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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kälteeinbruch - Vorbereitungen zugunsten der Hühner??



Hobbyhuhn2013
14.01.2016, 16:42
Hallo Forianer,

wenig begeistert lese ich das zu erwartende Wetter für die nächsten Wochen und frage mich, ob ich jetzt - solange mir draußen nicht die Finger abfrieren - noch irgendetwas zugunsten der Hühner vorbereiten kann.

Sei es im Stall, im Auslauf oder Futtermischungen extra für die Kälte zusammenstellen - was macht ihr?

Bereitet ihr Stall, Auslauf und sonst noch etwas vor bzw. stellt angesichts der Kälte um?

LG
Hobbyhuhn

Blindenhuhn
14.01.2016, 16:45
Bei mir gibt es keine extra Vorbereitungen, ich hab ja eine Heizung im Stall:), damit dieser immer mollige 5 ° hat.
Sonst gibt's zusätzlich Sonnenblumen und Hanf.

LG Blindenhuhn

baaze
14.01.2016, 16:56
Ein Töpfchen Vaseline - ab minus 10° schmiere ich die großen Kämme und Kehllapen ein. Meine Hühner nächtigen allerdings stets draußen in der Voliere (in den Stall gehen sie nur zum Eierlegen).:)

SalomeM
14.01.2016, 17:04
Mein Hühnerstall fällt wie bei Blindenhuhn auch nicht unter 5 Grad, von daher brauche ich nichts ändern.
Bei uns soll es ab diese Nacht schneien. Wenn viel Schnee fällt, schaufel ich den Hühnern einen schmalen Weg zwischen Hühnerklappe und ihrem Lieblingsplatz unter der Mammuttanne frei. Mehr gibt es nicht zu tun.

Pudding
14.01.2016, 17:21
man kann (wenn es eh bald anstehen würde) den Stall nochmal misten und den Auslauf reihnigen da es bei Minusgraden nicht so spaßig ist!
Evtl. noch einen Tränkenwärmer kaufen wenn nötig und die Legenester dick einstreuen wenn man BE sammeln möchte!

Hoffe mein Sonnensegel hält wenn es wirklich Schnee gibt und reisst nicht, Daumendrück!

Bohus-Dal
14.01.2016, 17:25
Wenn sie ein Sandbad draußen haben und die Erde darin feucht ist, z.B. weil es schief geregnet hat, friert das steinhart. Wenn man das in den ersten Tagen ein paarmal umgräbt, trocknen die Klumpen und die Hühner können trotzdem baden. Ich habe auch schon mal bei viel Schnee etwas Erde in Eimer gerettet und in die Scheune gestellt, dann kann man ihnen falls nötig trockene Erde spendieren.

Desweiteren muß ich an manchen Gehegetüren aufpassen, da kam früher der Boden beim Zufrieren so hoch, daß ich die Tür kaum noch aufkriegte, habe ich immer bei Wintereinbruch schnell noch weggeschrabt.

Daß Du eine frostfreie Lösung fürs Wasser brauchst, ist ja sowieso klar.

Wenn sie sich langweilen und nur rumstehen, kann man ihnen Futterbeschäftigung anbieten.

Susanne
14.01.2016, 18:01
Ich habe heute die Ko Shamo umgesiedelt. Zwar sind bei mir die Ställe auch frostfrei, aber die anderen Hühner dürfen weiterhin tagsüber raus (sie gehen dann in die Voliere), Ko Shamo aber sind sehr kältempfindlich und deswegen sind die nun extra, sie haben auch 10 Grad im Stall und nicht nur 5. Ich habe da nun mal die zwei Sebrights dazu- bei denen war ich nicht sicher, da habe ich gelesen, dass die auch keinen Frost mögen (was sie ja sonst am Vormittag hätten, sollte es so kommen wie angesagt), im Ko Shamo Stall kommt es auf zwei Hennen mehr oder weniger nicht an.
Ich hatte aber im Garten noch einiges zu tun, habe jetzt mal die Geranien ins Gewächshaus und die Agave geschützt. Und die Bananen abgedeckt. Hatte gehofft, ich komme drum rum..

Grüße
Susanne

wattwuermchen
14.01.2016, 18:16
Meine Volieren werden im Herbst/Winter bis auf die Südseiten dicht gemacht mit glasklarem PVC und transparentem Wellblech, drei Seiten sind komplett dicht und lassen Wind, Regen und Schnee draussen.

LG Susi

birgit23
14.01.2016, 18:53
Wir befestigen Futterrüben an den Sitzstangen im Stall. Als Beschäftigung für langweilige, verschneite Tage, an denen sie nicht gerne nach draußen gehen.

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Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 09:26
Super, vielen Dank für die Tipps!

Mein Stall ist gedämmt, die Hühner haben es darin relativ behaglich. Thermometer hänge ich nachher noch rein. Habe das Futter jetzt etwas fetthaltiger gestaltet, eine ordentliche Lage Stroh zusätzlich eingebracht und eine Lage Erde vor dem Frost "gerettet" - die kann ich dann (Danke, Bohus-Dal!) wieder rausholen, wenn die Hühner auch bei Frost gerne "baden" wollen ;D Den Auslauf habe ich heute morgen mit dem Rechen bearbeitet, damit man den dunklen Untergrund wieder sieht und nicht in "Schneepanik" verfällt.

Heute Morgen wollte allerdings trotzdem niemand rauskommen - klassische Hühner-Schreckstarre (erster Schnee!): "...huch, was ist das weiße Zeugs da draußen? Unheimlich!" Klar, ich hatte vergessen, die Hühnerleiter wieder "sichtbar" zu machen :laugh

Pralinchen
15.01.2016, 10:12
Ich habe schon vorgestern den Stall ausgefegt und ganz dick frisch mit Spänen eingestreut. Ich muß davon ausgehen, daß meine Memmen eine (1!) Schneeflocke sehen und sich weigern den Stall zu verlassen (meine Hühner schmelzen bei der geringsten Berührung mit Schnee).
Dann habe ich noch Kaltscharrraum und die mit Sand eingestreute überdachte Voliere mit dem Besen abgezogen und die Häufchen entfernt. Die Außenvoliere habe ich zugemacht. Hat keine Tür, ich muß eine einzelne Doppelstegmatte vorschieben.
Und das Futter habe ich gestern etwas mehr mit Ölsaaten angereichert. Mische mir immer nur eine kleine Tonne von diesem Futter zusammen und kann das je nach Bedarf etwas gehaltvoller oder auch mager gestalten.
Da fällt mir noch ein, ich wollte Bachflohkrebse bestellen. Wenn es draußen Schnee oder Frost hat und die Hühner keine Würmer und Insekten finden, wird das Kleingetier getrocknet zugefüttert.

Moppes
15.01.2016, 10:19
Sind getrocknete Bachflohkrebse besser für die Hühner als getrocknete Mehlwürmer?

Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 10:27
Keine Ahnung, aber ich füttere beides... Hanf und Sonnenblumenkerne mögen sie auch sehr, ich habe jetzt auch mal Milo, Dari und Rübsen gekauft und werde das mal ausprobieren - dazu gibt's jeden zweiten Tag frisch Gekeimtes und zzt. sehr gerne Grünkohl!

Moppes
15.01.2016, 10:34
Sonnenblumenkerne werde ich auch noch kaufen gehen.
Ich hatte mich für Winter mit Mehlwürmern eingedeckt und jetzt noch Buchweizen extra gekauft für die Futtermischung. Hoffe das tut den Damen gut. Gekeimtes hab ich noch nicht ausprobiert.

