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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vogelgrippe - Entwarnung?



Cröllwitzer
29.08.2005, 19:58
Moin alle miteinander,

Aktuelle Nachricht:
ressemitteilung Nr. 228 vom 29. August 2005
Künast: Bund und Länder beschließen
weiteres Vorgehen zur Vogelgrippe

Heute fanden abschließende Gespräche zwischen dem Bundesverbraucherministerium und den Bundesländern zu der geplanten Eilverordnung zur Vogelgrippe statt. Bund und Länder waren mehrheitlich der Auffassung, dass die Aufstallung von Geflügel derzeit nicht erforderlich sei. Diese Linie hatte auch die EU-Kommission in der vergangenen Woche bei einem Treffen in Brüssel bestätigt. "Auch wenn wir derzeit für eine generelle Aufstallung der Vögel keine Grundlage sehen, verfolgen wir weiter unseren Ansatz des risikoorientierten Vorgehens. Dazu gehört auch, die Vögel in den nächsten Monaten sehr genau zu beobachten, um einen möglichen Verdacht sehr schnell zu erkennen und abzuklären. Deshalb haben wir uns mit den Ländern darauf geeinigt, umgehend das Monitoring von Wildvögeln zu intensivieren. Bei Geflügel in Auslauf- und Freilandhaltung soll in der Zeit des Vogelzuges auf den Erreger der Vogelgrippe untersucht werden. Dazu wird in den nächsten Tagen eine Eilverordnung in Kraft treten", erklärte Bundesverbraucherministerin Renate Künast heute in Berlin.

Das Wildvogelmonitoring bedeute die flächendeckende Beobachtung und stichprobenartige Untersuchung von Wildvögeln auf das H5N1-Virus. Es soll von den Jagdschutzbeauftragten sowie durch die Vogelschutzwarten und die Naturschutzinstitutionen durchgeführt werden. Das ergänzende Monitoring von Hausgeflügel beinhaltet ebenfalls verstärkte Beobachtung und Untersuchungen der Vögel. Es soll für Bestände ab einer Größe von 100 Tieren gelten. Die örtlichen Veterinärbehörden haben jedoch die Möglichkeit, die Maßnahmen auch für kleinere Bestände anzuordnen. Die Untersuchungen des Wild- und des Hausgeflügel soll in den Landesuntersuchungsämtern durchgeführt werden.

"Das Aufstallungsgebot ist nicht vom Tisch. Wir werden diesen Schritt aber erst dann gehen, wenn es die Situation erfordert", erklärte Künast. "Bei allen Maßnahmen muss klar sein: Es ist ganz entscheidend, dass die Geflügelhalter sie gewissenhaft umsetzen und die Länder die Umsetzung eng kontrollieren", so die Ministerin.

Hoffentlich verbessert sich die Situation bald.

Liebe Grüße aus dem Emsland
Cröllwitzer

Klausemann
29.08.2005, 22:09
Dieses Thema war mir eine Lehre .

Man sollte (mich eingenommen) sich nicht verrückt machen lassen .

Recht hatten einige 8)

FUXX
29.08.2005, 22:53
na also geht doch. mein reden 8)

Kilian
30.08.2005, 05:21
morgen,
Vorerst Entwarnung
Hoffentlich bleibts so.

Gänseliesel
30.08.2005, 10:40
aus : Lippische Landeszeitung Dienstag, 30.August 2005

Hühner kriegen ihre Freiheit wieder
Berlin(dpa). Die Freilandhaltung von Hühnern wird trotz der drohenden Vogelgrippe vorläufig nicht eingeschränkt. Darauf haben sich Bund und Länder in Berlin verständigt.
Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) sagte, es bestehe mehrheitlich die Auffassung, dass eine sogenannte Aufstallung von Geflügel derzeit nicht erforderlich sei.
"Wir werden diesen Schritt erst dann gehen, wenn es die Situation erfordert", sagte die Ministerin.

Wir wollen alle hoffen und beten, das alles gut geht mit unseren Puttis und Gänschen und allen Geschöpfen Gottes !

SG-2
30.08.2005, 11:18
bei uns im verein kommt am donnerstag das vetärenertamt
es darf kein futter und wasser mehr im auslauf sein.. usw usw

Gert
30.08.2005, 13:17
Das steht in welchen Gesetz / Verordnung, die rechtgültig ist?

apfel7
30.08.2005, 17:02
Trotz nahender Vogelgrippe

Deutsche Hühner dürfen weiter draußen picken


Die Freilandhaltung von Hühnern in Deutschland wird trotz der
drohenden Vogelgrippe vorläufig nicht eingeschränkt. Darauf
haben sich Bund und Länder am Montag in Berlin verständigt.


HB BERLIN. Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne)
sagte, es bestehe mehrheitlich die Auffassung, dass eine so
genannte Aufstallung von Geflügel derzeit nicht erforderlich
sei. Vom Tisch sei diese Maßnahme allerdings nicht. "Wir
werden diesen Schritt aber erst dann gehen, wenn es die
Situation erfordert", sagte die Ministerin.


