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Thema: Brauchen dringend Hilfe in Sachen Kokzidien, Trichomonaden, Ascariden und Schwarzkopf

  1. #31
    www.wachtel-box.com Avatar von DerAusDemEi
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    Zitat Zitat von Günter Droste Beitrag anzeigen
    OK, ich gehe also davon aus, das die eigene Nachzucht im kommenden Jahr dann selbstverständlich gegen Kokzidien geimpft wird?
    Eine kleine Info dazu: Eine 1000er ist die kleinste Verpackungseinheit - Kostenpunkt ca. 230 bis 250 EUR.
    Jub wird gemacht... habe gestern dazu auch noch einmal mit einem Vereins/Verbandsmitglied telephoniert wo das besprochen wurde... Es gibt einen Impfstoffverteiler wo wir uns ab kommenden Frühjahr dranhängen können/könnten... aber zuerst einmal müssen wir das gebacken bekommen bevor an Nachzucht gedacht werden kann... wenn das nicht klappt wirft es uns eh um mind. 1 Jahr zurück...

    Impflan ist für uns kein Thema mehr.. siehe auch bei uns auf der HP ... wir impfen / wollen impfen wies im Plan steht... zb. 7. Woche Inf. Laryngotracheitis... dann wäre auch so was kein Thema an sich
    Geändert von DerAusDemEi (06.10.2011 um 12:34 Uhr)
    Gruss DerAusDemEi
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  2. #32
    www.wachtel-box.com Avatar von DerAusDemEi
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    Gerade noch was gefunden was die ILT in der Schweiz zb betrifft...

    Wieder einmal ist es soweit -die infektiöse Laryngotracheitis (ILT) kommt nach einer Europa-Schau in verschiedenen Regionen der Schweiz vor !
    Die dem Bundesamt für Veterinärwesen in den letzen 10 Jahren gemeldeten Fälle von ILT zeigen anschaulich, dass diese Virusinfektion in regelmässigen Abständen zu Erkrankungen führt. Hauptsächlich betroffen sind Hobby-und Rassegeflügelhaltungen. Zahlreiche Geflügelausstellungen leisten ihren Beitrag zur Verbreitung dieser Geflügelvirose in schweizerischen Kleinbeständen – dies ist schon der vierte Anlass in den letzten 10 Jahren, wo die Krankheit nach Ausstellungsbesuch weiterverbreitet wurde! Jeder Geflügelhalter kann sich jedoch durch strikt eingehaltene Hygiene wirksam vor der ILT schützen. Dazu gehört auch, dass Aussteller und insbesondere begutachtende Richter auf gesunde Ausstellungstiere achten, und die Quarantäne nach der Ausstellung korrekt durchgeführt wird.
    Voll empfänglich für das ILT-Virus sind Huhn, Fasan und Pfau, nicht aber die Taube. Das Virus wird vor allem mit Nasen-und Luftröhrenschleim erkrankter Tiere ausgeschieden. Eine Übertragung des Virus im Brutei ist nicht bekannt. Die Verschleppung erfolgt hautsächlich von Tier zu Tier. Das Virus weist eine geringe Widerstandsfähigkeit in der Aussenwelt auf, da es durch Sonnenlicht schnell inaktiviert wird. Seine
    Empfindlichkeit gegen höhere Temperaturen, d.h. schon im Bereich von 37 -55oC (44 Stunden resp. 10-15 Minuten), erleichtert in der Praxis die Bekämpfung. Zahlreiche handelsübliche Desinfektionsmittel inaktivieren das Virus der ILT wirksam. Eine für die Erregerübertragung wichtige Tatsache ist die Erregerlatenz rekonvaleszenter oder geimpfter Tiere, die bewirkt, dass nach durchgemachter Infektion bis zu 50 % der Tiere 16 Monate lang gesunde Träger und Ausscheider des Virus sein können. In der Regel führen Stressfaktoren wie Umstallung, Legebeginn und Transport zur erneuten Virusausscheidung. Die Zeit bis zum Ausbruch der Krankheit (Inkubation) beträgt 2 bis 12 Tage. In akuten Fällen treten Gesichtsschwellungen, Nasenausfluss, Niessen, Atemnot, blutiger Auswurf und bei Legehennen ein Rückgang der Legeleistung auf, in subakuten Fällen wird generell ein milderer Verlauf mit ähnlicher Symptomatik festgestellt. Die Erkrankungsrate in einer infizierten Herde beträgt 90 bis 100 %, die Sterblichkeit liegt in der Regel bei 10 bis 20 %. Folgende ähnliche verlaufende Krankheiten müssen ausgeschlossen werden: bei gleichzeitigem Auftreten von anderen klinischen Symptomen (zentralnervöse Störungen, Durchfall) vor allem Newcastle Krankheit (atypische Geflügelpest), bei alleinigem Vorliegen von Atemstörungen infektiöse Bronchitis (Virus), Mykoplasmose (Bakterium) und Coryza (Bakterium).
    Die Diagnose ILT hat in der Schweiz die Sperrung des Betriebes (einfache Sperre 1. Grades) bis zur Tilgung der Herde oder bis zum Nachweis der Virusfreiheit zur Folge.
    Bekämpfungsmassnahmen beim Rasse- und Hobbygeflügel, das
    einen hohen ideellenWert hat,werden durch unkontrollierbar
    werdende Langzeitsperren oft erschwert.
    Bedenken Sie insbesondere:
     Mit jedem Besuch einer Geflügelausstellung im Auslandund
    vorallem, wenn Tiere „schwarz“ importiert werden, kann
    diese Geflügelseuche wieder neu in die Schweiz
    eingeschleppt werden!
     Kranke und verdächtige Tiere sollen nicht an Ausstellungen
    zugelassen werden!
     Führen Sie nach Ausstellungen eine mindestens 3 wöchige
    Quarantäne ihrer Tiere durch – am besten an einem Ort,wo
    kein Kontakt mit dem eigenen Bestand besteht,und lassen
    Sie Erkrankungen abklären. Neben der Sektion von
    verendeten oder sichtbar kranken Tieren haben Sie die
    Möglichkeit, den ILT-Status einer Herde nach
    Krankheitsausbruch durch eine Untersuchung von
    Rachentupfern zu prüfen. Bei Besuch von internationalen
    Ausstellungen ist es zu dem empfehlenswert, bei während
    der Quarantäne erkrankten Tieren den Rachentupfer
    zusätzlich auf Newcastle Krankheit und Vogelgrippe zu
    untersuchen.
     Und noch ein Tipp für Ausstellungsorganisatoren: die
    serologische Untersuchung auf ILT kann 3Wochen vor der
    Ausstellung durchgeführt werden und garantiert, sofern nur
    seronegative Tiere zugelassen werden, eine reibungslose Ausstellung ohne akute ILT-Ausbrüche.
    Prof. Dr. med. vet. R. Hoop Institut für Veterinärbakteriologie Abteilung für Geflügelkrankheiten Winterthurerstr. 270 8057 Zürich Tel. 044/635 86 31


