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Thema: Was tun gegen Spatzen?

  1. #21
    Avatar von anna.u
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    [/QUOTE] Aber anstatt Spatzen mit den Hühnern fressen zu lassen, was auch auch für die Hühner nachteilig sein könnte, kann man andere Dinge tun, um die vom Aussterben bedrohten Vögel zu unterstützen. Man könnte Nistkästen aufstellen, Sträucher pflanzen die im Winter Beeren tragen, Futterhäuschen (getrennt vom Hühnerbereich) aufstellen, und dann ist da noch die Katze, die ein Problem ist für nistende und Jungvögel. [/QUOTE]

    ...leider hilft das gegen eine Übermacht an Spatzen wenig... Wir haben außer einem Rotschwänzchenpaar und einem Rotkehlchen leider nur 1000 Spatzen . Liegt auch daran, daß wir zwischen einer kleinen Straußenfarm und Pferde- und Kuhställen wohnen : ideale Bedingungen für die Spatzen.Da nützen die Beerensträucher, stehengelassene Stauden mit ihren Samenständen usw. wenig. Da ich beim Füttern dabei bleibe, kann ich mich um die gerechte Körnerverteilung kümmern. Und unsere Außendienstkatze bringt mir ab un dan einen Spatzen vorbei.
    Ansonsten würde ich wohl auch drinnen füttern mit einem Automaten bzw. Türöffner und Voliere.

    lg Anna

    ..dazu noch: eigentlich mag ich die frechen Spatzen ...

  2. #22
    Avatar von Mariechen
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    Zitat Zitat von Orpingtonfan Beitrag anzeigen
    mein ganzer Garten ist darauf ausgerichtet, nicht nur vogelfreundlich zu sein. Es gibt noch genug anderes Getier, wie Bienen, Insekten, Igel usw., die hier ihren Lebensraum gefunden haben- eben weil wir darauf achten....
    Wollte das beim Thema "Spatz" nur anmerken, weil es schon wieder in Richtung "Dreckspatz" ging - und es gibt nun mal auch andere Geschöpfe- nicht nur unsere heißgeliebten "Nutztiere", für die uns nichts zu teuer ist....
    Mein Garten ist auch so ausgerichtet. Ich bin durchaus eingestellt, die heimischen Vögel zu unterstützen, aber das trenne ich so gut es geht, vom Hühnerbereich.
    Das soll nicht heißen, daß die heimischen Vögel weniger Wert sind. Aber sie haben "ihren" Platz woanders.
    Mariechen



  3. #23
    Chicken Man ! Avatar von Weyz
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    Meine Spatzen kommen auch in den Stall und hauen sich zusammen mit den Hühnern den Bauch voll.
    Mein Rezept: Legemehl bis zum Abwinken, so werden alle satt. Die Körnerration gibt es dann abends unter Aufsicht, da haben die Spatzen nix davon, und die Hühner lassen auch nix übrig.
    Ab August kommt dann zum Dank die Vogelmilbe mit den gefiederten Freunden, schon heiss ersehnt von meiner Kieselgursprühflasche.
    Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist,
    der will nicht dass sie bleibt
    Atomkraft? Nein Danke!

  4. #24
    Leistungszüchter Avatar von Wontolla
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    Es ist schlicht und einfach verboten, Hühner an Plätzen zu füttern, wo Spatzen Zugang haben. Das ist so gültig wie das Tierschutzgesetz. Auch wenn es nur in der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest steht. Die Alternative wäre: Aufstallung.
    § 3
    Fütterung und Tränkung

    Wer Geflügel nicht ausschließlich in Ställen hält, hat sicherzustellen, dass
    1. die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
    2. die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, getränkt werden und
    3. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann,für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.
    Spatzen sind Wildvögel.
    L. G.
    Wontolla
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    (silber, gold, schwarz, tollbunt)

  5. #25
    Avatar von SuseL
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Mariechen Beitrag anzeigen
    Fakt ist, der Spatz ist im Gegensatz zu 30 anderen heimischen Vogelarten noch nicht akut vom Aussterben bedroht.
    es gibt auch rote Listen für die einzelnen Bundesländer. Selbst in den Bundesländern ist die Verbreitung aller Vögel und Wildtiere sehr unterschiedlich. Also kann man so pauschal nichts über eine Vogelart sagen.

