Umfrageergebnis anzeigen: Welche Aussagen treffen zu?

Teilnehmer
64. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Bei der Wirkung der Homöopathie handelt es sich höchstens um Placeboeffekte.

    21 32,81%
  • Bei der Wirkung der Homöopathie handelt es sich um mehr als reine Placeboeffekte.

    34 53,13%
  • Es kann sinnvoll sein, zur Behandlung von Hühnern Geld für homöopathische Mittel auszugeben.

    34 53,13%
  • Es scheint mir nicht sinnvoll, zur Behandlung von Hühnern Geld für homöopathische Mittel auszugeben.

    14 21,88%
  • Mit ist bekannt, wie homöopathische Mittel hergestellt werden.

    47 73,44%
  • Mit ist nicht bekannt, wie homöopathische Mittel hergestellt werden.

    5 7,81%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 21 bis 30 von 168

Thema: Homöopathie

  1. #21
    Avatar von Stefanie
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    Zitat Zitat von eierdieb65 Beitrag anzeigen
    Leicht verunreinigter Zucker (Globuli) sind übrigens nur in D A Ch erlaubt.
    Alle übrigen Länder haben den Humbug schon untersagt.
    Warum darf ich eigentlich nicht selbst entscheiden, was ich mit meiner Gesundheit und meinem Körper anstelle? Wenn homöopathische Mittel wirkungslos sind, warum müssen sie verboten werden? Kein Schaden, kein Nutzen. Die bezahlt doch auch gar keine Krankenkasse (in D), dafür "werfe ich doch mein eigenes Geld hinaus". Keine Kosten für die Allgemeinheit. Was ist das denn für eine üble Bevormundung? Ich denke, wir haben freie Therapiewahl?

    Dagegen wird z. B. haufenweise Zucker in Lebensmitteln nicht verboten - der nachweislich negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Deren Folgen dann von den Krankenkassen, sprich Allgemeinheit, bezahlt werden.

    Es ist doch für den Rest der Welt völlig unerheblich, wenn wir Verblendeten unsere selbstbezahlten Zuckerkügelchen einwerfen. Und weil wir dran glauben, auch noch gesund werden - ohne, dass die Krankenkassen etwas bezahlen mussten. Lasst uns Doofe doch.

    Die völlig unerklärliche Hetze und der enorme Widerstand gegen ein paar "wirkungslose Zuckerkügelchen" lassen doch eher darauf schließen, dass man da, wo man mit Pharma viel Geld verdienen kann, in der Homöopathie eine gefährliche Konkurrenz sieht?
    Herzlichst, Stefanie
    1,11: Barne-Bärte, Welsumer, Welsumer-Mix, Araucana-Mix, Bielefelder, Maran+, Vorwerk, Araucana, Z-Welsumer
    Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern. Astrid Lindgren

  2. #22
    Avatar von Bohus-Dal
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    Ihr, die Ihr daran glaubt - wie genau glaubt Ihr, daß es wirkt? Das würde mich wirklich interessieren. Stimmt Ihr dem zu, daß durch die extreme Verdünnung kein Wirkstoff mehr enthalten ist? Wie wirkt es dann? Würde es auch reichen, nur so zu tun, als ob man sie schluckt? Wahscheinlich nicht. Also muß da eine Zuckerpille im Magen ankommen. Was passiert als nächstes?

