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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sind Tauben keine Vögel..? Neuster Irrsinn? ..



Jutta
21.10.2005, 07:02
Hi.

weiss nicht ob es hier schon bekannt ist. Also Tauben sind nicht gefährdet..Hmm sind Tauben keine Vögel oder sind sie etwas besonderes....`

Bestimmt sind sie etwas besonderes...die kann man nämlich nicht alle töten und einsperren...
Und schwupsdiwups...sind sie ja nicht so gefährlich..weil sie das Virus über die Tränen ausscheiden...schluchzende Tauben muss man also nicht von seinen Hühnern trennen...aber die Gänse ..Enten ...Perlhühner...Fasane...Wellensittiche...alles ist unter kontrolle....

aber das mit den Tauben ist ja blöd...hat man nicht dran gedacht...also Tauben sind immun....Expertenmeinung...ehrlich...den Schmu glaub ich nicht...oder kann das hier mal ein Experte erklären...am besten der HCS..der weiss Bescheid ;)

Ist hier ein TA oder Mediziner im Forum...

Warum können sich Tauben nicht anstecken!!!? Aber ne einleuchtende Erklärung ...bitte.

so hier noch eine EXPERTENMEINUNG...*gg*


Expertin: Tauben spielen bei Vogelgrippe-Verbreitung keine Rolle
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Expertin: Tauben spielen bei Vogelgrippe-Verbreitung keine Rolle

Erste gegen Grippemittel Tamiflu resistente Viren entdeckt

Länder sollen Geflügel in Risiko-Zonen einsperren







Riems.

Entwarnung für 60 000 Brieftaubenzüchter in Deutschland: Bei der Übertragung der Vogelgrippe spielen Tauben nach Expertenansicht eine geringe Rolle. „Die Bedeutung der Tiere für die aktive Verbreitung der Krankheit wird als gering eingeschätzt“, sagte die Leiterin des Nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe auf der Insel Riems, Ortrud Werner, in einem dpa-Gespräch. Tauben steckten sich nur selten mit der Krankheit an und gäben sie höchst selten weiter. „Das Infektionsrisiko für Menschen ist vernachlässigbar“, betonte die Wissenschaftlerin des Friedrich-Loeffler-Institutes. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass Tauben an den Füßen oder am Gefieder Erreger verschleppten - ähnlich wie Menschen an den Schuhen.

Um die Rolle der Tiere bei Vogelgrippe-Ausbrüchen zu erforschen, habe sie versucht, Tauben im Labor mit Grippe-Viren zu infizieren. Erst bei massiven Mengen des derzeit in Asien grassierenden Erregers vom Typ H5N1 seien einige Tauben erkrankt und gestorben, erläuterte die Grippe-Expertin. „Hühner waren bei der gleichen Dosis nach 24 bis 48 Stunden tot.“

„Tauben sind für die Geflügelpest - auch für hoch pathogene Virustypen - viel weniger empfänglich als Hühner“, berichtete Werner.

Im Versuch hätten selbst kranke Tiere nur wenige der gefährlichen Erreger mit Kot, Speichel oder Tränenflüssigkeit ausgeschieden. Diese Mengen hätten nicht ausgereicht, Hühner anzustecken. „Hühner, die mit den infizierten Tauben zusammenlebten, erkrankten nicht“, sagte Werner. „dpa

© LVZ-Online vom: Samstag, 15. Oktober 2005




*belustigt*
Jutta

thomasf
21.10.2005, 08:16
ich habe auch gestaunt, als ich gestern die verordnung las und tauben gänzlich vermisste. bei mit kommt netter weise dazu, dass ich einige wenige roller mit den hühnern in der voliere halte.
wenn ich nun beantrage, dass meine hühner in die voliere dürfen und die tauben aber täglich ihren flug absolvieren, ist doch die ganze aktion absolut albern. einzig der tierarzt freut sich über seinen monatlich sicheren umsatz, wenn er auf ne tasse kaffee vorbei kommt.

Jutta
21.10.2005, 08:33
Hi..



da scheiden sich die Geister.... ???

und der Virus springt auf den Menschen über aber nicht auf die Tauben.....
*schenkelklopf*

ich glaub da ist der Virus schon auf die Beamten übergesprungen..die solche Verordnungen aufstellen.... :o

Vorsicht :P!

