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Thema: Naturbrut und Kükenaufzucht im Februar

  1. #51

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    Zitat Zitat von Ramona123 Beitrag anzeigen
    Eine dumme Frage habe ich noch: Ihr schreibt von Hackfleisch für die Tiere. Kann ich auch Hundefeuchtfutter nehmen? Scheint für mich als Laie ähnlich zu sein.
    Für die Küken?
    1.8 große Orpington in gelb-schwarz-gesäumt (Schlupftag 18.03.2017), 0.1 Brahma gelb-schwarz-columbia (aus 2017)

  2. #52
    Avatar von Dylan
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    Liebe Ramona,
    schön, dass es auch bei dir gut mit der Aufzucht läuft.

    Zur Fütterung: Ich bin wahrlich kein Spezialist in Küken- und Hühnerfütterung.
    Ich bin völlig unbefangen, was die Fütterung angeht, solange sich die Tiere gut entwickeln und keinen Durchfall bekommen. Der Inhalt einer Dose Hundefutter ist mir allerdings suspekt, da wird gerne Zeug reingemischt, was ein Tier nun nicht wirklich braucht. Wenn ich Kohlehydrate füttern will, gibts Kartoffeln und Körner, für Eiweiß gekochte Eier oder rohes Hack. Und für Gemüse jage ich Wirsing durch den Thermomix.
    Und das mit dem Hackfleisch mache ich sowieso nur jetzt, weil es noch zu wenige Insekten und Würmer gibt. Wenn es wärmer wird, sollen sie sich ihr Eiweiß erjagen und erkratzen, dann gibts bestimmt kein Fleisch mehr.

    Allerdings denke ich nicht, dass eine Dose mit gutem Hundefutter den Küken schaden würde. (Sie sollte halt mehr Fleisch billige Füllstoffe enthalten). Ich habe jetzt noch nicht gehört, dass Küken dadurch krank wurden. Aber wenn du im Futterthreat liest, dann gibt es vielleicht noch mehr Meinungen oder Erfahrungen dazu.

    Liebe Grüße!

  3. #53
    Avatar von Gansundhuhn
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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen
    Hallo Kerstin,
    ja, die Aufzuchten ähneln sich. Aber es hat mir Spaß gemacht, diese zu dokumentieren und zu erleben, wie sich die Kleinen trotz der Kälte entwickeln. Nun ja, sie haben ja noch den ganzen Sommer vor sich. Bisher haben sie noch keinen Tag über 3 Grad erlebt.
    Hast du noch eine zusätzlich Wärmequelle neben der Glucke oder lässt du sie mittlerweile ganz unbeheizt?
    Servus Dylan,
    meine Gang ist in meinem alten kleinen Stall untergebracht, dieser ist isoliert (würde ich heute nicht mehr machen) für diesen Zweck ist er aber super.
    In den letzten Wochen habe ich den Dunkelstrahler auf halbe Leistung auch mit Glucke drin gelassen, Stall ist 2,10m hoch. Er hat dafür gesorgt dass die Temperatur konstant über 0 geblieben ist. Spart Wärmeplatte unter Tränke.
    Aufhängung mit Kette und lässt sich somit in der Höhe verstellen nach Bedarf.
    Da jetzt meine Glucke nur noch vorbei kommt wenn es was besseres zu fressen gibt , ist der Strahler wieder in Betrieb zum Aufwärmen der Bande.
    Ansonsten sind die 8 völlig selbstständig unterwegs, inklusive durch Zaun wurschteln und die anderen Großen ärgern.
    Muss mal wieder Bilder machen am Wochenende.

    LG Kerstin

  4. #54
    Avatar von Dylan
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    Ansonsten sind die 8 völlig selbstständig unterwegs, inklusive durch Zaun wurschteln und die anderen Großen ärgern.


    Ich würde mich natürlich auch sehr über Bilder von deinen freuen.
    Das Problem mit dem Einfrieren des Wassers während der ganz kalten Phase hatte ich auch, musste eben öfters erneuern.
    Meine Kleinen haben sich jetzt vom Schock des Abgenabelt werdens schon erholt. Sie sind selbständig unterwegs und suchen sich ihre Versteckplätze - manchmal muss ich ziemlich lange suchen, um sie zu finden.
    Die Wärmelampe läuft, sie sitzen mal drunter und dann wieder nicht. Sobald sie komplett durchgefiedert sind, wird sie abgestellt. Morgen sind sie 5 Wochen alt.
    Da ich keine Lust darauf hatte, dass die Glucke nur noch kommt, um den Kleinen das Futter zu klauen, muss sie wieder im Hennentrupp mitlaufen.