    Zitat Zitat von Stefanie Beitrag anzeigen
    Aber das gilt doch auch für normale Medikamente? Wenn ich 3 Tage Antibiotika nehme, geht es mir besser. Also haben die Antibiotika geholfen...
    Klar, das würde als Beweis genauso wenig taugen. Bloß weil man nicht an Homöopathie glaubt, heißt das übrigens auch nicht, daß man ein Antibiotikafan ist, das wird viel zu viel und viel zu oft genommen. Aber im Ernstfall, wenn mir z.B. gerade ein Bein abfault, hätte ich doch lieber ein Antibiotikum oder Bakteriophagen als einen Zauberspruch.
    Grünlegemixe 1,9,5; Dals-Pärlhöna 0,3; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Hedemora 0,1; Marans 0,1; Warzenente 1,2; Katze 2,0

  3. #23
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Stefanie Beitrag anzeigen
    Die völlig unerklärliche Hetze und der enorme Widerstand gegen ein paar "wirkungslose Zuckerkügelchen" lassen doch eher darauf schließen, dass man da, wo man mit Pharma viel Geld verdienen kann, in der Homöopathie eine gefährliche Konkurrenz sieht?
    Moment mal, also ich habe keine Aktien in der Pharmaindustrie o.ä., und mir ist es auch reichlich egal, ob Du Dir Zuckerpillen einwirfst. Aber wenn man Gesundheit und Leben seiner Kinder oder Haustiere aufs Spiel setzt, für die man verantwortlich ist, stört mich das. Indem man ihnen homöopathische Mittel statt wirksamer Medizin gibt und sie somit gar nicht behandelt, kann man ihnen u.U. unnötiges Leid zufügen, und das finde ich nicht in Ordnung. Auch dafür habe ich ein Beispiel, eine Klassenkameradin hatte monatelange Mittelohrentzündungen, weinte oft vor Schmerzen und litt wirklich sehr. Eine Antibiotikabehandlung kam nicht in Frage, also litt das Kind weiter, bis meine Mutter ein ernstes Wort mit ihrer Mutter redete und sie zwang, das Mädchen zum Arzt zu bringen. Mit Antibiotikum ging es ihr schnell wieder gut. Wie schon gesagt, sollte man da natürlich vorsichtig sein, es macht die Darmflora kaputt, Resistenzen können entstehen usw., also daß die Mutter anfangs abwartete und nur was homöopathisches gab, ist ja durchaus verständlich. Aber irgendwann hätte sie einsehen müssen, daß es nichts half. Und deswegen schreibe ich hier und sage meine Meinung. Wenn nämlich überall nur steht "die und die Globuli helfen gegen das und das Leiden von Deinem Huhn" und Leute das glauben und nachmachen und nicht zum Tierarzt gehen, kann es sein, daß Tiere sinnlos leiden und sterben müssen, obwohl man ihnen hätte helfen können. Und da muß ich einfach protestieren.
    Grünlegemixe 1,9,5; Dals-Pärlhöna 0,3; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Hedemora 0,1; Marans 0,1; Warzenente 1,2; Katze 2,0

  4. #24
    Avatar von Stefanie
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    Zitat Zitat von Kamillentee Beitrag anzeigen
    Nun ja, die wirklich nachvollziehbaren beweiskräftigen großen Studien der Homöopathiehersteller
    stehen aber auch noch aus!?

    Die können doch eine große Gruppe Patienten nehmen mit derselben Krankheit,
    und meinetwegen JEDEM das spezielle für ihn passende Mittel von topausgebildeten Heilpraktikern verabreichen.
    Plus eine Placebogruppe natürlich ...
    Warum machen sie das nicht?
    Am Geld kann es nicht liegen, da werden beachtliche Umsätze gemacht, ohne geringste Forschungsarbeit übrigens...
    Das Problem ist doch, dass andere Studienmethoden oft nicht anerkannt werden. Was nicht dem Goldstandard der Schulmedizin entspricht, gilt nicht als aussagekräftig.

    Aber wenn man ein wenig sucht, findet man schon etwas. Nur zum Beispiel.

    Oder hier zur Ablehnung homöopathischer Studien.
    Geändert von Stefanie (20.01.2018 um 15:39 Uhr)
    Herzlichst, Stefanie
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  5. #25
    Avatar von Stefanie
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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Aber wenn man Gesundheit und Leben seiner Kinder oder Haustiere aufs Spiel setzt, für die man verantwortlich ist, stört mich das. Indem man ihnen homöopathische Mittel statt wirksamer Medizin gibt und sie somit gar nicht behandelt ...
    Das stimmt so eben nicht.