Nicht zu nahe an den Geflügeltestbeauftragten herantreten!!!!!gerfährlich...Körperausdünstungen des Beamten!.... ;(

Aber es besteht kaum Ansteckungsgefahr..weil Beamtenschweiss ist die seltenste Flüssigkeit in BRD! ;D

*echterheitert*

Jutta

Landei
21.10.2005, 10:52
Was für ein Sch.... nun haben Tauben als Überträger ja wohl in der Regel einen viel größeren Aktionsradius als das Gemeine Suppen- oder Legehuhn das zu Fuss unsere Höfe umkreisen durfte (in der Vergangenheit, natürlich ;(...)

Heute morgen sehr nachdenklich die riesigen Taubenk***platscher mitten auf dem S-bahnstein in München Ostbahnhof betrachtet...

Alter Fritze
21.10.2005, 13:48
Natürlich sind Tauben keine Vögel!

Meine Hühner auch nicht, die zähle ich ab jetzt zu den Schildkröten :D

Diejenigen, die das erzählen sind ja auch keine Menschen und an Ausserirdische glaub ich nicht.

Fazit: Ich weiß von nichts.

tzoing
21.10.2005, 14:33
Hallo zusammen,
wenn Tauben nicht gefährdet sind, haben wir uns jetzt die ganze Arbeit umsonst gemacht? :o
Unsere Sundheimer Jungtauben sind heute morgen ins Gewächshaus umgezogen (schade um die Tomaten :-/), die alten Sundheimer Tauben erhalten gerade jetzt eine Absperrung aus Netz und Plane, ebenso die Bronzetauben. Und die Bayerischen Landtauben bekommen eine tragbare Voliere aus Netz und Plane.
Oder können wir Taubenbesitzer uns das alles jetzt sparen und wir lassen unsere Nicht-Vögel wieder raus? :unsicher

Alter Fritze
21.10.2005, 14:36
Ist doch alles Humbug ;D

Sogar die Wildvögel (Greifvögel, Flamingos etc.) in den Zoos und Tiergärten müssen unter "Dach und Fach", wieso bilden Tauben da eine Ausnahme?

Währe doch mal ein lohnendes Geschäft für einen Anwalt, der so eine Klage vor Gericht vertritt.

Gast
21.10.2005, 14:41
tauben sind nicht betroffen. und mit der klage kämst du nicht weit. denn selbst hühner die mit infizierten tauben in einer voliere leben haben sich nicht angesteckt, da es nicht genügend erreger im taubenkot gab. das immunsystem der tauben ist nunmal ein anderes. ob es uns gefällt oder nicht.

Alter Fritze
21.10.2005, 14:55
Original von Godfather
...
das immunsystem der tauben ist nunmal ein anderes. ob es uns gefällt oder nicht.

Na gut, das laß ich mal so stehen.
Werde anregen, das Erbmaterial von Hühner in Zukunft mit Taubengenen zu vermischen.

Aber, woher will man es bei Greifvögeln etc. wissen?
Tun ja alle so, als ob das schon alles erforscht wurde.

Gast
21.10.2005, 14:56
naja, bei adlern weis man es durch die beiden die von zoll beschlagnahmt wurden

Alter Fritze
21.10.2005, 14:56
Original von Godfather
...
nicht genügend erreger im taubenkot .
...

Eine samenzelle macht auch schon ein Kind.

Was bedeutet "nicht genügend"? Ziemlich dehnbarer begriff.

Gast
21.10.2005, 14:59
dazu kann ich nur sagen: anscheind nicht genug um die tiere ernsthaft in gefrahr zu bringen.



hier was ich so schnell gefunden habe:



21.10.2005
Tauben in der City dürfen bleiben
Tiere spielen bei Virenübertragung keine große Rolle / Bei Gehegen wird’s kompliziert

Wegen der drohenden Vogelgrippe gilt ab morgen für freilaufendes Federvieh die Stallpflicht. Was bedeutet dies für die unzähligen Tauben, die Offenburgs Innenstadt bevölkern? Müssen die jetzt eingefangen und dann eingesperrt werden?
Von: Christian Wagner

Dr. Monika Bedrich vom Referat für Tiergesundheit im Landwirtschaftsministerium gibt Entwarnung: »Tauben spielen in der Virenübertragung keine große Rolle.« Bei einem Versuch hätte eine mit Vogelgrippe infizierte Taube das Virus nicht an ein Huhn weitergegeben. Ergo: Die Tauben sind »schlechte« Virenüberträger und dürfen bleiben – auch in Offenburg.
Auch die Enten, die rund um die Teiche im Zwingerpark in Massen zu finden sind, müssen nicht eingesammelt werden. »Wildenten fallen nicht unter die Verordnung«, erläutert ein Sprecher des Kreis-Veterinäramtes. Diffiziler werde es allerdings, wenn Tiere in städtischen Gehegen »halbwild« gehalten würden. Dann könne eine Einzelfallprüfung erforderlich werden. Durch die Stallpflicht solle der Kontakt der heimischen Tiere zu möglicherweise infizierten Zugvögeln aus den Risikogebieten verhindert werden, heißt es weiter aus dem Veterinäramt. Es bestehe aber keine akute Gefahr, man befinde sich im Bereich der Vorsorge.

