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Thema: Hintergrund - Berichte - Kritische Artikel

  1. #1

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    Hintergrund - Berichte - Kritische Artikel

    Hallo liebe Hühnerinteressierte,
    die aktuellen Pressemeldungen zu dem Thema entbehren leider jeglicher Tiefe und folgen ausschließlich dem Sensations-Journalismus. Schade eigentlich, da dies der eigentlichen Aufgabe der Presse widerspricht. Bitte listet hier doch mal Artikel und Berichte auf, die sich mit dem Hintergrund der Vogelgrippe kritisch auseinandersetzen. Insbesondere wären kritische Presseartikel schön. Aber auch Berichte wie die folgenden bitte ergänzen:

    Bitte nennt den Titel des Artikels und die Internet - Adresse, sowie den Urheber.

    NABU:
    Wer steckt hier wen an?
    Einseitige Ursachenforschung zur Verbreitung der Vogelgrippe
    https://www.nabu.de/news/2016/11/21521.html

    GRAIN Infobrief:
    Fowl play - Falsches Spiel
    Die zentrale Rolle der Geflügelindustrie in der Vogelgrippekrise
    https://www.nabu.de/imperia/md/conte...elgrippe/7.pdf

    WOZ Die Wochenzeitung
    VOGELGRIPPE
    Das Virus gedeiht in den Hühnerfabriken
    http://www.woz.ch/-6f7

    Der kritische Agrarbericht
    Falsche Verdächtigungen
    Die Quelle der Geflügelpest ist die Geflügelindustrie und nicht freilaufendes Geflügel
    Sievert Lorenzen
    http://www.kritischer-agrarbericht.d...8/Lorenzen.pdf

  2. #2

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    Initiativen
    gegen unangebrachte Massnahmen zur Bekämpfung der klassischen Geflügelpest ("Vogelgrippe")
    http://www.huehner-info.de/vogelgrip...nitiativen.htm

  3. #3
    Avatar von Tanny
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    Hier hast Du schonmal viele links und Fakten gesammelt zum weiter verlinken - sie werden ständig geupdated:

    http://rgzv-cimbria.de/h5n8
    und
    https://www.wildvogel-rettung.de/vog...-daten-fakten/

    und Gedanken zum Thema:

    https://www.wildvogel-rettung.de/the...gefluegelpest/

    www.wildvogel-rettung.de = Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe
    www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de

  4. #4
    Avatar von Tanny
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    Zitat Zitat von basty Beitrag anzeigen
    Initiativen
    gegen unangebrachte Massnahmen zur Bekämpfung der klassischen Geflügelpest ("Vogelgrippe")
    http://www.huehner-info.de/vogelgrip...nitiativen.htm
    Du hast aber schon gesehen, dass das von 2006 ist?

    www.wildvogel-rettung.de = Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe
    www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de

  5. #5
    Avatar von Stefanie
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    Frankfurter Rundschau
    "Geflügelbetriebe: Die Vogelgrippe weitet sich aus"

    Kritische Textbox "Ursachen" lesen!
    Herzlichst, Stefanie
    1,0: Barne-Bart. 0,12: Barnevelder, Barne-Bärte, Welsumer, Araucana-Mix, Bielefelder, Maran+, Königsberger, Vorwerk, Araucana, Z-Welsumer
    Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern. Astrid Lindgren

  6. #6

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    Hi, vielen Dank!
    Ich fasse mal zusammen:

    "Ursachen
    Wann immer unter Enten oder anderen Vögeln die Vogelgrippe zuschlägt und gleichzeitig auch in den Ställen einiger Geflügelhalter der tödliche Erreger entdeckt wird, werden Wildvögel als Verursacher der Viruserkrankung verdächtigt. Stimmt das? Sind nicht viel eher internationale Handelsströme, bei denen Tiere und Futter weltweit gehandelt werden, für die Verbreitung der Erreger verantwortlich? "

    "Wildvogelthese
    Das federführende Friedrich-Loeffler-Institut vertritt als das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit wieder die Wildvogel-These. Zwar seien „eindeutige Einschleppungswege des derzeit in Europa grassierenden HPAIV H5N8 bisher nicht festgestellt“ worden, heißt es. Doch „die Beteiligung von Zugvögeln ist aufgrund detaillierter Analysen der Viren des Jahres 2014 sowie des bisherigen Geschehens wahrscheinlich“."

    "Zweifel der Ornithologen
    Seit Jahren hegen renommierte Ornithologen Zweifel an dieser These. So verweist Wolfgang Fiedler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie zwar darauf, dass man im Grunde viel zu wenig weiß über Herkunft und Verbreitung des Erregers. Er frage sich aber, so Fiedler am Freitag im Deutschlandfunk, ob im Hintergrund nicht andere, bisher wenig erforschte Entwicklungen ablaufen. Fiedler: „Haben damit die Massentierhaltungen vor allem in Asien etwas zu tun“?"

