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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vogelgrippe ??? in Neuwied. Neues vom Weihnachtsmann vor Ort.



Weihnachtsmann
25.10.2005, 12:04
Hallo liebe Leute!
Da ich mit meinen Viechern im Kreis Neuwied lebe, hier aus gegebenem Anlaß die aktuelle Berichterstattung von vor Ort. Die beiden großen Zeitungen sind der Generalanzeiger Bonn und die Rheinzeitung. Inhaltlich tut sich da nicht viel. Neuwied liegt rechtsrheinisch unten am Rhein, da wo die Wied in den Rhein mündet und ist nicht weit weg von Koblenz und dem „Deutschen Eck“

Die Links:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index_frameset.html?/nitf/html/infoline_brennpunkte/
http://www.rheinzeitung.de/a/tt2/t/

Hier der Homepagetext aus dem Generalanzeiger Bonn
25. Okt. 2005 12.33 Uhr:

Landesuntersuchungsamt: Tod verendeter Graugänse völlig unklar
Koblenz/Mainz. (dpa) Die Ursache für den mysteriösen Tod von 22 Graugänsen bei Neuwied liegt weiter im Dunkeln. Es sei noch immer völlig unklar, ob die Tiere an Vogelgrippe erkrankt waren, sagte der Präsident des rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamtes, Stefan Bent, in Koblenz.
Dort arbeiteten unterdessen 20 Wissenschaftler unter Hochdruck daran, die Todesursache herauszufinden. Feuerwehrleute hatten am Montagabend in speziellen Schutzanzügen die toten Vögel an einem Kiessee südlich des Neuwieder Stadtteils Heimbach-Weiß in Kisten geborgen und in das Landesuntersuchungsamt gebracht. Mit einem Zwischenergebnis wird heute Abend gerechnet. «Kein Labor der Welt kann diese Untersuchung schneller machen als wir», sagte Bent. Trotzdem benötige man dafür eine gewisse Zeit. Derzeit werde untersucht, ob die Graugänse überhaupt an einer Form der Vogelgrippe verendeten. Erst wenn dies klar sei, könnten gezieltere Untersuchungen beginnen und herausgefunden werden, ob die Tiere möglicherweise den auch für Menschen gefährlichen Virustyp H5N1 in sich trugen.
Bent warnte vor Panikmache: «Im Moment besteht überhaupt keine Gefahr für die Menschen.» Eine Sprecherin seiner Behörde sagte zum Verdacht einer Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus: «Es gab keine äußeren Anzeichen, dass die Tiere daran verendet wären.»

Bislang sei nicht einmal klar, ob es sich bei den toten Gänsen überhaupt um Zugvögel handelt oder um einheimische Tiere, sagte Bent weiter. Zunächst war die Rede auch von verendeten Stockenten gewesen. Dies bestätigte sich aber nicht.

Eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums mahnte ebenfalls zur Ruhe. Im Laufe des Tages sei allenfalls mit einer «Tendenz» zu rechnen, ob die Tiere tatsächlich an der Vogelgrippe starben. Gebe es bei den Untersuchungen in Koblenz tatsächlich Hinweise auf das gefährliche Virus, müssten diese in den kommenden Tagen überprüft werden.

Es seien alle Schutzmaßnahmen getroffen worden, die möglich seien, sagte der Bürgermeister von Neuwied, Reiner Kilgen (CDU). Bei Untersuchungen weiterer Seen um den Fundort bei Heimbach-Weiß seien keinen weiteren toten Vögel gefunden worden.

Auch wenn die Tiere an dem Virus gestorben seien, bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, sagte Kilgen. Geflügelzüchter befolgten die Anordnung, ihre Tiere in Ställen unterzubringen. Auch im Neuwieder Zoo sei das gesamte Federvieh eingesperrt. Vor Wochen schon habe die Stadt klären lassen, ob an Vogelgrippe verendete Vögel in Neuwieder Seen die Trinkwasserversorgung gefährden könnten.