Pralinchen
15.01.2016, 10:34
Die Krebschen haben weniger Fett als die Mehlis. Ich gebe auch beides, aber Mehlis nicht so regelmäßig.

JuJu05
15.01.2016, 10:47
Hattet ihr bis jetzt wirklich noch keinen Frost / keine Minusgrade???

Bei uns (Südtirol) lässt der Winter ja auch zu wünschen übrig
(d.h. ich bin ja froh, wenn weniger kalt und weniger Schnee)
aber der Boden ist bei uns jetzt doch schon seit einiger Zeit gefroren

Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 10:53
Hallo Juju05.

bei uns gab's mal Kurzfrost, aber hier (Raum Heilbronn/Kraichgau, früher Wein-bzw. Obstanbaugebiet) gibt es eher selten mal "richtigen" Winter. Auf Schnee müssen wir immer warten, oft umsonst. Unser vor 2 Jahren gekaufter Schlitten ist noch komplett unbenutzt, und meine Kinder wollen umziehen ;)

Bis vor zwei Wochen wuchs noch das Gras, und im November blühten im Garten die Himbeeren :-X ...

Bohus-Dal
15.01.2016, 11:00
Milo, Dari

Was ist das?

Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 11:07
Schau mal hier:

http://www.das-maeuseasyl.de/doku.php/ernaehrung/saaten

Gruß :)

Bohus-Dal
15.01.2016, 11:10
Das ist ja eine interessante Seite, danke für den Link!

Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 11:12
Gerne! Finde die Seite auch gut - ist zwar eigentlich für Mäuse, aber die Nährwertangaben sind ja auch für andere Tiere brauchbar ;)

Lisa R.
15.01.2016, 16:41
Ich habe den Hühnern noch eine große Doppelstegplatte schräg außen am Schlafstall angebracht. Damit hat sich der "trockene" Platz unterm Stall fast vedoppelt. In die Gitterfenster habe ich die Scheiben eingehängt oder sie mit dicker Folie zugemacht, Lüftung erfolgt jetzt über die angebrachen Winter-Lüftungsöffnungen.

Raus gehen alle. Allerdings werden sämtliche Unterschlupf-Möglichkeiten (alte Hundehütte, Kaninchenstall, Kükenhaus, Tomatenhaus) gerne genutzt und auch der Vorraum vor den Schlafställen wird im Moment gerne als Aufenthaltsraum genommen. Im neuen Schlafhaus wird z. Z. gerne gechillt, der ist schön warm und richtig hell.
Normalerweise sind meine nur zum Legen in ihren Ställen ... Aber wenn böses Zeug vom Himmel fällt .....

Dari und Milo ist in der 10-Korn-Mischung, die ich ständig füttere, immer drin. Fressen die Monster gerne. Heute gab es noch eine extra Ration Sonnenblumenkerne in die Mischung.

Hobbyhuhn2013
15.01.2016, 17:48
Eine meiner Hennen (Alpha), die dicke Berta, saß heute den ganzen Tag im Stall - wollte partout nicht raus, obwohl alle anderen so nach und nach doch mal rausgedröppelt sind und wenigstens mal geguckt haben. Sie ist gesundheitlich absolut fit, aber hatte wohl große Bedenken wegen des Schnees :laugh Ist sowieso nicht die Allerhellste, meine liebe Berta ;)

Habe sie dann mal rausgeholt und ihr gezeigt, dass man draußen trotz des unheimlichen weißen Zeugs auch überlebt - als Folge davon habe ich sie vorher wieder draußen einsammeln dürfen, nachdem alle anderen drin und die Klappe zu war(en) :p Es war ihr wohl nicht möglich, durch das weiße Zeugs zurückzulaufen - als ich sie reingestellt habe, ist sie auch erstmal vor Schreck erstarrt und wußte gar nicht, was tun.... Der Futtertrog hat diesen fürchterlichen Schrecken kurzfristig gelöst - aber wie man sieht, nicht vollständig :cool:

Aufgehalten haben sich alle Hühner dann zwar unter dem ca. 2qm großen Unterstand (da hängen bodentief auch so prima die Tannenzweige drüber - schön lauschig :roll) - aber ich kann's verstehen: der Schnee war nicht halb so schlimm wie der ekelhaft kalte Wind heute bei uns!

Bohus-Dal
15.01.2016, 18:47
Nochwas, aber dazu ist es vielleicht schon zu spät? Wenn man nicht genug Büsche etc. hat und es den Hühnern im Winter zu kahl ist, kann man Tannenzweige in die Erde stecken, bevor der Frost kommt, das wird sehr gerne als Deckung genutzt.

Pralinchen
16.01.2016, 09:04
Wir hatten nochmal Glück mit nur -0,5 Grad letzte Nacht. Enten schwimmen schon. Schneedecke ist eher dünn, Hühner müssen trotzdem drin bleiben bzw. gehen sowieso nicht vor die Tür.

Ich fahre heute in den Baumarkt, muß etwas Erde kaufen. Ich habe vor etwas Weizengras zu ziehen, damit die Hühner so etwas ähnliches wie Gras haben.
Heute gab's Keimfutter. Ist nicht der Renner.

Bohus-Dal
16.01.2016, 09:39
Ein Tip zum Weizengras. Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber bei mir schimmelt sowas immer so schnell, vielleicht liegt´s an der hohen Luftfeuchtigkeit.
Wenn ich Weizen keime, kommt der erst ca. 24 Stunden in eine Schüssel mit Wasser und einem Schuß Apfelessig, dann schütte ich ihn in ein Sieb und spüle ihn mehrmals am Tag mit Wasser gründlich durch, das Sieb mit Weizen drin stelle ich auf eine Schüssel oder einen Teller. Manchmal verfüttere ich nicht alles, sondern lasse unten im Sieb eine Schicht gekeimten Weizen liegen, der zu "Gras" wachsen darf. Einfach so ohne Erde. Mehrmals täglich spülen. Genug Feuchtigkeit bekommt er von dem Wasser, das nach dem Spülen auf dem Teller zurückbleibt, die Wurzeln verflechten sich untendrunter, so daß das ganze stabil bleibt, wenn die Hühner später die Halme abzupfen. Ich habe jetzt kein Foto, wo das richtig hochgewachsen ist, aber so sieht es hier im Moment aus:

161620

Hier waren heute nacht übrigens -18°. Schnee liegt auch. Ausnahmsweise mal richtiger Winter!

Pralinchen
16.01.2016, 10:51
Na wenn das so super auch ohne Erde klappt, versuche ich diese Methode mal. Ich gebe noch ein paar SoBluKerne dazu, die keimen auch ganz einfach.

Hobbyhuhn2013
16.01.2016, 11:03
Gute Idee, einfach mal das "Gras wachsen" zu lassen ;)

Heute morgen wieder ein ähnliches Spiel mit Berta: sie sitzt jetzt beleidigt im Spielhäuschen und motzt raus, während alle anderen draußen ihren Spaß haben :laugh Nicht mal zum Trog einen Meter weiter möchte sie gehen - und das heißt was für Berta ;) Hühner sind einfach herrlich amüsant!

