Hier hat es sich ausgegluckt...
Frauchen war böse, hat letzte Woche einen ganzen Tag Hühnerstall renoviert. Morgens das ganze Innenleben rausgerissen, dabei vorher uns vier Glucken vor die Tür gesetzt...oh, unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen. Wir gackerten aufgeregt vor der Hühnerstalltür...was macht die da drin...wir wollen rein.
Nichts zu machen, die Zweibeinige da, hat wohl der Wahnsinn gepackt? Schmeißt unsere Nester raus...Was, die Sitzstangen auch? Du, Mensch, worauf sollen wir schlafen, laß dass!
Immer wieder versuchten wir reinzukommen, doch das sonst so liebe Frauchen war unerbittlich? He, wo sollen heute unsere anderen Mitbewohnerinnen ihre Eier hinlegen, aber das wußte Frauchen auch nicht so wirklich...sie meinte wohl so etwas wie...kommt später wieder! Die hat leicht reden, jetzt, ja jetzt wollen wir unsere Eierchen loswerden!
Dann war sie endlich verschwunden und wir huschten schnell in den Stall. Doch was war das? Alles weg, nix mehr drin. Keine Nester, kein Schlafplatz...nicht mal ein bißchen Streu. Snief...Frauchen ist wohl böse auf uns.
Später kam sie wieder und hatte einen Eimer dabei...oh, da gibt Leckerlie, Frauchen hat uns noch lieb. Oder doch nicht? Sie verschwindet mit dem Eimer im Stall und wir müssen wieder draussen bleiben. Irgendwann, nach bestimmt vielen Stunden, zumindest kam es uns so vor, ist sie wieder raus gekommen. Da drin muss Frauchen krank geworden sein, sie hatte so komische weiße Pünktchen überall an ihr. Wußten wir doch, daß das nicht gut ist, was sie da macht.
Was ist das jetzt, sie hat ein so komisches Ding in der Hand und macht ordentlich Krach in unserem Stall. Sicher fällt er gleich zusammen. Rein und raus läuft sie, ganz eilig hat sie es...sollte sie sich nicht ins Bett legen, wenn sie krank ist? Doch sie trägt so manches hin und her, Latten, Bretter und sonst viel komisches Zeugs...Schrauben nennt sie das.
Dann wirds plötzlich ganz still, Frauchen setzt sich vor dem Hühnerstall hin und sieht uns irgendwie erwartungsvoll an, keine Ahnung, was sie jetzt von uns wollte. Aber der Zugang zu Stall ist frei...tap tap tap, schaun mer mal, Frauchen bleibt sitzen dürfen wir uns trauen....sie sitzt immer noch. Hopp und rein....he, das ist nicht unser Stall, gack gack. Irgendwie ist alles anders, wir wissen noch nicht ob uns das gefällt. Hell und viel mehr Platz und wunderschöne Nester und eine Hühnerleiter, oh, die hatten wir vorher nicht.
Ich glaub das gefällt uns!
Unser Frauchen hat uns doch noch lieb.
P.S. Vor lauter Aufregung an diesem Tag und so ganz ohne Nester haben wir glatt das Glucken vergessen...naja, und daß man nachts die neuen Nester dicht machen kann trägt auch nicht grad zu unserer Freude bei!![]()
Herzliche Grüsse aus Niederbayern
Unser Lebensstil in der westlichen Welt - auf alle übertragen - würde die Erde bei weitem überfordern. Dazu bräuchten wir mindestens fünf neue Erden.
Hans-Peter Dürr (*1929)
LG Michi
1,3 Chabos, 1,1 Sebrights, 0,1 Zwerg Seidi, 0,1 MEZK, 0,1 Antwerpener Bartzwerg, 0,1 Zwerg Wyandotten, 0,0,19 Küken (verschiedene Rassen), 1,4 Legewachteln, 0,1,10 Hasen, ...
Ich mach mal bei Gelegenheit Bilder.
Der Stall hatte es dringend nötig, da wurde zu Schwiegervaters Zeiten bestimmt dreissig Jahre nichts mehr gemacht und manches war schon richtig baufällig. Hab es aber erst jetzt geschafft, Schwiegervater ist letztes Jahr gestorben, den Stall zu renovieren.
