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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das ist einfach unglaublich! Die spinnen die Asiaten!



Jutta
02.10.2005, 11:39
Hallo...

ich kanns nicht glauben wie blöde die dort sind?

Versuche nochmal einen anderen Artikel zum Thema zu finden...oder ist das nur ein Witz....?

Sagt hat noch jemand dazu was gehört??

Dumm - dümmer - am dümmsten....


aber hier



http://www.china-intern.de/page/sonstiges-allgemein-seuchen/1119303422.html


Jutta

Scybalon
02.10.2005, 13:00
Ist doch kein Grund "Asiaten" allgemein zu verfluchen.
Immerhin ist es doch aus bei Nicht-Asiatischen Ländern Gang und Gebe ständig Antibiotika an Geflügel und anderes Nutztier zu verfüttern, als "Vorsorge", damit sie gar nicht erst krank werden.
Das so ressistente Keime gezogen werden und Antibiotika in den produkten vorhanden sind ist doch schon seitJahren bekannt.

Nur dass Mittel aus der Humanheilkunde verwendet werden, wird immer verschwiegen.

Redcap
02.10.2005, 13:57
http://s23.org/wiki/Amantadin
ist kein Antibiotika, sondern ein Virusstaktikum, oder Dissoziativum, da gibts keine Resistenzentwicklung.

Trotzdem würde ich Neuraminidasehemmer wie Tamiflu oder Flustat oder Holunder ;) vorziehen.

Noch mehr Hysterie-Futter:
http://www.agramo.de/index.php?inhalt=nachrichtendetails&nid=5552

Scybalon
02.10.2005, 14:08
War mir schon klar, dass es kein Antibiotika ist, aber das es ist bis zu dem Punkt, dass unterschiedliche Krankheitserreger betroffen sind, Haargenau dasselbe.
Aber im Prinzip kann man eine Mutation eines Virus, der dadurch nicht mehr so stark bis gar nicht durch das Mittel in seiner indirekten Vermehrung beeinträchtigt wird, schon als Ressistenzentwicklung ansehen.

Redcap
02.10.2005, 16:03
Amantidin increases the dopamine release from nerve terminals in the striatum, so this drug is effective mainly in the early phases of Parkinson´s disease, before all dopaminergic neurons are degenerated.

Anticholinergic drugs, which block muscarinic, cholinergic receptors, are still in use to treat early Parkinson symptoms such as tremor. The side effects are dry mouth, bladder weakness, constipation, and confusion and memory loss.

Parkinson patients develop DOPA resistance following years of dopaminergic medication. The use of antagonists for the glutamate receptor in Parkinson patients decreases the activity of the glutamate pathway to the cortex, and reverses the akinesia and rigidity.
Man spricht bei Medikamenten wie Neuroleptika von Gewöhnungseffekt, Wirkungsweise wie bei Drogen ... mehr ... immer mehr ...

D.h. der Gewöhnungseffekt tritt immer nur bei dem Individuum auf, das "exzessiv" die "Droge" einnimmt. Bei Resistenzen durch Antibiotika und Bakterien ist das ganz und gar nicht so, da gewöhnt sich nicht der Organismus, sondern die Krankheitserreger an die Medikamente.

Scybalon
02.10.2005, 16:11
Ja, gut.
Amantidin hat auch einen Gewöhnungeffekt beim Organismus.
Das stellt natürlich ein weiteres Problem dar, aber es ging mir nicht darum.
(Ich schreibe es für das allgemeine Verständnis mal ohne Fachausdrücke)

Amantidin funktioniert insofern, als dass es "Andock"-Orte besetzt, bevor der Virus "andocken" kann. Dadurch wird die indirekte Vermehrung des Virus verhindert.
Das Problem, was ich meine ist, dass in der Virus-DNA anscheinend eine Mutation aufgetreten ist, die dem Virus einen Vorteil verschafft:
Diese Mutante passt nun wesentlich besser an den "Andock"-Platz, als es selbst das Amantidin tut. Dadurch ist es sogar möglich, dass eine Vire einen bereits durch Amantidin blockierten "Andockort" übernimmt, indem es das Amantidin-Molekül verdrängt.

Eventuell gab es diese Mutation des Virus schon immer, nur durch die exzessive Amantidin-Anwendung hatte nur noch diese Variante die Möglichkeit, sich auszubreiten...und zwar massenhaft.
Bei Bakterien mit einer bestimmten Antibiotikaressistenz verhält es sich ähnlich, wenn andere Nicht-Ressistente-Bakterien durch eben das bestimmte Antibiotikum getötet werden.
Ich hoffe, ich konnte endlich darstellen, wie mein "Vergleich" mit den Antibiotika-Fütterungen an beispielsweise europäische Nutztiere und den daraus resultierenden vergrößerten Beständen ressistender Stämme gemeint war :roll

Redcap
02.10.2005, 16:45
http://www.bfr.bund.de/cms5w/sixcms/detail.php/836

Es scheint nix neues zu sein, seit 1997.

