die wahrscheinlichste Eintragsursache. Die Aufstallung von Geflügel und weitere Biosicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines direkten und indirekten Kontakts mit infizierten Wildvögeln.
Deshalb wurden in Bayern 2016 folgende Maßnahmen zur Minimierung des Eintragsrisikos in Hausgeflügelhaltungen veranlasst:
* die Anordnung der Stallpflicht (vom StMUV veranlasst am 18.11.2016)
* die Verschärfung der Biosicherheitsmaßnahmen auch in Kleinbetrieben (Eil-VO des Bundes gültig seit dem 21.11.2016) und
* das Verbot von Märkten, Ausstellungen und Veranstaltungen ähnlicher Art (vom StMUV veranlasst am 23.11.2016).
Nach Einschätzung des FLI unterliegt das Geflügelpestgeschehen weiterhin einer großen Dynamik. Neben mittlerweile rd. 700 Nachweisen der HPAI H5N8 bei Wildvögeln in Deutschland (davon derzeit rd. 100 in Bayern) sind vor allem in Norddeutschland neben Hobbygeflügelhaltungen auch große Nutzgeflügelhaltungen (v.a. in Niedersachsen) von H5N8 betroffen. In Bayern wurde mittlerweile in 9 Beständen (1 Tierpark, 1 Greifvogelhaltung, 7 Nutzgeflügelbestände) der Erreger der hochpathogenen Variante H5N8 der Geflügelpest nachgewiesen.
Bislang ist also keine Entspannung der Lage erkennbar. Seitens des FLI ergeht daher die dringende Empfehlung an die Länder, die aktuell ergriffenen Maßnahmen in vollem Umfang aufrecht zu erhalten (siehe aktuelle Risikoeinschätzung des FLI vom 13.02.17, https://openagrar.bmel-forschung.de/...5_20170213.pdf). In Abhängigkeit von der dortigen Seuchenlage entscheidet jedes Land in eigener Zuständigkeit über Art und Umfang der zu ergreifenden Maßnahmen.
Die Entwicklung der Seuchenlage unterliegt weiterhin einer intensiven Beobachtung; ergriffene Maßnahmen werden bei Bedarf der jeweiligen Lage angepasst.
Eine Einschätzung der voraussichtlichen Dauer der Stallpflicht ist somit leider nicht möglich.
Aktuelle Informationen zum derzeitigen Stand finden Sie unter https://www.lgl.bayern.de/tiergesund...lpest_2016.htm oder unter https://www.fli.de/index.php?id=227.
Im Hinblick auf die Problematik der Stallpflicht möchten wir Sie gerne noch auf eine durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen herausgegebene "Beratungsempfehlung zum Aufstallungsgebot von Geflügel" hinweisen. Sie finden diese unter
http://www.aelf-kt.bayern.de/landwir...0274/index.php.
Mit freundlichen Grüßen
Beate Donath
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Beate Donath
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat 11 - Grundsätze, Bürgeranliegen (Servicestelle)
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Tel.: +49 (89) 9214-00
mailto:servicestelle@stmuv.bayern.de
http://www.stmuv.bayern.de<http://www.stmuv.bayern.de/>
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Ich war sooo sauer!!! Habe die e-mail wie folgt kommentiert, und im Anhang noch das Vogelgrippegedicht mitgeschickt!!
Sehr geehrte Frau Donath,
und für diese "vorgedruckte", sich überhaupt nicht auf meine Anfrage
beziehende Antwort haben Sie
jetzt 5 einhalb Wochen gebraucht!!! Ihr braucht Euch nicht wundern wenn
irgendwann der kleine Wutbürger
zum Angriff übergeht, weil er nicht mehr gewillt ist DAS zu bezahlen...Als
kleine Anregung hier die Tatsachen,
wie es außerhalb von Ihrem Amt und in den Seelen der Menschen ausschaut:
@Micha:
Immer bedenken: Frau Donath hat sicherlich keine Hühner. Frau Donath sitzt sicher nicht im Staatsministerium weil sie ein systemkritischer Freidenker ist. Frau Donath hält sich an Vorgaben von oben und hält diese sicherlich für richtig und angemessen. Nur so funktioniert unsere Verwaltung.
Frau Donath wird sich wahrscheinlich noch wundern, warum dieses "fränkische Rumpelstilzchen" sich nicht über die Fürsorge der Staatsregierung freut :p
Liebe Grüße und tiieef einatmen,
Markus
Ach Markus, ich weiß scho...
aber bin heute extra abmotiviert.
Gestern war's ganz schlimm. In meim neuen Garten. Also da draußen im Gefängnis.
Sheldor war das Opfer. Sein schöner weißer Halsbehang war blutdurchtränkt...ich hab' nur noch gheult..
Und dann kommt in dieses Disaster diese Antwort....atme jetzt durch und fahr' mal nach Weißenburg.
