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Thema: Betragspflicht zur Berufsgenossenschaft

  1. #1

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    Betragspflicht zur Berufsgenossenschaft

    Hallöchen
    Ich hab mir noch ein Grundstück dazu gepachtet,sind nu 1,21ha und hab nu einen Betragszahlung für die Berufsgenossenschaft erhalten.Bin aber Arbeitnehmer und dadurch krankenversichert,wozu also noch sowas?Bin auch kein Landwirt.lediglich hab ich jede Menge Federvieh..35Hühner,im Moment so um die 25 Enten und bald kommen noch zu den 5 Gänsen 30 dazu.
    Müßt Ihr sowas auch zahlen?Mir wurde gesagt,das es sich nach der Fläche sich errechnet und nix mit Gewinnen und so zu tun hätte
    Gruß Thorsten

  2. #2
    Moderator Avatar von gaby
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    RE: Betragspflicht zur Berufsgenossenschaft

    Leider bin ich in dieser Verlegenheit nicht. Hier kann man nichts pachten.
    In jedem Fall erst mal Wiederspruch einlegen. Dann kommen bessere Begründungen. Krankenkasse nachfragen und Gemeinde. Im Süden der Republik läuft sowas ja eh immer anders....
    Kann aber durchaus rechtens sein wg. Unfallgefährdung beim Hobby od. ä.
    Gaby
    Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld wenn sie so bleibt.

    aus: *Deine Schuld* von den "ärzten"

  3. #3
    Avatar von Gert
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    ich glaube schon, das sie dich nun am A.... haben .
    Incl Alterskasse und Landwirschaftliche Krankenversicherung.
    Deshalb sind meine Hühner ja "nicht" auf der gepachtetet Wiese.
    Die ist ja nur offiziell mein Brennhollager und Garten. Das bekommt man noch Beitragsfrei durch, man darf nur kein Vieh darauf halten oder Heu erzeugen. Mach denen glaubhaft das du die Wiese zur erweiterung deines Garten haben willst. zB willst du dir eine Streuobstwiese anlegen. Nur für dich !!! Und da läuft kein Huhn rum, denn 1 erzeugtes Ei und du bist Mitglied.

  4. #4

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    Berufsgenossenschaft

    Hallo Thorsten,

    das hängt mit der Fläche zusammen, schon beim Haus und Ziergarten ab 25ar kann dir das passieren (BG-Gartenbau). 1,2 ha ist ja aber auch keine Kleinigkeit. Ich würde auch noch mal mit den Leuten sprechen, ich selbst hab bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht (betrieblicherweise). Alterskasse und KV brauchst du wohl nichts machen, wenn nur Hobby und du nur wenig Arbeitsstunden glaubhaft machen kannst, außerdem bist du ja schon anderweitig versichert, darum gehts den Leuten eigentlich und nicht dich am A... haben.
    Du bist mit der BG schon dann auf der sicheren Seite, wenn du deinen Nachbarn bittest, dir das Gründstück zu mähen und es passiert ihm dabei was, es ist unabhängig davon ob er damit etwas verdient oder nicht, er ist sozusagen nur vorübergehend beschäftigt. Müßte alles in den Broschüren stehen die du mit der Benachrichtigung erhalten hast, ebenso alles im Internet zu finden.
    Gruß
    Michael

  5. #5

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    RE: Berufsgenossenschaft

    Hallo Michael
    Danke für deine Antwort,hat mich ein Stück weitergebracht.Es geht also nur darum,wenn andere auf dem Grundstück "arbeiten",die wären somit versichert.Am Arsch hat mich keiner,weil nichts unrechtes passiert ist.Ich find es nur ne Schweinerei,das sich überall Initativen bilden,wie vom Bauernhof auf dem Tisch..oder Rettung der Obststreuwiesen..und dann hast nur Nachteile irgendwie..war auf dem Landwirtschaftsamt,wollte im Prinzip ne Landwirtschaft anmelden,um mir einen Gänsestall zu bauen,im Außenbezirk,bekam ich ned durch..auf der Gemeinde war auch nichts zu erreichen..wär ich Landwirt,wäre bis 75Kubikmeter alles genehmigungsfrei..für das Landwirtschaftsamt waren 50 Gänse zun wenig..denke,das es von vielen ein Traum nur ist,Tiere in einem Umfeld zu halten,wo sie sich wohl fühlen würden.
    Grüßle Thorsten

  6. #6
    Avatar von Gert
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    klar bist du am Ar...
    Die legen es immer so aus, das du zahlen musst, nicht so, das du die Vorteile hättest.