Ein Junge hatte die verendeten Graugänse am Vortag entdeckt und die Polizei informiert. «Die toten Gänse trieben auf dem Weiher», hatte ein Polizeisprecher in Koblenz am Montagabend gesagt.

«Einige Tiere verendeten unter den Augen der eingesetzten Kräfte unter starken Krämpfen.» Auf dem Gewässer befanden sich nach den Angaben neben den verendeten Tieren noch Schwäne und Blesshühner, denen aber keine Krankheitssymptome anzumerken waren. Auch das Wasser des Sees sollte untersucht werden.

Die Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe standen in Mainz auch auf der Tagesordnung einer gemeinsamen Sitzung der Landtagsausschüsse für Umwelt und Forsten sowie für Landwirtschaft und Weinbau.

Sobald ich mehr erfahre, melde ich mich.
Tschö, Udo & seine traurigen Viecher

Dominik Timm
25.10.2005, 12:46
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2005-10-25T092306Z_01_HUB533780_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-VOGELGRIPPE.xml&archived=False

Jetzt 35 tote vögel :(

Dominik Timm
25.10.2005, 12:48
http://news.google.de/news?hl=de&ned=de&q=Vogelgrippe+

Keine Anzeichen das es vogelgrippe ist

Jutta
25.10.2005, 13:32
Hi..

habe um 12.00 Uhr im Radio ein live Interview auf Hr1 mitgehört.

Die Stockenten wurden von einem Jungen in einem Teich gefunden. Der ist dann zum Nachbar...eine Möbelschreinerei...Betrieb gelaufen und hat Bescheid gegeben. H. Rausch...sein Name...hat dann sofort den zuständigen Jagdpächter alamiert...der kam dann auch sofort...und erkannte und sagte es auch das das verhalten der Enten völlig untypisch sei..

Es seien 5 tote Enten schon im Wasser geschwommen...aber andere hätten noch gelebt....die dann aber alle innerhalb der nächsten 50 Minuten verendet seien....sie hätten sich ruckartig bewegt und seien im Kreis auf der Seite geschwommen.... ???

Reporter...: Und haben sie nun Angst das hier die Vogelgrippe ausbrechen könnte....


H. Rausch...: Nein eigentlich nicht..weil der Jagdpächter gesagt hätte so verhalten sich keine Enten mit einem Virus...eher Vergiftung..oder anderes....ähh.... ;)

Reporter..: Oh...das können WIR doch nicht beurteilen...also...dann... :P

dann wurde das Gespräch abrupt beendet..ohne Tschüss oder Wiedersehen...und Musik wurde gespielt... :(


Also...mein Gefühl sagt mir die haben was vor... :o da stimmt was nicht!!

Nur mal so....


Jutta

Landei
25.10.2005, 14:17
Wenn gewisse Interessengruppen die Vogelgrippe WOLLEn dann KRIEGEN wir die auch... >:( - macht Euch nix vor.
Laborergebnisse? Dass ich nicht lache - egal was da rauskommt.

katinka
25.10.2005, 16:32
Hallo zusammen,

nach der homepage von SWR gibt es den Verdacht, dass die Tiere evlt. durch irgendweilche Stoffe in herumliegenden Brotresten gestorben sein könnten. Hinweise auf die Vogelgrippe gab es bis jetzt keine, aber die entgütigen Ergebnisse gibt es heute abend oder morgen mittag.

Viele Grüße
Katinka

Litizicke
25.10.2005, 18:00
Was soll denn diese Panikmache.
Laborergebnisse dauern doch mindestens 3 Tage.

Jetzt ist wohl jeder tote Vogel an der Vogelgrippe gestorben - oder was :stop


Gruß Sabine

Sinner
25.10.2005, 18:05
Original von Jutta
Hi..

habe um 12.00 Uhr im Radio ein live Interview auf Hr1 mitgehört.