Knastkontrolle und Ringrichter und Erste Hilfe...
Liebe Grüße
Micha
Hier nochmal zu gestern Thüringen Hohnölsen. Plus 13 Schwäne Mitte des Monats in Thüringen? Sind die vorher schon mal aufgetaucht?:-[
https://www.tag24.de/nachrichten/hoe...fluegel-220363
micha, ich kann dich gut verstehen.
Ich hatte im Sommer Besuch vom Amtsvet, ich habe ein Fohlen mit einer Kieferfehlstellung übernommen, mittlerweile wird es drei Jahre alt, und letztes Jahr meldete ein Urlaubsgast dem Vetamt, dass da ein Pferd auf der Weide steht, das nicht fressen und nicht trinken könnte. Wir gingen dann mit den beiden vom Vetamt zu den Pferden, da standen fünf bauchhoch im Gras auf einer fast anderthalb Hektar großen Weide, alle rund mit glänzendem Fell, kamen auf mein Rufen angalloppiert (bergauf), und nachdem sie sich überzeugt hatten, dass es wirklich nichts zu meckern gibt, fingen sie an mir ans Herz zu legen, ich solle doch die Weidehütte einstreuen.
Mal ganz abgesehen davon, dass das aus diversen Gründen Blödsinn ist, hat es überhaupt keinen einfluß auf das Wohlbefinden der Pferde und irgendwelche Tierschutzrechtlichen Belange.
Jetzt hocken meine enten schon seit Monaten im Stall, absolut nicht artgerecht, absolut gegen jede tierschutzrelevante Empfehlung, und leiden extrem. Sind das Viecher zweiter Klasse? Ich ärgere mich grad nur noch.
Verstehe ich den Artikel richtig? Seit Januar ist EU Gesetz geändert, so dass vorsorglich gekeultes (gesundes) Geflügel gehandelt werden darf und Eintagsküken wieder exportiert werden?
Ja, wenn das Geflügel in einem betroffenen Bestand gekeult wurde, werden danach Untersuchungen vorgenommen, dass es doch gesund war? Wie geht das bei beispielsweise 10000 vorsorglich gekeulten Tieren?
Bin grad verwirrt...
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...eine-sind.html
Hi
und den nächsten Fall hier im LK . Mein Landkreis besteht nun fast nur noch aus Sperr und Beobachtungsgebieten . Nur noch wenig freie Flecken übrig . Ein gutes hat es , die kommen kaum noch mit Kontrollieren nach .
Neuester Fund in Hirschfelde an der Neiße Grenze zu Polen . Geht dann direkt in meinen Sperr und Beobachtungskreis über.
Beängstigende Grüße aus Sachsen
ich hatte vor ein paar tagen das tierärzteforum angeschrieben und um unterstützung und verbreitung unserer pedition gebeten. gestern habe ich folgende antwort erhalten:
Liebe Frau xxxxx,
ihrer Bitte komme ich gerne nach. Einige der Kollegen haben Ihre Petition bereits unterstützt und sicher werden es jetzt noch mehr. Auch werden wir für weitere Verbreitung sorgen. Ich bedanke mich sehr für Ihren Einsatz und freue mich, wenn unser Tierärzteverein Ihnen Mut macht. Wir kämpfen im Prinzip an zwei Fronten, innerberufsständisch und nach außen. Die Tierärzteschaft hat vieles aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten und immer noch sitzt sie mehrheitlich mit der Agrarfraktion in einem Boot. Das muss sich ändern und das wollen wir ändern. Aber auch nach außen wird unsere Stimme mehr und mehr wahrgenommen.
Was wir unbedingt brauchen ist eine politische (keine ,fachliche‘ oder ,wissenschaftliche‘ ) Diskussion über den vernünftigen Grund im Tierschutzgesetz! Welche vernünftigen Gründe gibt es denn heute in unserer Gesellschaft für gewolltes Tierleid und gewollten Tiertod? Das muss die Öffentlichkeit entscheiden, nicht die Lobby. Und dann brauchen wir ein die Subjektivität von Tieren anerkennendes neues Tierschutzgesetz, das so wie es da jetzt steht, ein Tiernutzergesetz ist. Dafür machen wir uns in Politikerkreisen und anderswo stark, denn anders wird es nie zu einer gesellschaftlichen Akzeptanz der landwirtschaftlichen Tierhaltung kommen können.
Politiker, auch Grüne, haben die Frage der Gesellschaftsbeteiligung beim Entscheidungsfindungsprozess leider völlig aus dem Blick verloren und machen reine Klientelpolitik. Der gesellschaftliche Druck muss sie zum Umdenken bringen.
Beste Grüße, Durchhaltevermögen und gutes Gelingen
nun bin ich gerade dabei ein antwortschreiben aufzusetzen und darauf hinzuweisen, dass nach auslaufen unserer aktuellen pedition eine neue eingestellt wird.