    "Naturschützer
    Ähnlich sieht das der Naturschutzbund Deutschland Nabu. Zwar sei „unbestritten“, dass bei einem akuten Auftreten der Vogelgrippe unter Wildvögeln Hausgeflügelhaltungen direkt infiziert werden könnten. Andere Infektionswege seien aber auch denkbar. „Gerade bei geschlossenen Massentierhaltungen“ wie der Großmastanlage in Grumby in Schleswig- Holstein „ist ein Vireneintrag über den weltweiten Geflügelhandel und seine Stoffströme wahrscheinlicher als eine Infizierung durch Kontakt mit erkrankten Wildvögeln“, ist Maik Sommerhage vom Nabu überzeugt."

    "Untersuchungen
    Dieser Zusammenhang hatte sich auch bei früheren Ausbrüchen der Vogelgrippe gezeigt. Nach einer wissenschaftlichen Abhandlung von Ornithologen vom Sommer 2015 sei in den vergangenen zehn Jahren der Erreger weltweit bei Wildvögeln stets dann aufgetreten, wenn „es vorher eine Zirkulation in der Geflügelwirtschaft gegeben hat“. Die infizierten Vögel wären damit nicht Ursache, sondern Opfer einer Epidemie in geschlossenen Haltungen. Wildvögel hätten sich somit über Abfälle, Geflügeldung oder Emissionen aus großen Haltungen infiziert."

    "Argumente
    Bei langjährigen Beobachtungen habe sich gezeigt, dass das Geflügelpestvirus vor allem in den Zentren der Geflügelwirtschaft, aber nicht dort, wo sich Wasservögel konzentrieren, auftrat, so die Ornithologen. Dies sei wohl auch diesmal der Fall, meint der Nabu, denn das gleichzeitige Auftreten vieler erkrankter Reiherenten an drei Orten in Mitteleuropa lasse eher vermuten, dass „es eine akute Ansteckungsquelle in Osteuropa gab“. Von dort hätten die Enten während der kurzen Inkubationszeit der Krankheit die hiesigen Rastgebiete, wohl mit letzter Kraft, erreicht. Denn ein mit H5N8 infizierter Wildvogel stirbt relativ rasch, so die Experten. Zumindest während des Ausbruches der Krankheit sei ein infizierter Vogel „weitgehend inaktiv“, könne kaum noch längere Strecken fliegen. Sollte der Vogel also wieder weite Strecken fliegen können, dann, so die Ornithologen, „scheidet er keine Viren mehr aus“. (ke)"

    Quelle: http://www.fr-online.de/panorama/gef...,34948942.html

  7. #7

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    Hi, nochmal vielen Dank.

    Eine weitere Zusammenfassung:

    "Liebe Zuchtfreunde, liebe Hobbygeflügelhalter,

    an dieser Stelle informieren wir Euch über das aktuelle Geschehen rund um die Vogelgrippe H5N8.

    Wir arbeiten derzeit an vielen Stellen gleichzeitig an der Aufklärung. Unser 1. Vorsitzender ist beispielsweise im http://www.huehner-info.de/forum/sho...er-Vogelgrippe mit dem Pseudonym „provieh“ tätig.

    Daher wird hier im Kern eine Linkliste entstehen, deren Inhalte wir für wichtig und richtig erachten. So bekommt Ihr am schnellsten Hilfe und Informationen.

    Wir haben Erfahrungen mit der Vogelgrippe seit Ihren Anfängen im Jahre 2006 mit H5N1. Ein Fazit eine Empfehlung und ein Aufruf sollen hier genügen:

    Fazit: Die Vogelgrippe ist eine Krankheit, die gesundes Freilandgeflügel in aller Regel nicht infiziert und noch nie über Freilandgeflügel verbreitet wurde. Sie bricht aber regelmäßig in Massentierhaltungen aus, wo eine hohe Tierdichte und schlechte klimatische Bedingungen in Verbindung mit einem untrainierten Immunsystem dafür Sorge tragen, dass immer wieder neue Mutationen der Viren entstehen können. Da der weltweite Geflügelmarkt von wenigen Konzernen beherrscht wird, die ihre Tochterunternehmen auch weltweit mit ihren Produkten beliefern, wird das Virus schnell weltweit verbreitet. Der Vogelzug wäre dazu niemals in dieser Geschwindigkeit und schon gar nicht in Ost/Westrichtung in der Lage. Das Friedrich-Löffler-Institut FLI welches die Empfehlung zur Aufstallung ausspricht und viele Politiker stehen aber im Lager der Wirtschaftslobbyisten. Das FLI hat z.B. einen Förderverein dessen Mitglieder überwiegend aus der Tierpharmaindustrie stammen. Die beiden Wesjohanngruppen PHW und EW sind große Steuerzahler, Parteispender und Arbeitgeber in Deutschland - „Wiesenhof“ und „Lohmann Tierzucht“ gehören dazu. Wenn jetzt also regional Wildvögel infiziert werden und es auch zu Ausbrüchen bei Freilandhaltern kommt, dann wurden diese über die Massentierhaltung infiziert und nicht wie offiziell behauptet umgekehrt. Dafür kommt Der Mist aus diesen Anlagen, der über die Felder ausgebracht in die Gewässer gelangt als eine Quelle von vielen (Fischfutter aus Tierkadavern usw.) in Frage.