    Ich kenne im Übrigen etliche Fälle von Mittelohrentzündung, die trotz (oder wegen?) sofortiger Antibiotika-Gabe immer wiederkehrten. Und erst mit Homöopathie endgültig geheilt wurden.
    Herzlichst, Stefanie
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  6. #26
    Avatar von Stefanie
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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Ihr, die Ihr daran glaubt - wie genau glaubt Ihr, daß es wirkt? Das würde mich wirklich interessieren. Stimmt Ihr dem zu, daß durch die extreme Verdünnung kein Wirkstoff mehr enthalten ist?
    Um das zu verstehen, darf man kein reiner Materialist sein. Man muss an eine geistige Welt neben der materiellen glauben. Leben ist nicht nur Materie. Wenn das Feinstoffliche, das Geistige des Lebewesens gestört ist, wirkt sich das auf den physischen Leib aus und zeigt sich als Krankheit. Homöopathie heilt feinstofflich die Störungen im Geistigen, womit auch die körperlich erkennbaren Symptome verschwinden.

    Ganz vereinfacht ausgedrückt.

    Homöopathie hilft übrigens auch Pflanzen. Und wenn Ihr da auch an den Placebo-Effekt glaubt, dann könnt Ihr doch auch ruhig an die feinstoffliche Wirkung der Homöopathie glauben, oder?
    Herzlichst, Stefanie
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  7. #27

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    Hallo Stefanie,
    Zitat Zitat von Stefanie Beitrag anzeigen
    Um das zu verstehen, darf man kein reiner Materialist sein. Man muss an eine geistige Welt neben der materiellen glauben. ...
    der Placeboeffekt wäre ja wohl so ein Effekt, der auf einem geistigen/ psychologischen Effekt beruht. Dieser wird der Homöopathie ja wohl auch zugebilligt. Die Frage ist, ob es über den Placebo-Effekt hinaus, noch einen weiteren spirituellen oder auch materiellen Effekt gibt, oder ob man tatsächlich, wie oben erwähnt, statt "potenzierter" Globuli aus der Apotheke genauso gut Zuckersteusel aus der Backabteilung mit ein paar guten Worten verabreichen könne.

    Oliver
    Geändert von Oliver S. (20.01.2018 um 15:55 Uhr)

  8. #28
    Avatar von Bohus-Dal
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    Ok, an irgendsowas Geistiges glaube ich in der Tat nicht. Trotzdem gebe ich mir gerade wirklich Mühe, habe auch Deinen Link angeklickt und teils gelesen, teils überflogen, wobei sich mir die Frage stellte, ob denn ausgeschlossen wurde, daß die Zuwendung des Arztes und die Zeit, die er sich nimmt, die Selbstheilkräfte des Patienten stärkt. So habe ich mal gesehen, wie Frauen, die nicht schwanger werden konnten, durch homöopathische Behandlingen geholfen wurde; in dem Fall war es aber der psychische Effekt.

    Und dann, am Ende der von Dir verlinkten Seite:

    Beide Therapiesysteme führen zu ähnlichen Kosten: Die Homöopathie durch Gesprächszeit, die konventionelle Medizin durch Medikamentenkosten.
    Dann sind sie ja wieder nicht vergleichbar. Mehr Gesprächszeit hat garantiert Auswirkungen, so wie auch Katzenschnurren, Waldspaziergänge etc.