Die Stockenten wurden von einem Jungen in einem Teich gefunden. Der ist dann zum Nachbar...eine Möbelschreinerei...Betrieb gelaufen und hat Bescheid gegeben. H. Rausch...sein Name...hat dann sofort den zuständigen Jagdpächter alamiert...der kam dann auch sofort...und erkannte und sagte es auch das das verhalten der Enten völlig untypisch sei..

Es seien 5 tote Enten schon im Wasser geschwommen...aber andere hätten noch gelebt....die dann aber alle innerhalb der nächsten 50 Minuten verendet seien....sie hätten sich ruckartig bewegt und seien im Kreis auf der Seite geschwommen.... ???

Reporter...: Und haben sie nun Angst das hier die Vogelgrippe ausbrechen könnte....


H. Rausch...: Nein eigentlich nicht..weil der Jagdpächter gesagt hätte so verhalten sich keine Enten mit einem Virus...eher Vergiftung..oder anderes....ähh.... ;)

Reporter..: Oh...das können WIR doch nicht beurteilen...also...dann... :P

dann wurde das Gespräch abrupt beendet..ohne Tschüss oder Wiedersehen...und Musik wurde gespielt... :(


Also...mein Gefühl sagt mir die haben was vor... :o da stimmt was nicht!!

Nur mal so....


Jutta


Original von Landei
Wenn gewisse Interessengruppen die Vogelgrippe WOLLEn dann KRIEGEN wir die auch... >:( - macht Euch nix vor.
Laborergebnisse? Dass ich nicht lache - egal was da rauskommt.

ihr beiden habt vollkommen recht: da stimmt was nicht! ich tippe auf ne verschwörung, wenn nicht gar nen anschlag! ausgebildete zugvögel, die den tödlichen virus im kamikaze flug flächendeckend über ganz deutschland verbreiten!

traue keiner ente die im park niedlich durch den teich schwimmt, sie könnte im auftrag der batterie hühner mafia sein! alle macht der massentierhaltung in käfigen!

gruß
jens, der keine enten mehr füttert

Simon
25.10.2005, 18:33
Nach ersten Erkenntnissen sind die Tiere an einer Vergiftung,mit Ratten-und Mäusegift gestorben.

Es wurden angeblich auch Spuren von Influenza A an den Wildgänsen gefunden.

Dominik Timm
25.10.2005, 18:42
Berlin (Reuters) - Bei den verendeten Wildvögeln im rheinland-pfälzischen Neuwied haben erste Tests keinen direkten Verdacht auf den gefährlichen Vogelgrippe-Erreger ergeben, genauere Ergebnisse sollten aber erst am Abend vorgelegt werden.

"Wir haben die Obduktionen durchgeführt und haben keine konkreten Anhaltspunkte dafür finden können, dass es sich um die Vogelgrippe handelt", sagte der Präsident des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz, Stefan Bent, am Dienstag dem Sender N24. Der Leiter des Instituts für Tierseuchendiagnostik, Karl Zimmer, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, nach der Sezierung der am Montagabend auf einem Weiher entdeckten Kadaver seien bei zwölf Tieren keine charakteristischen Anzeichen für die Geflügelpest gefunden worden, bei anderen gebe es aber durchaus Organveränderungen - etwa Blutungen - wie sie auch bei der Vogelgrippe vorkommen könnten. "Allerdings sind Grad und Ausprägung nicht so stark, dass man den konkreten Verdacht äußern müsste", sagte er. Bent und eine Sprecherin verwiesen aber darauf, dass noch weitere mikrobiologische Tests folgen sollten. Laut Bent sind an den betroffenen Seen auch in der Vergangenheit des öfteren tote Vögel gefunden worden.