Wir versuchen heute mal, das Greifenschutznetz anzubringen - wird sicher bei den Wetterverhältnissen eine spannende Sache ;(

Pralinchen
16.01.2016, 11:12
Dann schicke ich mal etwas Sonne los. Bei uns wäre es heute noch perfekt, etwas zu basteln. Wenn jeder von Euch sich eine Ecke schnappt und diese erst nur provisorisch befestigt (evtl. Kabelbinder), geht das relativ gut. Dann kann man schön spannen und arbeiten.

Ich habe gestern bei Schneesturm im Dunkeln beim Licht einer Taschenlampe noch unbedingt meine schon blühende Zierquitte einwickeln müssen. Ich dachte, daß ab heute die Welt zu Eis erstarrt und dabei taut es bei Sonnenschein.

Meine Hühner sind sich einig. Schnee ist das allerletzte! Ich werde dann noch das bißchen Schnee in der Außenvoliere wegfegen. Falls es doch heftigen Frost geben sollte, ist wenigstens das böse weiße Zeug weg.
Staubbad haben meine Schätzchen im Kaltscharrraum. Wenn sie da drin baden, wird es Zeit für Smogalarm im Hühnerstall.

anna.u
16.01.2016, 11:39
In dieser Minute fängt es an zu schneien ...bis jetzt nix Frost und auch kein Schnee.
Naja, mir ist ein "kleiner" Winter wesentlich lieber als das Schmuddelwetter .
Hab die untersten Zweige von zwei Tannen abgeschnitten, damit Huhns drunter passen und Stroh zum Kuscheln raus getan.
Ansonsten gibt es bei mir keine Sondermaßnahmen. Die Tränke wird mit Teelicht beheizt und es gibt schönen Tee, Traubenzucker ins Apfelessigtrinkwasser und ein paar Sonnenblumenkerne extra.
Begeistert sind die Herrschaften vom Winter nicht, aber ich glaube, Regen und Wind ist ihnen unangenehmer.
Soooo ...da will ich mal raus gehen und gucken, wie die Laune jetzt ist...;-)
lg Anna

ach ja....die Wärme wand von Bohus-Dal hab ich bei wirklich stärkerem Frost auch schon ausprobiert zur Zufriedenheit der Tucken

Hobbyhuhn2013
16.01.2016, 11:41
ach ja....die Wärme wand von Bohus-Dal hab ich bei wirklich stärkerem Frost auch schon ausprobiert zur Zufriedenheit der Tucken

Was ist "die Wärme-wand von Bohus-Dal"??

anna.u
16.01.2016, 12:05
Ach so...ja...also mit schwarer Dachpappe oder Folien eine geschützte Ecke schaffen, die vor Wind schützt ind Sonnenwärme speichern kann... Bohus ...bitte mal eine ordentliche Beschreibung...

lg Anna

Hobbyhuhn2013
16.01.2016, 12:07
Wenn man das irgendwo nachlesen kann, muss Bohus-Dal auch nicht nochmals alles schreiben - dann wäre es nett, wenn mir jemand einen Tipp gibt, wo ich suchen muss :)

anna.u
16.01.2016, 12:46
Ich find es nicht...verfl***lixt noch mal...

lg Anna

Pralinchen
16.01.2016, 13:23
Sowas ähnliches?
161629

Ich habe eine Sichtschutzplane auf eine Länge von 50 m zum Nachbarn hin angebracht. Zum einen ist es ein wunderbarer Schutz vor Wind und Zugluft, dann ist die Plane nördlich, heißt die Sonne scheint da auch im Winter hin und wärmt und ich habe noch einen Sichtschutz.
Das Teichnetz ist direkt darüber und die Staubbadeplätze der Hühner sind davor. Sie halten sich dort sehr gerne auf, ist eigentlich der bevorzugte Lieblingsplatz. Sieht man jetzt nicht, aber von oben hängen die Fichtenäste vom Nachbarn runter.
Leider war das auch schon der Ansitz vom Habicht, deshalb auch das Netz von oben

Bohus-Dal
16.01.2016, 18:41
Die warme Wand (http://www.huehner-info.de/forum/showthread.php/72444-Die-quot-warme-Wand-quot)

anna.u
16.01.2016, 19:43
:love Danke dir

lg Anna

Hobbyhuhn2013
16.01.2016, 20:05
Aaah, ich verstehe ;D Gute Idee, und einfach umzusetzen. Das kommt nach dem Übernetzen des Auslaufs als Nächstes dran - eine Palette liegt sowieso noch rum, und Dachpappe habe ich wohl auch noch da!

Prima, Danke!

FoghornLeghorn
17.01.2016, 20:14
Hallo Leute,

die nächste Woche soll es richtig kalt werden. Stellenweise bis zu minus 20 Grad. Das macht mir schon ein bisschen Angst, weil ich auch etwas höher wohne, wo es gern mal kälter ist. Minus 20 Grad ist schon eine Hausnummer. Dann ist es ( bei mir im ungedämmten ) Stall bestimmt auch minus 15 Grad oder so.
Falls es wirklich so kalt wird, überlege ich meine Hühner in den Keller zu holen..... Spinne ich jetzt, oder ist es ab einer gewissen Temperatur wirklich zu kalt für die Federtiere ?

Sabine

elja
17.01.2016, 20:28
Bei den Temperaturen würde ich meine Kämpfer in den Pferdestall holen, den kann ich so um den Gefrierpunkt halten.

Hobbyhuhn2013
17.01.2016, 20:34
Hm, ich denke, dass die Hühner - falls ohne Zugluft, die die Wärme vom Körper wegtreibt - das schon vertragen. Auch wenn man's nur bedingt vergleichen kann: wenn ich auf dem Gletscher unterwegs bin, ziehe ich meine dicke Jacke immer aus - da reicht der Windschutz! Und in Ruhe dann Windschutz plus Kuschelfaktor - den die Hühner ja natürlicherseits durch die Daunen haben.

Die Kämme würde ich ggf. noch mit Vaseline einreiben. Die Sitzstangen öle ich zzt. auch immer leicht ein (Ballistol) - das schützt das Holz vor dem ganzen Dreck, der jetzt in den Stall kommt, und die Hühnerzehen werden ein wenig gefettet.

Mein Stall ist gedämmt, das Wasser friert bspw. nicht ein - aber da würde ich auch bei einem ungedämmten Stall sagen, es hängt von der Relation Größe (Kubikmeterzahl) zu Besatzdichte (pro qm) ab, ob es "warm" genug bleibt.

Bohus-Dal
17.01.2016, 20:35
Also ich hatte hier die letzten Nächte auch -18°. Meiner Meinung nach halten gesunde normale Hühner das aus, ich hatte in manchen Jahren auch schon bis -29°. Bei mir gab es noch nie Erfrierungen, auch nicht bei Hähnen mit großen Kämmen. Ich kenne das hier auch überhaupt nicht, daß jemand den Hühnern ihre Kämme einfettet, wie man das hier manchmal liest. Wichtig ist eben, daß sie ordentlich fressen und trinken, da viel Energie zur Wärmeerzeugung benötigt wird. Bei richtig großer Kälte (unter -20°) mitten im Winter (lange Nächte) habe ich ihnen manchmal spätabends auf der Stange nochmal Leckerli und Wasser serviert, mit Taschenlampe. Sicher nicht nötig, aber sie haben sich gefreut. Bei älteren, gemobbten oder irgendwie geschwächten/kränkelnden Tieren sollte man darauf achten, daß sie nicht abmagern und ggf. abends den Kropf kontrollieren.

