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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verhalten Hybridhähne



chicken_wing
04.03.2014, 13:44
Moinsen,

da sich mein aktueller Bresse-Hahn aus Kunstbrut anscheinend als Hennenbeißer outet und ich überlege ihn durch einen Hybridhahn zu ersetzen, wollte ich wissen wie eure Erfahrungen mit verschiedenen Sorten der Hybridhähnen sind (Lohmann braun & weiß, Bovans, Sperber, Sussex, Marans+ etc.).

Besonders ist für mich interessant, was Führungsqualitäten und Integration in die bestehende Gruppe (mit Althennen) anbelangt.

Danke im Voraus für eure Antworten.


Gruss,
chicken_wing

kniende Backmischung
04.03.2014, 13:50
Hatte selbst nur einen einzigen Hybrid-Hahn, nen Lohmann-Braunen. Der war der Hit in Tüten: Super fürsorglich, wachsam und kein übertriebener Fortpflanzungsdrang, aber mir gegenüber total nett.

LG Silvia

HähnchenHirte
04.03.2014, 14:33
Hey,
stimme Silvia zu der eine Mischling war besser als jeder andere Hahn...gewesen.
Obwohl doch bei den braunen Hähnen von Lohmann du dazugehörigen Hennen weiß sind und umgekehrt. :D
Aber unser Mischling hatte ein gigantischen Kamm.

LG Moritz

SetsukoAi
04.03.2014, 15:01
Unser erster und einzigster Hybridhahn war sehr aggresiv uns gegenüber. Daher waren wir auch froh als er dem Fuchs zum Opfer viel.

Komischerweise hatten wir mit allen anderen Rassehähnen und Mixhähnen nie so Schwierigkeiten. Warum muss es ein Hybridhahn sein? So viele Züchter haben Hähneüberschuss, da kanns doch ein solcher sein.

thoppie
04.03.2014, 15:07
Ich habe fünf weiße Hybridhähne großgezogen.
Einer hat viel gekräht, zwei haben die Hennen vergewaltigt, und die letzten zwei waren aber super Kerle.
Immer aufmerksam, immer auf die Mädels aufgepaßt und für Ruhe gesorgt.

SetsukoAi
04.03.2014, 16:00
Ich habe ja auch einen Bresse Hahn, er ist von der Art her ziemlich Machohaft, jedoch passt er super auf die Hennen wie meine anderen 3 Hähne auch. Ich hab 4 Hähne zusammen laufen, 2 Marans, einen Bresse und einen Kraienkopp. Jeder passt super auf die Hennen auf, integriert die Hennen, lockt, ruft und haben eine super Führungsqualität.

Laura
04.03.2014, 16:28
Versuche einen Hahn aus Naturbrut zu bekommen. Sein Sozialverhalten und die Wachsamkeit, ist einem im Stall aufgewachsenem Hahn, deutlich überlegen.
Gruß, Laura

kniende Backmischung
04.03.2014, 19:50
Mein Hybride war aus Kunstbrut und von mir großgezogen. Mein jetziger Hahn war Naturbrut und ist nicht halb so brav, wie der Hybride. Allerdings ist er auch nett zu seinen Huhns und passt gut auf.

LG Silvia

chicken_wing
04.03.2014, 20:04
Moinsen,



Warum muss es ein Hybridhahn sein? So viele Züchter haben Hähneüberschuss, da kanns doch ein solcher sein.

Beim letzten Import der Rheinländer hatte ich ein wenig Scherereien mit Parasiten und daher will ich diesbezüglich auf Nummer sicher gehen. Außerdem muss er dann nicht in Quarantäne. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass der Hahn eine gute Legeleistung weitervererbt.


Ich habe ja auch einen Bresse Hahn, er ist von der Art her ziemlich Machohaft, jedoch passt er super auf die Hennen wie meine anderen 3 Hähne auch. ... Jeder passt super auf die Hennen auf, integriert die Hennen, lockt, ruft und haben eine super Führungsqualität.

Mein Hahn passt auch sehr gut auf, jedoch nur auf die weißen Bresse. Ist dein Hahn aus Natur- oder Kunstbrut?


Versuche einen Hahn aus Naturbrut zu bekommen. Sein Sozialverhalten und die Wachsamkeit, ist einem im Stall aufgewachsenem Hahn, deutlich überlegen.