ERGEBNISSE AM ABEND - AUCH VERGIFTUNG NICHT AUSGESCHLOSSEN

Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums handelt es sich um insgesamt 22 Graugänse und einen weiteren Vogel. Die Tiere seien am Montag und am Dienstag tot an zwei Weihern in der Nähe von Heimbach-Weis im Kreis Neuwied aufgefunden und in das Landesuntersuchungsamt gebracht worden. Zuvor war von 25 toten Tieren berichtet worden. Angaben von Institutsleiter Bent, wonach am Dienstag zehn weitere Tiere aufgefunden worden seien, bestätigten sich den Behördenangaben zufolge nicht.

Laut dem Ministerium wird auch das Wasser des Weihers untersucht. Die örtliche Polizei beschlagnahmte am Nachmittag zudem einen Laib Brot. Es soll nun untersucht werden, ob die Tiere möglicher Weise vergiftet wurden.

Das Landesuntersuchungsamt hatte am Vormittag mit der Untersuchung der Tiere begonnen. Am Abend könne eine Aussage getroffen werden, ob die Graugänse an einem Influenza-A-Virus gestorben seien oder ob eine andere Todesursache vorliege. Handele es sich um einen Grippeerreger, müsse dann weiter geklärt werden, ob es der auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 sei, sagte Sprecherin Kerstin Stiefel. Gewissheit darüber würde es aber erst in einigen Tagen geben. Die möglichen weiteren Tests würden dann im nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts vorgenommen. Laut dem zuständigen Ministerium in Mainz würde bei einem Nachweis von H5N1 unverzüglich der nationale Krisenstab zusammentreten.

Die Europäische Kommission wollte noch am Dienstag ein zeitlich befristetes Importverbot für lebende Wildvögel verhängen. Dies war vor allem von Deutschland und Großbritannien gefordert worden. Frankreich verhängte eine Stallpflicht in Risikogebieten. In Deutschland gilt bereits seit Samstag eine Stallpflicht für Geflügel. Damit soll verhindert werden, dass Zuchtgeflügel sich bei Zugvögeln anstecken. Im europäischen Teil Russlands ist bereits der auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus-Typ nachgewiesen worden. Vögel aus diesen Regionen ziehen in der kalten Jahreszeit auch nach Deutschland. In Asien grassiert die Vogelgrippe seit 2003. Mehr als 60 Menschen fielen ihr dort bislang zum Opfer. In Indonesien starb daran erneut ein Mann.

Auch an einem Baggersee bei Göttingen wurden drei verendete Graugänse entdeckt, die nun auf Vogelgrippe untersucht werden. "Wir erwarten aber kaum einen positiven Befund", sagte der Leiter des Kreisveterinäramtes Göttingen, Jürgen Gremmel. Die Jungvögel seien in einem schlechten körperlichen Zustand gewesen und vermutlich an Erschöpfung gestorben.

Hühnerknecht
25.10.2005, 18:50
http://www.n-tv.de/594200.html

Der weitere Vogel war nach Angaben des Arztes ein Eichelhäher der schon stark in der Verwessung war! Pressekonferenz um 19:15 Uhr in N-TV

grünschnabel
25.10.2005, 19:05
eben in TV- Rattengift! Zwar ist auch Influenza A gefunden und morgen Mittag soll klar sein, ob H5N1, aber das war doch klar, jetzt sind die Leute schon so irre, das sie Panik auslösen, indem sie die Tiere vergiften!

Anton
25.10.2005, 19:11
Das Vogelgrippevirus ist bei Enten und Gänsen keine Seltenheit, daher kein Grund zur Aufregung!