Hobbyhuhn2013
17.01.2016, 20:40
Das stimmt, auf's Futter achten ist sicher kein Fehler! Ich werde meinen morgen mal ein paar kleine Minibecher Margarine besorgen; Hanf und diverse Ölsaaten habe ich schon da, genau wie Mehlwürmer.

Abends, kurz bevor sie um 17:00 Uhr allmählich schlafen gehen, füttere ich ihnen immer noch diese ausgewählten Energie-Leckerli - von selbst fressen sie dann immer noch Apfel oder Blumenkohl und trinken reichlich.

Sie fressen aber nicht übermäßig viel oder mehr als sonst, ich wundere mich jeden Tag, was übrig bleibt...

Susanne
17.01.2016, 21:19
Meine Ko Shamo habe ich jetzt im beheizten Stall, dort haben sie es 10 Grad warm. Wenn den Hähnen kalt wird, bekommen sie bläuliche Kämme. Dann muss man sofort reagieren, sie sterben sonst. Nun sind sie sicher untergebracht. Ihre Hennen könnten etwas mehr Kälte ab, sie sind aber natürlich bei ihren Männern. Die beiden Sebrights habe ich dazu, die sind da auch ganz zufrieden.

Hobbyhuhn2013
17.01.2016, 21:22
Susanne, Du hast ja auch wirklich einen ganz tollen Stall!

Susanne
17.01.2016, 21:25
Na ja, im tollen Stall sind alle anderen, die Ko Shamo sind im kleinen Stall untergebracht. Den großen könnte ich auch auf 10 Grad heizen (und mehr, wenn ich wollte), aber das bringt ja nichts, wenn der dann am Morgen aufgeht. Ich will nicht alle in ihrer Freiheit beschränken, deswegen ist der große Stall für die anderen Hühner und die Ko Shamo sind nun halt im kleinen Stall untergebracht.
Würde es richtig kalt werden, würde ich überlegen, auch die anderen Hühner einzusperren (mit richtig kalt meine ich tagsüber Temperaturen von unter minus 8 Grad). Das ist hier aber nicht zu erwarten.

Lisa R.
17.01.2016, 21:32
Bei uns war es heute nur ein paar Grad minus. Trotzdem wurde warme Gemüsesuppe mit vielen Fettaugen und Fleischstückchen etc. sehr gerne angenommen. Da kann huhn sich auch gerne mit den Füßen reinstellen und doppelt "genießen". Dem jungen Maransgockel sah man das "AAAAAAh-Gefühl" richtig an, als er sich mit seinen Quadratlatschen da reingestellt hat. Die anderen kennen das ja schon aus dem letzten Winter und haben es ihm vorgemacht. Leider hab ich die Kamera erst später mitgenommen.

Susanne
17.01.2016, 21:34
Bislang hatten wir Glück, bei uns tagsüber noch gar keine Minusgrade und noch kein Schnee. Aber wie schon erwähnt, für Ko Shamo ist alles unter +5 Grad schon viel zu kalt- deswegen muss ich schon vorbereitet sein.

Bohus-Dal
17.01.2016, 22:25
Ko Shamo etc. sind natürlich Spezialfälle. Meine Sebrights waren auch verfroren. Bei MEZK und Serama habe ich unterschiedliches gehört. Nackthälse hingegen sollen ja angeblich gut mit Kälte fertigwerden.

nutellabrot19
18.01.2016, 00:06
Meine MEZK waren anfangs total verfroren. Die haben sich aber angepasst. Heute ist es viel besser.
Die Seramas sind mit Kälte sehr gut umgegangen. Der Züchter hatte gesagt, sie brauchen im Winter eine Wärmelampe- darüber haben die gelacht.;)

Moppes
18.01.2016, 07:10
Heute morgen hat es uns auch erwischt. -7 Grad und es soll erstmal so bleiben. Wahnsinn.
Gestern sind die Mädels fast den ganzen Tag im Cube geblieben.

Pralinchen
18.01.2016, 08:25
-6 und jetzt ist alles zugefroren. Leider auch der Wasserhahn im Stall. Muß jetzt wegen jedem Pott ins Haus laufen und die Enten bleiben auch drin. Soll diese Woche Dauerfrost geben.
Gestern waren noch ein paar Hühnerspuren in der Außenvoliere zu sehen. Heute sind sie nicht mal in die Nähe des Schlupfes gegangen.

Hobbyhuhn2013
18.01.2016, 09:22
Interessanterweise konnte ich vorhin um 8:15 Uhr schon die ersten Hühner draußen begrüßen - die Sonne hat sie wohl rausgelockt :roll Sogar Berta war draußen am Blumenkohl zugange!! (Sie haben aber Futter im Stall, nicht dass jetzt jemand schreibt: der Hunger hat sie rausgetrieben ;))

Bei uns hat es momentan noch -8 Grad, heute Nacht sicher -12 Grad - wow!

Werde heute unser Habichtschutznetz vollends anbringen - das Wetter ist (mal abgesehen von der fingerversteifenden Kälte) dafür optimal!

Lisa R.
18.01.2016, 09:25
Heute morgen -11° C und Sonnenschein. Alle Hühner draußen, genießen die Sonne und den matschfreien Auslauf.

elja
18.01.2016, 09:27
die Jungendgruppe war so gegen 7:30 unterwegs, die Zworpis auch, der Rest hat den Schnabel nicht vor die Tür gesteckt. :)
Heute früh waren es -6 Grad. Tränkeheizung für die Pferde und Wasser im Stall funktionieren (Heizkabel sei Dank), die Hühner bekommen im 3-Stunden-Takt neues Wasser, so dass keiner dursten muss.

Nobbi555
19.01.2016, 09:38
Hallo,

wir haben erst Ende letzter Woche zum ersten Mal in diesem Winter Frost bekommen. Bei jetzigen nächtlichen Tiefswerten von max. -7Grad unternehmen ich an meinem Offentstall überhaupt nichts. Meine Hühnerställe sind zugfrei und haben nach Süden nur ein Drahgeflecht. Erst bei Temperaturen unter Minus 12 Grad werde ich nachts das Drahtgeflecht mit einer Decke abhängen. Nach dem morgendlichen Öffnen des Stalles wird der Auslauf intensiv genutzt, allerdings sind die Hühner jetzt natürlich schon mehr im Stall als bei wärmeren Wetter. Das einzige Problem ist das gefrorene Wasser, aber da gibt es ja genug Möglichkeiten.

Ich persönlich finde es nicht so optimal wenn die Hühner aus dem warmen Stall in den frostigen Auslauf kommen, denn ihren Wintermantel können sie beim Rausgehen schlecht anziehen. Die Legeleistung hat bei meiner Methode auch nicht eingebüßt, und durch den "Deep Litter -Einstreu" haben sie ja auch im kalten Stall immer Beschäftigung.

Natürlich bekommen sie jetzt ein spezielles Winterfutter, denn der Energieverbrauch ist selbstverständlich wesentlich höher als ohne Frost.

Nobbi

elja
19.01.2016, 09:49
Gestern Abend um 21:30 Uhr hatten wir -12 Grad bei sternklarem Himmel. Bis auf die beiden Madras von 2014 habe ich alle Kämpfer über Nacht in den Pferdestall geholt. Da waren es heute früh -2 Grad drin. Vorhin habe ich die Kämpfer wieder raus gelassen. Den Stall der beiden aus 2014 habe ich zugehängt, da war es heute früh zwar kalt aber nicht eisig.