Da geb ich dir in Punkto erlerntes Sozialverhalten recht, jedoch kann ich hier auch Pech haben. Doofe Hähne gibt es überall. Bei der Wachsamkeit muss ich klar widersprechen. Da ist mein Don Korn de Coolio absolute Spiutze. Für mich ist der geringere Infektionsdruck durch einen Hybridhahn für meine eigene Herde außerdem ein gutes Gegenargument.

Und während wir hier das Für und Wieder hoch und runter diskutieren, sitzen mein Rheinländer das erste mal auf der Stange neben den Bresse und gefressen wurde heute ohne die Schwarzen aus dem Stall zu scheuchen. Nur vom Trog wurden sie vertrieben. :box

;)

Gruß,
chicken_wing

HähnchenHirte
04.03.2014, 21:53
Außerdem muss er dann nicht in Quarantäne. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass der Hahn eine gute Legeleistung weitervererbt.
Falsch! Hybriden vererben keine gute Legeleistung weiter. Sicherheitsmaßnahme.
Hybriden werden aus 4 Inzuchtstämmen heraus gezüchtet. Sie vererben nur einen geringen Prozentteil der Legeleistung weiter.

LG Moritz

Nicolina
04.03.2014, 23:07
Aus Gründen der Legeleistung (hat Moritz schon beantwortet) oder auch des vermeindlich geringeren Risikos
von Parasiten würde ich nicht zu einem Hybridhahn umschwenken.
Pech mit Parasiten kannst du auch dabei haben.

Und ob man, eben durch die "Mixtur"..Hybridhähnen generell, überhaupt spezielle Eigenschaften zuorden kann,
wage ich zu bezweifeln.
Ich habe hier einen ganz tollen Kandidaten (Kunstbrut, kam mit ca. 20 Wochen zu den Junghennen dazu). Er führt gut
und ist null komma gar nicht aggressiv..Aber das werte ich eher als "Zufall", denn als "typische" Eigenschaft.

chicken_wing
05.03.2014, 06:18
Hallo Moritz und Nicolina,

die Sache mit der Vererbung der guten Legeleistung wollte ich hier eigentlich nicht wieder aufflammen lassen. Wurde in anderen Threads ja schon durchdiskutiert. Er wird natürlich nicht die hervorragende Legeleistung der F2-Generation vererben, jedoch wahrscheinlich (!) eine bessere als 120 Eier im Jahr. ;)

Aber zurück zum Thema....wie verhalten sich eure Hybridhähne.


Gruß,
chicken_wing

thoppie
05.03.2014, 06:42
...meine Hybridhähne waren alle aus Kunstbrut und Handaufzucht.
Es gab keine Alttiere, die ihnen irgendetwas vermitteln konnten. Trotzdem waren sie sehrgute Aufpasser. Wobei ich bezweifle, daß so ein 2 kg-Hahn viel gegen den Feind ausrichten kann. Außer ordentlich Alarm zu schlagen.

Er wird natürlich nicht die hervorragende Legeleistung der F2-Generation vererben, jedoch wahrscheinlich (!) eine bessere als 120 Eier im Jahr.
Jo, das sehe ich genau so :)
Hast Du denn schon einen Hahn in Aussicht?

hühnerling
05.03.2014, 15:49
Hallo chicken-wing,

wenn Du eine gute Legeleistung der Nachzucht haben möchtest, wären als Hahn ein Bielefelder oder auch ein Kraienkopp in silberhalsig zu empfehlen. Beide Rassen habe ich als aufmerksam, mutig und trotzdem sehr angenehm im menschlichen Umgang erfahren.

Zumindest einen Bielefelder kannst Du auch von einigen Geflügel-/Hybridenanbietern bekommen, also auch komplett durchgeimpft.

Edit:
Bielefelder http://indiez.de/html/gefluegel/BielefelderKennhuehner.html
Kraienköppe http://indiez.de/html/gefluegel/Kraienkoeppe.html

Ernst
05.03.2014, 16:03
Versuche einen Hahn aus Naturbrut zu bekommen. Sein Sozialverhalten und die Wachsamkeit, ist einem im Stall aufgewachsenem Hahn, deutlich überlegen.
Gruß, Laura

Ich frage mich, womit Du diese Behauptung belegen kannst.