    Da war auch die Rede von Migräne. Ich leide unter Migräne. Ich glaube nicht, daß Homöopathie schädlich ist, der Placeboeffekt soll ja sogar dann funktionieren, wenn man selber nicht dran glaubt, also müßte meine Migräne heilbar sein. Würde es, falls es tatsächlich klappen würde, nicht nur an dem netten behandelnden Arzt liegen, der sich so viel Zeit für mich nimmt und so viel Ruhe ausstrahlt?
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  9. #29
    Avatar von Sterni2
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    Mal zum Placeboeffekt: Da war ich wo auf Besuch und sah drei urliebe Kätzchen. - Leider alle voller eitriger Augen.
    Sie hätten das seit vielen Wochen schon und es wurde immer schlimmer. (Tierarzt war dort keine Option)
    Ich fragte ob ich Kugerl geben dürfe. - Klar, die schaden eh nicht ...
    Habe lange nach dem passenden Mittel gesucht - und dann war mir klar - dieses Eine war genau das richtige.
    Eine Woche nach der Gabe hörte ich dass es überhaupt keine Veränderung gab. - Obwohl ich überzeugt war und auch den Kätzchen eingeredet hatte, dass das gut für sie ist ... !! Sie haben mir wohl nicht geglaubt.

    Da ich von der Homöopathie was anderes gewohnt war, schaute ich also nochmal nach. Das Mittel hätte eindeutig alles getroffen. Ein anderes gab es auch noch, von dem ich dachte, das trifft nicht ganz genau aber wäre noch einen Versuch wert. - Miezen gegeben. Nächsten Tag erhielt ich einen Anruf - die Augen wären plötzlich um so viel besser, dass praktisch nichts mehr nach kam. Nach drei Tagen war nix mehr von allem zu sehen.

    Warum haben mir die Kätzchen erst beim zweiten Mal geglaubt?? - Obwohl ich selber beim zweiten Mittel längst nicht mehr so überzeugt war wie beim ersten ??

    Wurde halt rein zufällig eine Krankheit urplötzlich gut obwohl sie seit Wochen immer schlechter geworden war gel ....
    Mir ist es völlig egal wie der Erfolg versucht wird zu erklären ... ich habs oft genug erlebt dass ich weiß dass es was bringen kann.
    Das Schwierige dran ist aber - dass sehr viele die Mittel anwenden ohne wirklich genau zu repertorisieren.
    Wird hier im Forum nicht anders gemacht. - Weil es schlicht mit Hühnern wirklich nicht einfach ist, sie von Mithühnern klar im Verhalten oder in ihren Neigungen zu unterscheiden. Ein Huhn sagt einem auch nicht ob es sticht, brennt oder schneidet oder ob ihm schlecht ist oder ob es manchmal Schleier vor den Augen hat oder es neidisch auf das schöne Gefieder des Oberhuhnes ist ... all das würde man mitberücksichtigen für die gute Wahl.

    Auch bei der Homöopathie gibt es Symptom-Behandlungen wie in der Schulmedizin. - Aber im Unterschied zu letzterer gibt es auch zu jedem Wesen eine konstitionelle Behandlung - für genau diese ist sehr viel Erfahrung nötig. Es sollte die gesamte Gesundheit des Tieres bessern.
    Für Akutfälle in einem Buch nachschlagen kann jeder - und zwischen wenigen Mittel schnell auswählen. Mit bisschen Glück erwischt man auch ein wirkendes. - Kann aber genauso gut daneben gehn. - Dann heißts: Die HOmöopathie wirkt nicht. Wenn so was ist - würde ich zu einem ausgebildeten guten Homöopathen gehn und schaun ob es vielleicht dann wirkt.