Allerdings scheint die Resistenz bei H5-Viren intrinsisch zu bestehen.
D.h. Amantadin hat wegen des kleinen Wirkungsspektrums schon immer kaum gegen H5- Viren geholfen.
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2837095&r=threadview&a=1&t=2573494

Scybalon
02.10.2005, 19:16
Dann hat also der exzessive Einsatz von Amantadin im Prinzip nicht wirklich eine neue Mutation ausgelöst sondern allenfalls die Ressistenz des H5N1-Viren-Bestandes nur noch gekräftigt (da die Viren mit weniger ressistenmachenden Erbmaterial sich nicht so gut wie die anderen verbreiten konnten).

Im Prinzip haben die, wie oben so nett genannten, "Asiaten" nichts besonders schlimmes gemacht in der Hinsicht auf das Amantadin :-[

Redcap
02.10.2005, 19:21
Übersetzung von intrinsischer Resistenz: Unwirksam.
Amantadin war von Anfang an unwirksam.
Der Virus ist zu komplex ...

Scybalon
03.10.2005, 07:42
Wenn man es genau nimmt, bedeutet intrinsische Ressistenz "von innen her kommende Ressistenz". Unwirksam beschreibt zwar das wesentliche, aber da ein Virus kein Immunsystem, ja nichtmal eine Zelle besitzt, heißt es im Bezug auf Viren, dass aufgrund diverser Gensequenzen da Hüllprotein des Virus nunmal von Anfang an besser an die "Andockstellen" als Amantadin gepasst hat (um auf mein Beispiel zurückzukommen).

Redcap
03.10.2005, 12:31
Jepp. ;)

Lucius_Magnamera
14.10.2005, 07:40
So ein dummer Schwachsinn!!!!!
Diese Idioten sollten lieber stärkere Zollkontrollen durchführen, da die Chance bei 60% liegt das die Vogelgrippe nach Europa/Deutschland durch Vögel(Adler)schmuggelnde Menschen aus dem asiat. Raum kommt!!!

Da hilft das Beten nicht viel, es sei denn, sie würden ihren Gott des Schmuggelns anbeten!!! :-)

Klausemann
14.10.2005, 08:53
Der Trittin, hat da eine schlaue Äusserung gemacht. Der Verbreitungsweg verläuft in Russland der Transsibirischen Eisenbahn entlang.

Die Eisenbahnlinie ist ja weniger eine Vogelzugroute , sondern eher ein Handelsweg für illegale Importe .

Wer weiss schon was in Rumänien und der Türkei so abläuft.
Man sollte da ganz ganz vorsichtig heran gehen, bevor man hier übereilte und sinnlose Massnahmen ergreift.

yossy
14.10.2005, 09:16
Hallo,

zurück zum Problem Stallpflicht! Heute stand ein Satz gleich auf der ersten Seite der Heilbronner Zeitung:

In Baden-Württemberg dürfen Vogelhalter ihre Tiere künftig nicht mehr ins Freie lassen, sofern sie dort in Berührung mit Wildtieren kommen können.

Da draußen jedes Huhn mit einem Wildtier (Spatzen, Enten etc.) in Berührung kommen kann besteht defacto also Stallpflicht!

Weiß jemand wann diese Stallpflicht in Baden-Württemberg beschlossen wurde, - habe davon nichts mitbekommen.

Grüße Peter
yossy

http://img415.imageshack.us/img415/2723/pict17931zu.th.jpg (http://img415.imageshack.us/my.php?image=pict17931zu.jpg)

