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Thema: Vogelgrippe Fund Deutschland

  1. #31

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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Hm, doch...
    Traut man denen zwar kaum zu, aber vor allem Höckerschwäne stellen sich im Winter gerne auf Rapsfelder, aber auch auf eiweißreiches, kurzes Grünland.
    Und deren wilde Verwandte, also vor hierzulande vor allem Singschwäne, sind fast ähnlich "amphibisch" wie Wildgänse- will heißen, schlafen nur auf dem Wasser, und treiben sich tagsüber auf zB Möhrenäckern rum.

    Schwäne sind also auch in ganz erheblicher Gefahr, sich an Land anzustecken! Und der Raps ist ja nun schon ein bisschen länger unten als das Getreide, also dessen Anbauflächen auch schon eher wieder gedüngt...
    Merci,

    also müssen wie auch schon angeklungen, die Kleinen nicht warten, das der VIrus zu Ihnen von den Äckern in den See geschwemt wird, Sie können sich den auch selber auf den Äckern abholen. Wenn man sich die Umgebung anschaut, gibt es schon einige Stellen, andenen Ackerland relativ nah an den See heranreicht. Stellt sich die Frage, wie stark die umlaufenden Straßen sind. Aber Du und Sharandra scheiben über Wintererfahrungen, das hatten wir ja auch während der Phase des Schwanensterbens im Februar/März diskutiert. Gehen Sie auch im Hochsommer auf Landgang?
    Wenn ich das richtig sehe, hätten wir theoretisch folgende Eintragswege:
    - eingeschwämmt von Äckern nach Regenfällen (Regen war durchaus)
    - direkt auf gedüngten Äckern aufgenommen
    - über menschliche Fütterung (halte ich wie geschrieben für unwahrscheinlich)
    - Luftverfrachtung über Staub/Federn event. von der A14 bzw. A38 (halte ich auch für unwahrscheinlich)
    - durch kurzziehende Wasservögel, sprich Stockenten (wird vermutlich die offizielle Deutung werden)
    - durch Futtermittel für Fischzucht (danke Huhnihunde), bei dem Punkt verweise ich hier nochmal auf folgenden Link:
    https://www.nabu.de/imperia/md/conte...lgrippe/10.pdf
    Ist von 2006, sollte aber immer noch aktuell sein.
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  2. #32

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    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/mag...-d2d3bf9a.html
    Wenn hier am süßer See das Virus grasiert, das ja sooo gefährlich ist, wird es aber höchste Zeit, dass der Landrat reagiert und den See für Badende, Angler, Wassersportler, Camper ect. sperrt, denn die könnten das Virus ja auch aufnehmen. Das Sperrgebiet ist auch für Hunde ect. auszuweiten, kein Mensch/Hund usw. darf mehr ans Wasser! Es darf keinerlei Wasserentnahme aus dem See genommen werden.
    Erst wenn DAS passiert, glaube ich an die "Gefährlichkeit des Virus" der in den Schwänen angeblich gefunden wurde.
    Mit Hühnereinstallen wird kein Virus abgetötet oder ungefährlich!

  3. #33
    Darwinist Avatar von Okina75
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    Hy!

    Im Sommer gehen Schwanenfamilien durchaus auch mal an Land, vermeiden aber eigentlich längere Wanderungen, es sei denn, sie haben an einem schlechten Gewässer genistet und suchen zu Fuß ein neues. Ansonsten sind die Jungtiere dann aber zu gefährdet, weswegen sie höchstens mal ufernah grasen gehen. Und auch hier nur junges, weiches Gras (oder Raps etc., wenn da ein Acker mal bis an den See ranreicht).


  4. #34
    Avatar von Huhnihunde
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    Genauere Sequenzierung steht noch aus. Untersuchungen laufen noch.
    http://www.mz-web.de/hettstedt/vogel...dmcid=f_yho_MZ

    Das einfachste wie immer der ansteckende Wildvogel
    http://www.mz-web.de/hettstedt/anste...dmcid=f_yho_MZ
    Geändert von Huhnihunde (28.08.2017 um 20:43 Uhr)
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  5. #35

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    Aufhebung des Sperrbezirkes? Es wird eine neue Risikoanalyse erstellt. Keine weiteren kranken oder toten Wildvögel gefunden.
    http://www.mz-web.de/eisleben/vogelg...oben--28412100
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  6. #36