Gruß Stefan

Dominik Timm
25.10.2005, 19:18
Seit jahren weisen sie immer wieder bei Wildvögeln die Vogelgrippe nach . Und sollte es könnte es immer diese vermutungen machen mich wahnsinnig . Die Medien sollten erst dann etwas verbreiten wenn sie sich auch sicher sind und nicht ihm vorfeld unnütz panik verbreiten . Das bringt nur denn scheiß Medien etwas >:(

marled
25.10.2005, 19:20
Ich bin auch schon von der allgemeinen Hysterie ergriffen, verd... nochmal.
Als ich heute einen toten Spatz hinterm Haus liegen sah, kam erst mal die Panik hoch. Mein 'Mann musste den erst in die Hand nehmen, untersuchen und mir die Wunde zeigen, wo unsere Katze ihre Zähne in den Vogelhals geschlagen hatte, bevor ich mich wieder beruhigt habe!
marled

Weihnachtsmann
25.10.2005, 20:24
25.10.2005
21.20 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Neues vom Bonner Generalanzeiger:

Die 22 toten Graugänse in einem Weiher bei Neuwied in Rheinland-Pfalz sind aller Wahrscheinlichkeit an einem Mäuse- und Rattengift verendet. In zwölf Tiermägen seien Spuren davon gefunden worden.
Das sagte der Präsident des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz, Stefan Bent, am Dienstagabend. Das Nagergift Phosphid habe eindeutig den Tod der Wildgänse verursacht. Der ursprüngliche Verdacht, die Vögel seien an einem Vogelgrippevirus gestorben, habe sich nicht bestätigt. «Wir geben also Entwarnung unter Vorbehalt», sagte Bent.

Bei zwei Tieren habe es zudem Hinweise auf ein Influenza-A-Virus gegeben. Der vorläufige Befund müsse aber noch bestätigt werden. Dieses Virus sei allerdings bei Wildgänsen nichts Außergewöhnliches. Ergebnisse von weiteren molekularbiologischen Untersuchungen sollen am Mittwochmittag vorliegen. «Wir werden dem Hinweis weiter energisch nachgehen und gegebenenfalls auch auf den Subtypus H5N1 untersuchen lassen», sagte Bent.

Auch wenn das Nagergift Phosphid nur in zwölf Mägen nachgewiesen worden sei, könne davon ausgegangen werden, dass alle Tiere daran verendet seien, sagte Bent. Die krankhaften Veränderungen der inneren Organe der Tiere, wie etwa rundförmige Blutungen auf der Magenschleimhaut und vermehrtes Wasser in der Lunge, seien vom Gift verursacht worden.
Die Graugänse waren am Montag auf dem Weiher teils unter Krämpfen verendet. 20 Wissenschaftler hatten am Dienstag die Kadaver untersucht.

Im Kampf gegen die Vogelgrippe hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) besonders für die betroffenen Länder Südostasiens ein Frühwarnsystem gefordert. Künftige Grippe-Epidemien bei Tieren könnten so effizienter abgewehrt werden, und auch ein für Menschen gefährliches Supervirus könne sich dann schwerer bilden. Indonesien bestätigte am Dienstag einen weiteren Todesfall durch das H5N1-Virus. Weltweit sind damit mindestens 62 Menschen daran gestorben.
WHO-Direktor Jong Wook Lee betonte, vor den drei Grippe-Pandemien bei Menschen im 20. Jahrhundert habe es kein Frühwarnsystem gegeben, das die Katastrophe hätte aufhalten können. Dieses Mal müsse das anders werden. Bisher hätten nur rund 40 Länder Pläne für den Fall des Ausbruchs einer globalen Epidemie gemacht.

Mexikos Gesundheitsminister Julio Frenk forderte die reichen Staaten auf, wissenschaftliches Know-how und Technologien zu Herstellung eines Impfstoffs an ärmere Länder weiterzugeben. «Viele mittlere Staaten sind in der Lage, Impfstoff zu produzieren - aber wir können nicht von Null anfangen», sagte er der dpa. Derzeit hätten nur neun Länder die Kapazität, einen Impfstoff zu entwickeln und zu produzieren, der gegen das Virus H5N1 schütze.

