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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Luftröhrenwürmer



conny
22.08.2007, 16:40
Luftröhrenwürmer

Symptome

Husten, Luftschnappen, Atemnot, Schnarchen, Röcheln, Pfeifen (durch starke Schleimbildung) Abmagerung, Schleudern des Kopfes. Kopf und Hals bei geöffnetem Schnabel gestreckt haltend, Anämie, Schäden an der Luftröhrenschleimhaut.

Ursache

Übertragung durch Zwischenwirte (Regenwurm, Schnecken). Um die Würmer sichtbar zu machen, hält man den Hals des Tieres gegen eine starke Lichtquelle.

Therapie

Behandlung schwierig, TA aufsuchen. Ausläufe trocken halten, da Wärme und Feuchtigkeit die Entwicklung der Wurmeier fördert

MonaLisa
12.10.2009, 15:53
Flubenol / Solubenol hilft auch gegen Luftröhrenwürmer.

MonaLisa
27.07.2011, 18:05
hier stehen die zugelassenen Stoffe für Tiere drin:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/...01:0072:DE:PDF (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2010:015:0001:0072:DE:PDF)

Hier im Anhang die erste Tabelle für zugelassenen Stoffe, S. 41, unter Levamisol (ist der Wirkstoff von Concurat) nachsehen. Dort steht explizit drin, dass es nicht für Tiere zugelassen ist, deren Milch oder Eier für den menschlichen Verzehr bestimmt sind.

S. 31 steht Flubendazol (in Flubenol bzw Solubenol) ist für Geflügel ohne Einschränkung zugelassen.

MonaLisa
30.07.2013, 10:36
Der Luftröhrenwurm ist 12-18mm lang und findet sich ausschließlich in der Luftröhre, nicht im Darm bzw Kot.

Nachweis:
Der Nachweis erfolgt über Eier in der Kotprobe oder im Rachenabstrich. Auch mit einem Otoskop kann der Wurm im oberen Teil der Luftröhre direkt gesehen werden. Dabei fällt eine y-Form auf, da der weibliche und der männliche Wurm sich in einer Dauerkopulation befinden. Das Weibchen heftet sich dabei mittels eines Saugnapfs an die Luftröhrenwand. Die Eier wandern nach oben in den Schnabel (deshalb Rachenabstrich zum Nachweis der Eier) und werden dann abgeschluckt (in der Kotprobe zeitweise nachweisbar).

Über den Darm gelangen die Eier dann in die Umwelt, werden dort von Stapelwirten (Schnecken, Tauwurm etc) aufgenommen und können dort bis zu 4 Jahre infektiös bleiben.

Gleiche Symptome wie beim Luftröhrenwurm kommen bei Bronchitis, Husten, Aspergillose, Fremdkörper, Pocken, Trichomonaden, Luftsackriss und Luftröhrenmilben vor.