Gast
21.10.2005, 15:02
Riems. Entwarnung für 60 000 Brieftaubenzüchter in Deutschland: Bei der Übertragung der Vogelgrippe spielen Tauben nach Expertenansicht eine geringe Rolle. „Die Bedeutung der Tiere für die aktive Verbreitung der Krankheit wird als gering eingeschätzt“, sagte die Leiterin des Nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe auf der Insel Riems, Ortrud Werner, in einem dpa-Gespräch. Tauben steckten sich nur selten mit der Krankheit an und gäben sie höchst selten weiter. „Das Infektionsrisiko für Menschen ist vernachlässigbar“, betonte die Wissenschaftlerin des Friedrich-Loeffler-Institutes. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass Tauben an den Füßen oder am Gefieder Erreger verschleppten - ähnlich wie Menschen an den Schuhen.

Um die Rolle der Tiere bei Vogelgrippe-Ausbrüchen zu erforschen, habe sie versucht, Tauben im Labor mit Grippe-Viren zu infizieren. Erst bei massiven Mengen des derzeit in Asien grassierenden Erregers vom Typ H5N1 seien einige Tauben erkrankt und gestorben, erläuterte die Grippe-Expertin. „Hühner waren bei der gleichen Dosis nach 24 bis 48 Stunden tot.“

„Tauben sind für die Geflügelpest - auch für hoch pathogene Virustypen - viel weniger empfänglich als Hühner“, berichtete Werner. Im Versuch hätten selbst kranke Tiere nur wenige der gefährlichen Erreger mit Kot, Speichel oder Tränenflüssigkeit ausgeschieden. Diese Mengen hätten nicht ausgereicht, Hühner anzustecken. „Hühner, die mit den infizierten Tauben zusammenlebten, erkrankten nicht“, sagte Werner. „Dabei ist das Huhn das für Vogelgrippe empfindlichste Tier.“

dpa

Vektor_cp1
21.10.2005, 15:04
Hi,

ok das mit den Tauben ist ja jetzt geklärt, aber wie schaut das eigentlich mit den Wildvögeln aus?
Können sich eigentlich auch die Habichte anstecken?
Was ist denn mit den Komoranen, die stehen ja unter Naturschutz, würden die auch gekeult :apfel werden, wenn dort in der Nähe die Seuche ausbricht?

Grüßle

Alter Fritze
21.10.2005, 15:04
Original von Godfather
...
Dr. Monika Bedrich vom Referat für Tiergesundheit im Landwirtschaftsministerium gibt Entwarnung: »...
Wildenten fallen nicht unter die Verordnung«, erläutert ein Sprecher des Kreis-Veterinäramtes. Diffiziler werde es allerdings, wenn Tiere in städtischen Gehegen »halbwild« gehalten würden. Dann könne eine Einzelfallprüfung erforderlich werden. Durch die Stallpflicht solle der Kontakt der heimischen Tiere zu möglicherweise infizierten Zugvögeln aus den Risikogebieten verhindert werden, heißt es weiter aus dem Veterinäramt. Es bestehe aber keine akute Gefahr, man befinde sich im Bereich der Vorsorge.

hehehe...

...dann bringe ich meine Hühner in den Wald und wilder sie aus. Wenn der "Spuk" vorbei ist, treibe ich sie wieder rein.

Ist natürlich, trotz des Ernstes, nur spaßig gemeint ;)

Ich hätte mal den Taubenschlag nicht abreißen sollen... :-/

Gast
21.10.2005, 15:08
@ vektor

da sich habicht und adler näher stehen als taube und habicht (abgesehn vom speiseplan) besteht auch für diese arten eine gefahr.

bei den kormoranen dürfte es schwer werden, denn wenn man ein verendetes tier findet ist es schwer zu klären woher genau es kommt. falls es nicht eh vorher gefressen wurde.

