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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Protest ? !



alex66
09.11.2005, 15:00
Bisher lief für unsere Regierenden in Sachen Vogelgrippe alles reibungslos, zu reibungslos:

Bürger sperrt die Hühner ein - die Bürger sperren ein.

Die Ausstellungen werden verboten - kaum einer murrt.

Tauben und Wildgeflügel sind von der Verordnung ausgenommen-
wir nehmens hin, trotz widersinniger Logik.

Trittin verdonnert grundsätzlich alle Hobbyhalter mit zur Aufstallpflicht-
wir sagen nix, geht schon wieder vorbei.

Jetzt drohen die Verordnungen für 2006- wie weit werden Sie es treiben, unsere Volksvertreter?

Wenn Ihr mich fragt- bis die Grenzen der bürokratischen Idiotie weit überschritten sind, sollte der Amtsschimmel nicht vorher auf Wiederstand der potenziellen Wähler in ausreichender Menge stoßen.

Ich hatte Hoffnung, es würde sich alles in Grenzen halten mit der Vogelgrippen-Manie, aber nix da, Pustekuchen.

Jetzt wird erst mal der Lobby der Käfighühnerhalter der Rücken gestärkt und beschlossen, die Käfighaltung wieder zu erlauben bzw. doch nicht abzuschaffen- ein Hurra der Menschlichkeit.
Ja wo leben wir denn- diese Pappnasen erlauben es, Hühner in kleine Drahtgefängnisse zu sperren und dazu zu verurteilen 2 x am Tag ein Ei zu legen bis sie ausgebrannt sind! Zurück in die Steinzeit oder was?!

Die Freilandhalter kriegen sie bestimmt auch noch alle klein - sind doch alles verkappte Ökos und Kommunisten, Subversive Elemente die das deutsche Volk mit Viren verseuchen. ;)

Ist es nicht an der Zeit, laut HALT zu rufen und zu zeigen, dass wir mit
diesen Machenschaften nicht einverstanden sind?

Sind wir hilflos oder können und werden wir uns wehren?

weisser-mops
09.11.2005, 15:33
Hi Alex
wie sollen wir uns wehren, nächste Frage?
Wenn irgendenwelche Politker etwas beschliessen, wovon sie doch keine Ahnung haben.... ???

alex66
09.11.2005, 15:54
Her mit euren Ideen, oder sind wir wirklich hilflos...

Politiker sind nicht Gott!

gaby
09.11.2005, 16:03
Ich weiss jetzt nicht mehr wer es war: Der Vorschlag kam das jeder eine Mail mit demselben Inhalt an Trittin schreibt. Solange bis die um Hilfe rufen.
gg

corinna
09.11.2005, 16:19
hab ichs nicht immer gesagt, drückt ihnen die Mailfächer zu, bis zum Abwinken, nicht nur Trittin, den Löfflern, dem BDRG, den Krankenkassen......

hi Alex,
ja so ist das, sie verornden Du sperrst ein und sie brauchen nurnoch den Gasschlauch auszulegen, dann fragen sie einen noch, ob Du nicht mal ne Rolle Klebeband hast für die Ritzen. ;) :-/

Wenn sie zu mir kommen laß ich alles raus und stell die Wassrleitung an, ich hab nen prima Hanggrundstück.

Die menschen sind so dumm, sogar meine eltern sagen, das wäre für die Tiere ja eine noch größere Qual, die Männer würden dann ja nur ihre Arbeit machen, pfui Teufel, wer sich zu soetwas hinreißen läßt.

Grüße Corinna

Cassandra
09.11.2005, 16:19
hallo

es wird nur ZUSAMMEN gehen..

ZEL versucht es zumindest mit organisierten widerstand und aufklärung,aufklärung,aufklärung

flyer verteilen und jede sich bietende möglichkeit nutzen aufzuklären,aufzuschreien andere zum mitmachen motivieren

ansonsten hilft nur mehr zivilcourage und mit den konsequenzen leben bzw sie durch alle medien und instanzen durchzukämpfen

grüsse
Tina

http://www.zel-eu.de/

corinna
09.11.2005, 16:21
schon seit 4 Wochen schreibe ich Mails,
aber mir glaubte ja keiner :(

corinna
09.11.2005, 16:32
Werte Damen und Herrn,
bezüglich Ihrer Berichterstattung über die Vogelgrippe möchte ich Sie auf die Tätigkeit der Forscher des Friedrich-Löffler-Institutes aufmerksam machen. Dort ist ein Impfstoff in Entwicklung, welcher die Unterscheidung geimpfter von infizierten Tieren erlaubt. Da der H5N1 Virus sehr aggressiv ist und schon das Embryo bei der Impfstoffherstellung tötet, nutzen die Forscher eine Hintertür über ein Herpesvirus.
Hier der Link zur Internetseite:

http://www.fli.bund.de/Startseite.4.0.html

Auch hier finden Sie den Bericht zur Impfstoffentwicklung:

http://www.bmvel-forschung.de/index.cfm?uuid=000F342176DD1FC3B1186521C0A8D816&and_uuid=00027BFD3E421318AC076521C0A8D816&show_long=1

Sie als Nachrichtensender können selbstverständlich nicht in allen Bereichen regerieren und sind auf die Meldungen der DPA angewiesen.
Mein Eindruck von diesen Meldungen ist jedoch sehr einseitig und ich finde Meldungen, welche einen möglichen Ausweg aufzeigen können dürfen nicht zu kurz kommen! Die Erfahrung im Umgang mit anderen Züchtern und Haltern zeigt mir auch, daß diese zu wenig objektiv informiert sind, denn nicht jeder hat Zugang zu modernen Medien, wie Internet. Daher meine Bitte: unterstützen sie uns und die Bürger , indem Sie auch über die Impfstoffentwicklung informieren.

Jeder 3. Bundesbürger hat inzwischen Angst vor einer Pandemie, der Ansturm auf Grippeimpfungen und Tamiflu ist ungebrochen. Eine Pandemiepanik droht, diesem Umstand könnten auch Sie durch Information begegnen. Das nötige öffentliche Interesse an einem Impfstoff für Geflügel wäre vorhanden, ich möchte auf den Druck der Öffentlichkeit im Bezug auf die Kampfhundeproblematik, oder die Entwicklung der Newcastle-Krankheit mit dem Ergebnis einer Impfpflicht verweisen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Corinna Orthey
Eisenach

corinna
09.11.2005, 16:33
.

Doch der Grund, warum ich mich heute auf diesem Weg an Sie wende, ist die Sorge um die Rassegeflügelzucht, immer mehr "Alte Hasen" unter den Züchtern geben auf Grund der momentanen Situation, Geflügelpest, auf oder reduzieren ihre Bestände und auch ich weiß nicht, was oder wieviel soll ich im nächten Zuchtjahr überhaupt einlegen. Aufmerksam verfolge ich die Meldungen des FLI zur Entwicklung eines markierenden inaktiven Impfstoffes gegen AVI. Vor Wochen habe ich unzählige Fernsehsender und Zeitschriften angemailt, mit der Bitte um objektive Berichterstattung, mit dem Link zum FLI. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, daß es recht still um die Forscher geworden ist, ja sie selbst dämpfen die Erwartungen in ihren Meldungen. Anderseits wird dem Bürger eingeredet, ein Impfstoff für den Menschen wäre innerhalb weniger Monate, gegen ein Pandemievirus, welches es noch garnicht gibt, verfügbar. Stillhalten und artigsein, im Notfall keulen, das kann es doch nicht gewesen sein? Die Zuchtbasis für viele alte Rassen wird eh immer geringer. Auch jungen Mitgliedern wird der Mut genommen, wenn ihnen am Anfang schon alles genommen wird.
Fragen beschäftigen mich, wie wäre es wenn der Impfstoff schon am Ausbreitungsherd der Geflügelseuche eingesetzt werden könnte, wo kein infiziertes Geflügel ist, kann sich auch kein Mensch anstecken, wie werden die Menschen in ärmeren Ländern ihren Eiweisbedarf decken können, wenn Millionen von Stück Geflügel gekeult wird?