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    Geändert von DerAusDemEi (06.10.2011 um 13:18 Uhr)
    Gruss DerAusDemEi
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  3. #33
    Avatar von Pralinchen
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    Bissi stellt es mir die Haare auf, muß ich ehrlich zugeben.

    Ein krankes Tier impfen? Das macht man i.d.R. nicht, das ist viel zu stressig und unsinnig. Wobei es auf den Impfstoff ankommt. Oder war das ein Serum?
    Logo empfiehlt ein TA impfen, ist doch Geld in seine Kasse. Ich verlasse mich nie zu 100% auf die Aussage eines TAs ohne mich möglichst vorher anderweitig schlau zu machen. Ehrlich gesagt, der kann mir sonstwas verkaufen und ich muß es akzeptieren, weil ich bei Geflügel 0,0 Hintergrundwissen habe was Krankheiten betrifft.

    Ich versuche schon wirklich allen meinen kranken Tiere zu helfen, TA inklusive. Aber bei diesem Preis der Impfung stellt das keine vernünftige Relation dar was den Kosten-Nutzen Faktor betrifft. Ist eine recht moderne Sache gegen alles mögliche impfen zu wollen, genauso schafft man es daß es keine natürliche Auslese mehr gibt und sich auch schwache Tiere fortpflanzen und ihr minderwertiges Erbgut weitergeben. Eine 100%ige Erfolgsaussicht ist doch auch nicht gegeben. Ich meine das nicht böse, auch nicht als Angriff oder abwertend, ist nur meine Meinung.

    Hoffen wir mal, daß die letzten Kranken und neu erkrankte dann bald wieder fit werden.