    Bei uns hier in der Ecke, ländlich, kann ich jeden Tag 20 Amseln und 100 Meisen sehen und wenn ich einige Meter laufe auch jede Menge Kiebitze. Die sind in der roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Einen Spatz habe ich hier seit 11 Jahren, so lange wohne ich in der Gegend, noch gar nicht gesehen. Ich würde mich freuen, wenn es welche gäbe. Auch wenn sie bei meiner Hühner (die ich leider noch nicht habe) fräßen.

    Wenn man die Spatzen nicht am Futter haben möchte, gibt es offensichtlich genug Mittel und Wege sie fern zu halten, ohne sie zu vergiften oder ihnen sonst was anzutun, was man in den 50-ger Jahren tat.

    Gruß, Susanne
    Gruß, Susanne

    13 Hennen: Bresse Gauloise, Marans, New Hampshire, Welsumer, Italiener, Araucana. Zwerge: Sundheimer, Sussex, Bielefelder

  6. #26
    Avatar von colourfuls
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    Zitat Zitat von Wontolla Beitrag anzeigen
    Es ist schlicht und einfach verboten, Hühner an Plätzen zu füttern, wo Spatzen Zugang haben. Das ist so gültig wie das Tierschutzgesetz. Auch wenn es nur in der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest steht. Die Alternative wäre: Aufstallung.

    Spatzen sind Wildvögel.
    So habe ich das auch verstanden und die Futterstellen der Wildvögel in den Vorgarten, weit weg vom Hühnerstall, aufgebaut.
    Dein Leben beginnt mit dem Tag,
    an dem Du einen Garten anlegst.


    Ciao Martina

  7. #27
    Avatar von Mariechen
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    Zitat Zitat von SuseL Beitrag anzeigen
    Hallo,



    es gibt auch rote Listen für die einzelnen Bundesländer. Selbst in den Bundesländern ist die Verbreitung aller Vögel und Wildtiere sehr unterschiedlich. Also kann man so pauschal nichts über eine Vogelart sagen.

    Bei uns hier in der Ecke, ländlich, kann ich jeden Tag 20 Amseln und 100 Meisen sehen und wenn ich einige Meter laufe auch jede Menge Kiebitze. Die sind in der roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Einen Spatz habe ich hier seit 11 Jahren, so lange wohne ich in der Gegend, noch gar nicht gesehen. Ich würde mich freuen, wenn es welche gäbe. Auch wenn sie bei meiner Hühner (die ich leider noch nicht habe) fräßen.

    Wenn man die Spatzen nicht am Futter haben möchte, gibt es offensichtlich genug Mittel und Wege sie fern zu halten, ohne sie zu vergiften oder ihnen sonst was anzutun, was man in den 50-ger Jahren tat.

    Gruß, Susanne
    Dann bin ich ja erleichtert, wenn es bei dir noch Amseln und Kiebitze gibt. Ich kann dir einige von den unzähligen Spatzen zu euch schicken.

    Wenn sie irgendwo in einer Gegend austerben sollten, können sie sich ja wieder neu dort ansiedeln. Die Art an sich ist zumindest hier im Süden noch reichlich verbreitet, und wie ich höre, auch anderswo.
    Mariechen



  8. #28
    Avatar von Alphonse
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    Wow Leute! Ich dachte, ich gucke mal kurz rein, um zu sehen, ob es vielleicht e i n e Antwort gibt und lande glatt auf die 3. Seite! Ich sehe, viele haben ähnliche Probleme. Was die Diskussion um die Spatzen angeht, macht euch keine Sorgen: Sie sind nicht vom Aussterben bedroht, sie sind halt alle bei uns!