Alter Fritze
21.10.2005, 15:11
Bin mal gespannt,

wie der Naturschutz und/oder die entsprechenden staatlichen Behörden bei einer Wildvogelinfizierung vorgehen will.
Da sich diese Tiere viel eher infizieren können, als Heimtiere, ist ein Schaden in dieser Richtung noch viel schlimmer zu werten.

Grauselig, darüber nachzudenken. Schlimmer noch die eventuelle Realität ;( .

Gast
21.10.2005, 15:14
scheinbar ist die gefahr wohl in erster linie für geflügel gegeben. wenn dem nicht so wäre dann müssten ja in asien millionen von vogel vom himmel gefallen sein.

Alter Fritze
21.10.2005, 15:17
Genau,

und das hat meines Erachtens etwas mit den Halterungsbedingungen zu tun.
Hier würde ich wiederum zwischen Hobbyhaltung, von etwa einem Duzend Tieren, und einer Massentierhaltung unterscheiden wollen.

Gast
21.10.2005, 15:20
wobei trotz allem nicht v ergessen werden sollte, daß es hühner nunmal rund um die erde gibt und somit ein breite basis für ein virus da ist, das beim sprung von huhn auf huhn keine große veränderung bedarf.

wenn man dann noch bedenkt, daß die meisten hühner inzuchtprodukte sind verwundert die anfälligkeit noch weniger.

Alter Fritze
21.10.2005, 15:33
Vielleicht sollte man in Zukunft,

wenigstens für den Fleisch und Eierbedarf, Alternativen zum Huhn finden.
Ich favorisiere da die Waldameise, die legt viel Eier und ihr Fleisch (soweit überhaupt vorhanden) beinhaltet garantiert wenig Fett ;)

Sorry, wenn ich abschweife, aber bei all dem staatlich angeordneten Mist muß ich mir eine Portion, wenn auch sarkastischen, Humor bewahren :roll

Redcap
21.10.2005, 15:55
Hühnereier aus Legebatterien sind doch sicher ... der Renner ...

Jutta
21.10.2005, 18:45
Genau..nur noch Legebatterieeier sind sicher! ;D und gut! Werden jetzt bestimmt bald teurer sein als Bio!! ;D

Da ich schon oft in alsiatischen Ländern war und auch dort nicht nur die Touri-Strände besucht habe..sondern des öfteren auch die dortige Hahnenkämpfe beobachten konnte, ist mir damals dort aufgefallen...das die Thais nach den Kämpfen ihren Hähnen das Blut vom Kopf und Kamm lecken..das ist so eine Tradition, Ritual ich weiss nicht was..ob sich und was sich dort übertragen könnte ist mir trotzdem unklar..wollte es aber mal erwähnen...das geht schon hunderte Jahre so...und keiner scheint je krank geworden zu sein...nun ja..ist aber eklig..finde ich. :-X




Auch sind die Haltungsbedingungen in Asien sehr naturnah..die Hühner laufen dort in den Palmenwäldern nahe den Hütten absolut frei durch die Gegend ..nur die Hähne werden unter grossen, luftigen Körben gehalten...manchmal stehen mehrere Körbe vor den Hütten. Das sind dann die Kampfhähne für Sonntags..ist bei denen der beliebteste Sport...wie bei uns Fussball...Hab öfter mal zugeschaut...

Andere Länder andere Sitten

Gibt es nicht auch Hühnertauben? :P


Jutta

HCS
21.10.2005, 19:35
Offenbar sind die Horrorbilder von überfüllten Hinterhofställen in ganz Südostasien, in denen die Seuche seit längerem grassiert, Computeranimationen im Auftrag der Pharmaindustrie. Denn wie wir hier lernen durften, sind diese Gegenden im Grunde das Hühnerparadies auf Erden.

Wenn Dummheit knallen würde, wäre bei manchen Leuten das ganze Jahr Sylvester.

Hans-Christoph

Shine
21.10.2005, 20:48
Hallo,

Da der Thread ursprünglich ;) mal mit Tauben zu tun hatte, habe ich mal eine Frage:
Ich habe in einer Außenvoli ein paar Tauben und Nymphensittiche.
Vorhin musste ich mit meinem Nymphenhahn zum TA. Die TÄ meinte, ich solle die Voli KOMPLETT abdichten, also auch an den Seiten, wo der Draht ist, weil dort Wildvögel, d.h. Spatzen, sich ans Gitter klammern (das tun sie auch) und meine Vögel durch Tröpfcheninfektion anstecken könnten. Die Voli hat ein Dach.