Andere Gedankengänge sind, wie wird der Gleichheitsgrundsatz erfüllt, wenn Zoos impfen dürfen, doch wir Rassegeflügelzüchter nicht, ist der Impfstoff für Zoos sicherer, als mann uns erzählt, was ist mit dem Recht auf freie Entfaltung seiner Interessen , jeder Extremsportler darf sein Hobby (welches im Notfall der Gesellschaft auch teuer kommen kann) ausüben, und nicht zuletzt, wo bleibt der Tierschutz?

Besonders quälend empfinde ich den Gedanken an die Großgeflügelzüchter, wie soll ein Züchter von Puten und Perlhühnern oder großer Gänserassen unter Volierenbedingungen ein ansehnliches, für die Rasse werbendes, Exemplar hervorbringen?

Sie von der Geschäftsstelle des BDRG haben auf Ihrer HP die Forderung "Impfen statt Keulen" geschrieben, richtig so, danke sage ich dafür, doch möchte ich Sie als Verband bitten, weiter Druck in dieser Hinsicht auszuüben und für die Information der Menschen auf breiter Ebene einzutreten. Wenn jeder Bürger in diesem Land wüßte, Geflügel kann geschützt werden, dann hätten Panikmacher und Aktionäre der antiviralen Medikamente schlechte Karten.

Landei
09.11.2005, 16:35
Kinder, wenn denen ihre Mailboxen VOLL sind bouncen unsere Mails halt einfach zurück - so ist das nämlich... ;(

weisser-mops
09.11.2005, 17:52
die schauen sich das gar nicht mehr an, vermute ich mal >:(

gaby
09.11.2005, 18:33
Doch müssen sie!
gg

Jaimee
09.11.2005, 19:27
Hi Alex !

Tja, sollen sie reden was sie wollen, ab 15.12. sind meine Hühner und Laufenten wieder dauerhaft draußen.

Wenn wir alle da mitziehen würden und alle gemeinsam gegen die Bußgeldbescheide Widerspruch einlegen, dann haben die eh 2 Jahre was zu tun um gegen die Widerspruchschreiben anzukommen (hab selber im Sozialamt gearbeitet und nix ist verhaßter als nen Widerspruch).

WENN....endlich mal alle an einem Strang ziehen würden.

Wie oft habe ich es schon verflucht in diesem Land der "Schisser" und "Duckmäuser" zu leben.

Meine Tiere gehen mir vor und wenn die Vogelgrippe ausbricht, wir haben große Teiche direkt an unseren Garten grenzen der voller Wildvögel ist, dann werden meine Tiere eh auf der "Keulungs-Liste" gaaaanz oben stehen..aber ohne mich, denn ohne Blutcheck, das sie es auch haben geht hier nix.
Wer an meine Tiere will der muß erst an mir vorbei und das wäre nicht das erste Mal das ich für meine Tiere kämpfe und Behördenfutzis gemerkt haben, das auch ne 50kg-Frau nicht soooo einfach "an-die-Seite" zu schieben ist.
Und da sch.. ich auch auf nen Seuchenschutzgesetz !!!!!!!! >:(

Gruß
Andrea

Bauernbou
09.11.2005, 19:40
Also meiner Meinung nach (ich bin kein Jurist) sollte man die Bundesregierung verklagen:



1. wegen Ignoranz von Tatsachen und Sachbeständen (Virennachweis, Impfstoffeinsatz etc) wider besserem Wissen.

2. wegen Unverhältnismäßigkeit einschränkender Maßnahmen, die das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit des Einzelnen miteinschränken.


3. wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (Einschränkung artgerechter Halten u.a. von Enten und Gänsen, denen die Badegelegenheit in natürlichen Gewässern untersagt wird.)


4. wegen Verstosses gegen das Gleichheitsgesetz. Durch Weigerung des Impfeinsatzes wird eindeutig die industrielle Geflügelproduktion bevorteilt und die Bevölkerung wird manipuliert, um diese zum Kauf von Grippemitteln bestimmter Pharmakonzerne zu bewegen.

5. wegen gezielter Falschinformation breiter Bevölkerungsteile und Verursachung einer Panik durch das Gerücht einer Pandemie, die derzeit jeglicher wissenschaftlicher Nachweise und Grundsätze widerspricht.


nur mal drüber nachdenken, bitte

corinna
09.11.2005, 20:15
Flugblatt für die Pinwand in der Kaufhalle, bitte sagt was haltet Ihr davon?
Meine Forderung ist, es muß in wenigen Worten treffen, damit es auch die älteren Menschen und nicht vorgebildeten mitbürger verstehen:

Vogelgripppe, was uns die Medien verschweigen


1. Gegen Vogelgrippe, hervorgerufen durch den Virus H5N1 hilft keine humane

Grippeimpfung bei Ihrem Hausarzt

2. In Deutschland wurde bisher noch kein einziger Fall von H5N1, auch nicht bei

Zugvögeln, nachgewiesen. Belegt durch die Untersuchungen des

Friedrich-Löffler-Institutes

3. Forscher des unter 2. genannten Institutes haben einen Impfstoff für Geflügel
entwickelt. Wo kein Tier infiziert ist, kann nichts übertragen werden.
Dieser Impfstoff ist inaktiv und markierend, daher kann eine Unterscheidung zwischen

geimpften und nicht geimpften Tieren erfolgen. Dieses Medikament befindet sich
angeblich in Erprobung in Bezug auf kostengünstige Herstellung auf Zellkulturen.

4. Bei der Zulassung des Impfstoffes für Tiere werden wir vertröstet, einen Impfstoff
gegen ein Virus, welches es noch garnicht gibt, will mann innerhalb weniger Wochen

oder Monate Erfolge erziehlen

5. Das Tierrecht ist mitlerweile in das Grundrecht aufgenommen. Das Aufstallen der
Tiere verstößt gegen Tierrecht. Das Aufstallen ist unverhältnismäßig, da (Punkt 2) keine
infizierten Tiere über Deutschland gemeldet wurden. Um Gegenteil, in engen und
schlecht belüfteten Ställen wird die Abwehrkraft der Tiere geschwächt, andere

Erkrankungen können dadurch begünstigt werden.

bettelhuhn
09.11.2005, 21:19
Hier laufen tolle Aktionen und ich bin ganz überrascht, dass neben dem Streit, der hier oftmals stattfindet, so viel Einigkeit herrscht, bei der Bekämpfung der Einstallungsverordnung.

Aber jetzt mal ganz kritisch: Der grösste Verband in Deutschland ist der BDRG. Auf deren Seite wird zwar aktuell jede Verordnung schnellstens veröffentlicht, aber mit konstruktiven Widerstand, geschweige denn aufklärerischen Aktionen, ist im BDRG bisher nichts gelaufen.

Ich bin optimistisch wenn ich im Hüfo lese, pessimistisch wenn ich den BDRG sehe.

Insgesamt eher pessimistisch, da der BDRG zahlenmässig schon ne kleine Nummer ist und nichts unternimmt. Was wollen wir da ausrichten?

Aber ich bin trotzdem dabei wenn es heisst: David gegen Goliath.


Im Sinne unserer Schützlinge

Thomas

Dominik Timm
09.11.2005, 21:21
Ich wär auch dabei also wodrauf warten wir ;)

Arne
09.11.2005, 21:43
Original von Bauernbou...Also meiner Meinung nach (ich bin kein Jurist) sollte man die Bundesregierung verklagen...

Welche?? ???

Wenn irgendjemand sowas aufzieht und mein Autogramm benötigt: PN genügt!
Nur aktiv kann ich im Moment wegen Geschäftsaufbau leider nix tun.

Jaimee
09.11.2005, 21:47
Alles klar !
Ich häng alles auf, egal wo, Hauiptsache wir helfen damit unseren Schützlingen.
Ich stell mich überall hin und protestiere !
Auf jeden Fall, ich bin dabei !

Werde morgen mal in einigen Tierarztpraxen nachfragen ob wir da Flyer aufhängen/verteilen dürfen.