Cröllwitzer
14.10.2005, 09:24
Hintergrund: Aktuell keine Gefahr für Deutschland

Gesundheit Vogelgrippe

Berlin (dpa) - Auch nach dem Auftauchen des gefährlichen Vogelgrippe-Subtyps H5N1 in der Türkei besteht nach Angaben des Hamburger Tropeninstituts aktuell keine Gesundheitsgefahr für die Bürger in Deutschland.
«Die Vogelgrippe ist eher eine Art Berufskrankheit», sagte die Sprecherin des Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Barbara Ebert, am Donnerstag. Bislang hätten alle Infizierten engen Kontakt zu infiziertem Geflügel gehabt. Zudem werde der Erreger bislang nicht von Mensch zu Mensch übertragen.
Wer sicher gehen will, soll der Empfehlung des Instituts zufolge vor allem bei Reisen in die bereits betroffenen Länder jeden Kontakt mit Geflügel oder Geflügelkot vermeiden. Geflügel sollte gut gegart werden. «Dadurch wird das Virus zerstört». Generell aber gebe es keinerlei Grund für panische Reaktionen, sagte Ebert. Der Kauf des Grippemittels Tamiflu sei als Vorsichtsmaßnahme nicht erforderlich.
Auch Naturliebhaber müssen nicht auf den Spaziergang beispielsweise in Vogelschutzgebieten verzichten. Selbst wenn dort Tiere infiziert seien, gebe es quasi keine Ansteckungsgefahr, sagte Ebert. Dafür sei die für eine Übertragung nötige Virendosis viel zu hoch. Das das Vogelvirus nicht einfach so auf den Menschen überspringe, zeige schon die Tatsache, dass es in Asien Millionen verendeter Vögel, aber nur rund 60 gestorbene Menschen gebe.
Das Risiko, dass sich ein Vogelgrippevirus in einem Menschen oder einem Tier mit einem menschlichen Grippevirus zu einem neuen, gefährlicheren Erreger vermische, bestehe seit vielen Jahren. Es steige allerdings statistisch, wenn es wie derzeit extrem viele Erkrankungen bei Vögeln gebe.
Der Osnabrücker Veterinär und Experte für Tier- und Lebensmittelhygiene, Luis León, in einem Gespräch mit der dpa, für Verbraucher gebe es kein Gesundheitsrisiko. «Wenn die Lebensmittelhygiene beachtet wird, wenn Fleisch und Eier also vor Verzehr gekocht werden, besteht keine Gefahr.»Landwirte müssten allerdings beim Umgang mit Geflügel besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten.
Für Geflügelzüchter mit direktem Kontakt zu den Tieren könne die Krankheit sehr wohl gefährlich sein, sagte León. «Sie ist bei uns aber noch nicht aufgetreten», betonte der Wissenschaftler von der Fachhochschule Osnabrück. Befürchtungen, die Krankheit könnte in großem Umfang auch für Menschen gefährlich werden, seien sehr spekulativ. Das tödliche Virus könne sich nur bei sehr intensiven Kontakt zu den Tieren auf Menschen übertragen. «Dazu muss man die von den Tieren ausgehenden Partikel einatmen.» Da in Europa die Tierhaltung sehr viel industrialisierter sei als in Asien, sei die Gefahr aber nicht sehr groß.
Die von den europäischen und deutschen Behörden ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen seien im Augenblick ausreichend, sagte León. Eine Übertragung durch Zugvögel halte er für nicht sehr wahrscheinlich. Zwar könnten Krankheiten über Zugvögel aus fernen Ländern eingeschleppt werden. «Tiere, die an dieser Art der Vogelgrippe erkrankt sind, dürften aber zu schwach sein, um die lange Reise von Asien über Afrika nach Europa zu schaffen», betonte der Wissenschaftler.

http://www.merkur-online.de/dpa/infoline/thema/donnerstag/art428,442288.html?fCMS=47b4665946f353ddd4962acdd1 7b2d0e

Die Einzigen, die an der Vogelgrippe erkrankt sin, das sind die Zeitungsenten aus Deutschland

Liebe Grüße aus dem Emsland
Cröllwitzer

Redcap
14.10.2005, 13:13
So ein Quatsch verzapfen die ...

es gibt nur ein Monitoring in Beständen über 100 Tieren.

http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/-s/reoa011h0dwj31a7zej01l8zuqn1atuh82/menu/1178345_l1/index.html

Scybalon
14.10.2005, 18:57
Passt zwar nicht direkt hierherein und ich habe auch keinen Direktlink (info kommt aus einem schnell wechselnden Newsticker), aber trotzdem:

Es scheint nun auch H5N1-Viren zu geben, die gegen das Grippemittel Tamiflu ressistent sind (wenn ich mich recht erinnere, hat dieses Mittel ein eindringen der Viren in Körperzellen verhindert...ich bin aber grade zu faul zum nachlesen, also keine Haftung).
Ehrlich gesagt, mich fasziniert dieses Virus (rein von außen betrachtet in seiner evolutionären Entwicklung innerhalb der letzten paar Monate).

Redcap
14.10.2005, 19:27
http://news.google.com/news?q=H5N1+Tamiflu+resistent+&hl=de&lr=&newwindow=1&sa=N&tab=nn&oi=newsr