Stimmt das jetzt wirklich, dass ich da alles abdichten muss, also mit Plexiglas o.ä.? Im Radio hieß es nämlich, dass Zäune und Netze genügen würden.

Hühner sind da übrigens keine drin ;)

Jutta
21.10.2005, 21:08
Liebster HCS :schlaumeier

aus der Grafschaft! :P

Bewahren Sie Haltung Sie entgleisen....! :D :D :D


*herzlichst*

Jutta

HCS
21.10.2005, 22:16
Hallo shine,

das hängt davon ab. Nämlich 1. davon, ob es Dir darum geht, jedes theoretische Risiko für Deine Tiere auszuschließen - dann Plexiglas und 2. davon, was die Behörde, d.h. wohl in den meisten Kreisen: der Kreisvet dazu sagt. Der Kreis kann nämlich die Vorschriften für "undichte" Haltung verschärfen (sagt die Verordnung). Ob allerdings auch Sittiche davon betroffen sind? Tauben (s.o.) sicher nicht. Die TÄ meinte vermutlich 1. Frag sie nochmal.

Gruß
Hans-Christoph

Shine
21.10.2005, 22:23
Ok, dann werde ich morgen mal beim Kreisvet anrufen.
Allerdings befürchte ich, dass auch für Papageienvögel die Vorsichtsmaßnahmen verschärft werden, wenn dieser Papagei in England wirklich Vogelgrippe hatte :-/

miradea
22.10.2005, 00:05
Um noch mal auf die Tauben zurück zu kommen... main Freund ist Tierarzt und er hat mir das so erklärt:

Übertragen wird die Vogelgrippe nur von GEFLÜGEL - nicht von Vögeln im allgemeinen. Es ist also eigentlich eine Geflügelgrippe. Zu Geflügel gehören Hühner und Entenvögel. Tauben nicht - das sind "nur" Vögel - aber kein Geflügel. Darum können Sie auch die Grippe nicht übertragen. Die Gefahr kommt also von oben - nämlich von den Enten, die über uns lang fliegen und in den Hühnerauslauf kacken...

Dumm ist zum Beispiel, dass auch Strausse Geflügel sind. Und das ist wirklich kompliziert. Die darf man aus tierschutzrechtlichen Gründen nämlich nicht drinnen halten. Draußen aber nun ja auch nicht mehr... und umbringen darf man sie auch nicht einfach. Für die Straussenfarmen ein ziemliches Dilemma. Das nur mal so am Rande.

Redcap
22.10.2005, 00:15
Was ist mit Schwänen, Gänse?
Und warum ist der Papagei in England an der Vogelgrippe gestorben?

Achja Puten infizieren sich noch schneller, bzw. die Infektion läuft schneller ab als bei Hühnern ...
zumindest wirkt die Impfung schlechter

miradea
22.10.2005, 00:30
Gänse gehören definitiv zu Geflügelgruppe. Entenvögel sind glaub ich eine Untergruppe der Gänsevögel. Schwäne sind auch Entenvögel. Das mit dem Papagei verstehe auch ich nicht - werde meinen Freund morgen mal nach fragen.

miradea
22.10.2005, 00:34
Das habe ich dazu auf spiegel.de gefunden:

Das Tier sei verendet, ehe es in Kontakt mit anderem Geflügel in Großbritannien kommen konnte, fügte sie hinzu. Außerdem sei bei dem Papagei nicht der besonders gefährliche Virus H5N1 sondern nur eine schwächere Form diagnostiziert worden.

In Kroatien wurde das Virus H5 bei mehreren wilden Schwänen festgestellt, die in der Nähe des Ortes Zdenci gefunden wurden, teilte die Eu-Kommission mit. In der Nähe eines Teiches und einer Fischzucht seien vor wenigen Tagen rund 1500 wilde Schwäne während des Vogelzugs zu einer Rast eingetroffen. Kurz darauf habe ein Bauer 15 tote Tiere entdeckt. Die Proben von sechs Tieren seien untersucht worden: Bei ihnen wurde das Vogelgrippe-Virus H5 nachgewiesen. Es steht noch nicht fest, ob es sich bei dem Virus um den auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N1 handelt. Vermutlich werde man erst am Montag Näheres wissen.

Redcap
22.10.2005, 00:42
Ja, das sind die neuesten Fakten, waren vorher auch schon im Fernsehen ...
ziemlich angsteinflößend ... Kroatien ... da liegt nur noch Austria dazwischen ... ein "Katzensprung" ...