@ Corinna
Schon nicht schlecht, aber noch etwas simpler formuliert wäre besser, ich denk mal, das nicht jeder das versteht.
Kann man das mit dem Aufheben des Käfighaltungsverbotes mit einbringen? Damit die Bürger mal was zum Nachdenken haben, was denn so parallel zu der Stallpflicht passiert.Wie wärs mit Unterschriftenliste dazu?

@ Bauernbou
Gut, aber wir brauchen wirklich nen Juristen, mit meinem bischen Rechtslehre während meiner Lehre komm ich da nicht weit.

HALLO AN ALLE !

Halten denn keine Rechtsanwälte Hühner und haben die keine Zeit in den Foren zu schnüffeln? Falls doch, bitte mal melden !!!!!

Gruß
Andrea,
die eigentlich immer optimistisch ist solange nur ein winziger Hoffnungsschimmer vorhanden ist und die seit der Einstallung schon 2 Hühner verloren hat.

corinna
09.11.2005, 21:59
tja,
daran fehtls mir noch, jaimee, ich habs schon versucht, und bitte mach einen Satz zur Käfighaltung, Punkt 6 ja bitte

@ bauernbou

wenn sich genügend Leute für eine Sammelklage fänden, ich bin sicher, daß auch einige ein Scheinchen dazulegen würden

Grüße Corinna

Alles ist besser, als stillhalten und artig sein

Lexx
09.11.2005, 22:23
Flyer müssen halt eins sein: für jeden verständlich und nachvollziehbar und BUNT! Ohne Witz, je bunter, desto eher lesen sich´s die Leut durch und schmeissen ihn nicht gleich in die nächste Tonne. Zu bunt ist aber auch nichts, dann sieht´s aus wie Diskothekenwerbung, bzw. die Variante auf buntes Papier gedruckt liest auch kein Aas mehr.

Corinnas Flyer-Idee ist nicht schlecht, der einzige Knackpunkt ist aber, das Ganze ist zu ausführlich (vor allem drei und fünf), es fehlt eine Einleitung und man erkennt nicht sofort was gemeint ist. Außerdem wäre eine Verbindung zur Aufstallungssinnlosigkeit schwierig herzustellen, wenn man mit Grippeimpfung anfängt, da schalten die Leutz schon ab und beschäftigen sich mit der Frage, was sie denn dann für sich selbst tun können. Käfighaltung ins Spiel zu bringen ist auch ein Fehler, den Gedankensprung zur Aufstallung zurück schaffen die nicht mehr.
Zur Erklärung warum ich das weiß, ich hab eine Ausbildung als Assistentin für Photographie und Mediengestaltung gemacht und auch etwas Schreiberfahrung.

Ein Flyer muß drei wichtige Punkte erfüllen, damit er auch wahrgenommen UND gelesen wird:

Eyecatcher-> große Überschrift, bunte farbige Illustrationen oder ein Photo, fett oder farbig hervorgehobene Bereiche.
Inhalt-> prägnat, informativ, ansprechend
Message-> WARUM will ich WAS von EUCH!

Ich tät Euch ja gerne den Flyer vom ZEL ans Herz legen, da steht alles drauf, er spricht an und mobilisiert. Der wird mittlerweile schon tüchtig verteilt und die Resonnanzen von den Leuten die den bekommen sind bis jetzt durchwegs positiv. Auch bei Kleintierzuchtvereinen etc.. Und einige wollen ihn auch bei Ihren TAs aufhängen. Gute Adressen zum Auslegen, was "Gegen-die-Aufstallung" betrifft, sind auch Zoohandlungen und Landhandel wie BayWa, Raiffeisen etc. und Bau-, Gartenmärkte wie OBI und Dehner, außerdem Kleintierschauen, auch wenn diese ohne Geflügel (leider) stattfinden. Da erreicht man auch viele Geflügel- und Tierhalter.
Grüsslis... Lexx

corinna
09.11.2005, 22:37
danke,
mein gedankengang ist:
Leser xyz
was geht mich deren Aufstallung an, damit hab ich nichts zu tun
dagengen:
was grippeimpfen hilft nicht???
da werden sie schon mal interessierter

die Überschrift muß natürlich Vogelgrippe, oder Pandemie enthalten.
mein weiterer Gedankengang ist, es muß ein kostengünstigerer und wesentlich sicherer Schutz für unsere Tiere eingefordert werden.

Tiere haben auch ein Recht auf medizinischen Fortschritt, immer müssen Tiere im Versuch für etwas herhalten und wenns dann funktioniert, dann ...

Lexx
09.11.2005, 23:08
Original von corinna
danke,
mein gedankengang ist:
Leser xyz
was geht mich deren Aufstallung an, damit hab ich nichts zu tun
dagengen:
was grippeimpfen hilft nicht???
da werden sie schon mal interessierter

die Überschrift muß natürlich Vogelgrippe, oder Pandemie enthalten.


Und dann hast Du aber das Problem, das die Leute sich erst recht nicht mehr für Aufstallung interessieren. Das läuft dann so ab:
Vogelgrippe+Pandemie+Grippeimpfen hilft nicht= panisch werden, ab zum Hausarzt und die Pharmakonzerne freun sich wieder!

Klar ist mit den Schlagworten gerade am besten die Aufmerksamkeit zu erregen, man merkt´s ja an den Medien, aber wenn sich der erste Aspekt einbruzzelt, dann geht der Rest unter.

Aber Du willst ja auf folgendes raus:
Aufstallung= sinnlose Tierquälerei, politischer Aktionismus
Impfen des Geflügels= bessere Alternative und schützt Mensch und Geflügel
Also mußt Du dahingehend argumentieren. Deswegen haben wir auf dem ZEL-Flyer Ausführungen, das Risiko für Menschen betreffend, weggelassen und uns auf die wichtigsten Punkte betreff Aufstallung konzentriert.
Unsere Einleitung bringt schon die Sache etwas auf den Punkt, durch das ZEL-Logo merkt man das eine Organisation dahinter steht, das beeindruckt die Leutz auch. Außerdem sind das Logo, das Photo und einige Textzeilen (fett gedruckt) Eyecatcher, z.B. das man gegen die Aufstallung Hilfe benötigt. Die Infos sind auf ein verständliches Maß reduziert, aber zu weiteren Informationen Hinweise (Aktionen, Links+Dokumente des ZEL) gegeben.
Schau ihn Dir mal in Ruhe an, vielleicht magst Du ihn ja doch verwenden.
http://www.zel-eu.de/?Vogelgrippe_Aktionen:unser_Flyer
liebe Grüsslis... Lexx

Arne
10.11.2005, 12:35
Manchmal reicht auch ein -wohlplazierter- Satz!
Als ich vorhin nach dem Arzt in einem rot-gelben Billigdiscounter noch ein paar Sachen eingekauft habe, legte eine Dame (Typ: "Bitte lassen Sie mich vor, ich bin unheimlich Wichtig und habe es eilig!"!!) unter anderem Kleinkram auch noch eine Kiste mit Eiern auf das Band.
Als ich dann zu ihr sagte: "Wenn SIE wüßten, was in DEN Eiern so alles drin ist......", hatte sie den "Köder" sofort geschluckt und fragte umgehend, was ich damit meinen würde. Als ich dann von Antibiotikagaben wegen Massentierhaltung redete, schienen ihr die Eier etwas unbekömmlich zu sein....... :rofl die waren schneller wieder im Regal, als Sie sie herausgesucht hatte!
Nur gut, daß ich in dem Laden nur durch Zufall eingekauft habe: der Blick der Kassiererin, die ja alles mitbekommen hatte, war Waffenscheinpflichtig!! ;D 8)

"Aufklärung an der Basis" heißt das Wohl!? 8)

corinna
10.11.2005, 12:43
das ist das was ich meine, ich suche nach wohlgesetzten Worten, die in der Kaufhalle an der Pinwand hängen könnten, um die "angeblich nichtbetroffenen" anzusprechen.

