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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausstellungsverbot geändert/verlängert



yossy
07.11.2005, 22:39
Hallo Baden-Württemberger,
ich komme eben von einer Hühnersitzung und für uns Baden-Württemberger ist ganz neu:

Ich habe gehört
Per Weisung des Ministeriums Ba-Wü an die Kreisvets. Absolutes Ausstellungsverbot bis zum 28.02.2006 . Nix mit 14 Tagen eingestallt und untersucht etc...... Tauben dürfen weiterhin ausgestellt werden, aber nur wenn sie a) gegen Paramyxo und b) gegen New Castle Deseas geimpft sind. Nicht nur die Ausstellungstiere, sondern der ganze Bestand zuhause auch.
Ich denke dass das demnächst bekannt gemacht wird. Hat schon jemand von Euch davon gehört?

Ich habe auch schon gehört dass bereits eine neue Stallpflicht ab dem xx.x. geplant ist, bundesweit.

Ich habe auch schon gehört, dass die Verantwortlichen der ausgefallenen Deutschen Zwerghuhnschau Sinsheim nun um die 32.000,-- Euro Hallenmiete kämpfen.

Ich habe auch schon gehört welche Auflagen die Nationale Dortmund hat und dass den Verantwortlichen "die Knie schlottern".

Aber genug für heute Nacht.
Grüße yossy

Dominik Timm
07.11.2005, 22:54
Wird sich das nur auf Baden-Württemberger beziehen oder wird so eine Regelung auch auf andere Bundesländer ausgeweitet ?

Redcap
07.11.2005, 23:29
Einfach lächerlich ...

Klausemann
08.11.2005, 08:40
Ein Kumpel von mir war auf einer Ausstellung bei Braunschweig. Dort dürfen sie nur ausstellen, wenn die Pflichtimpfungen vor liegen und die Tierärztlichen Untersuchungen nicht älter wie zwei Tage sind.

Ich denke, man hat ne neue Geldquelle erschlossen.

Klaus

Gast
08.11.2005, 08:53
das wird ja wirklich immer besser. am besten gefällt mir der teil mit der neuen aufstallung.... >:( :-X >:(

Lexx
08.11.2005, 08:57
Gibt es für die Verlängerung des Ausstellungsverbots und die geplante zweite Aufstallung eventuell eine verlässliche Quelle? Also eine Adresse wo man das nachfragen/lesen kann? Würde mich für den ZEL interessieren.

Mit dem Chaos, wegen Bedingungen zur Ausstellung, die verantwortlichen Vet-Ämter haben Personalprobleme und legen auch ganz gerne die Verordnung pixDaumen aus, das merkt man auch daran, wieviele Varianten bestehen wenn´s um´s Volierenbauen geht. Jeder genehmigt was anderes :(.
Grüsslis... Lexx

Schwarzer
08.11.2005, 09:05
Da wiehert der Amtsschimmel. Baden-Württemberg ist ja für seinen Einfallsreichtum bekannt, aber das wäre ja wohl der Kracher. Man muss doch die Kirche im Dorf lassen! :wall

Ich hoffe nur, dass Rot/Rot das schon aus Prinzip ablehnen wird - eben, weil es von schwarz kommt. Manchmal sind solche Befindlichkeiten recht nützlich. :grinsevil

yossy
08.11.2005, 09:08
Gibt es für die Verlängerung des Ausstellungsverbots und die geplante zweite Aufstallung eventuell eine verlässliche Quelle? Also eine Adresse wo man das nachfragen/lesen kann? Würde mich für den ZEL interessieren.


Ja, gibt es!
Ich habe den Schrieb unseres Landesvorsitzenden gesehen u.a. Bezug auf ein Fax vom Ministerium Dr. Grün. Das geht demnächst auch an alle Kreisverbandsvorsitzende.

Grüße yossy

Gast
08.11.2005, 09:10
das macht mut und freude........... :-/

Schwarzer
08.11.2005, 09:17
Äh, haben wir einen Jusristen im Forum? Ich denke da an Schlagworte wie Sammelklage, Normenkontrollantrag, Verfassungsbeschwerde - irgend so was muss doch eine Chance auf Erfolg haben. Auch Gesetze müssen verhältnismäßig sein und vor allen Dingen zielführend - das bezweifle ich bei diesen Pressluft-Verordnungen.

yossy
08.11.2005, 09:24
..... das macht Mut und Freude ...
und ... Juristen ....

.... von meinem unnütz bezahltem Standgeld in Sinsheim sind ca. 40% weg, da kommt Freude auf!

Auch Freude kommt auf, dass ich in Dortmund nicht gemeldet habe. Da bin ich jetzt "auf der sicheren Seite". Denn in Dortmund patroulieren/werden ...) sage und schreibe 6 Kreisvets vom Einsetzen bis zum Aussetzen und tun nichts anderes als wie sämtliche Tiere ständig begutachten und jede Menge Blutproben zu nehmen .... und sollte nur ein einziger Fall ....... dann maschiert die komplette Ausstellung in Quarantäne, mindestens 1 Woche.

Ja da kommt Freude auf.

Grüße yossy

Gast
08.11.2005, 09:24
wenn sogar der bauernverband sich für eine aufstallung ausspricht, dann dürften die chancen verschwindend gering sein.

und da ja bekanntlich das allgemeinwohl vor eigennutz geht, sehe ich da keine wirkliche chance.

Gast
08.11.2005, 09:26
war ja ironisch gemeint...