Das beste ist der Papagei wurde aus Südamerika importiert ... *grübel*

Gast
22.10.2005, 09:20
vogelgrippe gibt es scheinbar überall.

yossy
22.10.2005, 09:40
Hallo,
zurück zu den Tauben

-Tauben dürfen ganz normal ausgestellt werden, bei uns aber nur auf den örtlichen Ausstellungen. Großschauen???, soweit ich weiß
- die Brieftaubenzüchter dürfen ihre Tauben ganz normal frei fliegen lassen wie eh und je soweit ich weiß.

Hintergrund ist der, dass infizierte Tauben den Erreger/Virus derart "wenig" ausscheiden, dass sich selbst Hühner daran nicht infizieren können und Menschen schon garnicht. Hoffentlich stimmt´s.

Grüße Peter
yossy

Shine
22.10.2005, 10:08
Habe heute in der Zeitung gelesen, dass die Bestimmungen für Tauben, Papageien und Sittiche nicht gelten.
Wisst ihr eigentlich, wie es bei Spatzen aussieht, ob sie es übertragen können?
Davon habe ich nämlich bis jetzt noch gar nichts gehört.

Gast
22.10.2005, 10:10
ja

http://www.nachrichten.at/weltspiegel/394654?PHPSESSID=e940df0e5cdf1e5c7bf0a70848a636f3

Jutta
22.10.2005, 11:09
Da stehts schwarz auf weis... :ol


"Wir haben angenommen, dass hauptsächlich Hühner, Enten, Gänse und Truthähne gefährdet sind und nicht auch Wildvögel quer durch den Gemüsegarten..

Und das soll wissenschaftlich sein...? WIR HABEN ANGENOMMEN.. >:(

Wem soll das reichen? Dem deutschen Geflügelhalter..oder dem deutschen Verbraucher...

Das ganze ist ziemlich unseriös. Basta.


Jutta

Gast
22.10.2005, 12:55
österreicher halt. ;) :D

Redcap
22.10.2005, 13:40
Ähm ... die Wissenschaft lebt von Hypothesen ... wenn man schon alles wüsste bräuchte man sie nicht. ;)

Aber interessant ist auch ...

Sorgen machen ihm besonders Tauben, weil der Kot infizierter Vögel der Hauptübertragungsweg der Vogelgrippeviren ist. "So lange wir keine Vogelgrippe in Österreich haben, können sie auch die Tauben nicht verbreiten", beruhigt Loupal.

Die ungeklärte Frage ist immer noch, welche Vögel können das Virus auf Geflügel übertragen und welche nicht ... ?

Gast
22.10.2005, 13:50
da es in der voliere in der zu testzwecken tauben und hühner gehalten wurden nicht zu einer infektion seitens der hühner kam, glaube ich, daß in diesem seltenen fall die tauben mal nicht schuld sein werden.

Redcap
22.10.2005, 14:33
Aber Spatzen :cyclop :anonym

Jutta
22.10.2005, 15:01
Hi..immer dran bleiben...das neueste vom Tamifluhersteller Roche...nicht schlecht der Pharmariese wie er seinen Umsatz maximiert....

tapp tapp

Jetzt gibt die Pharmaindustrie sogar zu, Mittel gegen die (behauptete) Vogelgrippe absichtlich zu limitieren.

[...] "Der Pharmahersteller Roche hat die Auslieferung seines Grippemedikaments Tamiflu an den Großhandel in Deutschland zunächst gestoppt.
Bisher sei bereits die doppelte Menge des üblichen an den Großhandel gegangen, nun halte man die Ware zurück, damit sie im Notfall 'da ist, wo sie gebraucht wird',sagte ein Unternehmenssprecher. In dringenden Fällen könnten Ärzte das Medikament aber beim Unternehmen ;D beziehen." (SZ vom 21.10)

Was ist das für eine Logik? :-[

Nach offizieller Theorie müsste dieses Medikament in nächster Zeit ja total wichtig sein, soll Leben retten usw.

Wie kann es Roche dann mit der Begründung zurückhalten, man habe schon mehr als üblich ausgeliefert.

Wenn es eine Vogelgrippe gibt, muss man natürlich mehr als üblich ausliefern - zumindest gemäß der offiziellen Sichtweise, (abgesehen davon, dass es kein Virus gibt und das Medikament nicht hilft).

Roche schafft also auf lächerliche Weise künstliche Knappheit, damit die Nachfrage jetzt schon steigt.