Der Brief von ZEL ist klasse, ohne Frage, doch eher geeignet, um bereits vorinformierte, auf einer Geflügelausstellung, im Wartezimmer beim TA oder beim Futtermittelhändler anzusprechen, ich würde sagen er ist schon für Fortgeschrittene, er bietet Anleitung auch nachzusuchen.

Was ich suche ist der optimale Stich ins Gehirn, einer vollkommen uninteressierten Oma am Packtisch.

Liebe Grüße Corinna

Lexx
10.11.2005, 13:25
Da hätte ich zum Beispiel zwei Beispiele als Überschrift für Dich (Achtung, Spontanideen)
Seuchenprävention contra gesünder Leben!
Aufstallung gefährdet gesunde Ernährung!

Inhalt:
->Fragwürdigkeit der Aufstallung, da Zugvögel nicht das Hauptrisiko darstellen, bzw. nicht bewisen ist, ob dadurch überhaupt Gefahr besteht (Hinweis auf Risikobewertung von FLI)

-> Freiland- und Biohaltungen vom Konkurs bedroht (weniger Abnehmer, Gesundheitsgefährdung der Tiere durch die Aufstallung)

->Käfighaltungen wieder im Aufwind, aber verfüttern Antibiotika, das fördert Resistenzen unteranderem von Grippeviren gegen Antibiotika.

Ist das in etwa in Deinem Sinne? ;)
Dazu noch ein Foto von aufgestallten Chickens die arg elend aussehen und der Hinweis, das auch private Halter mit ihren Tieren leiden.
Grüsslis... Lexx

Gast
10.11.2005, 13:37
so, habe den flyer gerade gelesen. der header ist gut, aber es wird nicht auf den header eingegangen. ihr schreibt: infos über ai. wo sind die im text?? die länge der sätze ähnelt thomas mann. da bist außer atem nach dem lesen.

ihr habt da ein gut gestaltetes stück werbung (mein job) aber der infowert zur ai ist annähernd null. sorry

Lexx
10.11.2005, 13:47
Danke für das Kompliment, werd ich an unsere "DTP-Abteilung" weiterleiten ;D.

Der Flyer selber soll auch nicht zur aI informieren, sonder lediglich kurz darüber informieren was der ZEL vorhat. Die Infos selber sind auf der www.zel-eu.de nachzulesen. Aber haste schon recht, man könnte das dezent mißverstehen.
Grüsslis... Lexx

corinna
10.11.2005, 15:40
Schon ganz gut,

und jetzt wieder mein verfluchtes Aber

1. kannst du nicht in eine Kaufhalle ein schild hängen, kauft keine Eier oder beim Friseur, laßt Euch die Haare wachsen, ihr braucht dann keine Mütze

2. Muß so ein Ding auch von der selbsternannten Fachwelt glaubhaft sein, auch wenn der gemeine Bürger es nicht weiß. Gegen Vireh hilft kein Antibiotika der Welt nur gegen die bakterielle Sekundärinfektion

mir fallen Sätze ein wie:

Tierrecht ins Grundrecht aufgenommen; Aufstallung verstößt gegen Verfassung

Impfen statt keulen; Eu genehmigt Zootierimpfung, wo bleibt der Gleichheitsgrundsatz für Hobbyhalter und Biobauern

Aufgestallte Freilandeier, Mogelpackung, weiterhin als teurere Freilandeier verkauft

Friedrich Löffler Institut, bisher keine Probe von mit H5N1 infizierten Zugvögeln in Deutschland entdeckt

Überschrift vielleicht?

Vogelgrippe - die Wahrheit

corinna
10.11.2005, 15:41
Gerade noch eingefallen, was haltet Ihr nach dem letzen Hemd für Schröder
von einen Toten Vogel für Trittin? :o

Flöckchen
10.11.2005, 18:42
Also,
heute habe ich beim Vet. angerufen und gesagt das meine Hühner es nicht gewohnt sind eingesperrt zu sein. Sie fressen sich demnächst auf und ich kann und will dies nicht mehr hinnehmen da es Tierquälerisch ist. Ich bekam die erlaubnis die Hühnchen 2-3- stunden raus zulassen.Ohne Netz oder Vogelnetze. Ich kann da nicht mehr länger zukucken da ich überall verletzte Tiere habe die ich von den anderen trennen muß. Das letze ist jetzt Tagsüber im Hasenkäfig im Wohnzimmer. Es ist irgentwie am Fuß verletzt und kann nicht mehr gehen. Wir verstoßen am Tierschutzgesetz und machen uns schuldig.
So kanns nicht weiter gehen !!! >:(

Lexx
10.11.2005, 21:53
Unterschriften-PDF (http://www.dem-wahren-schoenen-guten.de/Vogelgrippe_Petition.pdf)

Und die URL (http://www.dem-wahren-schoenen-guten.de/vogelgrippe_bse.htm) dazu.
Der Typ trifft vielleicht zu Politik etc. nicht jedermanns Geschmack, aber Ideen hat er gute. Meine Empfehlung ist das PDF so oft wie möglich weiterzuleiten, je mehr Unterschriften zusammenkommen, desto besser und unsere geflügelten Schatzis kommen frei und bleiben´s auch.
Grüsslis... Lexx

Hamster
11.11.2005, 09:29
ich habs schon ausgedruckt, werde eine Kopie machen, die wird bei meinem Futterlieferanten hingelegt, mit dem Original gehe ich selber los :teuf1 :daumenhoch

Gruß, Brigitta

Gina
11.11.2005, 18:13
Original von Flocke
Ich bekam die erlaubnis die Hühnchen 2-3- stunden raus zulassen.Ohne Netz oder Vogelnetze... Wir verstoßen am Tierschutzgesetz und machen uns schuldig.
So kanns nicht weiter gehen !!! >:(


...haben die Dir das schriftlich gegeben, oder mündlich. Ich mein, 2-3 Stunden am Tag rauslassen wäre ja SUPER und besser als gar nix.

Oder bezogen sich die 2-3 Stunden nur auf einen Tag ?????

Flöckchen
11.11.2005, 19:55
Hallo,
schriftlich habe ich es noch nicht, aber das bekomm ich noch. Es bezieht sich auf den Tag also jeden Tag einpaar Stunden darf ich sie rauslassen. Ich kam dem vom Vet. damit das ich viele verletzte Tiere habe, mir die beste mühe gemacht habe um es denen im Stall so angenehm wie möglich zu machen, und alles keinen sinn gemacht hat. Und jetzt ist wirklich ruhe im Stall. Sie gehen um 5 Uhr rein und sind viel ruhiger wie vorher. Ich sage mir : falls was sein wird mit der Grippe meine waren dann aufjedenfall wieder auf ihrer Wiese und Boden !!!

grünschnabel
11.11.2005, 20:25
Welche Angst wir vor dem bösen Virus haben müssen und wie wichtig die plötzliche Sensibilisierung der Bevölkerung vor der grauenhaften Vogelgrippe ist, hat anscheinend noch gar keiner hier begriffen.

Schließlich klopft sie mit jedem Zugvogel, der aus Asien über Sibirien fliegt, am fest verschlossenen Stall unserer Hühner.

Aber mal im Ernst, das ist uns laut Medien erst seit "gestern" bekannt, schließlich sollen ja immerhin 0,...% der asiatischen Bevölkerung schon gestorben sein und wir sind die nächsten.

Komisch nur, laut WHO:
Schottland 1959 - H5N1 bei Hühnern
England 1991 dann bei Puten
dann:
Hong Kong 1997 bei Hühnern, da haben sie alles! gekeult, nanu, 2002 schon wieder - war nicht alles Geflügel gekeult?!
Aber der böse Zugvogel hat es ja in sich, nicht die eckelhaften Haltungsbedingungen, an denen kann es nicht liegen.
Und seit dem tummelt es sich in Asien, sind die Zugvögel also in der anderen Richtung unterwegs gewesen??

Und wieviele Tiere hatten denn tatsächlich den Virus? Wenn 300 krank werden, sterben 3 Millionen in der Umgebung und dann lesen wir - 3 Millionen kranke Hühner gekeult.

