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Thema: Was tun mit überschüssigen Eiern?

  1. #41
    Federviehfieber *-* Avatar von julia.h
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    Ach ... was die Eierproblematik betrifft.
    Während ich die ganzen letzten Tage etwa 80-100 Eier hier hatte, hatte ich gestern noch 1 Ei
    Habe nun auch Bruteier verkauft, bin sehr gespannt was die Käufer berichten werden. Ich bin da sehr positiver Dinge.
    Die Tucken legen weiterhin sehr fleißig. Gestern 19 Eier von 20 Mädels. Ich scheine alles richtig zu machen
    LG Julia und Federvieh
    1,1 Singsittich/ 3,15 Japanwachteln/ 0,16 Hühner (Marans, Bresse, Sundheimer, Sulmtaler, Vorwerk, Australorps, Amrocks, Wyandotten und Mischlinge)

  2. #42

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    Eier Essen, Rührei für die Hunde und die Katzen, einige Bekannte/Freunde kriegen Eier von uns. Und wenn sich trotzdem zu viele ansammeln machen wir Rührei für die Huhns. Die sind da ganz verrückt drauf - und machen neue Eier draus. Demnächst gibt es wieder Küken, die kriegen dann natürlich auch zerdrücktes Rührei oder gekochtes Ei.

    ....Hennen reduzieren wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Aber dann schlachtet man doch üblicherweise die alten, die sowieso nicht mehr viel legen, also würde das den Eierüberschuß nicht wirklich bremsen. Folglich dürfen die alten Damen weiterleben. Unsere ältesten sind jetzt 4 Jahre und legen teilweise wirklich nur noch sehr spärlich.

    LG
    Mara

  3. #43
    Federviehfieber *-* Avatar von julia.h
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    Hennen reduzieren ist bei mir aktuell nicht sinnvoll. Die sind alle noch recht jung. Und ich kann mich auch nicht trennen
    Wenn ich merke, dass die Leistung zurück geht, werde ich Suppenhühnchen machen oder die Omahühner verschenken.

    Ich hätte ja gerne noch mehr Hühner aber dazu brauche ich mehr Eierkäufe und mehr Platz zum einzäunen
    LG Julia und Federvieh
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  4. #44
    Avatar von LittleSwan
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    *lach* typische Anzeichen von OCD

  5. #45
    Federviehfieber *-* Avatar von julia.h
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    Mein Stall ist groß genug... 10 Hühner mehr wären da noch drin. Allerdings sind mir 500m² Auslauf zu wenig für 30 Hühner
    Ist so schon kein Grün mehr da. Aber träumen darf man ja... Von Blumenhühnern, isabell-porzellanfarbigen Italienern ... ein paar Grün und Schokoleger zusätzlich
    LG Julia und Federvieh
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  6. #46

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    Hallo,
    Du kannst sie auch einfrieren, dann allerdings ohne Schale!

  7. #47
    Putenflüsterer Avatar von Stallknecht
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    Zitat Zitat von julia.h Beitrag anzeigen
    Die Glyphosat Problematik kann ich auch nicht so ganz verstehen... warum ist etwas plötzlich schlecht, was schon 40 Jahre oder noch länger, erfolgreich in DE eingesetzt wird? Was die in den USA mit RoundupReady etc. machen, ist natürlich ein anderes Thema.
    Das Problem bei Glyphosat ist ernster als viele denken ! Zum einen ist es leider wirklich Krebs erregend, da reicht schon ein Teilchen auf eine Million Teilchen aus, das ist also extrem wenig. Angenommen da wurde ein Feldrand bespritzt, deine Katze rennt einmal schnell da durch, sie kommt zu dir auf den Schoss und du streichelst sie ne Minute, das kann reichen ! In deinem Körper aufgenommen verändert es die Darmflora für immer, das ist nicht mehr umkehrbar ! Es macht aber auch unfruchbar und stellt allerlei weitere Nebenwirkungen als wahre Geissel der Menschheit dar.

    Hinzu kommt, es geht ins Grundwasser, ich sollte aber wohl besser schreiben es ging ins Grundwasser. Denn seit Januar 2015 ist das Problem, es gab multiresistente Unkräuter in Weinbaugebieten, dadurch mal erst beseitigt worden, dass man nun eine 100 fach stärkere Konzentration verspritzt, die zudem nicht mehr Wasser löslich ist !
    So eine nette Notreifesprühaktion kurz vor der Ernte ist also heute noch schlimmer als davor und geht direkt in den Nahrungskreislauf ! Also kein Wunder, dass sehr viele Menschen eine bis zu 20 fach höhere Konzentration, als die Richtwerte es vorgeben, im Körper tragen. Selbst in der Muttermilch ist der Dreck schon nachgewiesen worden.

    Ja und zu guter letzt sollte man unbedingt auch bedenken, dass die ganzen Bodenorganismen tot gespritzt werden und man damit dauerhaft eben seine Ackerflächen killt. Im Prinzip ist es so, ein guter fruchtbarer Boden braucht diese Organismen, da darf auch Unkraut drin stehen, denn es ist bewiesen worden, war ein Reisanbauer in Uruguay wenn ich mich jetzt nicht irre, der hat eine Rekordernte auf diese Art und Weise der alten Anbaumethoden damit eingefahren !
    Glyphosat zerstört den Boden also nachhaltig und um das zu kompensieren schmeissen viele Bauern Kali auf die Felder, die Kaliminen sind aber nicht ewig verfügbar und eine der wenigen Minen in den USA ist schon fast komplett ausgebeutet. Steckt der Boden voll mit G. so können auch die Wurzeln nicht mehr tief genug in die Erde eindringen um die Pflanze mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Die Bauern lösen das Problem dann damit, dass man eben noch mehr Gülle auf die Felder kippt, wo dann die Nitratwerte in ganz D nun eben explodieren !