Unterstützung fand dieser Vorstoß bei Kanadas Premierminister und Gastgeber der Konferenz, Paul Martin. Die Industrienationen sollten nach seiner Ansicht auch Medikamente und Impfstoffe mit ärmeren Ländern teilen. Bisher stammten alle menschlichen Opfer aus den armen Regionen Südostasiens, betonte Martin. Der kanadische Gesundheitsminister Ujjal Dosanjh drohte mit einer Lockerung des Patentrechts, sollten Pharmaunternehmen im Kampf gegen die Vogelgrippe aus seiner Sicht nicht ausreichend kooperieren.

Die Gesundheitsminister diskutierten bis Dienstagabend in der kanadischen Hauptstadt Möglichkeiten, die Vogelgrippe in Asien einzudämmen und ihre weitere Verbreitung auf andere Kontinente zu stoppen. Vor allem Afrika sei durch die derzeit dorthin ziehenden Vogelschwärme gefährdet.

Die EU beschloss am Dienstagabend in Brüssel im Kampf gegen die Vogelgrippe erwartungsgemäß die kommerzielle Einfuhr von Wild- und Ziervögeln in die Union. Das Verbot soll von der Kommission in der nächsten Tagen noch offiziell in Kraft gesetzt werden. Das Einfuhrverbot gilt zunächst bis Ende November. Außerdem verbot die EU Einfuhren lebender Vögel aus Kroatien. In Kroatien werde nach entsprechendem Verdacht noch getestet, ob der auch für Menschen gefährliche Virus-Untertyp H5N1 im Land aufgetreten sei.

Nach langem Zögern hat auch Frankreich wegen der Vogelgrippe die Freilandhaltung von Geflügel in besonders gefährdeten Gebieten bis zum 1. Dezember verboten. Spanien beschloss, die Freilandhaltung von Geflügel im Umkreis von zehn Kilometern um spezielle Zugvogel- Rastgebiete zu untersagen.

Bei einem neuen Vogelgrippe-Fall in China sind laut WHO in der ostchinesischen Provinz Anhui 2100 Hühner und Gänse infiziert und 550 davon verendet. Das Landwirtschaftsministerium sprach bislang nur von einem H5-Virus, doch könne es sich durchaus als der gefährliche Typ H5N1 erweisen. Die Behörden haben bereits 45 000 Tiere getötet und eine Quarantäne verhängt. Weitere 140 000 Tiere seien geimpft worden.
25.10.2005, 20:40 Quelle:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index_frameset.html?/nitf/html/infoline_brennpunkte/
Grüße von Udo und seinen Knast-Hühnern (die er immer abgelehnt hat)

kraehe
25.10.2005, 20:53
Wir brauchen gar keine Vogelgrippe, die Hysterie ist bei weitem höher einzustufen, jedenfalls die Folgen davon... :o
Irgendwo habe ich gelesen, dass es überhaupt kein solches Virus geben
soll - wie das :-[
was wird denn dann immer diagnostiziert - oder wie kommt man darauf ein Virus nicht identifiziert zu haben... ???
Lustige Hypothesen tauchen auf... ;D

Klausemann
25.10.2005, 21:04
Hallo Werner,
ich habe gelesen, wenn die Viren die Zellen befallen, geben sie ihre eigene Struktur auf, sie sind quasi Unsichtbar.

Und unsichtbare Viren im nach hinein nach zu weisen , oder auf Grund bestimmter Symthome zu zuordnen, ist bestimmt nicht einfach.

Gruss Klaus

HCS
25.10.2005, 21:04
@Sinner
Ne, die Sache ist noch viel geheimnisvoller - das Virus gibt es ja nachweislich gar nicht! Krankheiten sind ja bekanntlich nicht die Folge von Keimen jedweder Art, sondern von Vitaminmangel - also heißt das, die Pharmamafia hat eine Chemikalie entwickelt, die dem Körper Vitamine entzieht und damit die Vogelgrippe auslöst. Anders könnten sie ja nie und nimmer Grippemittel verkaufen.

