liebe Fories,
ich hoffe, mein Thread ist hier richtig platziert ?!
Meine Lotte wurde heute von einem Hund attackiert, während sie gemütlich am Bach spazierte. Die Attacke war ziemlich heftig und einzig dank eines aufmerksamen Nachbarn ließ der Hund von ihr ab.
Langer Rede, kurzer Sinn: sie hat lt. TA keine inneren Verletzungen oder Brüche, musste allerdings großflächig genäht werden. Ich hoffe, sie überlebt die Aktion. Sie muss Schmerzen haben wie die Hölle ..sitzt hier vor mir im Wohnzimmer und pumpt wie ein MaikäferNun hat ihr der TA für die nächsten Tage Baytril 10 % verordnet.
Meine Frage an die Fachleute: wie lange muss ich nach der Behandlung warten, bis ich die Eier wieder verwerten kann ?
LG Sabine
Baytril sollte für Legehennen, die Eier für den menschlichen Verzehr erzeugen, überhaupt nicht angewendet werden. Am besten den Tierarzt fragen. Bei Masthähnchen beträgt die Wartezeit 3 Tage. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Henne für längere Zeit überhaupt keine Eier legen wird.
LG Ratisbona
Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Trabern die zu
zu langsam sind.
danke für Deine Info, Ratisbona. Ich werde gleich morgen den TA anrufen und die Sache abklären...allerdings hat er meinem Huhn heute bereits die erste Dosis verabreicht.
LG
@fendi1908: http://www.vetpharm.uzh.ch/tak/05000000/00058995.01
Wünsche gute Besserung für Deine Henne!
LG Hühnerling
@hühnerling: vielen Dank für Deinen Beitrag. Meine Lotte ist relativ fit. Sie hat die Nacht im Hühnerhaus auf dem Boden verbracht und ist heute morgen ohne zu wanken aus dem Häuschen getrippelt. Sie nimmt Futter und Wasser auf, läuft allerdings wenig und ruht unter einem Busch.
Ich habe gerade mit dem TA telefoniert. Er bedauert, nicht bedacht zu haben, daß man Legehennen kein Baytril verabreichen soll. Ich bin mit ihm nun so verblieben, daß ich meiner Lotte k e i n Mittel verabreiche, wenn sich ihr momentaner Zustand nicht verschlechtert. Im anderen Fall soll ich mit Baytril weitermachen oder mit ihr nächste Woche wegen eines anderen Medikaments vorbeikommen..Ist etwas gewagt aus meiner Sicht. Bißwunden sollten möglichst lange mit Antibiotika abgedeckt werden.
Kennt jemand von Euch ein Alternativmittel, das ich ihr heute noch beim TA besorgen kann ?. Der TA müsste erst in der Literatur nachlesen, hat aber gerade Praxisbetrieb...
Lieben Dank vorab
Sabine
Soweit ich weiß, züchtest Du resistente Keime, wenn Du mit einem AB-Mittel (Baytril) anfängst und nicht zu Ende therapierst.
edit: Ein Alternativ-Mittel kann man über ein Resistogramm feststellen. Die Keime müssen kultiviert werden, und dann werden verschiedene Mittel ausgetestet. Das kann der TA machen. Ist bei meinem TA durchaus Standard, wenn ein AB verordnet wird.
Sinnvoll wäre es demnach, mit Baytril weiterzumachen, bis das Ergebnis da ist.
Geändert von Waldfrau2 (26.05.2012 um 13:09 Uhr)
LG von der Waldfrau2
1.6 Lachs, 0.1 Zwerg-Orpi gsc, 0.1 Marans-Sussex-Mix, 0.1 Marans, 0.1 Vorwerk, 0.1 Lakenfelder, 0.1 Sussex
0.0.9 Küken, teilweise Lachs, teilweise Lachs-Mix
Mitglied im RGZV Göttingen-Grone
Hallo
Ich kenne Baytril von den Hunden und da musste man auch sehr aufpassen, nicht vorzeitig abzusetzen, da wirklich die Gefahr von Resistenzen groß ist.
Außerdem denke ich mal, mit den Eiern solltest du eh kuz warten - ob da jetzt ein, zwei weitere Gaben so einen Unterschied machen, glaube ich nicht.
Ich bin nicht sicher, was die anderen meinen, aber ich würde aus ihren Eiern eventuel Rührei machen und ihr anbieten ( aber eben wirklich nur den behandelnden Huhn ).
So verwertet man die Eier doch und Proteine geben ihr sicher zusätzliche Kräfte.
Nur so eine Idee ...
lg Sylvia
1,4 Marans in gold - weizenfarben und 0,2 Araucana gold - weizenfarben
0,8 Marans in weiss und 0,1 Marans schwarz - kupfer
6,15 Japanwachtel wildfärbig
0,2 Grünleger ( Mutter und Tochter ) und 1,3 Mixe bzw Legehybride
hallihallo..habe eben erst die letzten Beiträge gelesen. Ich habe meiner Schnecke das Baytril heute noch nicht verabreicht, weil es ihr wirklich gut geht und derTA meinte, ich könnte ruhig damit aufhören ( nun ja er meinte auch, Baytril sei super für Legehennen). Nun bin ich wieder mal im Zweifel, denn ihr seid für mich als Hühnerhalter die Profis. Primär geht es mir um mein Huhn und nicht um die Eier, drum werde ich meiner Lotte heute abend noch ne Gabe Baytril reichen...btw: der TA hat mir die 10 % ige Lösung in einer Einwegspritze gegeben..ich soll ihr 0,3 ml unverdünnt in den Schnabel geben - das Gewicht meiner Lotte hat er auf 3 kg geschätzt. Kann ich ihr das unverdünnt oral verabreichen ?
LG Sabine
Hallo Sabine
Da ich Baytril wie schon geschrieben nur meinen Hunden gab, kann ich das nicht wirklich sagen.
Bei den Hunden sind es Tabletten, die es für 10kg bzw 30 kg Körpergewicht gibt.
Bei einer Lösung für den Schnabel, denke ich mir nur, umso weniger verdünnt, umso geringere Menge und vermutlich wenigstens etwas leichter ins Huhn zu bekommen.
Oder so eine Idee ( Marke typisch Hundebesitzer) :
Kann man diese Lösung nicht auch mit was super Guten, wie etwa Quark oder Hackfleisch etc mischen ?
Ich denke vielleicht frisst das Huhn es ja freiwillig ?
Oder ist das eine Illusion ?
Ist halt so eine Überlegung ...
Alles Gute !
Sylvia
1,4 Marans in gold - weizenfarben und 0,2 Araucana gold - weizenfarben
0,8 Marans in weiss und 0,1 Marans schwarz - kupfer
6,15 Japanwachtel wildfärbig
0,2 Grünleger ( Mutter und Tochter ) und 1,3 Mixe bzw Legehybride
@ Retrieverriver: das Problem ist nicht meinem Huhn die Flüssigkeit beizubringen-----> mein LG hält die " Bestie" fest und ich erledige den Rest. Ich bin mir nur nicht mehr sicher ob ich die 10 % ige Lösung unverdünnt verabreichen kann ?
LG
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