    NOch ein Erlebnis das ich spannend fand: Eine Freundin kam zu mir auf Besuch während ich grad die 18 Stadien nach Scholten studierte - dazu hatte ich die ganzen Texte auf der Terrasse ausgebreitet.
    Sie wurde neugierig und sagte, sie könnte eh grad Hilfe brauchen. Weil sie nicht weiß ob sie sich von ihrem Mann trennen sollte. - Also rein psychische Angelegenheit. Wir versuchten mitsammen festzustellen, welches Stadium dies genau wäre. Und fanden eine total passende Beschreibung ihrer Unentschlossenheit. (Nebenbei erzählte mir, dass sie eine Dupuytren'sche Kontraktur hatte - zwei ihrer Fingern waren nicht mehr streckbar, ganz zusammengekrümmt und auch die Handfläche ganz verzogen und verhärtet. OP-Termin hat sie in drei Wochen.)
    Sie besorgte sich das Mittel.
    Erst vier Monate später trafen wir uns wieder. Sie erzählte freudig, dass sie bereits nächsten Tag eine sehr gute Lösung mit ihrem Mann gefunden hatte. Dann hielt sie mir die Hand her und streckte die Fingern spielerisch "Schau, geht alles wieder". Ich besah die Hand genauer, alles wieder regelrecht, sogar die Einziehungen waren weg. Und am meisten staunte ich, dass man nicht mal mehr die Narben von der OP sah. Sie meinte kopfschüttelnd, sie wär ja gar nicht mehr zur OP gegangen weil sich das von dem Tag an unerwartet zu bessern angefangen hatte. Einzig die Fingerspitzen erhielten ihr Gefühl nicht wieder ganz zurück.

    Auweh. Ich könnte stundenlang erzählen, so viel fällt mir ein was mich schon zum Staunen gebracht hat.

    Eine kurze Geschichte noch: Lena mein ältestes Huhn. Sie ist die einzige, die ich je wirklich konstitutionell behandelt habe. Weil sie hat eine ganz besondere Eigenheit: Sie ist eine Superglucke. Führt ihre Jungen bis 6 Monate und bemuttert sie ausgiebigst. Als sie eines Abends plötzlich sehr heftige Atemgeräusche im Brustkorb hatte dachte ich, die fällt mir heut Nacht von der Stange .... schnell ein Mittel gesucht. Blöd nur, weil sonst kein Symptom zu finden war. So gab ich auf gut Glück eins von vielen möglichen Mitteln.
    Nächsten Tag lebte sie noch, aber keine Besserung der Atmung. Sie strengte sich total an und ihr Herz war ja auch nimmer das jüngste .... also musste ich schnell was finden. - Da fiel mir ihre Persönlichkeit ein und ich wagte den Versuch, ihr Pulsatilla zu geben - wird bei Menschen für gluckenhafte Mütter empfohlen .... Sie reagierte prompt drauf und nach wenigen Stunden war nix mehr zu hören. Bis heute nicht. (in diesem Fall weiß ich nicht was es war und ob es nicht von selber gut geworden wäre .... würde mich aber dennoch wundern)

    Wenn das alles Glaubenssache ist - sollte ich vielleicht gleich Geistheilerin werden. Oder Sektenführerin oder so was Schönes ...

  10. #30
    Avatar von Stefanie
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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    wobei sich mir die Frage stellte, ob denn ausgeschlossen wurde, daß die Zuwendung des Arztes und die Zeit, die er sich nimmt, die Selbstheilkräfte des Patienten stärkt. So habe ich mal gesehen, wie Frauen, die nicht schwanger werden konnten, durch homöopathische Behandlingen geholfen wurde; in dem Fall war es aber der psychische Effekt.

    .....

    Würde es, falls es tatsächlich klappen würde, nicht nur an dem netten behandelnden Arzt liegen, der sich so viel Zeit für mich nimmt und so viel Ruhe ausstrahlt?
    Damit hast Du natürlich recht - aber das ist im Übrigen auch oft der Fall bei der Wirksamkeit normaler schulmedizinischer Medikamente.
    Darüber gibt es Studien - dass Patienten schneller gesund wurden, weil der Arzt sich so individuell um sie gekümmert hat. Das Vertrauen in den Arzt und die Therapierichtung - welche auch immer - spielt eine immense Rolle bei Heilung.

    Glaube versetzt Berge - das stimmt in der Medizin ganz sicher. Aber es gilt eben auch für die normale Medizin - nicht nur für die Homöopathie.
    Herzlichst, Stefanie
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