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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flügel "falsch" gestutzt



Zumodenaranja
30.04.2007, 12:24
Hallo ihr!

Habe seit gestern eine neue Henne bei mir aufgenommen - kommt aus schlechter Haltung und hat eigentlich nur noch an Kopf, Flügeln und Brust normales Gefieder - ansonsten überall gerupft :(
Habe bei einer meiner Hennen schonmal einen Flügel stutzen müssen - nur die unteren, langen Federn (wie heißen die eigentlich nochmal?), sodass man das nicht sieht.
Bei der neuen Henne ist mir meine tolle Schwiegermutter jedoch zuvor gekommen und hat ihr auch die oberen Federn beschnitten - sieht furchtbar aus - vor allem, weil das Tier je eh so wenig Federn hat...

Meine Frage: Erneuern sich die beschnittenen Federn wieder? Und wenn, wie lange dauert das dann ungefair?

Noch allgemein zum Gefiederzustand: Wachsen die Federn überall wieder problemlos nach oder kann es sein, dass die Henne (an einigen Stellen) so "kahl" bleibt? :-/

Gruß, Zudena.

Gast
30.04.2007, 12:30
wenn das tier ansonsten gesund ist, dann wächst das alles wieder nach.

Shelsea
30.04.2007, 12:38
Auch wenn es nachwächst ist es eine vermeidbare Tiequälerei, wenn man es nicht kann, fragt man jemanden der sich auskennt. da sist wohl keine Schande.
Gruß Shelsea

Günter Droste
30.04.2007, 12:51
Zum einen wachsen die Federn nach der nächsten Mauser - also spätestens in einem Jahr - wieder vollständig nach, zum anderen stelle ich mir an dieser Stelle die Frage was denn an dieser Stelle Tierquälerei ist?
Ob ich nun lediglich die Handschwingen stutze oder auch - was dann aber nicht zwingend nötig wäre - die Armschwingen stutze - für das Tier ist es kein Unterschied. Abgeschnitten werden lediglich die Federn und nicht der Flügel selbst, dem Tier werden also keine Schmerzen zugefügt.
Lediglich für die Optik / menschliche "Geschmacksnerven" besteht darin ein Unterschied. Stutze ich lediglich die Armschwingen sieht man es von außen nicht da das Tier die "Stümpfe" unter den noch vorhandenen Armschwingen verschwinden lässt.

Zumodenaranja
01.05.2007, 09:00
Da bin ich ja beruhigt. Habe wie gesagt auch schon bei einer meiner Henne den einen Flügel (Handschwingen) gestutzt und auch nur ca die Hälfte der Federlänge abgeschnitten. Sie fliegt nun nicht mehr über den Zaun, sieht aus wie vorher und ist genauso quietschfidel wie zuvor.

Tierquälerei ist es meiner Meinung nach erst, wenn man den durchbluteten Teil der Federn duchtrennt. (Ansonsten wie "Nägelschneiden" ;))

Gruß Zumo.

Gast
01.05.2007, 09:05
ich mag mich täuschen, aber eine voll entwickelte feder ist doch leer und nicht mehr durchblutet.

Lupus
01.05.2007, 09:40
Federn haben nur in der Wachstumsphase die Blutkiele, sonst ist in der Feder "kein Leben". Man kann keinen Nerv oder Ader treffen.
Abertausende von Gänsen wären ja beim Daunenrupfen verblutet.......

Gruß
Lupus

Gast
01.05.2007, 10:21
dann erinnere ich mich also richtig. :)

Shelsea
01.05.2007, 10:37
Dann habe ich mich geirrt, sorry....für mich hat sich das erste Posting so verzweifelt gelesen...

Gruß Shelsea

Zumodenaranja
02.05.2007, 19:45
hab hier auch nur irgendwo mal gelesen, dass die Federkiele durchblutet sind - aber so weit runter schnmeiden ist doch echt nicht nötig. so oder so...