    Empfehlung: Folgt den behördlichen Anweisungen so gut es geht. Auch wenn sie ob des obigen Fazits schwachsinnig seien mögen. Es macht keinen Sinn, das Leben der Tiere zu gefährden, die Behörde ist da weitaus gefährlicher als das Virus. Gebt das Geld lieber für die Schutzmaßnahmen als für Strafen aus.

    http://www.schleswig-holstein.de/DE/...cationFile&v=4

    Leider ist hier nicht beschrieben, wie das in der Praxis aussehen soll wenn man nur über einen kleinen Hobbystall verfügt. In der Schweiz, wo die Geflügelindustrie keine so starke Lobby hat, wurde aber eine Empfehlung gegeben wie das aussehen soll:

    https://www.blv.admin.ch/blv/de/home...euchen/ai.html (auf im Seuchenfall klicken)"

    Quelle: http://rgzv-cimbria.de/h5n8

  8. #8
    Avatar von Tanny
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    www.wildvogel-rettung.de = Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe
    www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de

  9. #9

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    http://www.provieh.de/das-fli-problem-mit-vogelgrippe

    (zwar vom 19.11.2014, aber inhaltlich immer noch brandaktuell. Hier zeigt sich auch wie sich die Dinge wiederholen)

    "Das FLI-Problem mit Vogelgrippe"
    PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.
    Sievert Lorenzen

  10. #10

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    Stallpflicht für Geflügel:
    Massentierhaltung als Ursache für Vogelgrippe?

    Badische Neueste Nachrichten
    http://bnn.de/nachrichten/vogelgrippe-stallpflicht:

    "Kritik an allgemeiner Stallpflicht
    Michael Götz, Tier- und Artenschutzbeauftragter des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) und Tierarzt in Rastatt, beobachtet die Entwicklung mit Sorge. In einer Pressemitteilung des BDRG warnt Götz, der über Geflügelkrankheiten promoviert hat, ausdrücklich vor einer allgemeinen Stallpflicht für Geflügel, die bereits in mehreren Bundesländern gilt.

    Geschlossene Ställe bieten keine Sicherheit
    Der Ausbruch der Vogelgrippe in einer industriell geführten Geflügelfarm in Schleswig-Holstein zeigt nach Ansicht des Experten, dass eine Aufstallung keinen sicheren Schutz bietet. „Die Übertragungskette wird dadurch offensichtlich nicht unterbrochen“, stellt er fest. Allerdings sieht Götz aktuell Unterschiede zum letzten großen Ausbruch der Seuche vor zwei Jahren. „Damals waren fast nur Tiere in den geschlossenen Systemen der großen Geflügelbetriebe betroffen“, konstatierte er. „Dieses Mal sind auch viele Wildvögel an H5N8 erkrankt.“

    Ursachen sind umstritten
    Die in den Medien kolportierte Behauptung des Friedrich-Löffler-Instituts, das Virus sei durch Zugvögel aus Russland nach Mitteleuropa eingeschleppt worden, hält Götz keineswegs für bewiesen. „Es gibt auch andere Theorien“, sagte er. „Der Nabu vertritt beispielsweise den Standpunkt, dass die Vogelgrippe vom Wirtschaftsgeflügel zu den Wildvögeln getragen wird. In diesem Herbst ist es schwierig, die Lage zu beurteilen, weil unstrittig viele Wildvögel betroffen sind. Vor zwei Jahren war aber eindeutig das Wirtschaftsgeflügel der Auslöser.“ Ursache könne, so Michael Götz, der Warenverkehr auf den Höfen sein.

    Dass die Tiere in der industriell geführten Geflügelfarm in Schleswig-Holstein, wie in den Medien dargestellt, durch die Lüftungsschlitze des Stalls infiziert wurden, hält Michael Götz für extrem unwahrscheinlich. „Viren fliegen nicht durch die Luft“, meinte der Veterinarämediziner."

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