Übrigens, der Vogelzug aus Südostasien ist in erster Linie Richtung Australien unterwegs, alles macht Stop auf den Philippinen und die hatten bisher kein H5N1???

Wir müssen schon Protest machen, weil nämlich still und heimlich die Käfighaltungsverbotsgeschichte in der Schublade verschwunden ist und die Hühner-KZ wieder aktuell sind.

Die Gefahr ist erkannt, sie geht vom Bio-Hühnchen aus! Diese Bakterienschleudern stecken sicher die steril gehaltenen Legehäftlinge an. Und ihre Eier hindern den Verbraucher am Gang in den Supermarkt, weil er am Finanzamt vorbei zum Nachbarn geht.

Nun die Rasterfandung nach den Eierlegern haben wir schon, scheint sich um Bioterrorrismus zu handeln, da muß der Staat ganz hart durchgreifen.

Der Feind ist erkannt, so wie der kriminelle Hartz IV Empfänger den Arbeitsmarkt um die Arbeitsplätze gebracht hat, so bringt das kriminelle Terrorhühnchen den ehrlichen Hühnerbaron um seine Gewinne.

Mal sehen, ob wir morgen lesen: Zwangsabgabe auf private Hühnerhaltung, Kontrolle erfolgt durch den Zoll, TSK melden Bestände ans Finanzamt.

FREIHEIT FÜR DIE KNASTHÜHNCHEN!!
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/vogelgrippe/foto/huhn_kaefig_dpa.jpg

Quelle: ww.who.int/csr/don/2004_03_02/en/#world

Redcap
11.11.2005, 20:52
Freiheit für Knasthühner würde bedeuten - Tierrechte durchzusetzen.
http://tierrechte.de/p200020004000.html#wastun
Das will aber keiner hier ... nur wurschteln wie er es für richtig hält. Das ist die Wahrheit! http://www.schutters.net/phpBB2/images/smilies/icon_wink.gif

Lomanda
11.11.2005, 21:51
Hallo !!

Ich bin neu hier, auch meine Hühner leiden unter dem Eingesperrt sein
deshalb finde ich die Idee mit dem Flyer auch toll. Ich kann es auch echt nicht verstehen da ich die Hühner nur für den privat gebrauch halte ,sie einsperren zu müssen :Das ist nur für die Grasnarbe um den Stall herum gut .ich glaube das ist reine Panik mache genauso wie bei all den anderen Sachen (BSE....u.s.w.)Erst sind es die Rinder ,dann die Schwein ...Also :-X ich protestiere hiermit heftig und hoffe das die Aufregung sich bald legt damit unsere armen Knasties wieder freigang erhalten

gaby
11.11.2005, 22:03
Da müsstest Du schon etwas mehr machen als ausgerechnet hier zu protestieren :). Hier läufst Du *offene Türen ein*.
gg

bettelhuhn
11.11.2005, 22:16
Sehe ich so wie Du Gaby, aber wir aufgeklärten Halter haben nur "diesen Kanal" für unsere Wut und unsere Sorgen.

Weil wir kein leistungsstarkes Sprachrohr haben, ist jede hier getätigte- gleichgesinnte- Äusserung Gold wert.

Man fühlt sich nicht ganz allein gelassen!

Thomas

grünschnabel
12.11.2005, 11:19
Hallo,
so ganz richtig ist das nicht.


aber wir aufgeklärten Halter haben nur "diesen Kanal" für unsere Wut und unsere Sorgen.

Sieh mal hier:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/archiv15/a02/index.html

Haben Sie Probleme mit Bundesbehörden?
Möchten Sie, dass ein Bundesgesetz geändert wird?
Wollen Sie, dass die Abgeordneten wissen, wo Sie der Schuh drückt?

Mit dem Petitionsrecht steht für alle Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ein direkter Weg zum Parlament offen.

Das Petitionsrecht gilt für jedermann, für Erwachsene wie Minderjährige, für Deutsche, Menschen anderer Herkunft aber auch z.B. für Inhaftierte und Geschäftsunfähige.

Möchten Sie eine Bitte oder Beschwerde in eigener Sache, für andere
oder im allgemeinen Interesse vortragen?

...dann reichen Sie eine PETITION ein...

Haben Sie eine Petition von allgemeinem Interesse, für die Sie
zunächst im Internet um Unterstützung werben wollen?

...dann reichen Sie eine ÖFFENTLICHE PETITION ein...

Es ist also möglich, auch über das Medium Internet, eine Petition zur Änderung geltender Verordnungen und Gesetze einzureichen und "Unterschriften" zu sammeln.
Dann meckert nicht mehr jeder für sich allein, sondern kann sich solidarisieren und auf Mißstände aufmerksam machen.

Wenn also z.B. ZEL dort ihren Brief öffentlich machen und sich "normale" Halter anschließen, kommen schon mehr Leute zusammen, als wenn auf jeder Forenseite einige schimpfen und man mit einem Flyer im Markt steht.

Heißt es nicht so schön "Du bist Deutschland" - sollte man beim Wort nehmen.

Es wird immer belächelt, wenn sie Bilder von Montagsmärschen gezeigt haben mit den Rufen "Wir sind das Volk" - ja, eines von 82 Millionen und nicht eines von 598 Bundestagsmitgliedern, und dann frage mal, wieviele davon privat Geflügel halten und von der Einsperrung betroffen sind und wieviele davon wiederum so wie wir im Forum meckern?!

Könnte für eine Petition reichen oder?

Viele Grüße

elsa
12.11.2005, 19:50
Gute Idee, wer fängt damit an?
Monika

Ulinne
13.11.2005, 21:20
Original von Jaimee

Tja, sollen sie reden was sie wollen, ab 15.12. sind meine Hühner und Laufenten wieder dauerhaft draußen.

Meine auch!


Wenn wir alle da mitziehen würden und alle gemeinsam gegen die Bußgeldbescheide Widerspruch einlegen, dann haben die eh 2 Jahre was zu tun um gegen die Widerspruchschreiben anzukommen (hab selber im Sozialamt gearbeitet und nix ist verhaßter als nen Widerspruch).

WENN....endlich mal alle an einem Strang ziehen würden.

Richtig!


Wie oft habe ich es schon verflucht in diesem Land der "Schisser" und "Duckmäuser" zu leben.

Geht mir genauso - nicht nur in Sachen "Vogelgrippe" und hektische Verordnungen von dümmlichen Bürokraten. Auch was andere Thematiken anbetrifft wundere ich mich darüber, was die deutschen Duckmäuser so alles brav hinnehmen.


Meine Tiere gehen mir vor und wenn die Vogelgrippe ausbricht, wir haben große Teiche direkt an unseren Garten grenzen der voller Wildvögel ist, dann werden meine Tiere eh auf der "Keulungs-Liste" gaaaanz oben stehen..aber ohne mich, denn ohne Blutcheck, das sie es auch haben geht hier nix.
Wer an meine Tiere will der muß erst an mir vorbei und das wäre nicht das erste Mal das ich für meine Tiere kämpfe und Behördenfutzis gemerkt haben, das auch ne 50kg-Frau nicht soooo einfach "an-die-Seite" zu schieben ist.
Und da sch.. ich auch auf nen Seuchenschutzgesetz !!!!!!!! >:(

Jawoll! Bravo Andrea!

Gruß Ulrike

Ulinne
13.11.2005, 21:28
Original von elsa
Gute Idee, wer fängt damit an?
Monika

Wir könnten hier doch mal einen Extra-Unterschriften-Thread machen. Dort müsste ein Text mit Argumenten gegen die Aufstallungspflicht eingestellt werden, und es könnte sich jeder, der sich an der Petition beteiligen will, mit Namen und Anschrift eintragen.