Vogelmami
05.03.2014, 16:19
Ich habe auch einen Hybridhahn, weiß aber nicht was für einen. Die Hennen sind Hisex brown, der Hahn ist allerdings gesperbert und recht groß. Zu Anfang war er recht agressiv, jetzt ist er ruhiger geworden. Er ist jetzt 2 Jahre alt. Er verteidigt seine Hennen und wenn die aufgeregt gackern, ist er sofort da. Er ist aber nicht so fürsorglich wie mein Seidenhahn, der seinen Damen auch die besten Nester zeigt. Die ersten Küken sind jetzt 6 Monate. Davon waren 3 Hähne und alle recht groß, taugen also für die Suppe. Einer sehr hübsch, schwarz-gold, und gut entwickelt und "taugt als Hahn". Ein anderen braun, aber ein Weichei und einer mit Hennegefieder. Die beiden Hennen sind beide sehr klein, eine weiß mit wenigen schwarzen Federn, die andere baun. Ob sie gut legen weiß ich noch nicht, ich gehe aber bei der Größe der Hennen davon aus, dass die Eier deutlich kleiner werden als die ihrer Mütter. Lange Rede kurzer Sinn: Man weiß halt nicht was man bekommt. Weder von der Größe noch von der Farbe und auch nicht, ob sie hübsch werden. Wenn dir das egal ist oder du auf Überraschungen stehst, okay. Sonst solltest du dir doch lieber einen geegneten Rassehahn suchen.

Laura
05.03.2014, 17:57
Ich frage mich, womit Du diese Behauptung belegen kannst.
Nachdem ich schon etliche Hähne überlebt habe, sind das meine Erfahrungswerte.
Aber nicht nur eigene Hähne, sondern auch aus der Nachbarschaft hatte ich Vergleichswerte. Ein Nachbar holt sich immer diese Lohmannhähne für ca. 3 Jahre für seine Truppe. Das dauert Monate, bis so ein Hahn kapiert hat, daß man bei Gefahr nicht als erster in den Stall läuft. Mit dem Warnen geht es früher, aber die Hennen draußen alleine lassen geht gar nicht. Auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Gefahren müssen sie erst lernen. In einer geschützten Voliere sind solche Sachen vielleicht nicht wichtig, aber bei Freilauf muß der ausgewachsene Hahn schon gewisse Qualitäten haben. Wenn er sich nicht bei den Hennen durchsetzen kann, bekomme ich auch keine befruchteten Eier.
Ich habe auch Kunstbruthähne, aber nur zum Essen. Die Herde beschützen dürfen nur noch Hähne aus Naturbrut.
Meine Besse Hähne sind auch aus Naturbrut, daß war nicht einfach zu organisieren. Aber sie sind es wert.
Gruß, Laura

Wiebke
11.03.2014, 13:43
unser Hybridhahn hat sehr gut auf seine Hennen aufgepasst, sobald da eine gegackert hat war er zur Stelle, hat super gelockt und hat auch Händchen gehalten wenn seine Lieblingshenne gelegt hat :-D
Haben ihn selber per Kunstbrut ausgebrütet, er hat auch unsere Hunde sehr gut in schach gehalten, wenn die mal zu forsch wurden hat er sie deutlich zurecht gewiesen, dem Menschen gegenüber konnte er auch mal etwas frech werden, hat aber schnell gemerkt das es ok ist.

chicken_wing
12.03.2014, 06:53
Moinsen zusammen und danke für die Antworten


...wenn Du eine gute Legeleistung der Nachzucht haben möchtest, wären als Hahn ein Bielefelder oder auch ein Kraienkopp in silberhalsig zu empfehlen. ...

Mit den Kraienköppen liebäugel ich ja schon lange, aber eher im Farbschlag rotgesattelt. Und bei mir aus der Region kommen sie ja eh. Vor 2 Monaten war da schon bei den Hennen nix zu machen. Auch grenzüberschreitend nix. Außerdem finde ich die Hähne riesig und wenn die dann auf meine begrenzte Anzahl Hennen steigen, dann sehen die Damen echt nicht schön aus. Also muss ich bei den Kraienköppen noch auf nen größeren Auslauf warten.