Ich glaube fast, das Virus ist noch viel gefährlicher, als es bisher immer hieß: es wird auch auf elektronischem Wege übertragen und löst dann beim Menschen die höchst gefährliche Paranoia infectuosa aus. Die äußert sich u.a. im wirren Gestammel von geheimnisvollen Verschwörungen geldgieriger Konzerne, die sich der "gefühlten Wahrheit" offenbaren, weil sie hinterrücks die für das logische Denken zuständigen Hirnregionen zerfrisst (soweit sie beim befallenen Individuum jemals vorhanden waren).

Ich sage nur: Matthäus 5, 3.

Hans-Christoph

Jutta
26.10.2005, 09:33
Hi


HCS..

danke für die vielen unterstützenden und aufklärenden Postulate. Dein Wissen ist allumfassend thanks auch für den Hinweis auf Deine Bibelfestigkeit. ;)

Aber Deine Fakten beruhen auch nur auf Deinen Überzeugungen und den Profiteuren einiger Branchen..

Dann glaube den anderen eben.. :)

Die Absahner dieser Welt sind daran interessiert das "IHR SPIEL" weitergeht...deshalb sind die Leute (wir) die die Grenzen des Spieles nachprüften wollen und hinterfragen ... bei "denen" nicht sonderlich beliebt... :roll und natürlich auch nicht bei denen die von den Absahnern profitieren.... (nicht verallgemeinern bitte)

Könnte doch sein...oder? Keiner lässt sich gerne in die Karten schauen...oder aufs Konto... :roll

Und danke für die Fürsorge...als Warner und besorgter Mentor....aber ich wünsche mir von Dir nur eins..das Du mir auch die Toleranz schenkst anders zu denken als Du das willst und tust... :schlaumeier

Jutta

HCS
26.10.2005, 12:02
Diagnose: Paranoia infectuosa, fortgeschrittenes Stadium.

Da müssen sich die räuberischen Konzerne aber fürchten, wenn solch gewaltige Streiter für die gefühlte Wahrheit so heldenhaft gegen sie kämpfen. Da droht akut der Verlust wertvoller Mitarbeiter, weil die sich totgelacht haben. Dich stören ja noch nicht mal offensichtliche Widersprüche: einerseits gibt es das Virus gar nicht, andererseits gibt es in der Alternaivmedizin ein Medikament, das gegen das nicht existente Virus sicher wirkt und deshalb von "den Konzernen" aus dem Markt gekegelt werden soll. Was denn nun? Glaubst Du diesen hanebüchenen Unsinn immer, oder hast Du nur gerade irgendein supergeiles Zeug geraucht? Davon hätte ich gern auch was, ich wär gern auch mal einen Tag so weggetreten, jeden Unsinn zu glauben - einfach, um mal zu merken, wie sich das anfühlt.

Hans-Christoph

Jutta
26.10.2005, 14:31
Lieber HCS..

sie sind ja ein lustiger Zeitgenosse. ;D
Humor ist in Zeiten wie diesen dringend von Nöten!

Dieser Hundsgemeine Virus bringt noch die Hühnerzüchter und Tierärzte gegeneinander auf! Das will niemand.
Er ist auch noch hinterfotzig und befällt keine Tauben...er schleicht sich an Hühner ran und bleibt unsichtbar bis sie umfallen...*bibber*..

und zu Ihrer Annahme HCS.. :P
Und wenn Sie Lust auf bewusstseinserweiternde Erfahrungen hegen..und damit haben Sie Erfahrung.. ;)..dann gehen Sie doch heute mittag mal raus ins Grüne...nehmen sich ein Körbchen wie Rotkäppchen und besuchen die Natur...wenn Sie einen Amanita muscaria (Roter Fliegenpilz) entdecken...greifen Sie zu! Er war bei den Germanen sehr beliebt als psychoaktive Substanz und verschaffte ihnen schon damals einen gesunden Durchblick!
Falls sie keinen finden...tuns auch die Exemplare der Art Psilocye montana! :D..ich hörte mal der spitzkegelige Kahlkopf soll am meisten bringen :D :D :D