Als Vorlage für den zu unterschreibenden Text könnte man sich an dem Text von ZEL (http://www.zel-eu.de/?Vogelgrippe_Aktionen:unsere_Forderungen) orientieren, meine ich:

Unsere Forderungen zum Aufstallungsgebot

Geflügel muss gemäß einer Eilverordnung zur Vogelgrippe seit 22. Oktober 2005 in ganz Deutschland im Stall gehalten werden. Das "Aufstallungsgebot" gilt sowohl für gewerbliche als auch für Hobby-Tierhalter. Es belastet die Hobbyhalter indischer Laufenten und ihre Schützlinge schwer.

Wir fordern:

1. die sofortige Rücknahme der Eilverordnung zur Stallpflicht, denn:

* die von der Regierung behauptete Gefahrenlage liegt nicht vor
* das Schlüssel-Event 'Vogelgrippe in Moskau' wurde nicht durch Zugvögel ausgelöst
* Zugvögel verbreiten die Vogelgrippe H5N1 nicht
* mit H5N1 infizierte Wildvögel erkranken schwer und sterben schnell
* kranke Wildvögel können keinen Vogelzug mehr ausführen
* Tote Enten fliegen nicht !

2. mindestens die selben Privilegien für die Hobbyhaltung wie für Zoovögel:

* Freilandhaltung ab sofort
* Impf-Option

3. ein generelles Verbot für die Stallhaltung von Wassergeflügel, denn:

* Stallhaltung von Wasservögeln ist Tierquälerei
* Tierquälerei verstößt gegen das Grundgesetz
* Tiere müssen verhaltensgrecht untergebracht werden
* Tiere müssen sich artgerecht bewegen können
* Enten muß ein Auslauf zur Verfügung stehen
* Enten muß eine Badegelegenheit zur Verfügung stehen


Wir stellen weiter fest:

1. Der peinliche Politikerspruch "Wir können nicht ausschließen dass" ist:

* keine ordentliche Risikoabwägung
* keine Rechtfertigung für millionenfache Tierquälerei
* keine Rechtfertigung für das Schlachten aus Platzmangel

2. Mit der Eilverordnung setzt die Regierung auf:

* Ermächtigung statt Überzeugung
* hohe Bußgelder statt Argumente
* Kriminalisierung von Hobby-Geflügelhaltern
* Konsens in der Bevölkerung durch Panikmache
* die deutsche Tugend der Denunziation


Was meint ihr?

Ulinne
13.11.2005, 21:34
Alle Namen und Anschriften aus unserem entsprechenden Thread könnten/müssten dann natürlich von demjenigen, der die Petition online eingibt, aus dem Thread wieder heraus geklaubt und mit drunter gesetzt werden.

Um bis zur Petition alle Unterschriften beisammen zu haben, sollteman natürlich eine Frist (beispielsweise eine Woche) setzen, bis zu der sich alle Unterzeichner eingetragen haben müssen ...

Jaimee
13.11.2005, 21:46
Hi Ulrike !

:dafuer

Ich finds super, übersichtlich, für jeden verständlich und alles korrekt auf den Punkt gebracht.

....wenn ich dorch nur ne Page und dazu noch Ahnung von diesem Kram hätte wär dein Entwurf als Petition schon online.

Als zusätzliche Druck-Version wäre dies aber auch sinnvoll, denn nicht jeder kennt die Page und hat I-Net.....wir brauchen Unterschriften, Unterschriften, UNterschriften...irgendwie muß es doch mal möglich sein die Leute dazu zu motivieren etwas zu tun.

Die Ausrede " es ist ja nicht mehr lang bis 15.12." zieht hier nicht, denn es kann immer wieder so kommen....und da müssen wir vorbeugen.

ICH habe jedenfalls keinen Bock im Frühjahr und dann im Herbst 2006 oder vielleicht ganzjährig (weiß mans) vor diesem Problem zu stehen und mich mit den Gesetzestreuen rum zu ärgern.

Gruß
Andrea

Ulinne
13.11.2005, 22:14
Hi Andrea,

ich mach einfach mal einen Protest-Unterschriften-Thread (http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=5314) auf - denke nicht, dass ZEL für den Text Urheberansprüche stellt, denn es ist ja im allgemeinen Sinne.
Bin schon dabei und gleich fertig damit. ;-)

Gruß - Ulrike

alex66
14.11.2005, 10:38
Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt- das ist ein Anfang! :bravo

Schwarzer
14.11.2005, 10:51
Petition: formlos, fristlos - fruchtlos!
Das beschäftigt die Jungs und Mädels ein wenig, mehr nicht.
Wenigstens verzapfen sie in der Zeit, die sie mit der Petition zubringen keinen neuen Unsinn.

Jaimee
14.11.2005, 13:12
@ Schwarzer

Es kommt immer darauf an wie man hinter dem Vorhaben steht und wie man es aufzieht...es zu verallgemeinern ist großer Quatsch.

Andrea

alex66
14.11.2005, 13:18
@ Schwarzer

Von Nichts kommt Nichts- das ist sicher.

Zur Einstellung: "Die machen eh was Sie wollen, wir kleinen Lichter können da eh nichts ändern"- kurzer Blick über die Grenze nach Frankreich !

Dies ist kein Aufruf zu "Hühner-Riots", nur ein Denkanstoß, dass auch Gruppen ohne starke Lobby etwas erreichen können- jeder halt mit seinen Mitteln. ;)

Ulinne
14.11.2005, 13:44
Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren, lieber Schwarzer. ;-)

Sicher sehe ich die Möglichkeiten, tatsächlich etwas bewirken zu können, auch recht realistisch. Ich bin keine Träumerin. Aber ich denke, man muss wenigstens versuchen, sich einzumischen. Das gehört zum Wesen und zu den großen Errungenschaften der Demokratie. (Gut, wir könnten nun darüber diskutieren, ob wir wirklich eine haben, aber das würde hier zu weit führen ... *g*) Seien wir zunächst mal froh, dass es in dieser Staatsform die Möglichkeit der Einflussnahme überhaupt gibt.
Ja, und wenn wir es schaffen könnten, sehr, sehr viele Hobby-Halter zu bewegen (vielleicht sogar auf die Straße?), und wenn wir es weiter schafften, gleichzeitig auch die Medien zu beeinflussen (denn die müssen von der Petition natürlich erfahren), dann wären wir vielleicht schon einen Schritt weiter.

Gruß Ulrike

Gast
14.11.2005, 13:47
schonmal an andere foren weiter gegeben?

Ulinne
14.11.2005, 13:53
Nee, Gott-Vater.
Machst du?

Gast
14.11.2005, 13:56
ich geh dann mal suchen...
(godfather=pate..........)

corinna
14.11.2005, 22:31
das folgende haben wir schon am 24. 08. in diversen Foren gepostet, damals wollte es keiner wahr haben, genauso wie die Horrorvision
--------------------------------------------------------------------------------

Emma, Geesefather und ich haben einen Leserbrief/Rundbrief erarbeitet, den wir hier vorstellen möchten und alle, die ihn lesen und erkennen, wie wichtig der Inhalt ist, bitten möchten, ihn weiterzuleiten, eventuell - für die ganz mutigen unter uns- als Leserbrief zu veröffentlich.

Ich selbst werde versuchen, ihn unseren Abgeordneten zukommen zu lassen, da mir der Kommentar von Herrn Brüderle gezeigt hat, wie groß doch die Defizite im Bereich Information sind:



Werte Leserinnen und Leser,
uns allen sind die derzeitlichen Meldungen zur Vogelgrippe, früher
Geflügelpest genannt, bekannt.

Aufklärung zu diesem Thema.

1. Das Virus hat die Grenze von Mensch zu Mensch noch nicht überschritten,
und es relativ unwahrscheinlich, daß es dies tun wird.

2. Es gibt Schutzimpfungen für Geflügel, welche in Deutschland leider
nicht zugelassen werden: Einer der Gründe ist, dass ein deutsches Masthähnchen nicht älter als 35 Tage wird. Das Ministerium spricht von wirtschaftlich vertretbaren Kosten.
Dies bedeutet aber, dass alles andere Geflügel wie Legehennen oder Puten der Geflügelproduzierenden Betriebe, der Kleinlandwirte, der Hobbyhalter und der zoologischen Gärten auch nicht geimpft werden darf.