Hab ja hier nicht nur eine Baustelle, da wir ja dabei sind den Anbindestall zum Laufstall umzubauen, unser Wohnhaus noch nicht ganz fertig ist, Aussenputz und Balkon fehlen noch und auch der Hausflur noch gefließt werden muss. Nebenbei soll natürlich auch die Landwirtschaft laufen und da mein Mann wieder einzelne Tage in der Firma ist, fehlt die Zeit zuhause an allen Ecken und Enden und so heißt es bei solchen Sachen wie Hühnerstall...selbst ist die Frau.
Im Moment hab ich mehr mit unserem neuen Hund zu tun, der letzten Dienstag hier eingezogen ist. Ich wollte ja zu unserem Aussie Sam gerne einen Zweithund, wenn möglich keinen Welpen, da ich einfach im Moment nicht die Zeit für eine intensive Erziehung habe. Das Problem war nur, Hunde, die erwachsen abgegeben werden, haben immer irgendwo ein Defizit.
Letzte Woche dann, ruft mich Sams Züchterin an, eine Hündin, aus dem selben Wurf von Sam, hat sie von der Besitzerin zurückgeholt und ob ich sie nehmen würde.
So ist Sally bei uns eingezogen und versteht sich prima mit ihrem Bruder, die beiden sind schon ein Herz und eine Seele und Sally fühlt sich pudelwohl bei uns.
Leider hat sie bei ihren Vorbesitzer so einiges mitgemacht, die Züchterin hat sie beim Abholen zitternd in einer Ecke vorgefunden. Aber sie lebt hier richtig auf und hängt schon total an mir und Sam.
Sie hört wie eine Eins, aber eins muss sie trotzdem noch dringend lernen...mein Bett gehört mir!![]()
Herzliche Grüsse aus Niederbayern
Unser Lebensstil in der westlichen Welt - auf alle übertragen - würde die Erde bei weitem überfordern. Dazu bräuchten wir mindestens fünf neue Erden.
Hans-Peter Dürr (*1929)
Dann habt ich aber viel zu tun bei euch und dann nebenbei noch die Landwirtschaft. würde mich über Fotos freuen!
Der arme Hund hat bestimmt einiges durchgemacht, aber jetzt hat er es bei euch gut!Mit einem Artgenossen. (ob sie ich wieder erkennt haben?) Der lebt sich bestimmt gut bei euch ein !
LG
LG Michi
1,3 Chabos, 1,1 Sebrights, 0,1 Zwerg Seidi, 0,1 MEZK, 0,1 Antwerpener Bartzwerg, 0,1 Zwerg Wyandotten, 0,0,19 Küken (verschiedene Rassen), 1,4 Legewachteln, 0,1,10 Hasen, ...
Wie sind den die Australian Shepherds vom Character und Temperament her? Unser Bordercollie x Altdeutscher Hütehund wurde leider gestern wegen einem bösartigem Tumor der ihm die Luft abgeschnürt hat eingeschläfert... Nun soll in den nächsten Monaten ein neuer Hund bei uns einziehen. Er muss Kühe treiben und verträglich mit allerlei anderen Tieren sein. Reinrassige Bordercollies sind viel zu Abeitswütig, daher soll es was ruhigeres werden. Was kannst du zu den Aussies sagen?
LG Jan
Enten legen in der Stille. Hühner gackern danach wie verrückt. Die Folge? Alle Welt isst Hühnereier (Henry Ford)
Das tut mir leid, wegen eurem Hütehund!
Viele sagen der Aussie ist der Border Collie in light, ich wär aber da sehr vorsichtig. Viel kommt es auf die Linie an, ob Arbeits- oder Showlinie. Aber egal aus welcher Linie, Auslastung brauchen sie alle.
Aussies haben einen tollen Charakter, sie schließen sich sehr ihren Menschen an und ich hab mit unseren beiden überhaupt keine Probleme beim Zusammenleben mit all dem anderen Getier hier. Selbst Sally, die jetzt nicht mal eine Woche hier lebt und eigentlich bisher ein sehr abgeschottetes Leben hatte, verträgt sich mit allen.