Susanne
19.01.2016, 10:16
Hallo,


Ich persönlich finde es nicht so optimal wenn die Hühner aus dem warmen Stall in den frostigen Auslauf kommen, denn ihren Wintermantel können sie beim Rausgehen schlecht anziehen. Die Legeleistung hat bei meiner Methode auch nicht eingebüßt, und durch den "Deep Litter -Einstreu" haben sie ja auch im kalten Stall immer Beschäftigung.



Nobbi

Hallo Nobbi,

ich bin mit Dir einig, dass es nicht gut ist, wenn die Tiere krasse Temperaturunterschiede haben. Allerdings bringt mich das zu gänzlich anderen Schlussfolgerungen: Hier ist es eigentlich nur in der Nacht richtig kalt (im Moment so minus 8 Grad). Tagsüber waren wir bislang fast immer leicht im Plusbereich, sonst so um die null Grad. Mein Stall hat nachts plus 5 Grad (also der Stall, wo die Tiere raus dürfen), sie haben also eine maximale Temperaturschwankung von 5 Grad. Wenn man einen ungeheizten Stall hat und der auch auf diese minus 8 Grad runterkühlen würde (bei einem Offenstall könnte ich mir das vorstellen), dann haben die Tiere eine Temperaturschwankung von 8 Grad und das in umgekehrter Reihenfolge wie bei mir. Diese umgekehrte Reihenfolge hat den Nachteil, dass die Tiere in der Zeit, wo sie sich nicht bewegen, kalt haben (bei mir ist es andersrum). Für mich macht dies Dein Argument nicht schlüssig.

Pralinchen
19.01.2016, 10:57
Man sagt ja Hühner haben keine Probleme mit Kälte auch nicht mit Schnee. Meine Hühner betreten noch immer nicht den Schnee und drücken sich nur am Haus entlang herum und das beste war der Schlafplatzwechsel gestern Abend. Ich habe zur Zeit 2 Räume offen, einer davon innen im Gebäude gelegen und da ist auch das Fenster zu. Ist recht luftig, da 3 m hoch und die Tür zum anderen Raum ist auch offen. Die komplette Bande hat sich dort zum Schlafen auf die Stangen zurückgezogen und den Raum mit dem offenen Fenster gemieden.

Der andere Stall ist so kalt, daß mir das Wasser komplett durchgefroren ist. So lange das nur Nachts passiert, sollte es nicht weiter dramatisch sein.

Nobbi555
19.01.2016, 11:57
Hallo Nobbi,

ich bin mit Dir einig, dass es nicht gut ist, wenn die Tiere krasse Temperaturunterschiede haben. Allerdings bringt mich das zu gänzlich anderen Schlussfolgerungen: Hier ist es eigentlich nur in der Nacht richtig kalt (im Moment so minus 8 Grad). Tagsüber waren wir bislang fast immer leicht im Plusbereich, sonst so um die null Grad. Mein Stall hat nachts plus 5 Grad (also der Stall, wo die Tiere raus dürfen), sie haben also eine maximale Temperaturschwankung von 5 Grad. Wenn man einen ungeheizten Stall hat und der auch auf diese minus 8 Grad runterkühlen würde (bei einem Offenstall könnte ich mir das vorstellen), dann haben die Tiere eine Temperaturschwankung von 8 Grad und das in umgekehrter Reihenfolge wie bei mir. Diese umgekehrte Reihenfolge hat den Nachteil, dass die Tiere in der Zeit, wo sie sich nicht bewegen, kalt haben (bei mir ist es andersrum). Für mich macht dies Dein Argument nicht schlüssig.

Hallo Susanne,

die Argumentation ist bestimmt nicht ganz falsch. Aber unsere Tieftemperaturen in der Nacht von max. -7 Grad dürften meinen robusten Alteirer nichts ausmachen. Meine Hühner haben 2 Ställe, und sie können zur Zeit selbst entscheiden in welchen sie abends gehen. Ich konnte jetzt beoachten, dass sie mehr als früherer den kleineren und minimal "wärmeren" Stall aussuchen (weil gemauert), und dort etwas enger zusammenrücken. Durch Versehen hat vorgestern ein Huhn im Freien übernachtet, auch kein Problem. Ich hatte den Eindruck das in unserem sehr heißen Sommer, mit bis zu 40 Grad, die Hühner mehr Probleme hatten. Eines meiner Zuchtziele ist eine möglichst robuste und widerstansfähige Rasse zu züchten, da will ich auch keine so große Kompromisse machen.

Meine Laufenten gehen auch bei diesem Temperaturen nicht in Ihren schönen mit hohem Einstreu versehen Stall, sondern schlafen auf dem Eis unseres Gartenteiches. Auch meine Kaschmirziegen gehen nur zum Fressen in den Stall.

Nobbi

Hobbyhuhn2013
19.01.2016, 12:24
Ich hatte den Eindruck das in unserem sehr heißen Sommer, mit bis zu 40 Grad, die Hühner mehr Probleme hatten.

Den Eindruck habe ich auch - und, dass den Hühnern nasskaltes Wetter letztlich viel mehr ausmacht, als nur kaltes! Also quasi die Negativ-Hitliste, was Hühner-ungünstiges Wetter angeht:

1) Heiß
2) Feucht(kalt)
3) Kalt

Hühner sind eben in der Hinsicht wie ich: tags am Besten immer 20-26 Grad (bitte nicht mehr) und Sonnenschein bis leicht bedeckt, nachts dann gern Regen :roll

Roksi
19.01.2016, 12:46
Wenn ich jetzt diesen Sommer vergleiche, so haben meine Damen die Hitze deutlich besser überstanden. Die 40°C, die hier halben Garten platt machten, waren für sie wohl gar kein Problem. Vielleicht hatte ich Glück, dass sie bei mir im schattigen Auslauf waren, der völlig mit Grün bewachsen ist und das regelt ja die Temperatur (Feuchtigkeit) besser, als einfache unbewachsene Fläche. Jedenfalls sehen meine Damen im Moment echt jämmerlich aus, wie sie sich zusammen an einem Haufen drücken und trotzig den Auslauf verweigern.

Hobbyhuhn2013
19.01.2016, 12:53
Hm, bei mir waren sie auch im Schlagschatten des Hauses (Nordseite), dort war trotz Affenhitze immer noch Grasbewuchs und Büsche en masse... Ich habe teilweise sogar nachts eine Zeitlang den Boden gewässert, damit der Bewuchs nicht eingeht. Im Boden waren dennoch an manchen Stellen handbreite Risse gegen Ende des Sommers!

Aber vielleicht ist es hier im Kraichgau ja auch einfach noch heißer als in Hannover ;)

Pralinchen
19.01.2016, 13:28
Hitze ist nix, Schnee erst recht nicht. Die Wunschliste der Hühner wäre natürlich kühl, aber doch so feucht, daß es die Würmer aus dem Boden spült. Bei Frost und Schnee ist ja doof und langweilig, weil da gibt es nix zu scharren. Ich glaube sie hätten gern unterschiedliche Klimazonen. Das Staubbad gerne sehr trocken und sonnig, darf auch gut warm sein.