  5. #55
    Avatar von Gansundhuhn
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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen


    Das Problem mit dem Einfrieren des Wassers während der ganz kalten Phase hatte ich auch, musste eben öfters erneuern.
    Würde bei mir nicht gehen, da ich doch den ganzen Tag am arbeiten bin.
    Meine brauch ich nicht suchen, da reicht es gegen 16:30 mit dem gewohnten Topf ums Eck zu
    kommen. Dann fliegen Sie einen schon an. Man kommt keinen Meter vorwärts ohne Angst haben zu müssen, eins zu ertreten.
    Man glaubt es aber kaum, meine Glucke macht keinerlei Gluckengeräusche mehr und ist auch
    tagsüber mit der Resttruppe unterwegs, jetzt aber beim schlafen wieder mit im Kükenstall.
    Alle 8 unter und auf Ihr.
    Bin gespannt wie lange diese Konstellation anhält.

    Was ich für mich selber festgestellt habe, eine Naturbrut im Januar ist ohne Probleme mit dem richtigen Umfeld kein Problem.
    Sie wachsen teilweise sogar schneller, da der Radius doch eingeschränkt ist. Somit die Energie ins wachsen komplett gesteckt wird.

    LG Kerstin

  6. #56

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    Danke für Eure Antworten. Meine Überlegungen beim Hundefutter gingen dahin dass es m.E. beim Fleisch keine "Abfälle" gibt, und eine Henne Fleisch, Gemüse und Getreide frisst. Ist ja alles im Futter.

    Ich mußte vor Kurzem mal Futter von unserem Hund wegtun und hab´s dann den Hühner gegeben: war sofort weg. Es ist nicht als Dauerfutter gedacht, es sollte schon für den Hund sein. Wäre für mich vielleicht ein Würmer-Ersatz gewesen.

    Ich finde es toll zu lesen wie robust die Kleinen sein können und hab schon bald Hochachtung vor den Glucken. Aber trotzdem ist das Ganzr für mich wesentlich mehr Arbeit (und Sorgen) als im Sommer. Meine nächste Glucke die sich jetzt hingesetzt hat wird entgluckt. Sie darf später wieder.

    LG Ramona

  7. #57
    Avatar von Dylan
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    So, nun haben wir die ersten 6 Wochen bald geschafft.
    Ich habe die Kleinen inzwischen komplett nach draußen verfrachtet. Ich mochte keinen Kükendreck mehr im Stall haben, und es ist draußen warm genug. Außerdem haben sie so reichlich Platz, um sich auszutoben. Seit die Glucke nicht mehr führt, sind sie tatsächlich sehr viel zutraulicher geworden und die 5 Hähne fressen gerne aus der Hand, die 2 Hühner halten sich weiterhin vornehm zurück. So sehr ich auch nach Anzeichen eines möglichen 3. Huhnes gucke - es wird wohl bei dieser Aufteilung bleiben.
    Die zeitweilige Zusammenführung mit den Althennen und dem Hahn war völlig unspektakulär, aber ich lasse sie trotzdem noch eine Weile separiert. Auf dem Video sind sie etwas über 5 Wochen. Sie kommen mit dem schlechten Wetter und dem Regen super klar, bei Nässe suchen sie sich einen Unterschlupf. Ich finde sie wirklich sehr viel fitter und robuster als die Septemberbrut.


    Und hier noch ein Link zum Gruppenklettern auf dünnem Zweig...
    https://www.youtube.com/watch?v=fPD8Y3HmF60
    Geändert von Dylan (13.03.2018 um 22:35 Uhr)

  8. #58
    Avatar von Capreziosa
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    Sehr schöne Tiere, die haben sich ja wirklich prächtig entwickelt! Der braune Gockel und die hellgraue (blaue?) Henne gefallen mir am besten.

    Sind überzählige Gockel der Küche zugedacht?
    Animals are not mere resources for human consumption, but splendid beings in their own right: co-inheritors of all the beauty & abundance of life on this planet. (M. Bekoff)

  9. #59
    Avatar von Dylan
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    Tja, die Gockel werden wohl in der Küche landen. Bei dem braunen Hahn habe ich auch schon überlegt, wie ich ihm die Tiefkühltruhe ersparen könnte- der ist wirklich ein hübscher. Vielleicht werde ich einen zweiten Hahn bei mir laufen lassen - aber das muss ich mir noch überlegen. Bisher habe ich einen sehr netten Blumenhahn, und ich will nicht, dass der Streß durch einen Nebenbuhler bekommt.
    Und diese grauen Hühnchen finde ich auch sehr hübsch. Ich mag das Grau bei den Hühnern sehr gerne und habe mich gefreut, dass wenigstens eine Henne dabei war. Ich habe eine graue Australorps - die sieht aus wie eine riesige Wollmaus....

  10. #60
    Avatar von Gansundhuhn
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    Servus Dylan,

    ich schulde dir Bilder, es ist aber gar nicht so einfach die Bande irgendwie aufs Bild zu bekommen.
    War das einzig verwendbare, alles andere nur Hintern und völlig unscharf.



    Sie sind jetzt 7 Wochen alt.
    Diese frühe Brut hat viele Gockerl bei, wie sieht das Verhältnis bei dir aus?

    LG Kerstin

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