Damit ihnen aber ja kein Gewinn entgeht, kann man das Mittel "in dringenden Fällen" direkt beim Unternehmen selbst kaufen - eine wirkliche Knappheit gibt es also nicht.



Nicht sehr selbstlos..

Tja in Zeiten wie diesen kann man vom Eid des Hippokrates nicht mehr leben..... :P

*staun*
Jutta

Gast
22.10.2005, 15:02
quod erat demonstrandum....

Jutta
22.10.2005, 15:08
;D

Ist es..durch die kochschen Postulate... 8)
aber das ist hier das falsche Forum


Bis denne

Jutta :-[

Redcap
22.10.2005, 15:13
Es gibt immer zwei Seiten ...

Die Aussage war ... "es kann nicht angehen, dass die Deutschen Panikkäufe machen und das Präparat in Asien fehlt ... dort wo es wirklich gebraucht wird ..."
Ich finde so macht die Argumentation Sinn ... Was soll das?
Keiner weiß wie mans richtig einnimmt und wann ... aber Hauptsache zu Hause ... Recht machen kann es Roche den Kritikern sowieso nicht ...
Ich finde es ehrlich gesagt auch nur sinnvoll Tamiflu bei berechtigtet Indikation auszugeben ... Wer als Laie kann entscheiden, ob das Halskratzen ein grippaler Infekt oder die Influenza ist?

Gast
22.10.2005, 15:16
so sieht es aus. was soll ich mit etwas das ich nicht nutzen kann? einfaches haben wollen?

wenn das zeug denn hilft dann brauchen es die menschen in asien nicht in stuttgart.

Redcap
22.10.2005, 15:24
... oder Hamburg ... ;D

Tyrael
22.10.2005, 15:51
Hat jemand schon Tamiflu zu Hause? Ich hab nichts dergleichen, auch keine Grippeschutzimpfung - die gehen dieses Jahr auch weg wie warme Semmeln.

Redcap
22.10.2005, 15:59
Nee, schlechte Erfahrungen haben uns überzeugt, dass Grippeschutzimpfungen mehr schaden als helfen ...
Das Risiko der Impfung macht nur Sinn, wenn man extrem immungeschwächt ist ...

Jutta
24.10.2005, 11:04
Hi,

noch ein Artikel von einer unabhängigen Seite..die sagen so ziemlich das selbe...ob das ein Vereinskollege vom Dr. Lanka ist?? *gg*

tapp tapp

http://agenda-leben.de/Vogelgrippevirus-Entwarnung.pdf



Jutta :)

gaby
24.10.2005, 11:42
Wenn Du die Links gelesen hättest die ich rein gesetzt habe, bräuchtest Du diese Frage nicht zu stellen.
Das ist das Geschäft von dem ich schrieb.
gg

Jutta
24.10.2005, 12:01
Hallo Gaby..


kann deine Links nicht finden...habe versucht unter Deinem "Profil" in deine zuletzt verfassten Beiträge zu kommen...konnte die Funktion auch nicht finden... :P

Bin technisch leider net so gut...kannst mir vielleicht genau sagen welchen Artikel Du damit meinst.??

Danke :)

Jutta

gaby
24.10.2005, 12:58
hier: Dr. Lanka....es gibt keinen Virus!! Weil... (http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=4794)

gg

Redcap
24.10.2005, 13:00
Direkt unter jedem Beitrag ... oder im Profil ...
http://img481.imageshack.us/img481/1746/gaby4kc.gif

HCS
24.10.2005, 13:05
Ach je, mal wieder eine Art Sekte! Habe mir gerade erst die ganzen Links angeschaut - die Leutchen sind ja aus genau demselben Holz geschnitzt wie die Veganer (nach den Bücherangeboten zu schließen gibt es auch Querverbindungen). Da stehen uns demnächst wohl noch mehr so hirnrissige Beiträge ins Haus. "unahängige Quelle" - die Masche kennt man auch. Offenbar richtet sich das Ganze an Leute, die zu dämlich sind zu kapieren, daß da ein paar Scharlatane und/oder Spinner ein Netz von Organisationen, Internetseiten etc. aufziehen, um so zu verschleiern, wie wenige sie in Wirklichkeit sind. Na ja, besser solcher Irrsinn als daß die Gläubigen Politsektierer roter oder brauner Observanz werden.

Hans-Christoph

Redcap
24.10.2005, 13:20
Zu den HIV-Negativen AIDS-Fällen hab ich gestern bei der Recherche zu Mycoplasmen einen interessanten Text gefunden, die die Disskussion um das Virus erhellt. Stichwort: Koexistenz, Sekundäre, oder prämorbide Infektionen ...