In China wurde ein wirksamer Impfstoff mit inaktiven Viren entwicklet.
Das bedeutet die Viren sind abgetötet und somit nicht in der Lage
anzustecken. Von geimpften Tieren kann somit später also kein
Infektionsrisiko ausgehen, weder für Tier noch für Mensch.
Doch zutsändige Behörden setzen auf Vorbeugung. Dies bedeutet, bei
auftretendem Verdacht von Vogelgrippe wird vorbeugend alles Geflügel des verdächtigen Bestandes und benachbarter Bestände getötet (Keulung genannt)

Warum wird der Impfstoff dann nicht zugelassen?

Das Problem besteht im Antikörpernachweis. Um frühzeitig festzustellen, ob
ein Tier mit Vogelgrippe infiziert ist wird in Blutproben nach
Antikörperbildung gegen diesen Virus gesucht. Da aber sowohl infizierte
Tiere als auch geimpfte Tiere Antikörper bilden ist eine Unterscheidung
mittels Untersuchungsmethoden nicht möglich.


Doch mittels Listenführung könnte jeder Halter bei geschlossen beringten
Tieren die Impfung nachweisen. Was nicht beringt ist, könnte einen
Mikrochip erhalten oder eine Tätowierung.




Am 23. 08. 2005 ging folgende neue Meldung ein:

Einer Arbeitsgruppe im Institut für Molekularbiologie des
Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems unter Leitung von
Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter und Dr. Walter Fuchs ist es gelungen,
einen neuartigen Impfstoff gegen die Geflügelpest ('Vogelgrippe') zu
entwickeln. Wie das Institut mitteilte, sind entsprechende erste
Versuchsreihen erfolgreich abgeschlossen worden

Dieser Impfstoff wird über das Trinkwasser oder als Spray verabreicht.

Er müßte wohl die Forderungen der Ministerien und der Industrie nach
wirtschaftlicher Vertretbarkeit erfüllen. Leider ist die Zulassung noch
nicht abgeschlossen. Aber die Lage schreit förmlich nach Eilzulassung.


3. Wem nützt die Hetzkampanie gegen Geflügelhalter und Züchter?
Wer profitiert von massenhaften Tierkeulungen?

Sicherlich die industrielle Geflügelwirtschaft, denn sie könnte dann
Haltungsbedingungen (Käfighaltung) und Preise für Geflügelprodukte
diktieren. Preise für Fleisch Eier, ja sogar für jedes Stück Kuchen würden
weiter explodieren. Die Folge ist ein Verlust der Kaufkraft unseres ohnehin nicht steigenden Einkommens.

4. Wußten Sie, daß eine große Anzahl von Impfstoffen aus befruchteten und angebrüteten, mit den jeweiligen Viren infizierten Hühnereiern hergestellt wird?

5. Wieviele Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel? Fragen Sie einmal bei
einem Futtermittelhändler nach wieviel die Hobbygeflügelhaltungen am Umsatz ausmachen. Es kommen erhebliche Umsatzeinbusen und steigende Arbeitslosigkeit dann auch bei den Herstellern dazu. Es ist ein
Teufelskreis, der immer höhere Kreis zieht.
Das wird langfristig auch Ihren Arbeitsplatz betreffen.

6. Viele Rassen sind schon auf einer sogenannten Roten Liste der vom
Aussterben bedrohten Haustierrassen geführt, Rassegeflügel hat sich mit unserer Kultur entwickelt, und zählt somit zum Kulturerbe.
Angesichts immer häufiger auftretender Krankheitstypen und
Gesundheitsschäden bei Tieren in der Geflügelproduktion sind bald
Rückgriffe auf das Genmaterial solcher Rassen notwendig. Wetterbeständigkeit, Kälteunempfindlichkeit, Futterverwertung sind nur einige Beispiele dafür, welche Reserven in den Rassen der roten Liste schlummern.

7. Für viele entfällt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Vor allem
ältere Menschen betrifft es, die ihr Herz im Lebensabend an die
Geflügelzucht gehängt haben.


8. Seuchen hat es schon immer gegeben und ich bin davon überzeugt, daß die verschiedenen Vogelgrippeviren nur auf Grund von moderne Diagnostik häufiger diagnostiziert werden.

9. Am 30.04.2003 schrieb die AHO ein Update zum damaligen Stand des Geflügelpestausbruches :" es waren 243 Geflügelhaltungen betroffen, davon 19 Hobbyhaltungen.."

Wer kann rechnen und die Prozentzahlen ermitteln?
Wenn die Geflügelwirtschaft tatsächlich so sauber ist, warum dann dieses Verhältnis zu Ungunsten der industriellen Tierhaltung?

10. Die Europäische Union hat am 28.08.2005 eine überarbeitete Richtlinie zur gemeinsamen Bekämpfung der Geflügelpest auf den Weg gebracht.
Dazu steht unter anderem im Punkt 3 Absatz 3 der Vorschag zu neuen
und flexibleren Impfvorschriften. Im weiteren Verlauf der Fassung wird
jedoch jedem Mitgliedsland eine strengere Durchführung der
Bekämpfungsmaßnahmen eingeräumt.


Soviel zur objektiven Aufklärung zum Stand der Gefahr durch
die Vogelgrippe. Jeder Leser und jede Leserin, welche glaubt
nun etwas besser informiert zu sein, ist aufgefordert diesen
Text in Foren, Gästebücher oder als Leserbrief in der Tages-
zeitung zu posten.

Denn die Vogelgrippe geht uns alle an, jeden gleich ob
Vogelhalter oder Nichtvogelhalter.

SetsukoAi
15.11.2005, 08:32
Wohin schreibe ich am besten meine eigene Protest Mail? Was meint ihr?

Gast
15.11.2005, 10:22
momentan ist ja eher doof, jürgen ist nicht mehr wirklich verantwortlioch und seehofer noch nicht....

corinna
15.11.2005, 10:45
hauptsache wir machen ihnen Arbeit und mann sieht, öffentliches interesse liegt vor.
Der BDRG antwortet nicht, dier Tierschutz antwortet nicht, nach dem 3. mal hat das fli geantwortet:

Sehr geehrte Frau Orthey,
zunächst einmal vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der am Friedrich-Loeffler-Institut entwickelte Impfstoff für Geflügel
steht derzeit noch nicht zur Verfügung.
Am Institut laufen abschliessende Untersuchungen zur Dauer und
Effekitivität des Impfschutzes.

Danach obliegt es der Industrie, den Impfstoff zu Marktreife zu führen
und zu zertifizieren. Dazu gehören unter
anderem aufwendige und zeitintensive Feldversuche. Dies kann durchaus
noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Eine genaue Zeitabschätzung über die Verfügbarkeit können wir daher
nicht geben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseiten unter
"Aktuelle Informationen zur Aviären Influenza",
Antworten auf Fragen zr Impfung bei Geflügelpest.

Mit freundlichen Grüßen
Elke Reinking


nach dem 2. mal

Sehr geehrte Frau Orthey,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wie Sie wissen, handelt es sich bei der Aviären Influenza = Klassischen Geflügelpest um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die staatlich bekämpft wird. Durch die Geflügelpest-VO sind Impfungen gegen die AI in Deutschland gesetzlich verboten. Ausnahmen des Impfverbotes sind nur durch entsprechende Genehmigungen, die von den obersten Landesbehörden erteilt werden, möglich. Derzeit wird diskutiert, ob Vögel in Zoos geimpft werden dürfen. Es gibt Impfstoffe gegen die AI, die z. B. in Mexiko und Südostasien zum Einsatz kommen.
Es ist jedoch so, daß auch geimpfte Tiere den Erreger ausscheiden können, wenn auch in erheblich geringerem Umfang. Geimpfte Tiere erkranken nicht, scheiden weitaus weniger Virus aus als infizierte Tiere und verlangsamen so die Ausbreitung der Infektion in einem Gebiet. Eine Unterscheidung zwischen geimpften und infizierten Tieren ist möglich, wenn man Impfstoffe verwendet, die denselben H-Subtyp (z.B. H5), aber unterschiedliche N-Subtypen (anstelle von N1 z.B. N2) enthalten.