    Hier also zu sagen, dass man Glyphosat erfolgreich eingesetzt hat, ist also so ne Sache, wenn man an die ca. 3600 Tonnen an verspritzen G. alleine in D. pro Jahr denkt, so ist es für den Hersteller sicherlich sehr erfolgreich. Nach Angaben des EU-Parlaments ist der weltweite Verbrauch von Glyphosat in den vergangenen Jahrzehnten um das 260-Fache angestiegen – von 3200 Tonnen im Jahre 1974 auf 825.000 Tonnen im Jahre 2014. In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Ackerfläche mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.
    Aber das was wir uns damit antun, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Das Mittel wurde ja ursprünglich als Kampfstoff entwickelt um im Vietnamkrieg die Blätter von den Bäumen zu fegen und um die gegnerischen Soldaten krank zu machen, damit man von der Luft aus die Soldaten besser sehen konnte und sie bei den Nebelaktionen auch gleich noch voll erwischt. Es wirkt zudem halt stark Gen verändernd. Ich finde es ehrlich gesagt mal wieder sehr erstaunlich, dass die Anzahl der Krebspatienten in den letzten 40 Jahren von 1 zu 94 auf nun 1 zu 2 gestiegen ist und dass es anscheinend niemand merkt oder merken will, das da bis zu 50.000 Giftstoffe da sind, die unser Körper jeden Tag aufnehmen muss, das kann so doch nicht weiter gehen ! Denn wenn bald jeder an Krebs erkrankt, dann sollte das ein ganz grosses Warnsignal bedeuten und nachdem es bald eh jeder bekommt, wird die Lebenszeit dann eben drastisch runter gehen, besonders wenn es schon die Babys in der Muttermilch serviert bekommen.

    @ julia.h :

    Da bist du leider auf dem Irrweg ! Man hat anhand von Versuchen eindeutig belegen können, dass die Saat des Todes eben nicht an der Ackergrenzen halt macht. Es ist leider bewiesen worden, dass die Pollen weit grössere Distanzen mit dem Wind zurück legen können, als angenommen. Wenn da also ein Bauer sagen wir mal in 400 Metern Entfernung seine eigene Zuchtsorte an Mais anbaut, so kann diese mit GVO bestäubt und somit verseucht werden ! Es gab in Kanada sogar vor ca. 20 Jahren einen Vorfall, da hat die Mounted Police immer noch die Felder im Auftrag von Monsanto geprüft ( kontrolliert ) ! Es gab dann einen Bauern der nie etwas damit zu tun haben wollte, er weigerte sich generell GVO - Saatgut zu beziehen und dann hat man einen speziellen Farbstoff mit einem Sprühflugzeug ohne Erlaubnis des Bauern auf einige Felder versprüht und siehe da, es war GVO nachweisbar. Das Ende vom Lied war, er hatte keine Lizenz dazu erworben, man hat seine Felder zwangsbeerntet und alles verbrannt !! Damit hat man Jahrhunderte altes Saatgut für immer vernichtet und er klagte, sammelte weltweit Unterstützung und auch Gelder für den Kampf David gegen Goliath. Leider habe ich nie erfahren was daraus geworden ist, obwohl ich die Sache sehr intensiv verfolgt hatte. Vermutlich aber hat man dann wohl Gelder fliessen lassen um die Sache ruhig zu stellen ! Da waren die Haitiianer wohl schlauer, wann war das noch, 2004 glaube ich, da hatten die doch den heftigen Wirbelsturm mit extremsten Verwüstungen. Die Amis halfen dann und brachten GVO - Saatgut als Soforthilfe und die haben es dann einfach verbrannt ! Schlau dies so zu machen !

    So habe mal gerade meine Linkliste bemüht, hier noch was nettes zu Glyphosat :

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-verdauung-an/

    http://info.kopp-verlag.de/medizin-u...rursachen.html

    http://www.swr.de/swraktuell/glyphos...09g/index.html

    Ja und was man auch wissen sollte, es gibt keinen GVO freien Reis mehr auf dem Planten und das schon seit 1970 !

    http://info.kopp-verlag.de/hintergru...u.html;jsessio

    http://www.gmcontaminationregister.o...ent=nw_detail2

    GVO - Mais kommt zudem meist in den Handel, Tierfutter oder eben für den Menschen, GVO - freies Mais gelangt meist immer in die Biogasanlagen !
    "Das Niveau eines Landes und dessen moralische Werte
    können an der Weise, wie ihre Tiere behandelt werden,
    gemessen werden.“
    ( Mahatma Gandhi )

  8. #48
    Avatar von LittleSwan
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    Sehr gut geschrieben, danke.
    und die Verwendung von Glyphosat führt dazu, dass nur GVO-Saatgut verwendet werden KANN, womit man wiederum Monsanto, heute Bayer als Weltmacht in die Tasche wirtschaftet ... mal kurz und knapp gesagt.

  9. #49

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    @Stallknecht super das du das alles mal genauer erläutert hast, echt traurig das es wirklich Leute gibt die der Meinung sind das das Zeug in geringen Mengen okay wäre

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