8.1.3 Zweifel an der gängigen HIV-Theorie als alleinige Ursache von AIDS

Jährlich häufen sich Fälle, die sich mit der Theorie des HIV als alleinige Aids-Ursache nicht vereinbaren ließen.
1989 waren 5 % der amerikanischen AIDS-Kranken HIV-negativ. Im Juli 1992 berichteten Wissenschaftler erstmals über 30 Fälle von akuter Immunschwäche, aber die Patienten waren HIV-negativ. In den nächsten Monaten tauchten weitere 100 Fälle auf. (Es gibt auch HIV-positive Menschen, bei denen die Krankheit nie ausbricht. Die folgenden Ausführung werden ebenso zum Verständnis dieses Phänomens beitragen.)
Ist HIV nur ein Faktor unter vielen, der zum Ausbruch des Vollbildes AIDS führt?
Selbst der Entdecker des HIV-Virus (Dr. Luc Montagnier) räumt ein, dass HIV eine notwendige, aber ohne Co-Faktoren nicht ausreichende AIDS-Ursache sei. 1990 bei der Forschung nach Alternativen zu AZT (Azidothymidin; ein AIDS-Medikament) fand man heraus, dass Tetracyclin (ein Antibiotikum) im Reagenzglas die zelltötende Wirkung des HIV 1 und HIV 2 stoppt. Was eigentlich nicht möglich sein dürfte, da HIV ein Virus ist. Tetracyclin hemmte aber nicht die Vermehrung von HIV. Der Verdacht lag nahe, dass Bakterien mit verantwortlich für den Ausbruch von AIDS waren. Das würde bedeuten, AIDS wäre durch die Verabreichung von Tetracyclinen heilbar. Man entdeckte Mycoplasmen (Mittelding zwischen Bakterien und Viren) bei 40 % der AIDS-Patienten, jedoch nur bei 5 % der gesunden Kontrollgruppe. Der leichtfertige und oft ungerechtfertigte Antibiotikaeinsatz verwandelte harmlose Mycoplasmen in Microsphären. Der Grund dafür liegt in der Zeit der sexuellen Revolution (60er Jahre), als ein rasanter Anstieg von Infektionskrankheiten zu verzeichnen war, man hoffte durch vermehrten Einsatz von Breitband-Antibiotika (u.a. Tetracycline) diese Krankheiten in den Griff zu bekommen. Der Nebeneffekt war jedoch, dass auch harmlose Bakterien getötet wurden oder Resistenzen entwickelten und aggressiv wurden.
Entwicklung des Mycoplasmas zur Mikrosphäre:
Harmlose Mycoplasmastämme entwickelten Antibiotikaresistenzen und Mycoplasma pirium und Mycoplasma fermentans entstanden. Diese beiden neuen Stämme verursachen oft Harnwegsinfektionen, was zu weiterer Gabe von Antibiotika führt. Mycoplasma fermentans macht im Laufe seines Lebenszyklus 2 Stadien durch: Erstens die normale Filamentform, und dann die Entwicklung zur Mikrosphäre (winziges, kugelförmiges Bakterium). Was bis jetzt nur Viren möglich war gelingt nun auch der Mikrosphäre: Das Eindringen in eine T-Zelle. Dort dienen die Mikrosphären als Proteinversorger und Reperaturdienst des HI-Virus.
HIV-Infizierte sind anfällig für Mycoplasma fermentans, sowie es bei Menschen mit einer Mycoplasma fermentans - Infektion zur Herabsetzung des Abwehrsystems kommt und man ist anfälliger für HIV.
Aber es gibt auch Fälle wo das Mycoplasma alleine zur akuten Immunschwäche führen kann.
Wie entstand die unheilbare Lebensgemeinschaft von HIV und Mycoplasmen?
Die Quelle von HIV fand man in Afrika, während die resistenten Mycoplasmen in den USA entstanden. In Haiti (Insel im Atlantik), wurden viele der ersten AIDS-Fälle bekannt. Nachweislich reisten viele Haitianer nach Afrika, wo sie sich vermut
lich mit HIV infizierten. Die amerikanischen Touristen auf Haiti brachten die resistenten Stämme der Mycoplasmodien auf die Insel. Erst eine Vermischung der beiden Krankheitserreger brachte eine tödliche Allianz ans Tageslicht.
http://www.mta-labor.info/allgemeines/praktikumsberichte/infektionskrankheiten_pezi.php