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    Am Freitag hat der Kreis Mansfeld-Südharz die zweite Allgemeinverfügung im Zusammenhang mit dem Funmd von 3 Schwänen in Seeburg erlassen. Da keine weiteren toten oder erkrankten TIere gefunden wurden, hat man nun den Sperrbezirk, ebenfalls in ein Beobachtungsgebiet umgewandelt. Die Anordnung bleibt bis zum 26.09. bestehen.
    http://www.mz-web.de/eisleben/vogelg...tehen-28420668
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  7. #37

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    Die Allgemeinverfügung zum Aufstallungsgebot, ist wie bereits am 15.09. angekündigt, gestern ausgelaufen. Laut Amtsveterinär gab es keine weiteren Funde von infizierten Tieren. Demnach hat man den Fund formal korrekt, nach GefPestSchVO, abgearbeitet. Man liest allerdings, nur in der Kreiszeitung
    https://www.kreiszeitung.de/lokales/...n-8708830.html
    im Nebensatz, als Ursache von einem Neueintrag in die Region. Eine entsprechende Anfrage an das FLI habe ich bereits gestellt, um belegbare Informationen zur Herkunft des H5N8 Stammes zu bekommen.
    http://www.mz-web.de/eisleben/geflue...hoben-28492278
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  8. #38

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    Neues vom süßen See

    Bisher habe ich keine Antwort vom FLI erhalten. Aber das FLI hat jetzt trotzdem zur weiteren Aufklärung beigetragen. Das aktuelle Radar Bulletin für September gibt es jetzt eine klare Aussage:

    https://www.openagrar.de/servlets/MC...effentlich.pdf

    Das im August bei zwei Schwänen in Deutschland (Sachsen-Anhalt)isolierte HPAIV H5N8 ist deutlich von dem im Februar 2017in derselben Region aufgetretenen Virus unterscheidbar, was auf einen Neueintrag in diese Region hindeutet. Die höchste Verwandtschaft ergab sich zu einer Virussequenz aus den HPAIV H5N8-Ausbrüchen in Italien vom Juli 2017. Diese Viren gehören zu einem Cluster, das in Deutschland im November 2016 erstmals nachgewiesen wurde
    Italien!! Wie bekannt ist, nimmt seit Juli die Ausbruchsserie in Norditalien kein Ende. Aktuell hat es gerade eine Legehennenbatteriehaltung mit 850.000 Tieren erwischt. Es gab intern schon im August Diskussionen über eine Gefährdung durch rückkehrende Touristen aus dem Bereich Gardasee / Lombardei. Das könnte jetzt tatsächlich geschehen sein. Ob, da jemand eine Decke ausgeschüttelt hat oder vielleicht doch Brotreste den Weg in den See gefunden haben, werden wir wohl eher nicht mehr erfahren.

    Im Zusammenhang mit den Schwänen ist des öfteren von Vertuschung die Rede. Zuletzt habe ich das letztes Wochenende von einem TA gehört. Etwas, was ich in diesem Fall nicht wirklich nachvollziehen kann.

    Klare, in vernünftigem Tonfall, eingesandte Fragen an das Vetamt wurden schnell und umfänglich beantwortet. Wir wissen daher, dass es keine pathologischen Untersuchungen gab. Ebenso wurden keine weiteren Untersuchungen von Wasservögeln, Faeces oder Wasserproben durchgeführt. Die Antworten waren soweit nicht überraschend und werden mir als Aufhänger für weitere Gespräche dienen.

    Also was ist da nun am "süßen See" passiert?
    Nach geltender Verordnung wurde ein Sperrbezirk und eine Beobachtungszone eingerichtet. Der Sperrbezirk wurde nach 21 Tagen mittels einer zweiten Allgemeinverfügung in die Beobachtungszone überführt und diese schließlich nach 30 Tagen aufgehoben. Genauso wie es schon dutzendfach während der letzten Ausbruchsserie gelaufen ist. Das die Medien nicht über die FLI Erkenntnisse berichtet haben, liegt wohl eher an den Medien und der relativen Bedeutungslosigkeit der Vogelgrippe für diese, als an einer bewußten Steuerung. Das Ding ist einfach formell korrekt abgearbeitet wurden und in die Schublade "erledigt" verschwunden.
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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