Vor Wetterextremen habe ich doch etwas Panik. Kann ja immer sein, daß es eines der Hühnchen dahinrafft. :-[

elja
19.01.2016, 13:35
Nobbi, klar, dass deinen Altsteirern die Kälte nicht viel ausmacht. Ko Shamos sind wohl recht empfindlich was Kälte angeht, für sie kann zu große Kälte tödlich sein.
Meine Madras und die Z-Asil kommen auch aus deutlich wärmeren Gefilden als hier.
Die Z-Asil haben gestern Abend gezittert und der eine Madras hatte einen leicht bläulichen Kamm und zitterte auch. Deswegen habe ich die reingeholt. Die kommen auch heute Abend wieder in den Pferdestall, da geht die Temperatur nur kurz unter Null. Für die kommende Nacht sind bei uns -14 Grad gemeldet.

Roksi
19.01.2016, 14:15
Hm, bei mir waren sie auch im Schlagschatten des Hauses (Nordseite), dort war trotz Affenhitze immer noch Grasbewuchs und Büsche en masse... Ich habe teilweise sogar nachts eine Zeitlang den Boden gewässert, damit der Bewuchs nicht eingeht. Im Boden waren dennoch an manchen Stellen handbreite Risse gegen Ende des Sommers!

Aber vielleicht ist es hier im Kraichgau ja auch einfach noch heißer als in Hannover ;)
40°C sind überall 40°C, würde ich sagen. ;D Ich vermute die Unterschiede der Vorlieben an Temperatur im Alter und Rasse. Alle meine Damen waren noch ganz frisch (vom Winter 2015) und voller Kraftreserven. Sie haben zwar ab und zu gehechelt, allerdings nicht abends/nachts. Und sie saßen nicht tatenlos herum, wie jetzt. Nicht einmal in der Voliere sind sie gerade sonderlich aktiv. Der Gang zum Futter und Trinken - das ist schon das Höchste an Anstrengung, die sie sich leisten. Natürlich ein Ei legen - auch klar. Ansonsten sind sie wie erstarrt. Bei der Hitze waren sie keinesfalls so unbeweglich.

Aber eins bleibt konstant: schimpfen tun sie gleich laut, egal wie heiß oder eisig kalt es ist! :biggrin: Normalerweise schimpfen sie uns aus, wenn wir nicht schnell genug die Tür zum Auslauf aufmachen. Dann flitzen sie raus und sind erst Mal ruhig. Jetzt schimpfen sie auch weiter, im Sinne: "Welch ein Idiot hat so ein Wetter bestellt? Bitte abschalten!!" Unsere Katzen sind übrigens auch so: besonders unsere Kätzin schimpft auf uns lautstark, wenn ihr das Wetter nicht passt. Und im Moment passt es ihr nun gar nicht: beide hocken wie angebunden zu Hause. Aber besonders witzig sieht es aus, wenn die Kätzin direkt vor der Katzenklappe sitzt, die Nase in den kleinen Spalt steckt und so verharrt. :neee:

Hühnerhelga
19.01.2016, 14:46
Es ist schon kalt, wenn auch sonnig, aber meinen Damen scheint das nicht viel auszumachen, die wetzen draußen rum.
Der Stall ist nicht beheizt, aber zugfrei.
Draußen ist das Wasser gefroren, da schau ich immer nach, ob auch genug da ist, ich füttere jetzt zusätzlich Sonnenblumenkerne und Haferflocken.
Heute hab ich sie auf ihre Wiese gelassen, ich hab gefroren, weil ich immer dabei bin, die Hühnis pickten munter Wiese.
Schnee hatten wir hier nur ganz, ganz wenig, ich hoffe, dass bleibt so:jaaaa:

Susanne
19.01.2016, 15:44
Hallo Nobbi,
We

Meine Hühner haben 2 Ställe, und sie können zur Zeit selbst entscheiden in welchen sie abends gehen. Ich konnte jetzt beoachten, dass sie mehr als früherer den kleineren und minimal "wärmeren" Stall aussuchen (weil gemauert), und dort etwas enger zusammenrücken. Durch Versehen hat vorgestern ein Huhn im Freien übernachtet, auch kein Problem. Ich hatte den Eindruck das in unserem sehr heißen Sommer, mit bis zu 40 Grad, die Hühner mehr Probleme hatten. Eines meiner Zuchtziele ist eine möglichst robuste und widerstansfähige Rasse zu züchten, da will ich auch keine so große Kompromisse machen.


Nobbi

Ich finde es gut, wenn man züchtet und dann auch darauf schaut, möglichst robuste Tiere zu ziehen. Ich freue mich immer, wenn ich dann man solche erwerben kann.

Aber manchmal bin ich etwas empfindlich, wenn einfach mal so generell davon abgeraten wird, den Stall zu temperieren. Und nicht nur abgeraten, sondern sogar gewarnt wird wegen der Temperaturunterschiede. Man muss tatsächlich die Situation vor Ort bedenken und die Ziele des Halters. Die sind bei einem Züchter sicherlich anders als bei manchem Halter, der das Ziel hat, seine Tiere (die dann ja meist auch noch völlig unterschiedlich im Alter und gemischt von den Rassen sind) möglichst lange am Leben zu halten und auch eine angenehme Lebensqualität zu bieten (bitte nicht falsch verstehen, das soll nicht heißen, dass ein Züchter keine gute Lebensqualität bietet, aber meiner Erfahrung nach hat der Züchter gar keine Tiere, die sehr alt sind bzw. vielleicht geschwächt oder aktuell schlecht befiedert).

Ich habe so Tiere und verlasse mich auf meine Beobachtungen: Sobald die kurzhalsig rumstehen und sich nicht mehr großartig bewegen, ist es den Hühnern zu kalt. Das machen bei mir natürlich auch nicht alle Tiere und ich glaube auch nicht, dass alle sofort versterben würden, wenn ich keine Abhilfe schaffen würde (außer die Ko Shamo Hähne, da schiebe ich echt Panik), aber die Wahrscheinlichkeit, dass alle den Winter gut überstehen, ist größer, wenn ich die Temperaturunterschiede minimiere. Und wenn es Dauerfrost hat im zweistelligen Bereich würdem meine gar nicht mehr aus dem Stall dürfen (das geht schon mal für eine Woche, denn der Stall ist nicht zu klein). Deswegen meine ich halt: Wer es leisten kann (aufgrund der Stallgröße, von der Stromversorgung etc.), der kann doch temperieren- schaden tut es den Tieren garantiert nicht!

Und noch mal kurz zu den Kämpfern: Gerade die kleinen Kerlchen tun sich wirklich sehr schwer mit Kälte. Der Züchter, von denen ich meine beiden Hähne habe, hat mir erzählt, dass bei ihm 50 % der Hähne den ersten Winter nicht überleben. Das ist seine Art der Selektion. Für mich wäre das keine Option- ich habe den festen Vorsatz, mit allen Mitteln zu verhindern, dass meine den Winter nicht überstehen. Ich züchte nicht, also muss ich nicht für die Robustheit der nachfolgenden Generationen sorgen. Wenn man sie die Kerlchen mal genauer ansieht, wird man leicht sehen, dass die kein Untergefieder haben und einfach solch niedrigen Tieren nichts entgegen zu setzen haben. Meine zittern jetzt nicht in ihrem Stall- klar, dass sie deswegen nicht raus dürfen, ist vertretbar- zumindest werden sie so überleben!

Grüße
Susanne

Susanne
19.01.2016, 15:49
Ach so und dann noch mal was zu den 40 Grad: Es gab schon Hitzeopfer unter Hühnern, so wurde es hier im Forum berichtet. Deswegen ist es auch sinnvoll einen Stall zu haben, der quasi isoliert ist. Bei uns in der Rheinebene ist es manchmal richtig heiß und wenn ich sehe, dass die Hühner leiden, stelle ich die mobile Klimaanlage, die sonst bei mir im Schlafzimmer ist, in den Hühnerstall. Ich sterbe nicht an Hitze, Hühner tun das aber.