    Also unsere 5 Hühner haben keinen Stall in dem Sinne sondern eine kleine Hütte (ca. 1 m³) mit Fenster, Stange und Nestern im Garten. Davor ist das Gehege, leider nicht so kleindrahtig, dass die Spatzen nicht reinkommen könnten - was leider aber auch nicht mehr zu ändern ist, da es mittlerweise bewachsen ist. Das Gehege ist sowieso tagsüber offen, so dass die Hühner im Garten frei rumlaufen können. Weder in der Hütte noch im Gehege gibt es Strom. Das heißt, wir füllen den Futtertrog, bevor wir zur Arbeit fahren - sprich im Moment leider in der Dunkelheit - und kommen zurück, wenn unsere Hühnis schon auf der Stange sind und schlafen. In der Zwischenzeit hat unser lieber Nachbar die Türklappe der Hütte wieder zugemacht, damit kein Marder sich an die Hühner ranmacht. Und so ist das 5 Tage die Woche. Am Wochenende können wir mehrmals am Tag füttern, das ist kein Problem. Die Spatzen gehören halt dazu, zumal wir auf dem Land wohnen, mitten in den Feldern zwischen Kühen und Pferden. Das Problem ist nur, dass unsere kleine Hühnerfamilie dadurch vielleicht nicht genug Körner zu picken bekommt...

    Kann mir jemand erklären, was ein "Futterautomat mit automatischem Trittbrett" bedeutet? Ich habe so was noch nie gesehen. Und braucht man dafür eine Stromleitung ober gehen auch Batterien?

    Danke auf jeden Fall für die zahlreichen Beiträge!

    LG
    Alphonse

    P.S. Oh nein! Es wird schon Nacht und ich sitze hier schon wieder im Büro, während meine Hühner 40 km von mir entfernt ihre Abendtoilette beenden und in Konvoi Richtung Hütte gehen... Frust... Seufzer...
    0,1 Zwergbarnevelder (Agatha); 0,2 Zwergwelsumer (Cindy, Nelly); 1,2 Zwergaustralorps (Emil, Stella, Mirabelle)
    Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu vergelten - Christian Morgenstern

  9. #29
    Avatar von Mariechen
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    @ Alphonse, ein Futterautomat funktioniert ganz ohne Elektrik, rein mechanisch:

    http://www.siepmann.net/siepmann_sho...2&category=815
    Wenn das Huhn auf das Trittbrett steht, gibt es eine Hebelwirkung und die Futterklappe geht auf. Wenn es runterspringt, geht die Klappe zu. Spatzen können die Klappe nicht betätigen.

    Übrigens geht auch die automatische Hühnerklappe (die dein Nachbar betätigt) zwei Jahre lang mit denselben Batterien, also ohne Stromanschluß in der Hütte. Sie kostet um die 130 Euro, von AXT.
    Mariechen



  10. #30
    Moderator Avatar von Waldfrau2
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    Hier bitte sehr: http://www.breker.de/shop/d_12_714_F...at___25_Kg.php

    Funktioniert prima. Man muß die Hühner nach und nach dran gewöhnen, erst einen Stein auf die Platte, daß die Klappe offen ist, später kapieren sie dann den Zusammenhang.
    LG von der Waldfrau2

    1.6 Lachs, 0.2 Marans, 0.1 Zwerg-Wyandotte silber-schwarzgesäumt 0.1 Italiener 1.6 Chabo
    2.2 Danziger Hochflieger schwarz-gescheckt
    Mitglied im RGZV Göttingen-Grone

    Meine Hühnerfotos sind jetzt im Fratzenbuch: www.facebook.com/beate.zimmermann.3762 Geht leider nur mit eigener Facebook-Anmeldung. Aber besser als keine Fotos.


    Hinweis: Ich bin aus Zeitmangel leider fast gar nicht mehr im Hühner-Forum unterwegs .....

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