Den Luzius von ahoeh der zum Verkauf steht/stand finde ich auch toll, aber nach dem Theater mit den zugekauften Rheinländern und der Entfernung, fällt der auch flach.

Derzeit wird die Herde wieder ein wenig ruhiger und der derzeitige Chef steht jedoch noch unter Beobachtung. Mal schauen.


Gruss,
chicken_wing

hein
12.03.2014, 09:48
Moinsen,

Beim letzten Import der Rheinländer hatte ich ein wenig Scherereien mit Parasiten und daher will ich diesbezüglich auf Nummer sicher gehen. Außerdem muss er dann nicht in Quarantäne. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass der Hahn eine gute Legeleistung weitervererbt..........

Gruß,
chicken_wing
Ich möchte nur zu diesem Abschnitt etwas sagen!

Parasiten, Hybriden können auch Partasiten haben - eben wie jedes andere Huhn auch

In Quarantäne!? Warum muss ein Hybrid nicht in Quarantäne?? Der kann genauso....... wie alle anderen auch

Legeleistung kann bei der Hybridennachzucht auch genau ins Gegenteil gehen! Denn Hybriden vererben ja nicht alles weiter - darum sind es doch Hybriden! Darum! Gerade bei der Legeleistung würde ich einen Rassehahn vorziehen!

chicken_wing
12.03.2014, 13:26
Hallo Hein,

danke für den konstruktiven Einwand.

Ja, Hybriden können auch Parasiten haben. Jedoch erachte ich die Wahrscheinlichkeit eine Infektion/Befall durch die Produktionsgegebenheiten mit der umfassenden Gesundheitsvorsorge als geringer im Vergleich zum Rassehuhn. Auch gibt es bei den Hybridenvermehrern nur einen einwegigen Zulauf von Eintagsküken aus der Brüterei und nicht von adulten Tieren.

Bzgl. der Quarantäne muss ich dir auch (begrenzt) Recht geben. Würde jedoch aufgrund meiner vorhergehenden Argumentation das Risiko der direkten Vergesellschaftung in Kauf nehmen wollen.

Bei der Legeleistung muss ich mich mal selbst zitieren.


die Sache mit der Vererbung der guten Legeleistung wollte ich hier eigentlich nicht wieder aufflammen lassen. Wurde in anderen Threads ja schon durchdiskutiert. Er wird natürlich nicht die hervorragende Legeleistung der F2-Generation vererben, jedoch wahrscheinlich (!) eine bessere als 120 Eier im Jahr.

Und gerade bei den Rassehühnern ist die tatsächliche tierindividuelle Legeleistung oft eine der größten Überraschungen. Oft auch negativ.

Gruß,
chicken_wing

hein
13.03.2014, 08:25
Hallo Hein,

danke für den konstruktiven Einwand.

Ja, Hybriden können auch Parasiten haben. Jedoch erachte ich die Wahrscheinlichkeit eine Infektion/Befall durch die Produktionsgegebenheiten mit der umfassenden Gesundheitsvorsorge als geringer im Vergleich zum Rassehuhn. Auch gibt es bei den Hybridenvermehrern nur einen einwegigen Zulauf von Eintagsküken aus der Brüterei und nicht von adulten Tieren.

Gruß,
chicken_wing

Deine Worte in Gottes Ohr - wie man bei uns so schön sagt!

Ich wünsche Dir viel Glück mit dem Gedankengut!!

Klar gibt es da nur einen einwegigen Zulauf - aber auch der kann...... Ich habe es bis Heute 3x erlebt, das zw. 10 und 30.000 Küken vernichtet werden mussten - eben weil sich dort Krankheiten eingeschlichen hatten! Einmal war es nachweislich über die Bruteier übertragen worden. 2x konnte man die Ursache nicht finden!

Persönlich habe ich mal Junghennen vom Wagen gekauft - die habe ich dann 4 Wochen später komplett wieder zurück gegeben - die hatten 2Tg. nach dem Kauf auf einmal Schnupfen ohne Ende!



.........Und gerade bei den Rassehühnern ist die tatsächliche tierindividuelle Legeleistung oft eine der größten Überraschungen. Oft auch negativ.