Orpington/Maran
19.01.2016, 16:10
Ich finde auch, Kälte ist einfacher zu bekämpfen als Hitze, letzte Jahr war es so heiss, da waren noch 28C um 22 Uhr im Stall, wie die rausbekommen, wenn es draussen auch so heiss ist?! Bei Kälte kann man notfalls einen Hitzestrahler reinstellen..Klimaanlage wäre ganz schnell verstaubt bei dem, was Hühner stauben..ausserdem war dieses Jahr dass erste Mal ein Huhn von der Kälte betroffen, bei Hitze hatte ich mehrfach Hühner, die vorm abknippeln waren, die habe ich dann mit Essigwasser und nassen Handtüchern heruntergekühlt, letztes Jahr musste ich mehrfach die Hühner draussen lassen, im Stall wären sie mir krepiert, und bei aller Liebe, um 2 Uhr nachts dackele ich nicht raus, und packe sie alle in den dann endlich "nur" 25 Grad warmen Stall..
Und letztes Jahr haben alle Hühner auch -17 Grad ohne Schäden überstanden..

Pralinchen
20.01.2016, 08:48
Ich glaube das Problem dieses Winters ist, daß es so lange viel zu warm war und zumindest wir hier ganz plötzlich die Eiseskälte bekommen haben. Habe die erste Patientin in der Waschküche sitzen. Keine Anzeichen einer Krankheit, sieht aber nicht gut aus. Einige andere stehen mit eingezogenen Köpfen im Stall. Den Tieren ist es ganz einfach viel zu kalt. Die Sache mit dem Heizlüfter war bei uns heute früh zwar im Gespräch, aber wegen der Späneeinstreu ist das zu gefährlich. Und ob 1 Dunkelstrahler für so viele Hühner was nützt, ist die Frage.

Für mich ist klar, wenn ein Tier nicht so ganz fit ist - und das muß uns Menschen überhaupt nicht auffallen - dann werden +30 Grad zum Problem, genauso wie -15 Grad oder eben ein plötzlicher Wetterwechsel.

Hobbyhuhn2013
20.01.2016, 11:15
Oh, Pralinchen, dann wünsche ich Deiner Henne mal alles Gute! Das ist schon Stress für's Immunsystem derzeit - gibst Du denn Vitamine?

Ich bin ja ziemlich ersatunt, dass meine die Kälte noch so gut wegstecken - auch Dauerpatientin Polly (Erst Kokzidien und Würmer, dann Habichtsopfer und Federverlust) ist zzt. recht munter und frißt endlich wieder gut. Von allen wird alles Grüne, was ich rausbringe, dankbar zerlegt.

Ich staune allerdings wirklich, dass insgesamt immer noch so wenig gefressen wird - ich hätte gedacht, dass bei der Kälte mehr wegkommt... Füttere momentan allerdings auch viel Rosinen, Haferflocken, Mehlwürmer, Ölsaat usw., da steckt wohl einfach genug Energie drin, dass man nicht ständig über dem Trog hängen muss.

Meine Hühner düsen alle draußen herum, beklagen sich ab und an lauthals oder sitzen zur Mittagspause 2 Stunden aneinandergekuschelt unter dem Unterstand - drin im Stall ist niemand (außer zum Legen, falls mal jemand drauf kommen sollte)...

Pralinchen
20.01.2016, 11:25
Ich bin nicht sicher, aber ich denke mir das bei der Kälte in ungefähr so. Die Tiere fahren ihren Stoffwechsel runter und verbrauchen dann natürlich auch nicht mehr viele kcal, fressen deshalb auch weniger. Das scheint sich durch die Temperatur zu regeln.
Aufgefallen ist mit das bei meinen Enten. Bei Dauerfrost gehen sie zwar ins Freie, liegen aber nur noch unter dem nächst besten Gebüsch, ziehen die Beine ins Bauchgefieder und schlafen. Selbst im Stall fressen sie superschlecht. Ich dachte sie würden mir verhungern. Sind sie aber nicht.
Wenn ich sie gar nicht rauslasse, tritt das Problem nicht auf. Im 0 Grad Stall fressen sie wie gewohnt, ja eher sogar noch mehr als sonst.
Die Hühner fressen wie die Scheunendrescher. Habe mehr Saaten als sonst im Futter. Vitamine insofern gebe ich nicht extra (Picovit wenn es denn sein müßte). Ich verfüttere ganze Saaten, die enthalten Vitamine und Mineralstoffe von Natur aus. Den Rest macht das Gemüse. Würde das aufgebrochen, muß man Zusätze geben. Die Saat ist von Natur aus gut geschützt, so lange sie am Stück bleibt.

Kamillentee
20.01.2016, 11:43
Meine Hühnchen müssen da durch, im Stall ist es wohl fast genauso kalt wie draussen. :(
Aber minus 10 geht gerade noch, und es soll ja wieder wärmer werden.

Wie schon hier gesagt, die Rasssen sind auch bei mir unterschiedlich kälteempfindlich.
Die Federfusshennen gehen von allein gar nicht mehr raus, aber einmal am Tag setze ich sie raus, weil es nur dort das warme Wasser gibt. Da heben sie dann die Füsse so anwechselnd, weil sie Schnee auch nicht mögen, der bildet schnell Klumpen an den Fussfedern.
Aaaaber den Zwergseidis macht das alles nichts aus, die zeigen sich da unbeeindruckt. Nur der sehr alte Hahn sitzt neuerdings bei grosser Kälte auch drinnen.

Ich geb nix Besonderes zu fressen - Bioweizen, bisschen Legekorn, aber mehr ganze Maiskörner und Sonnenblumenkerne, ein bisschen geschnittene Blumenkohlblätter, manchmal weiche Hundeleckerlis (Stangen), 2 mal am Tag warmes Wasser.

Nobbi555
20.01.2016, 12:42
Ach so und dann noch mal was zu den 40 Grad: Es gab schon Hitzeopfer unter Hühnern, so wurde es hier im Forum berichtet. Deswegen ist es auch sinnvoll einen Stall zu haben, der quasi isoliert ist. Bei uns in der Rheinebene ist es manchmal richtig heiß und wenn ich sehe, dass die Hühner leiden, stelle ich die mobile Klimaanlage, die sonst bei mir im Schlafzimmer ist, in den Hühnerstall. Ich sterbe nicht an Hitze, Hühner tun das aber.

Hallo,

sehe ich genauso. Meine Altsteirer sind beim dem Wetter total fit, und trotz Offenstall bei -8 Grad diese Nacht absolut vital. Die Legeleistung hat sich trotz des Wetters sogar deutlich verbessert, weil scheinbar die Mauser beendet ist. Lediglich meine 4 Hybriden, die sonst täglich legen, haben ihre Legeleistung deutlich reduziert. Also kann ich auch bestätigen das es bei gleicher Haltungsbedingungen und Futter bei den Hühner deutliche Unterschiede gibt. Trotzdem gefrorenen Bodens versuchen sie im Außengelände zu scharren. Aber soll soll ja bei uns in den nächsten Tagen etwas wärmer werden.

Nobbi

Hobbyhuhn2013
20.01.2016, 20:56
Komischerweise scheint meinen Hühner das kalte Wetter geradezu gut zu tun - sie sind zwar pampig (ihr wißt schon, das Gemecker zeigt's an ;)), aber im Schnee unterwegs, vital, mit roten Kämmen und wirken wirklich fit.