    LG, Andrea

  4. #34
    www.wachtel-box.com Avatar von DerAusDemEi
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    Versteh ich auch nicht so Andrea sehe es als Meinung nicht als Angriff... wir versuchen halt das als letzte Möglichkeit, unseren Federkugeln noch von der Schippe zu helfen... Kosten/Nutzen stellen wir so nicht der ist/wäre schon weit überschritten... es sind unsere Tiere die wir lieben und ins Herz geschlossen haben...

    Keine Bange es fließen bei uns schon genug Tränen wegen einer eventuellen "Keulung" ist/war bei uns ein Dauerthema... aber nicht ohne alles versucht zu haben... sollte diese Behandlung nichts fruchten haben wir eh alle Möglichkeiten ausgeschöpft die uns hier im Umkreis zu Verfügung stehen... Aber wir können das dann wenigstens machen ohne uns vorzuwerfen nicht alles Erdenkliche versucht zu haben... Aber es ist so oder so eine totale (man verzeihe mir das Wort) scheiss Situation...
    Gruss DerAusDemEi
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  5. #35
    Avatar von cimicifuga
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    das ist genau der grund warum ich mir sicher keine tiere auf austellungen kaufe oder selber jemals tiere ausstellen werde. es hat schon gereicht, dass ich mich einmal auf den kleintiermarkt gestellt habe um mir mykoplasmen zu importieren. danke, nie wieder
    LG, marie
    1,8 Orpis gsg 0,3 Orpis bunt 0,1 Italiener schwarz 0,2 Zw-Amrock 0,4 Bielefelder 0,1 Marans sk 0,1 Nackthals weiß 0,2 blaue Hybriden
    0,1 Sulmtaler 0,1 Araucana 0,2 Maransmix 2,2 Sachsenente 1,0 Pute 1,1 Perlhuhn

  6. #36
    Moderator Avatar von Günter Droste
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    Auch wenn ich es ansonsten keinesfalls machen würde, aber bei einer ILT-Infektion wird einem nichts anderes übrig bleiben als in die "Krankheit hineinzuimpfen" mit der Hoffnung das bei den restlichen Tieren noch ein Impfschutz aufgebaut wird.
    Da eine Behandlung von ILT praktisch nicht möglich ist würde man ansonsten sehenden Auges dem Exitus eines Großteils seines Bestandes entgegen sehen. M.E. eine vernünftige Entscheidung des TA und des Halters.
    Es gibt 3 Wege um zu Überleben: Betteln, stehlen oder etwas leisten

  7. #37

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    Hallo DerAusDemEi,

    hat Dein fabelhafter Tierarzt auch Ratschläge gegeben, wie 1. man kauft von so wenig wie möglich verschiedenen Züchtern/Haltern Geflügel zu und 2. man steckt neue Tiere grundsätzlich erst in Quarantäne (wurde oben eben erwähnt:mindestens drei Wochen), um verdeckte Krankheiten besser erkennen zu können? Sicher haben viele hier erwähnte Krankheitsausbrüche ihre Ursachen in der Missachtung dieser bekannten Grundregeln.

    Ich wünsch Dir viel Erfolg bei Deinen Bemühungen!
    Freundliche Grüße Bachstelze

  8. #38
    www.wachtel-box.com Avatar von DerAusDemEi
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    Hallo Bachstelze... "mein Fabelhafter Tierarzt" hat dies nicht erwähnt da wir Ihm von selbst geschildert haben das dies wohl die grundlegende Problematik sei... Ob er fabelhaft ist wird sich zeigen... meiner wird er wohl nie sein, da wir seine Leistung in Anspruch nehmen und ihn nich kaufen wollen... er zeigt schon erste Alterungsspuren war aber sonst ganz nett und für einen Sklaven haben wir beileibe keinen Platz mehr... den beanspruchen unsere kranken Hühner ... sprich er war das erste Mal bei uns hat sich im Gegensatz zu den anderen TA s Zeit genommen
    sich sehr fachlich präzise angehört und uns zumindest überzeugt... das macht ihn nicht zu "unserem fabelhaften Tierarzt" aber zu einem der sich mehr als der von uns kontaktierte Rest auskennt und sehr nett war Zeit genommen hat etc. und wir sind uns sicher das wir Ihn wieder kontaktieren werden... alleine schon aus dem Grund das es hier keinen anderen gibt der sich mit Geflügel auch nur ansatzweise auskennt... belive it or not

    In Österreich ist es eben leider nicht so wie in Deutschland... hier ist das Angebot ein anderes als in D... das zeigt auch das wir an dem einen Tag vor 14 Tagen weit über 800 km gefahren sind um 6 Hennen zu ergattern... oder warum es hier auch mehrere User im HüFo gibt die Tiere extra aus Deutschland ordern... und uns das auch per PM schildern...