Zu Ihrer Information füge ich ein Merkblatt zur Aviären Influenza bei. Weitere Infos finden Sie bei Bedarf unter www.avian-influenza.com oder www.intervet.de - news - Fokusthemen - Aviäre Influenza - aktuelle Meldungen.

Wie lange es dauert, einen Impfstoff zu zulassen, kann nicht allgemein benatwortet werden. Es dauert in der Regel aber mehrere Jahre zwischen dem Auftreten eines neuen Erregers und der Zulassung eines Impfsroffes.

Falls Sie noch Fragen dazu haben, stehe ich Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sigrid Spies
Fachtierärztin für Geflügel
Produktmanagerin Geflügel

Intervet Deutschland GmbH
Postfach 1130
D-85701 Unterschleißheim

( 089 / 31006-260
6 089 / 31006-466
e-mail: sigrid.spies@intervet.com

und alle denken, wir ziehen die Hosen mit der Kneifzangen an, beim Menschen würde ein Pandemieimpfstoff innerhalb weniger Monate zugelassen und zur Verfügung stehen, beim Tier solle es Jahre dauern.
Druck müssen sie ,glaube ich alle bekommen, wenn ich jetzt nicht gerade meine Steuererklärung machen müßt...
Eines steht fest, ich will meine Tiere behalten, koste es was es wolle, die müssen endlich merken, daß wir nicht wiederspruchslose nichtdenkende artige Bürger sind,die sich den Mund per Gesetz verbieten lassen. Respekt vor Frankreich, auch wenns hier andere Gründe hat.

An dieser Stelle möchte ich noch einen Link posten, inweiweit sie uns alle noch entmündigen können: Pandemieplan für den Menschen, dort können sie uns, sofern es genügend Impfstoffe gibt, auch per Gesetz verpflichten, alles mit uns machen zu lassen, uns zu offiziellen Versuchskaninchen zu machen.... Das Aufstallen unserer Tiere war nur der Anfang,

http://www.rki.de/cln_006/nn_387378/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/influenzapandemieplan__II,templateId=raw,property= publicationFile.pdf/influenzapandemieplan_II

Helft die Anfänge im keim zu ersticken, wie weit lassen wir es noch mit uns treiben?

corinna
15.11.2005, 10:48
Kraftakt rettet Ortsschau



Marne (rd) Die Vogelgrippe ist zurzeit das bestimmende Thema bei den Geflügelzüchtern. Die siebte allgemeine Ortsschau des Rassegeflügelvereins Marne und Umgebung wäre beinahe ausgefallen. „Ich war schon im Begriff, die Leistungsschau für dieses Jahr abzusagen“, erklärte Vereinsvorsitzender Rudolf Hardorp.

Denn die Vogelgrippe-Schutzverordnung sieht vor, dass Geflügelausstellungen und -schauen bis auf Weiteres verboten sind. Mit einer Eilverordnung zum Schutz vor der Verschleppung des besonders aggressiven Influenza A-Virus (H5N1) hat die Bundesregierung nach Vorgaben der EU eine Eilverordnung erlassen. Und genau in diesem Punkt erhielt der Vorsitzende eine enorme Rückenstärkung seiner Vereinskameraden, denn Ausnahmen von diesem Verbot sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich. So müssen die Züchter nachweisen, dass ihre Tiere alle drei Monate geimpft und untersucht werden. Noch einen Tag vor der Ausstellung besuchte ein Tierarzt jeden der 27 Aussteller, um sich von der Stallhaltung des Rassegeflügels zu überzeugen. Anschließend konnten die für die Ausstellung bestimmten Tiere in geschlossenen Behältern zum Gartenmarkt Matzen transportiert und in die Ausstellungskäfige eingesetzt werden.

Bevor die sechs Preisrichter sich an die Bewertung der über 400 Tiere begeben konnten, wurde jedes einzelne Tier nochmals von der Kreistierärztin Dr. Schoof begutachtet und die Impfpapiere überprüft, bevor Schirmherr Bürgermeister Thomas Maßmann die Ausstellung eröffnen konnte. „Wir sind stolz, dass wir so engagierte Geflügelzüchter haben, die es trotz der unterschiedlichsten Problematiken geschafft haben, eine Sondergenehmigung für diese Ausstellung zu bekommen und der breiten Öffentlichkeit ihre außerordentlichen Zuchtergebnisse zu präsentieren“, lobte Maßmann.

„Unser Hobby wurde in den vergangenen Jahren immer wieder hart gebeutelt“, gab Kreisverbandsvorsitzender Gustav-Adolf Voß zu. „Im Jahr 2004 grassierte die Geflügelpest und in diesem Jahr kämpfen wir mit der Vogelgrippe.“ Dass der Mensch an erster Stelle steht, der geschützt werden muss, steht für die Hobbyzüchter außer Frage. „Aber wenn wir unsere Tiere die vergangenen zwei Jahre so gehalten hätten, wie es die Regierung teilweise verlangt hat, dann hätten wir jetzt den Tierschutz und saftige Strafgelder am Hals“, weist Voß auf den Zwiespalt hin. Die Geflügelpestschutzverordnung sieht eine Stallhaltungspflicht für alle Hühner, Enten, Gänse, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln und Laufvögel zunächst bis zum 15. Dezember 2005 vor. Der Kreisverband hat nun auch den Antrag auf Sonder-Impfung seiner Zuchttiere gestellt. .

ERGEBNISSE

Mehr als 400 Tiere von 27 Altzüchtern und zehn Jugendlichen wurden bewertet. Die Siegerpokale erhielten:

Erwachsenenabteilung:

Wassergeflügel: Reinhard Böge (Cayugaenten schwarz); Hühnerpokal: Johann Hermann Ockels (New Hampshire goldbraun); Zwerghühner bestes Tier: Ingo Kolster (Zwerg Vorwerkhühner); Zwerghühner auf vier Tiere: Susanne Prill (Federfüßige Zwerghühner silberporzellanfarbig); Tauben bestes Tier: Hartmut Wolter (Schlesische Kröpfer weiß); Tauben auf vier Tiere: Norbert Wolter (Deutsche Modeneser Schietti Blau ohne Binden); Ziergeflügel: Rudolf Hardorp (Chilenenpfeifente); Jacob-Schröder-Gedächtnispreis: Susanne Prill (Federfüßige Zwerghühner Silberporzellanfarbig); Walter-Lackmann-Gedächtnispreis: Ingo Kolster (Zwerg Vorwerkhühner); Hermann-Kölln-Gedächtnis-Preis: Rudolf Hardorp (Schlesische Kröpfer weiß).

Jugendabteilung:

Enten: Daniela Mrohs (Streicherenten silberfarbig); Zwerghühner bestes Tier: Jesko Engels (Federfüßige Zwerghühner Isabell porzellanfarbig); Zwerghühner auf 3 Tiere: Finja Hardorp (Zwerg Brahna weiß-schwarz Kolumbia); Tauben: Mike Luchs (Deutsche Modeneser Schietti blau ohne Binden); Jacob-Schröder-Gedächtnispreis: Florian Wolter (arabische Trommeltauben weiß).



www.kn-online.de

Hier hat ein Kreisverband die Impfung der Zuchttiere beantragt, mit Sicherheit wird es zwar agelehnt, aber immerhin es macht Arbeit und dann der Wiederspruch gegen den Bescheid, das wäre doch mal ein Betätigungsfeld für unseren BDRG und dessen Juristen, da einen Musterantrag zu entwerfen, für geimpfte Tiere bestünde doch kein Anlaß mehr zum aufstallen? Ich glaube die schreib ich als nächstes mal wieder an.

Liebe Grüße Corinna

AnnTye
15.11.2005, 16:29
Hallo,

die folgenden Beiträge hatten sich vom Thema entfernt, deshalb habe ich sie in diesen neuen Thread verschoben:
Impfungen bei Tieren (http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=5339)

Viele Grüsse Antje