Gruß,
chicken_wing
Die Überraschung ist bei Hybriden genauso groß! Ich habe aus den Nachzuchten der Hybriden (Lohmanns braune) schon super Eierleger gehabt! Habe aber auch schon Hühnchen hehabt, die keine 100 Eier im ersten Jahr gelegt haben! Das ist ja eben das Geheimnis der Hybriden! Sie entstehen aus drei Ursprungslinien die gentechnisch so aufeinander abgestimmt sind, das es super passt! Hast Du jetzt aber eine Nachzuchthenne, die genau ins Gegenteil geerbt hat, denn bekommst Du kaum Eier von der Henne!

chicken_wing
13.03.2014, 21:03
Moinsen Hein,

ich mag deinen vehemente Argumentation :) und hab schon einige von deinen Posts gelernt, aber was wäre dein Vorschlag? Rassehahn einer Legerasse und anschließende Quarantäne?

Gruß,
chicken_wing

hein
14.03.2014, 08:50
Moinsen Hein,

ich mag deinen vehemente Argumentation :) und hab schon einige von deinen Posts gelernt, aber was wäre dein Vorschlag? Rassehahn einer Legerasse und anschließende Quarantäne?

Gruß,
chicken_wing
Ich würde mir einen Rasse-Hahn besorgen dessen Mutter eine super gute Legeleistung hat! Denn der Hahn vererbt die Legeleistung der Mutter weiter

So einen Hahn zu finden ist oft nicht leicht!

1. Kann man es riskieren sich so ein Tier eben nach Rassebeschreibung zu besorgen. Je nach dem was ich haben möchte. Z. B. die Bresse mit weissen ø220 Eiern, die Bielefelder mit ø230 braunen Eier oder die Hybridmaran mit den schönen dl. braunen Eier! Dazu muss man allerdings sagen, das Marans in dem Sinne keine Hybriden sind! Eine Hybride z. B. von Lohmann stammt immer aus 3 Linien ab! Die Maranhybride aber nur aus 2 Linien - die erste ist ein guter Leger (Geheim) mit Maran gekreuzt - daher auch fast immer eine gute Sicherheit in guter punkto Legeleistung

2. Man besorgt sich einen Hahn von einem Mitglied eines Zuchbuches - diese führen in der Regel Legenestkontrolle durch und wissen genau, welche Henne wie viele Eier legt

3. Man züchtet sich selber eine gute Legerasse - achtet genau auf die Legeleistung der einzelnen Hennen - da könnte man denn auch einen Hybridhahn mit Hybridhenne verpaaren! Und von den Hennen, die die meisten Eier legt nehme ich den Hahn. Das dauert dann natürlich ein paar Jahre. Und ich brauche dafür auch eine gewisse Masse an Tieren. Aber man könnte dann durch genaue Buchführung eine Linie hervor züchten die eben auch immer eine gute Legeleistung vererbt.

Wichtig! Legt eine Henne in der ersten Generation viele Eier, so muss das nicht heissen, das sie das auch weiter vererbt! Man braucht da mind. 3-4 Generationen um bei Ausgangstieren Hybriden sagen zu können, sie vererben die Leistung weiter. Das ist eben auch das Geheimnis der Hybriden! Man hat da schon alles mögliche versucht!

Beachten sollte man allerdings, das man kaum über die 240-260 Eier im Jahr kommen wird (mir ist jedenfalls nichts bekannt)! Da drüber, das ist eben das Geheimnis der Hybridzucht

Wie Du das jetzt mit der anschließenden Quarantäne meinst, das weiss ich nicht!!??

Achja noch vergessen!

4. Man nehme "nur" von einer Rasse Rassehühner mit guter Legeleistung und achte bei der Weiterzucht nicht auf Schönheit sondern nur auf Legeleistung. Dauert etwas länger aber dadurch läst sich die Leistung auch erheblich steigern!

chicken_wing
14.03.2014, 20:29
Moinsen,

danke für die konstruktiven Vorschläge.

Denke unter 1. spontan an die Hähne der Kolbecksmoorhühner. Vater Vorwerk aus dem Erhaltungszuchtring und Mutter White Rock aus Hybridbestand.

2. wird bei mir in der Nähe etwas schwierig. Aber durchaus denkbar.

3. & 4. lasse ich für Leute mit züchterischer Erfahrung und ausreichend Zeit zur Fallnestkontrolle. Aber vielleicht in ein paar Jahren mal.


Gruß,
chicken_wing

Gru