Sam hat sich das Treiben und Hüten der Gänse und Kühe eigentlich fast von selbst angelernt. Abends muss ich bei den Gänsen nur noch das Tor schließen, er weiß genau, wenn ich aus der Milchkammer komme, daß jetzt die Gänse und Hühner dran sind.
Beim Kälber und Rinder umtreiben ist er immer eifrig dabei, obwohl wir ihn da eigentlich nicht brauchen, ist ja nur, wenn einzelne Tiere von Jungviehstall in den Milchviehstall wechseln und da werden sie sowieso geführt. Letzte Woche hat mein Mann nach einem Tierarztbesuch bei einer Box vergessen, das Tor zu schließen...ich kam nach Hause und fünf Rinder frei auf unserer Hofwiese. Na toll, dacht ich, wie bringst die jetzt allein wieder rein? Mein Mann war zu der Zeit grad nicht da.
Bis ich mal richtig in die Gänge kam, hatte Sam sie schon fast von der Wiese raus und ich hab mich nur noch ans Tor stellen brauchen und warten bis sie drin sind. Da war ich selbst ganz baff...irgendwie liegt ihm das einfach im Blut.
Wenn ein Aussie bei euch treiben darf ist er sicher genug ausgelastet. Nur aufpassen im ersten Jahr, nicht hochpuschen, laßt ihn ruhig aufwachsen, damit er lernt Ruhezeiten zu nehmen. Dann habt ihr nachher einen angenehmen Partner und keinen hyperaktiven Aussie.![]()
Herzliche Grüsse aus Niederbayern
Unser Lebensstil in der westlichen Welt - auf alle übertragen - würde die Erde bei weitem überfordern. Dazu bräuchten wir mindestens fünf neue Erden.
Hans-Peter Dürr (*1929)
Hier mal ein Bild von meinen beiden Goldschätzchen, links Sam, rechts Sally![]()
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Hans-Peter Dürr (*1929)
Hy =)!
Hey, die wurden zum Hüten gezüchtet, klar, dass ihm das im Blut liegt ^^.irgendwie liegt ihm das einfach im Blut.
Ich persönlich liebe es, wenn Hunde sich ihrer Veranlagung gemäß entfalten können. So hatte meine Ex- Freundin einen Labrador x Golden Retriever- Mix, beides sind ja ursprünglich Hunde für den jagdlichen Gebrauch in der (Wasser)Vogeljagd.
Ganz wie von selbst war er wasserfreudig, und wie wir am ersten Silvester feststellten, auch "schußfest", und er zeigte ohne jedes Beibringen eine systematische, weiträumige Suche (in seinem Fall nach verstecktem Ball ^^), dass einem das Herz in der Brust lachte... Hunde im ihnen gemäßen Arbeitseinsatz zu sehen, wie sie ihre Aufgabe quasi aus dem FF beherrschen, reisst mich immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.
Grüße, Andreas
PS: Sehr schöne Wauzis =)!
Konfuzius sagt: "Ein Mann, der die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd."
Weise gesprochen...
Ich weiß, dass es ihnen im Blut liegt und über das Treiben an sich, war ich gar nicht so verwundert. Aber weißt du, so ganz ohne Anweisung in die richtige Richtung und rein, wo sie rein gehören...fand ich schon eine Leistung.
Aber Aussie ist nicht gleich Aussie und Golden Retriever nicht Golden Redriever. Wir hatten vor unseren zwei Aussies eine Golden Redriever Dame, die widerlegte alles was einen Goldie betrifft. Umging jede Wasserpfütze und versteckte sich unterm Tisch, wenn mein Schwager bei unserer Hofwiese auf dem Hochsitz saß und abdrückte. Ihr Bruder dagegen wurde zum Jagdhund ausgebildet....oh, da wär sie gleich durchgefallen.![]()
Herzliche Grüsse aus Niederbayern
Unser Lebensstil in der westlichen Welt - auf alle übertragen - würde die Erde bei weitem überfordern. Dazu bräuchten wir mindestens fünf neue Erden.
Hans-Peter Dürr (*1929)
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