Es kann ihnen gewiss nicht schaden wenn ihnen ein paar Gigabyte ihres logistischen Durcheinanders im zelebralen Speicher freigeschaltet werden.
Dann ist auch wieder Platz für Neues!! :)

Aber bitte nicht übertreiben...ein paar Gramm reichen anfangs....sonst kann es durchaus zu vorübergehendem Fabulieren und Hallus kommen!

Aber keine Angst..am nächsten Tag sind sie wieder der alte!! :D

P.S.
Roh verzehrt bei uns nicht einmal strafbar!

:rofl

Ist ironisch gemeint HCS..
sei net sauer... ;)

Jutta

Dominik Timm
26.10.2005, 23:20
Entgültige Entwarnung

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index_frameset.html?/news/artikel.php?id=101420

Redcap
26.10.2005, 23:47
http://www.schutters.net/phpBB2/images/smilies/applaus.gifhttp://www.schutters.net/phpBB2/images/smilies/whoea.gif

Jutta und HCS ich lach mich schief ... köstlich Euer Disput ... gimme more ...
...eines sollte man wissen ... es gibt immer zwei Wahrheiten ...
... ich ziehe trotzdem lieber die eine oder einen für mich akzeptablen Kompromiss vor ... denn der Spagat, beide zu vertreten, tut so weh ... ;D

Weihnachtsmann
27.10.2005, 09:22
Dominik hat in der Nacht schon einen Hinweis gegeben. Hier der komplette Text:

Neuwied. (dpa) Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz hat im Neuwieder Vogelgrippe-Verdachtsfall endgültig Entwarnung gegeben. «Die 22 tot aufgefundenen Graugänse waren nicht mit dem Influenza-A-Virus infiziert» sagte eine Behördensprecherin am Nachmittag.
Der am Dienstag in zwei Fällen festgestellte Hinweis auf Vogelgrippeviren habe sich bei einer weitergehenden Untersuchung am Mittwoch nicht bestätigt. Die am Montag in einem Baggersee bei Neuwied entdeckten Gänse seien «definitiv» an einer Vergiftung mit Rattengift gestorben.
Die Vergiftung mit dem Nagergift Phosphid war schon bei den Untersuchungen am Dienstag als Todesursache ermittelt worden, jedoch bei mindestens zwei Tieren auch Grippeviren. Es sei durchaus üblich, dass ein solcher Virenbefund in einem weiteren Testverfahren nicht bestätigt werde, sagte die Sprecherin der Koblenzer Behörde.

Wildvögel sind häufig mit gering krankmachenden Vogelgrippe-Viren infiziert. Der Neuwieder Fall hatte allerdings für Aufregung gesorgt, weil schon in mehreren Ländern - nicht aber in Deutschland - der gefährlich Virensubtyp H5N1 nachgewiesen wurde, der von Tier auf Mensch übertragbar ist.

Es sei «nur mäßig wahrscheinlich», dass H5N1 von Zugvögeln eingeschleppt werde, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) am Mittwoch. Dennoch gelte weiterhin hohe Aufmerksamkeit: «Zur Stallpflicht für Hausgeflügel gibt es keine Alternative und die Überwachung von Wildvögeln wird fortgesetzt.»

(27.10.2005) 10.20 Uhr
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/bild.php?id=101420&bid=61260

Grüße, Udo and the Prison-Chicks

Vektor_cp1
27.10.2005, 10:33
Hi

Na hoffentlich finden die den, der Rattengift an die armen Tiere verfüttert. Aber anscheinend interressiert das gar niemanden. Hauptsache die hatten keinen Schnupfen. >:(

Grüßle