Die Vögel sollen in den nächsten Monaten sehr genau beobachtet
werden, um einen möglichen Verdacht schnell zu erkennen.
Geflügel in Auslauf- und Freilandhaltung solle in der Zeit des
Vogelzugs auf den Erreger der Vogelgrippe untersucht werden,
so Künast. Eine Eilverordnung dazu trete in den nächsten Tagen
in Kraft.


HANDELSBLATT, Montag, 29. August 2005, 18:56 Uhr

Gert
30.08.2005, 17:48
Nochmal die Frage:
Das steht in welchen Gesetz / Verordnung, die rechtgültig ist?



Original von SG-2
bei uns im verein kommt am donnerstag das vetärenertamt
es darf kein futter und wasser mehr im auslauf sein.. usw usw

SG-2
30.08.2005, 22:18
Weiss ich leider nicht bin nur Züchter scheint wohl neu zu sein... in Hessen
keine ahnung wieso kein Futter mehr in Auslauf darf oder Wasser

Arne
30.08.2005, 22:37
Original von SG-2...keine ahnung wieso kein Futter mehr in Auslauf darf oder Wasser...

Wissen tu ich das jetzt auch nicht, aber ich spekuliere einfach mal, daß Du mit Futter und Wasser IM Auslauf eher "kranke" Zug-/Wildvögel anlockst, als ohne!? :roll 8)

Logofff
30.08.2005, 22:38
Arne, mit Deinem Spekulatius könntest Du vielleicht sogar Recht haben :roll

Logofff mit 3 f

Belinda
31.08.2005, 17:07
Hallo!
Heute steht in unserer Zeitung, daß Niedersachsen ( so wörtlich) damit droht, die Freilandhaltung im Alleingang zu verbieten ???.
Wisst' Ihr mehr??
Gruß Claudia

Arne
31.08.2005, 22:11
Auf NDR kam da vorhin ein Bericht zu: in Niedersachsen müssen die Federtiere ab Mitte September jetzt deffinitiv eingesperrt werden!

Absahner
31.08.2005, 22:31
Nach dem Fund mehrerer an Vogelgrippe erkrankter Möwen in Finnland haben die Behörden nun Entwarnung gegeben. Bei dem entdeckten Virus handle es sich nicht um eine für den Menschen gefährliche Variante. ......

http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/192463.html

Eddi

misfit
05.09.2005, 07:38
Ja, Niedersachsen zieht das durch, auch auf das Risiko einer EU-Klage. Der will man wohl dadurch entgehen, dass man nicht generelles "Einsperren" vorschreibt, sondern nur in bestimmten Regionen. Drückt mir mal die Daumen, dass Bremen sich nicht anschließt...

gudrun
06.09.2005, 09:27
Hallo ihr Lieben,
gerade hab ich die Verordnung über Untersuchungen auf die klassische Gefl.Pest vom 1.09.2005 gelesen.
zu finden unter Verbraucherschutzministerium.de

was heißt da bitte:
wer mehr als 100 Tiere hat
oder
gewerbsmäßig zur Zucht

Ich hab 25 Hühner und ein Pärchen Gänse muss ich die auch einsperren oder was geht da.

Heute stand in unserer Zeitung Kreis Minden-Lübbeke sei auch von der Aufstallung betroffen.Wie erfährt man, wie weit das geht , gibts irgendwo eine Karte oder eine Webseite , wo die betroffenen Kreise erläutert sind.

Ich steig da bald nicht mehr durch bitte klärt mich doch bitte ein bisschen auf :( Danke Gudrun

kraehe
06.09.2005, 22:56
wie sagte mein Mathelehrer vor 40 Jahren immer - Ruhig Blut und kalte Unterhosen... :D :ahhh

gaby
07.09.2005, 04:07
@gudrun: Wenn Du weniger als 100 Tiere hast, brauchst Du Dich vorläufig nicht durch die Verordnung angesprochen fühlen. Es sei denn Du bist ein Züchter der ein Gewerbe (Verkauf von Geflügel) angemeldet hat.
gg

Hier lohnt es sich zu lesen: Info Vogelgrippe (http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?postid=30094#post30094post30094)
Im letzte Beitrag aus dem Oberbergischen Kreis ist es noch mal schön erklärt.

Absahner
07.09.2005, 14:20
Niedersachsen: Freilandverbot für Geflügel in gefährdeten Regionen
- 07.09.2005

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Hannover (aho) - Der Minister für den ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz Hans-Heinrich Ehlen hat heute ein
Aufstallungsgebot für alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter
erlassen. Ab 15. September darf sich während der Zugvogelzeit bis zum
30. November alles Geflügel (Hühner, Perlhühner, Truthühner, Enten,
Gänse), das sich in besonders von Zugvögeln aufgesuchten Regionen
befindet, nicht im Freien aufhalten. Diese Maßnahme wurde erlassen, um
dem Risiko der Einschleppung der Vogelgrippe durch Zugvögel zu
begegnen.