    Die Tiere selbst sind in abgetrennten Ställen... die aber durch Türen voneinander getrennt zu begehen sind... die Übertragung fand also womöglich so statt... Auch die Ausläufe sind getrennt das heist jede Population/Gruppe hat ihren eigenen Bereich... auch mit Sichtschutz um die Hähne nicht unnötig zu reizen .... seis durch andere Hennen oder Hähne... Wir mögen uns planlos und vielleicht auch naiv im Umgang mit Hühnererkrankungen anhören aber wir haben beileibe sehr viel Zeit investiert ein Optimum für den uns verfügbaren Platz zu erzielen... der TA hat wie auch die anderen die Haltung nicht kritisiert... Seit dem ersten Ausbruch betreten wir zb die anderen Abteile mit bereitstehenden anderen Schuhen und desinfizieren unsere Hände etc immer mit Sterillium... Und die Grundursache ist eher die Tatsache des nicht impfen im Kükenalter... nur scheinen das die meisten zu verneinen... wäre gegen Kokzidose geimpft worden hätten die unsere ersten gar nicht erst gehabt... hätten eine mögliche Wurmkur besser vertragen etc etc etc... siehe auch ILT ist in den ersten Wochen Impfbar... aber was red ich... Ich sorg mich um meine Tiere... löffle die Suppe von Züchtern aus die nicht impfen und einem erzählen sie tuns... bekomme Tiere geschickt voll mit Federlingen bis zur Arschkante... und nen extra Hahn ohne Federn den wir nicht wollten und der auch nicht angekündigt war... Man sollte eher diese Thematiken mal aufgreifen als die Opfer solcher Haltungs und Vermehrungspraktiken schräg anzugehen... immerhin leiden unsere Tiere und wir aufgrund dieser Schei...


    Impflan befolgen... Vorbeugen ... nicht umsonst empfiehlt der SV Orpington auch solch ein Vorgehen... wie auch andere Zuchtverbände... sei es in der Schweiz Deutschland Österreich... und ja wenn dann was kommt und es auf die Haltung/Fütterung what ever zurückzuführen ist... stimme ich gerne in deinen Tenor ein... aber so sicherlich nicht

    Und man darf uns glauben das ein "Drive In" ala 12 Gelbe und 8 GSg uns auch lieber gewesen waäre als die Tiere von der holländischen Grenze, Känrten und Niederöstereich zu bekommen...
    Geändert von DerAusDemEi (06.10.2011 um 18:23 Uhr)
    Gruss DerAusDemEi
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  9. #39

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    löffle die Suppe von Züchtern aus die nicht impfen und einem erzählen sie tuns... bekomme Tiere geschickt voll mit Federlingen bis zur Arschkante... und nen extra Hahn ohne Federn den wir nicht wollten und der auch nicht angekündigt war... Man sollte eher diese Thematiken mal aufgreifen als die Opfer solcher Haltungs und Vermehrungspraktiken schräg anzugehen... immerhin leiden unsere Tiere und wir aufgrund dieser Schei...


    Was ich nicht verstehe - ich lass mir doch keine Hühner schicken die ich nicht gesehen habe -dann kann ich schon solche Sachen wie die Federlinge ausschließen,aber mir ist das ganze sowieso schon zu kompliziert - andrerseits wenn ich den Bericht von der Schweiz lese ist vieles was da passiert ist wieder ganz klar,und dass diese Tiere eigentlich
    wie in der Schweiz entsorgt gehören würde ich auch gutheissen.Zum Thema TA - der geht jetzt sicher von euren Hühneren zu den nächsten womöglich mit einem Mitbringsel von euren Hühnern und so sichert er sich seine Arbeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hühnerfuchs

  10. #40
    www.wachtel-box.com Avatar von DerAusDemEi
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    Danke für deinen konstruktiven hilfreichen Beitrag welcher dazu beitragen wird das Problem positiv anzugehen und zu lösen.
    Gruss DerAusDemEi
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