Lexx
08.11.2005, 09:33
Meinst Du es besteht die Möglichkeit eine Kopie von dem Schrieb dem ZEL (über mich oder www.zel-eu.de Kontakt) zukommen zu lassen? Ich bin leider in keinem Verein mehr (aber meine Eltern noch), aber wenn das durchkommt, dann wird die Kleintierzucht über kurz oder lang kaputtgemacht >:(.
Wäre halt interessant zu lesen, wie die Verlängerung argumentiert wird.
Grüsslis... Lexx

Günter Droste
08.11.2005, 10:34
Das mit dem Ausstellungsverbot ist ganz einfach - man muss nur die derzeit bestehende Verordnung richtig lesen:
Aufsstallungsgebot bis 15.12.2005
Ausstellungsverbot usw. ......
Die Verordnung tritt am 28.02.2006 ausser Kraft - d.h. die Tiere dürfen derzeit ab dem 15.12.05 wieder ins Freie - Ausstellungen bleiben aber grds. bis 28.02.06 verboten.

Gast
08.11.2005, 11:49
http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/av_Influ/RB_Infl_051101.pdf

Schwarzer
08.11.2005, 12:04
Oh ha! Information ist halt alles. Wie weit fliegen die piepies eigentlich in 21 Tagen?

Gast
08.11.2005, 12:07
Schwalben fliegen pro Tag mehrere hundert Kilometer, um ihre Jungen zu versorgen.

Mauersegler verbringen nahezu ihr gesamtes Leben in der Luft. Sie schlafen sogar im Fliegen. An dieses Leben im Luftraum sind die Zugvögel perfekt angepasst. Sie sind Langstreckenflieger, die in Äquatorial- und Südafrika überwintern und nur für sehr kurze Zeit nach Deutschland zum Brüten zurückkommen. Dabei folgen sie in der Luft stets den günstigsten Witterungs- und Nahrungsverhältnissen und können erstaunliche Flugleistungen vollbringen. So wurden 1.410 km in 4 Tagen nachgewiesen. Im Winterquartier streifen sie weit umher und bleiben wahrscheinlich ständig in der Luft.
Der Abflug in die Winterquartiere beginnt in Mitteleuropa bereits Mitte Juli / Anfang August. Erfolglose Brutvögel, Einjährige, Jungvögel und verpaarte Männchen wandern als Erste ab. Einzelne Weibchen (durch Anlegen von Fettreserven nach der Brut), Spätbrüter und Jungvögel verzögern den Wegzug allerdings bis Ende Oktober / Anfang November. Auch Beobachtungen Ende November / Anfang Dezember sind bekannt.
Im Frühjahr kehren die ersten Vögel pünktlich Ende April bzw. um den ersten Mai herum zurück und besetzen sofort - ohne zu zögern - ihre angestammte Nisthöhle. Die Jungen bleiben ihrem Geburtsort ebenfalls treu.
Wenn wegen Regen oder Kälte das Futter um den Brutplatz knapp wird, weichen die Mauersegler in Schönwettergebiete aus, die mehrere hundert Kilometer entfernt sein können. Viele Segler flüchten vor ungünstiger Witterung aber auch und legen auf dieser sogenannten Wetterflucht Tausende von Kilometern zurück. Dabei können die Vögel in Gebieten erscheinen, wo sie sonst nicht vorkommen.
Auf ihren Wanderungen werden einige Mauersegler weit in den Norden verschlagen. So wurden einzelne Exemplare auf Island, bei Spitzbergen und Nowaja-Semlja, bei Murmansk sowie in Nordsibirien gesichtet.

Gast
08.11.2005, 12:10
und hier die nächste info:
Nun ist es nicht so, daß sich aus der Stundengeschwindigkeit eine entsprechende Tagesleistung ergäbe. Der Flug ins Winterquartier wird von oft mehrtägigen Rast= und Futterpausen unterbrochen. Es ist nicht etwa ein unaufhaltsames Dahinstürmen; vielmehr kann er mit einem gemächlichen Bummeln verglichen werden. Dagegen vollzieht sich der Rückflug zum Rüsten für das Brutgeschäft rascher; mit ungestümer Hast streben die Vögel dem Brutgebiet zu. Die normale, täglich zurückgelegte Strecke kann bei Singvögeln mit etwa 60 km angegeben werden und dürfte bei den Schnepfenvögeln mit 500 km das Höchstmaß erreichen. Weitziehende Vögel haben eine durchschnittliche Tagesleistung von 150 bis 200 km, während weniger weit wandernde Arten meist unter 100 km bleiben. Daraus erklärt sich auch die verhältnismäßig lange Reise; abgesehen von einigen Ausnahmen ist sie kein Nonstop=Flug. Der Storch benötigt bis nach Südafrika 3—4 Monate, das gleiche gilt für den Rötrückenwürger. Schwalben wandern von September bis Anfang November. Zum Teil müssen gewaltige Strecken zurückgelegt werden. Beim Storch beträgt sie rund 10 000 km; den Rekord hält eine amerikanische Küstenseeschwalbe. Sie wandert von der Mitternachtssonne der Arktis bis zur Mitternachtssonne der Antarktis; in einer weltumspannenden Reise von 17 000 km benötigt sie dazu etwa zehn Wochen mit einer durchschnittlichen Tagesleistung von 250 km; und das zweimal im Jahre. (http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1961/hjb1961.45.htm)

Schwarzer
08.11.2005, 13:14
Ich frage nur wegen Inkubationszeit und Flugdauer. 21 Tage Inkubationszeit gegen monatelange Flüge zu den Winterdomizilen - da müsste schon ´ne Ketteninfektion ran - so eine Art Virenstaffel.

Effektiver ist da schon der Handel - illegal oder legal!

Gast
08.11.2005, 13:30
deswegen wird die gefahr ja auch als gering bis mäßig genant. also nicht höher als sie normalerweise eh ist.