Das Nasse der Wochen davor hat ihnen wesentlich mehr zugesetzt - den Hybriden v.a.. Jetzt sind diese aber absolut fidel! Sogar Schneeverächterin Berta wagt sich mittlerweile mit Todesverachtung im Blick durch den Schnee, um an den Trog zu gelangen (ja, ich bin ein Schwein und stelle ihn jeden Tag woanders hin) :roll

Die Thüringer Bartis, v.a. die schwarzen, sind sowieso immer gut drauf :-*

Nur an den Eiern merkt man den Winter: bei drei Hybriden und vier Bartis zzt. mit Glück 2 Eier/Tag - eher eines ;)

Susanne
20.01.2016, 21:28
Aber nur mal kurz zur Klarstellung- man liest ja oft, dass trockene Kälte den Hühnern nichts ausmacht. Leider haben wir diese nicht. Wenn ich jetzt mal im Garten schaue, dann haben wir aktuell-3,6 Grad, 86 % Luftfeuchte. Da bin ich froh, dass im Stall die Feuchte deutlich niedriger ist. Richtig trockene Kälte gibt es zur Zeit in Russland, wir hier in D kennen das eigentlich gar nicht.

FoghornLeghorn
20.01.2016, 23:12
Entgegen meinen Befürchtungen ( wegen des ungedämmten Stalls ) geht es meinen Hühnern trotz der Kälte richtig gut. Sie haben Körnerfutter satt zur freien Verfügung im Stall, dazu einen kleinen Wassereimer mit Multivitaminzusatz und einen weiteren mit Obstessig im Wasser. Dazu gibt es Sonnenblumenkerne, Salat und jeden zweiten Tag Katzenfutter oder gekochte Nudeln/Reis.
Sie müssen den Stall nicht verlassen. Nur wer will geht mal kurz raus. Es geht allen gut, und sie machen jetzt nicht den schrecklich unzufriedenen Eindruck auf mich. Geschimpft und gezetert wird auch nicht mehr wie sonst auch, und die Hähne krähen auch munter im Stall.
Aber meine sind ja auch große, dicke Hühner und gut befiedert. Wenn der Winter, bzw. der Frost nicht noch viel stärker wird, werden meine Herrschaften die Kälte wohl gut überstehen. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass sie nicht krank werden.
Das nasse Wetter vorher war mehr "Erkältungswetter" wie die Kälte und der Schnee jetzt.

Sabine

Pralinchen
21.01.2016, 10:03
Ab wann tauen Hände und Füße wieder auf? Nachdem es zwar "wärmer" geworden ist, aber leicht vor sich hinschneit, haben die Gartenhühner eine Erweiterung der Voliere bekommen. Sind nur paar qm Pflasterfläche mit aufgestapeltem Brennholz und ein paar qm Garten dazu. Sie gehen ohnehin nicht vom Pflaster runter, das weiße Zeug ist auch ihnen nicht geheuer. Unsere Konstruktion sieht schlimm aus. Nur ein gespanntes Teichnetz mit Baueisen und Holzpflöcken schnell befestigt. Ich werde noch etwas Stroh auf das Pflaster legen, dann können sie eingestreute Körner rausscharren.

Auf den Daumen habe ich mir auch gehauen. Und ich stelle fest, meine Lakenfelder haben das Eierlegen eingestellt. Sollte doch eigentlich eine kälteresistente Rasse sein.
Luftfeuchte ist bei uns im Stall 70%.

Okina75
21.01.2016, 17:51
Hier alle fit wie die Turnschuhe- anfangs wurde etwas gemault, weil man nicht in das kalte Zeugs wollte, aber dann war es ihnen auch egal. Waren ja auch nur so 5 cm hoch, die angekündigten Schneemassen :laugh...
Seit gestern Abend taut es schon wieder, wenn auch langsam. Wie schon andernorts gesagt, trockene Kälte wie gerade gewesen macht Hühnern eigentlich gar nix, bzw. sollte ihnen gar nix machen.
Da fände ich es weit lohnender einen Herbsteinbruch- Vorbereitungsthema für die Hühnis zu machen, denn da, in der windigen Nasskälte, DA werden die krank :(...

FoghornLeghorn
21.01.2016, 18:27
Zitat Pralinchen

Ich bin nicht sicher, aber ich denke mir das bei der Kälte in ungefähr so. Die Tiere fahren ihren Stoffwechsel runter und verbrauchen dann natürlich auch nicht mehr viele kcal, fressen deshalb auch weniger. Das scheint sich durch die Temperatur zu regeln.
Aufgefallen ist mit das bei meinen Enten. Bei Dauerfrost gehen sie zwar ins Freie, liegen aber nur noch unter dem nächst besten Gebüsch, ziehen die Beine ins Bauchgefieder und schlafen. Selbst im Stall fressen sie superschlecht. Ich dachte sie würden mir verhungern. Sind sie aber nicht.

Das ist so nicht ganz richtig. Die Tiere fahren ihre Aktivitäten herunter, d.h. nicht mehr so viel rumlaufen etc.
Das verbraucht weniger Kalorien, denn der Stoffwechsel muß auf Hochtouren bei der Kälte laufen, damit genug Wärme aus Futter produziert wird, um die Körpertemperatur zu halten.
Dass deine Tiere weniger fressen ist allerdings seltsam. Meine Hühner fressen z.Zt. wie die Raptoren, also ziemlich viel. Die Gänse auch. Sollte es denn bei Enten anders sein ?
Jedenfalls muss träge herumstehen bei der Kälte nicht gleich ein Zeichen von Krankheit sein. Man muß seine Tiere jedoch in dieser Zeit genau beobachten um Krankheitsanzeichen früh erkennen zu können.
Ich wollte für meine Hühner eigentlich diesen Winter auch kein Lichtprogramm fahren, aber bei dieser Kälte habe ich begonnen abends den Stall noch zu beleuchten. Und siehe da, das Licht wird gern angenommen ! Obwohl die Damen schon auf ihren Schlafplätzen sind, werden sie wieder munter, putzen sich und trinken und fressen, so bald sie Licht haben.
Ich glaube, das die Verlängerung des Tages ihnen in dieser kalten Zeit hilft, einfach weil sie mehr bzw. längere Zeit Futter aufnehmen können und dadurch besser mit der Kälte zurecht kommen.
Wenn das "fürchterliche Monster " Neuschnee nicht gerade über Nacht zugeschlagen hat, kommen sie morgens jedenfalls munter aus dem Stall, und ich sehe, dass es ihnen gut geht.

Sabine

Nobbi555
22.01.2016, 12:04
Hallo,

meinen Altsteirer Hühner scheint das aktuelle Wetter richtig Spaß zu machen. Sie fühlen sich sichtlich wohl und die zwölf Rassehühner haben gestern zum ersten Mal 10 Eier gelegt. Die vier Hybnriden halten sich zur Zeit immer noch etwas zurück mit dem Eier legen.
Vorgestern wollte eines der Hühner abend nach Einbruch der Dunkelheit immer noch nicht in den Stall, und hat deshalb im Freien übernachtet. Trotz -8 Grad war es am nächsten Morgen putzmunter. Ich bin stolz auf meine Hühner dass sie so robust und wildnistauglich sind, so wie ich es mir gewünscht habe.

Nobbi