  7. #7
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    Ach Gert ...

    wenn einen Unfall passiert und Du bist nicht in der BG, dann bist Du am Arsch.

  8. #8

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    Hallo Gert,

    ich seh das etwas anders. Es ist ein Zeichen unserer Zeit, daß jeder eine Rundum- Vollversorgungsmentalität hat, aber nichts dafür geben will.
    Beim Haus regt sich keiner auf über die Gebäudeversicherung. Wenn dir die Bude abbrennt, dann bist du froh, daß was bezahlt wird. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, kannst du mir glauben.
    Der beste Versicherungsfall ist immer der der gar nicht eintritt. Ich zahle daher gern in eine absolut nötige Versicherung ein, was ansonsten wirklich den Ruin bedeuten könnte. Kosten-Nutzen Rechnung ist hier fehl am Platz. Wie es dann im Einzelfall wirklich umgesetzt wird, darüber läßt sich streiten, kann durchaus besser sein.
    Man wird ja auch nicht gezwungen sich Grund und Boden zuzulegen und die sich daraus zu erfüllenden Pflichten.

    Hallo Thorsten,

    da sprichst du ein echtes Problem an für das ich auch noch keine Lösung habe. Frag lieber nicht, wo mein Hühnerstall steht....

    Gruß
    Michael

  9. #9
    Avatar von Gert
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    Ich hab 1 a Wiese, wenn ich da Rasenmäh und mir ein Unfall passiert bin ich am Ar..., weil ich nicht in der BG bin.
    Mäh ich den Rasen ums Haus, dann ist die Welt in Ordnung.

    Also bin ich nur am Ar..., wenn ich was auf einen Grundstück tu, was laut Kataster "Landwirtschaft" ist.
    Ist voll logisch. Seh ich klar ein.

    Nun gibt es hier Grundstücke, deren hinteres Drittel Wiese/Acker war.
    Also, beim Rasenmähen im den vorderen 2/3 alles im grünen Bereich.
    Das hintere Drittel nur mit äusserster Vorsicht betreten, es sei den man ist in der BG. Das ist doch alles wiedersinnig.

    Meiner Meinung nach, muss ein Landwirt in die BG und kein KFZ Mech, nur weil 3 Hühner auf einen Landwirtschaftlichen Grundstück ihre Eier legen und die anderen 45 auf einen Wohngrundstück.

  10. #10

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    Hallo Gert,
    wenn dir beim Rasenmähen was passiert, egal wo, ist das kein Problem, denn du bist ja krankenversichert. Im Prinzip gebe ich dir Recht, es ist schon widersinnig. Bei den Grundstücksgrößen über die wir hier reden bewegen wir uns in einem Übergangsbereich. Bei x ha ist das ja klar, aber wo ziehe ich die Grenze ?. Mit der BG läßt sich im Einzelfall die Sache besprechen, die kennen die Praxis ja auch und haben Lösungsvorschläge (meine Erfahrungen).
    Für mich selbst als kleiner Betrieb muß ichs ja machen, nicht nur wegen mir, sondern wenn mir doch jemand hilft und es passiert was.
    Mit einer Fläche, auch privat, die über einen normalen Ziergarten hinausgeht ist halt ein erhöhter pflegerischer Aufwand verbunden und damit ein Risiko und das gilt es letztendlich abzusichern.
    Beim Dachdecken meines Hauses habe ich auch brav alle Helfer (ohne Lohn) der Bau-BG gemeldet, als privater Bauherr. So ne Aktion geht über normale Reparaturen hinaus und man ist dazu verpflichtet! Das kostet zwar ein bischen aber im Ernstfall stände ich ohne ganz schön blöd da.
    Ich möchte hier keine Werbung für unser Sozialsystem machen, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Ich finde aber, wer ein erhöhtes Risiko in die Welt setzt sollte dafür geradestehen. Ich habs auch satt Hobbyfußballer und Raucher über meine Beiträge zu finanzieren, aber wo ziehe ich die Grenze? Muß ich halt aktzeptieren, daß es (noch) so ist.

    Gruß
    Michael

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