Geflügelhalter haben für die Dauer des Aufstallungsgebotes ihr
Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorkehrungen zu
halten, die das Eindringen von Wildvögeln durch eine überstehende
Abdeckung und vogelsicheren Seiten zuverlässig verhindert. Wird
Geflügel unter solchen Schutzvorkehrungen gehalten, muss ein Tierarzt
diesen Bestand mindestens einmal im Monat überprüfen. Sollten diese
Maßnahmen im begründeten Einzelfall nicht möglich sein, kann eine
Ausnahme durch den zuständigen Landkreis genehmigt werden. Diese
Einzelmaßnahme muss einen ähnlichen hohen Schutz vor dem Kontakt mit
Zugvögeln bieten. Hierbei muss dann auch eine monatliche
Gesundheitsüberwachung und zusätzlich eine Laboruntersuchung auf
Vogelgrippe stattfinden. Das Geflügel darf generell nur so gefüttert
und getränkt werden, dass sich keine wildlebenden Vögel unter den
Bestand mischen können.

Die Vogelgrippe breitet sich zunehmend aus. Neuausbrüche wurden in
Kambodscha, Indonesien, China und Thailand verzeichnet. Sehr schnell
erfolgte die Verschleppung nach Kasachstan und Russland. In fünf
Dörfern im südlichen Teil des Landes der Region Novosibirsk ereignete
sich der Ausbruch bei nicht kommerziell im Freiland gehaltenem
Geflügel. Berichten zufolge gibt es weitere Ausbrüche bei Hausgeflügel
in mehreren Regionen Sibiriens. "Für alles Geflügel in den besonders
gefährdeten niedersächsischen Regionen muss gewährleistet sein, dass
es nicht in Kontakt mit möglicherweise infizierten Zugvögeln gelangt.
Deshalb muss das Geflügel für die Zugvogelzeit in den Stall.",
erläuterte Minister Ehlen seine Entscheidung. Die besonders
gefährdeten Regionen in Niedersachsen wurden unter Berücksichtigung
der bekannten Vogelrastplätze, Gewässernähe und Geflügeldichte
ermittelt.

In Niedersachsen stehen ca. 72 Mio. Stück Geflügel in etwa 22.000
Beständen (ca. 60 % des Wirtschaftsgeflügels bundesweit). In den
Niederlanden mit einem vergleichbaren Geflügelbestand von ca. 90 Mio.
Stück mussten anlässlich des Geflügelpestgeschehens im Jahre 2003 ca.
30 Mio. Tiere getötet werden. Hier besteht schon seit dem 22.08.2005
ein Aufstallungsgebot.

Das Landwirtschaftsministerium rät vor allem den privaten
Geflügelhaltern, ihre Stallkapazitäten zu überprüfen. Falls die
eigenen Gehege in Einzelfällen nicht ausreichen könnten, sollte man
sich bereits jetzt z.B. nach leerstehenden Ställen und Scheunen in der
Nachbarschaft erkundigen bzw. rechtzeitig mit dem Bau von
vogelsicheren Volieren mit dichter Abdeckung nach oben beginnen.
Verstöße gegen die Verordnung können mit 25.000 EUR Bußgeld geahndet
werden, zudem können im Seuchenfall auch zivilrechtliche Maßnahmen
ergriffen werden.

Die betroffenen kommunalen Körperschaften:

1. Die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz,
Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Harburg, Leer,
Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Nienburg (Weser), Oldenburg, Osterholz,
Rotenburg (Wümme), Schaumburg, Stade, Vechta, Verden, Wesermarsch und
Wittmund.

2. Die Städte Barsinghausen, Bramsche, Braunschweig, Delmenhorst,
Einbeck, Emden, Garbsen, Hemmingen, Laatzen, Neustadt am Rübenberge,
Northeim, Pattensen, Salzgitter, Sarstedt, Schneverdingen, Seelze,
Wilhelmshaven, Wolfenbüttel und Wunstorf sowie die Gemeinden
Baddeckenstedt, Bad Essen, Belm, Bispingen, Bohmte, Burgdorf
(Landkreis Wolfenbüttel), Cramme, Cremlingen, Elbe, Flöthe, Haverlah,
Neuenkirchen (Landkreis Soltau-Fallingbostel), Ostercappeln, Sickte
und Wallenhorst.

3. Die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen
(Landkreis Osnabrück).

Eine Karte der betroffenen Regionen kann auf der AHO -
Hauptseite auf der Linken Navigationsleiste unter "Karte NDS
Freilandverbot" als PDF - Dokument eingesehen werden.

http://ticker-grosstiere.animal-health-online.de/20050907-00001/

Eddi

Gert
07.09.2005, 19:52
:D :D
Bin nicht dabei ;)

Absahner
07.09.2005, 20:03
@Gert

Du bist ja auch kein Hahn. ;D ;D
Oder ? ;)

Eddi

apfel7
13.09.2005, 17:33
hallo..
faellt euch grad auch nicht auf, dass es ziemlich ruhig geworden ist in sachen vogelgrippe und panikmache ? jetzt steht erst mal new orleans und wahlkampf im mittelpunkt, alles andere ist denen wohl egal. hat einer neuigkeiten aus baden-württemberg in sachen 15.9. ? bei uns um umkreis hat noch niemand irgendwas veranlasst. gruss andrea